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Geschrieben von Info-Box am 17.09.2021 um 08:06:

  144 - und die große Meuterei




Geschrieben von Mangobanane am 17.09.2021 um 08:09:

 

@Basti Sprecherliste und Charaktere kann ich nicht eintragen (SQL-Fehler). Doppelten Thread bitte löschen.



Geschrieben von Basti am 17.09.2021 um 10:45:

 

Doppelter Thread ist gelöscht. Ich habe keine Probleme beim Eintragen. Magst du mir die genaue Fehlermeldung per PN schicken?



Geschrieben von Mangobanane am 17.09.2021 um 11:02:

 

Jetzt klappt es komischerweise. Wenn’s mir das nächste Mal auffällt, mach ich nen Screenshot.

Zur Folge: Top. Die dritte Folge von Christian Gailus ist die seit langer Zeit spannendste Folge der Serie. Dieses Mal leider kein Whodunit, trotzdem eine absolut hervorragend erzählte Geschichte, die den Hörer zu keinem Zeitpunkt stirnrunzelnd zurücklässt. Na ja, sieht man davon ab, dass die Fünf Freunde enorm spät mal an ein Funkgerät denken Zwinker
Stephan Schad als Cramer ist eine absolute Spitzenbesetzung. So viele Spannungsmomente in einer FF-Folge gab es selten. Auch akustisch habe ich nichts auszusetzen, nichts wirkt steril, die Musik ist passend eingestreut, auch wieder mit ein paar älteren Stücken. In der Sprecherliste tauchen die Teilnehmer der Führung leider nicht auf, mindestens 2, eher 3 Leute sind dabei klar zu hören, vielleicht kann jemand helfen.
Die Sprecher sind gut besetzt, eine Ausnahme bildet wie leider öfter in letzter Zeit Alexandra Garcia, die inzwischen zu oft sehr unnatürlich und bemüht klingt.
Etwas mehr erhofft hatte ich mir von der Auflösung, die im Vergleich zu Gailus‘ letzter Folge nicht so stark ausfällt, möchte dafür aber keinen Punkt abziehen, Gabriele Hartmann war auch nicht komplexer Zwinker
Durch den flotten Beginn fällt das „Endlich Ferien!“ weg und damit auch die in den letzten 50 Folgen sehr oft gestelzt wirkende fröhliche Einleitung. Dass Gailus es sich am Ende etwas leicht macht, warum die fünf Freunde überhaupt in dieses Abenteuer geraten sind, lasse ich mal durchgehen, immerhin wird ja nur gemutmaßt (McClean hat Timmys Hellseher-Fähigkeiten in der 136 eindeutig schlimmer missbraucht) und auch ein so perfekter Hund wie Timmy darf mal Fehler machen Fettes Grinsen
Kleiner Verbesserungsvorschlag: Dinge wie Diabetes durch spielerisches Geschick der Protagonisten erklären lassen (sodass man nicht denkt, die wissen gar nix), anstatt durch den Erzähler. Das ist flüssiger und der Wechsel zwischen Präsens und Präteritum entfällt, so was wirkt auf mich immer leicht befremdlich.
Ach ja, der Humor ist goldig. Einfach mal der Crew vorstellen mit „Ja hallo, wir sind die fünf Freunde.“ „Häää, wer?“ - Super rübergebracht. Interessant übrigens die Akustik bei den Rohrgesprächen, da hört man das wahre Alter der Sprecher so richtig raus.

Kurzum, ich bin begeistert. Eine sehr runde Sache, die ich durchgehend mit Spannung verfolgt habe. Und das ist im Jahr 2021 weiß Gott kein Selbstgänger mehr. 10/10!



Geschrieben von Retro am 18.09.2021 um 01:08:

 

10 gibt es von mir zwar nicht, doch zu 9 Punkten bin ich bereit, nach oben zu gehen. Der Anspruch ist zwar voll, doch für den Inhalt zieh ich einen Punkt ab. Von "Meuterei" ist für mich nicht "groß" was zu hören. Sie hat schon zu Anfang begonnen, bevor die Freunde an Bord waren und ihr eigener "Versuch, war ziemlich mikrig klein.

Dennoch keine Spur von Langeweile, keine Aspekte, über die ich mich sonst schon gewöhnlich ärgerte.

Gefreut hab ich mich über eine für mich bekannte Person, die ich hier als neue Sprecherin zu hören bekam. Sie war in den 90ern für mich oft das "Zugpferd", um gewisse "deutsche TV Serien" "doch" zu schauen. "Sabine Kaack".



Geschrieben von Mikosch373 am 18.09.2021 um 12:35:

 

Fünf Freunde - und die große Meuterei (144)

Der Titel klingt etwas nichtssagend und das Cover ist auch nicht das Allerschönste, aber der Klappentext hört sich gut an. Die fünf Freunde werden also in einem Container eingeschlossen und sind bald auf hoher See.

Durch die Entführung des Schiffs wird es direkt spannend und das abgeschlossene Setting erzeugt eine gute Atmosphäre. Die verhinderten Rettungsversuche halten die Spannung oben und die Idee mit dem Flaggenalphabet gefällt mir. Auch das Motiv der Täter ist okay.

Bei den Sprechern hört man mittlerweile wirklich deutlich, wie Alexandra Garcia sich bemüht. Ich hoffe, dass sie bald ausgetauscht wird. Wenn das mit Julian ging, dann sollte das auch mit George möglich sein. Ansonsten habe ich mich sehr über Leonhard Mahlich gefreut.

Fazit: 9 von 10 Punkten



Geschrieben von MihaiEftimin am 18.09.2021 um 12:45:

 

Ich kann mich Mango im Grunde nur anschließen. Gailus hat mit seinem "mysteriösen Dieb" schon eine sehr gute Folge abgeliefert, und hier kann ich absolut nichts finden, wofür ich einen Punkt abziehen würde. Dieses Mal liefert er keinen Whodunnit-Fall, sondern geht mit einem praktisch reinen Abenteuer wieder zu den Wurzeln der Serie zurück. Man könnte sogar sagen, so weit, dass an Funkgeräte erst kaum gedacht wird. Neumodischer Schnickschnack! Fettes Grinsen Immerhin lernt der Unwissende etwas über das Flaggenalphabet, was gerade für die Zielgruppe ja lehrreich ist.

Es wird keinen Moment langweilig, man fiebert jede Sekunde mit. So viel Spannung auf einen Haufen findet man bei den Fünf Freunden eher selten, aufrechterhalten hierbei natürlich vor allem durch die missglückten Fluchtversuche.

Stephan Schad ("Kommissar Schalavsky") beweist hier nicht zum ersten Mal, dass er auch den Bösi McEvil verkörpern kann. Tim Grobe glänzt als Peabody (ob der Name Zufall ist, oder hat er eine entfernte Verwandte in Venice, Kalifornien?). Achim Buch, bekannt als "Helmut Grevenbroich", verkörpert hier den Kapitän. Alles solide Leistungen, bis auf Alexandra Garcia, die sich hier gewaltig abmüht.

Der Titel will allerdings nur sehr bedingt zum Inhalt passen ... aber wenn man bedenkt, wie oft das bei DDF, TKKG, DDA etc. schon vorkam, ziehe ich dafür schon lange keine Punkte mehr ab. Fettes Grinsen



Geschrieben von FamSchroeter99 am 18.09.2021 um 12:56:

 

Zitat von Mikosch373:

Zitat:
Bei den Sprechern hört man mittlerweile wirklich deutlich, wie Alexandra Garcia sich bemüht. Ich hoffe, dass sie bald ausgetauscht wird. Wenn das mit Julian ging, dann sollte das auch mit George möglich sein.


Zitat von MihaiEftimin:

Zitat:
bis auf Alexandra Garcia, die sich hier gewaltig abmüht


Soll das etwa heißen, wir bekommen bald eine neue Georgina-Sprecherin?

Würde ich sehr schade finden, aber wenn es nicht anders geht. Ich habe mich so sehr an Alexandra Garcia als Georgina gewöhnt. Vielleicht war sie hier auch nur leicht erkältet oder so.

Habe die Folge noch nicht gehört, wollte nur sagen, dass ich es sehr schade finden würde, sollte man Alexandra Garcia als Georgina demnächst irgendwann wirklich austauschen wollen. Ich hoffe bei der nächsten Hörspiel-Folge mit den Fünf Freunden und dem Mondgestein hört sich Georgina wieder besser an. Thumb Up



Geschrieben von MihaiEftimin am 18.09.2021 um 13:14:

 

Zitat von FamSchroeter99:

Soll das etwa heißen, wir bekommen bald eine neue Georgina-Sprecherin?

Würde ich sehr schade finden, aber wenn es nicht anders geht. Ich habe mich so sehr an Alexandra Garcia als Georgina gewöhnt. Vielleicht war sie hier auch nur leicht erkältet oder so.

Habe die Folge noch nicht gehört, wollte nur sagen, dass ich es sehr schade finden würde, sollte man Alexandra Garcia als Georgina demnächst irgendwann wirklich austauschen wollen. Ich hoffe bei der nächsten Hörspiel-Folge mit den Fünf Freunden und dem Mondgestein hört sich Georgina wieder besser an. Thumb Up

Ich hab mich natürlich auch an Garcia gewöhnt, so ist es ja nun auch nicht. Allerdings war ich es auch gewohnt, dass sie etwas natürlicher klingt. Fettes Grinsen Wer weiß, wie das in den nächsten Folgen sein wird.



Geschrieben von Mangobanane am 18.09.2021 um 15:28:

 

Ganz ehrlich, das ist ein Trend und kein Alleinstellungsmerkmal dieser Folge. Garcia ist schon seit längerer Zeit das mit Abstand schwächste Glied der Kette, was die Hauptsprecher betrifft. Bis zur 150 macht sie ja vielleicht noch. Dass man Julian problemlos ersetzen konnte, war dem blassen Sprecher (Marco Kraft) geschuldet. Ivo Möller macht es deutlich besser und passt viel mehr zur Figur. Bei Dick, Anne und George dürfte es viel schwieriger werden.



Geschrieben von Mikosch373 am 18.09.2021 um 18:58:

 

Zitat von Mangobanane:
Ganz ehrlich, das ist ein Trend und kein Alleinstellungsmerkmal dieser Folge. Garcia ist schon seit längerer Zeit das mit Abstand schwächste Glied der Kette, was die Hauptsprecher betrifft. Bis zur 150 macht sie ja vielleicht noch.


Das empfinde ich auch so. Die anderen drei klingen nach wie vor relativ natürlich, aber Garcia müht sich von Folge zu Folge mehr ab. So ähnlich ist es ja auch bei Bibi & Tina. Tina und Alex klingen noch sehr natürlich, Bibi gar nicht.


Zitat von Mangobanane:
Dass man Julian problemlos ersetzen konnte, war dem blassen Sprecher (Marco Kraft) geschuldet. Ivo Möller macht es deutlich besser und passt viel mehr zur Figur. Bei Dick, Anne und George dürfte es viel schwieriger werden.


Ich finde nicht, dass Marco Kraft ein blasser Sprecher ist/war. Außerdem werden selbst Legenden wie Thomas Fritsch oder Peter Groeger irgendwie ersetzt - da sollte es wohl möglich sein, eine Nachfolgerin für Garcia zu finden. Außerdem wurden die Sprecher der fünf Freunde ja schon öfter ausgetauscht.



Geschrieben von Mangobanane am 18.09.2021 um 19:06:

 

Joa, aber jetzt seit 22 Jahren und 114 Folgen nicht mehr, von Kraft abgesehen. Ja, ab und zu konnte Marco Kraft sich ganz gut behaupten, insgesamt empfand ich ihn für die Rolle aber nie so richtig als passend, er hatte irgendwie immer was Rotziges in der Stimme, bei Ivo Möller ist mehr „Sachlichkeit“ drin, der Figur entsprechend. Ich finde halt, dass Dick, Anne und George charakterstärker sind (mehr stereotypisch als Julian) und die Sprecher das halt schon lange exzellent verkörpern. Das Verfressene/Freche bei Dick, das Ängstliche bei Anne, das Wilde/Aufbrausende bei George. Julian ist in erster Linie der ruhige, sachliche Wortführer, der denkt, bevor er handelt. Bei Blyton war Julian noch ein wenig prägnanter, weil er indirekt ständig mit George um die Wortführerschaft gekämpft hat (und Rohrbeck halt eh Dominanz ausstrahlte), das ist bei Voilier komplett zurückgegangen und wurde von Hartmann auf ein gesundes Maß geschraubt.



Geschrieben von FamSchroeter99 am 18.09.2021 um 23:52:

 

@Mikosch373 :

Zitat:
So ähnlich ist es ja auch bei Bibi & Tina. Tina und Alex klingen noch sehr natürlich, Bibi gar nicht.


Wirklich, so schlimm mit Bibi Blocksberg?

Ich hoffe sehr, dass Susanna nicht ausgetauscht wird. Ich kann mir niemand anderes als sie als Bibi Blocksberg vorstellen. Okay, gab mal Zeiten mit Katja Nottke als Bibi Blocksberg. Aber ist schon ewig her.

Sollte man echt Susanna austauschen?

Eine neue Bibi-Blocksberg-Sprecherin zu finden wäre bestimmt sehr schwer. Denn Bibi Blocksberg ist eigentlich einmalig, abgesehen der Folgen 3 bis 5.

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Mir hat diese Folge recht gut gefallen. Mir hat Georginas Stimme nicht gestört. Ich weiß nicht was ihr alle habt. Vielleicht höre ich das auch nicht so raus, weil ich kein Ohr dafür habe, kann auch sein.

Die Geschichte war schön spannend erzählt. Thumb Up



Geschrieben von Mikosch373 am 19.09.2021 um 12:30:

 

Ich bin auch nicht dafür, Bibi auszutauschen. Susanna Bonaséwicz klingt auch nicht so schlimm wie Alexandra Garcia. Aber im Vergleich zu Tina und Alex fällt es eben auf. Außerdem wurde Bibi nur einmal kurz ausgetauscht, die FFR-Sprecher aber schon mehrfach. Da ist es, denke ich, leichter, sich an eine neue Sprecherin zu gewöhnen.



Geschrieben von Dominik am 16.08.2022 um 17:20:

 

Wie Ihr alle geschrieben habt, war Stephan Schad ganz toll in der Rolle des Antagonisten. Bei George oder Ann, ich kann sie noch nicht auseinander halten, hörte sich mancher Satz an, als hätte Dorette Hugo gesprochen. Ganz seltsam.

Die erste Hälfte fand ich etwas zäh, die zweite wiederum war temporeicher und gefiel mit gut. Das Sprechen durch die Rohre klang sehr sehr seltsam. Als hätten die Sprecher:innen die Lippen mit den Händen zusammen gepresst, obwohl der Erzähler sagte, die Öffnung sei melonengroß. Ein wenig Hall hätte es dann ja besser getan. Aber evtl. war die Öffnung, wo sie dann im Endeffekt hineingesprochen haben, kleiner.

Ich liebe Lutz Mackensy, aber hier hat er mir teilweise viel zu fröhlich gesprochen.

Die Story an sich fand ich gut, die Idee, wie die Freunde zu blinden Passagieren wurden ebenso, aber so begeistert wie Ihr bin ich nach dem ersten Hören leider nicht.

7/10 Punkten



Geschrieben von Mangobanane am 16.08.2022 um 19:33:

 

Ich glaube, meine Begeisterung für die Folge kam auch dadurch, dass ich davor jahrelang keine 10 mehr vergeben habe (die letzte ging an die 80!), weil keine Folge sie in meinen Augen verdiente. Vielleicht war ich anspruchsvoller geworden, schon möglich, aber dass die Serie qualitativ stark abbaute, empfand ich irgendwann als erwiesen. Ein paar Neuner waren zwischendrin dabei, aber vor allem viel Durchschnittskost und deutlich mehr schlicht durchgefallene Folgen als unter den ersten 80. Hier hatte ich erstmals seit Jahren wieder ein Spannungsgefühl verspürt, eine reife Erzählweise, eine packende Umsetzung und das gehörte für mich einfach honoriert. Schad als Bösewicht bereichert die Folge mit seinem Spiel zusätzlich unglaublich stark.
Bin gespannt, wie du es siehst, wenn du weitere Folgen gehört hast Happy



Geschrieben von Dominik am 16.08.2022 um 19:36:

 

Zitat von Mangobanane:
Bin gespannt, wie du es siehst, wenn du weitere Folgen gehört hast Happy


Ich auch, heute höre ich das Hexenhaus.



Geschrieben von Mangobanane am 20.10.2022 um 22:54:

 

@Die3FragezeichenFan Nur so aus Interesse, weil du ja sonst immer relativ großzügig bewertest, wie kam’s hier zur 1/10? Finde das spannend, die Folge ist hier ja ansonsten sehr positiv weggekommen.



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 21.10.2022 um 18:23:

 

Zitat von Mangobanane:
@Die3FragezeichenFan Nur so aus Interesse, weil du ja sonst immer relativ großzügig bewertest, wie kam’s hier zur 1/10? Finde das spannend, die Folge ist hier ja ansonsten sehr positiv weggekommen.



Ach du, wenn ich heute die TKKG-Junior-Folge 17 gehört habe, müsste ich dieser Folge eigentlich mindestens 5 Punkte geben, aber ich fand die Folge dermaßen belanglos und langweilig, dass ich irgendwie gar keinen Bock mehr hatte. Vll. war ich auch uU zu hart, muss ich mir bei Gelegenheit nochmals anhören


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