Geschrieben von MihaiEftimin am 04.02.2022 um 21:36:
Hier feiert also Markus Hennig seinen Einstand. Da es natürlich deswegen an Vergleichsmöglichkeiten fehlt, kann ich nur nach der Folge an sich gehen. Wie finde ich die Geschichte? Nach dem spontanen ersten Eindruck: Gar nicht mal so übel.
Die Idee, Raubzüge in Juweliergeschäften bei TKKG einzubauen, ist natürlich nicht neu, und mit Antiquitäten hatten wir auch schon zu tun. Da man thematische Innovation nach sovielen Folgen natürlich nicht mehr unbedingt erwarten kann, sei dies verziehen. Mit dem relativ neuen Trend "Escape Room" in Verbindung mit besagten Verbrechen kommt aber immerhin eine Kombination hinzu, die neuartig ist. Schön auch, dass man Tims Mutter wieder eingebaut hat, die ja zwischendurch über 90 Folgen lang Sendepause hatte. Dass sie zur Klaustrophobie neigt, hätte Tim aber vielleicht trotzdem wissen können ... aber gut, es gibt da ja unterschiedliche Ausprägungen. Der Fall selbst kommt nicht unbedingt flüssig voran, man bleibt aber zumindest dran. Bei der dramatischen Szene am Ende hätte ich mir allerdings auch eine entsprechend dramatische Inszenierung gewünscht ...
Musikalisch greift man zu Beginn sehr schön auf Stücke zurück, die den ersten Teil von "Toteninsel" (DDF 100) prägen, was bei mir leichte Nostalgie weckt ...
Die Sprecher machen einen soliden Job; Achim Buch feiert nun auch in der regulären Serie sein Debüt als Glockner und wird sich bestimmt noch gut in seine Rolle eingrooven.
An anderer Stelle hatte ich schon die Befürchtung geäußert, Denis Uckmanns Nachname sei wieder Fanservice. Mit dem Gus Uckmann aus der "Mondscheingasse" hat er, wie fast erwartet, nichts zu tun. Das hätte in diesem Falle aber auch nicht wirklich gepasst.
Der Spruch der Folge: "Hey, Sie! Den Führerschein haben Sie wohl beim Entenangeln gewonnen, was?"
"Knete für Klunker" ... joa, da hat es "Bares für Rares" also auch in die Serie geschafft.
"Der schöne Uwe ... wobei Schönheit ja bekanntlich relativ ist." Jawoll, endlich wird bei TKKG wieder die Klischee-Kiste rausgekramt!
Wie sich Tim über Schönheits-OPs ablässt ... Wolf lässt grüßen.
Immerhin merkt Gaby an, dass diese nach Unfällen auch sinnvoll sein können.
Tim weckt den schlafenden Klößchen, indem er ihn mit einem Kissen bewirft. Erinnert an das "leere Grab im Moor" - nur dass Klößchen dieses Mal nicht von Kannibalen träumt, sondern von einem Escape Room aus Schokolade.
Wir halten also fest: serientypischer Humor ist definitiv drin, es werden klassische und moderne Serienelemente kombiniert, und atmosphärisch kann man sich über weite Strecken nicht beklagen.
Ich gebe für den Anfang mal 7/10, schließe aber eine eventuelle Erhöhung nach weiterem Hören nicht aus.
Geschrieben von Mangobanane am 04.02.2022 um 22:58:
Ich hab sie gerade fertig gehört und finde, unterm Strich ist es ein durchaus gelungener Einstand für Markus Hennig mit viel Luft nach oben.
Was sofort auffällt: Hennig beherrscht das Thema Fanservice drölftausend Mal besser als Hofstetter. Die kleinen Verweise, auf die Mihai auch schon eingegangen ist, dazu Tims Wolf-typischer Hang zum Aufspielen, Klößchens Schokoladengedanken, die ich bei Hofstetter zuletzt irgendwie nur noch am Rande vernommen habe, Gabys abfällige Bemerkungen über Schönheitsoperationen, kleinere Erinnerungsfetzen hier und da an Nacht des Überfalls (Aufteilung vor Juwelieren), Mondscheingasse (Uckmann), Grab im Moor (Adlernest)… Da wirkt einfach vieles sehr stimmig, wobei ich sagen muss, dass Uckmann letztlich doch nicht nötig gewesen wäre, das war mir etwas zu gewollt, zumal Denis Uckmann nicht halb so lang im Gedächtnis bleiben dürfte wie sein Vorgänger Gus.
Dazu gelingt es Hennig zunächst einigermaßen geschickt, mich zumindest ein wenig in die Irre zu führen, denn durch das Ermitteln weg vom Escape Room hin zu anderen Lokalitäten und Personen verleiht der Geschichte zunächst mehrere Facetten, sodass nicht sofort klar ist, worauf genau Hennig hinauswill und vor allem: Wer alles beteiligt ist. Ein bisschen geht er allerdings in der B-Note baden, denn eine Sendung wie Bares für Rares hat nie und nimmer noch nicht mal 24 Stunden Vorlauf, bis sie ausgestrahlt wird.
Der Auftritt von Tims Mutter wirkt etwas verschenkt, weil sie sich sehr schnell wieder aus der Story verabschiedet, allerdings brauchte man wohl einen Aufhänger, durch den Tim auf Touren kommt und da wieder Ursula Sieg Mama Carsten sprechen darf, ist das vollkommen okay für mich
Mangeln tut es dann ein wenig in puncto Spannung. Hennig verlässt sich sehr darauf, dass seine Geschichte interessant genug für die Hörer ist. Da wo mehr möglich gewesen wäre, bleibt die Folge erstaunlich zahm trotz an diesen Stellen eingesetzter bedrohlicher Musik. Zumal Karl offenbar nicht in der Lage ist - und noch nicht einmal daran denkt - bei einem Überfall die Polizei zu rufen.
Letztlich wird das Rätsel ein wenig zu früh von Tim gelöst, was die wackligen 8 Punkte dann leider letzten Endes doch auf 7 reduziert, schade, bei teilweise sehr starken Ansätzen.
Aber Hennig zeigt das, was Hofstetter nie zeigen konnte, er verwebt Wolfs Stil mit seinem eigenen + den Gegebenheiten des heutigen Weltbilds und das so gekonnt wie kein anderer Autor zwischen Wolf und ihm.
Die Sprecher sind gut drauf und die Atmosphäre stimmt, der Klangteppich ist - wie schon beim zeitgleich erschienenen Geisterbunker bei DDF - erstaunlich gut gelungen über die nahezu komplette Spielzeit hinweg. Lediglich das Ende bringt leider keine echte Dramatik herüber, da war man zu zart unterwegs. Etwas random erscheinen die Musikeinspieler, man arbeitet sich quasi quer durchs (zulässige) Europa-Archiv und pfeift auf eine klare Linie. Das kann man durchaus als störend bewerten, aber ich drücke da immer gerne ein Auge zu, wenn ich mich dadurch an gewisse alte Zeiten erinnern kann, was hier definitiv der Fall ist.
Achim Buch als Glockner… ich will ihn nicht als Fehlbesetzung sehen, aber es fällt mir noch ein wenig schwer, ihn in dieser Rolle zu akzeptieren. Bessen und Draeger hatten durchaus Ähnlichkeiten in der Stimmfarbe, Buch ist stimmlich ein völlig anderer Typ und daher wird es bei mir definitiv noch etwas länger dauern, bis ich mich wirklich mit ihm anfreunden kann.
Fazit: Was das TKKG-Feeling betrifft: Ein nahezu herausragender Start, gemessen an dem, was man von einem Post-Wolf-Autoren erwarten kann. Die Dialoge machen durchaus Spaß. Was den Fall angeht: Solide, später ein wenig schwächer mit Luft nach oben, aber ganz ehrlich: Gailus hatte bei den Fünf Freunden auch so seine Anlaufschwierigkeiten mit seinem Debüt (mMn mehr als Hennig hier, auch wenn es dort an den Dialogen und weniger an der Geschichte lag) und nur zwei Werke später lieferte er eine Top 20-Folge ab. Also, ich freue mich auf mehr von ihm. Wie schon bei den Fünf Freunden kann die Serie von mehreren parallel aktiven Autoren auf Dauer mit Sicherheit nur gewinnen.
Geschrieben von MihaiEftimin am 05.02.2022 um 00:05:
Jo, irgendwie hat Hennig viel besser verstanden, was TKKG mal ausgemacht hat, als Hofstetter. Oder Minninger. Oder Kussmaul. Oder Brügger. Oder ... ja, wirklich, so ziemlich jeder, der seit Wolfs Tod an der Serie beteiligt war (Kerblau a.k.a. Wenderoth sei hierbei explizit entschuldigt, da er seinen einzigen Beitrag ursprünglich für eine andere Reihe schrieb). Gleichzeitig vermag er es aber auch die zwischenzeitlichen Veränderungen, die vorrangig Hofstetter mitgetragen hat, zu akzeptieren; so lässt er Gaby auf Klößchens Frage, wie es sei, mit einem "Supertyp" wie ihm befreundet zu sein, ironiefrei, ehrlich, und doch witzelnd, mit "Ganz okay!" zu antworten. Das trägt der gefestigten Freundschaft Rechnung, die sich über die Zeit etabliert hat, vor allem von Hofstetter weitergeführt wurde, und nur absolut logisch ist. Die Gaby der Klassiker, die ihn tendentiell eher zusammengestaucht hat, wenn er sich mal selbst gefeiert hat, hätte vermutlich wieder abgewiegelt und ihn aufgefordert auf dem Teppich zu bleiben. Trotz solcher Veränderungen gelingt Hennig die Interaktion zwischen TKKG sehr gut. Sie erinnert wirklich an Wolfs Zeiten.
Wenn wir von den Fünf Freunden ausgehen, bin ich definitiv optimistisch, was die nächsten Folgen angeht. Gailus hat in der 144 praktisch schon eine Zeitreise durch die Ären Blyton, Voilier und Hartmann unternommen, was verschiedene Elemente anging, und das hat sehr gut funktioniert. Seit Gailus' Einstieg hat sich auch McClean enorm verbessert, was mir gewisse Hoffnungen macht, was Hofstetters Beiträge anbelangt. Daher freue ich mich definitiv auf weitere Beiträge von Hennig.
Geschrieben von Mangobanane am 05.02.2022 um 00:17:
Diese Stelle mit Klößchens Eigenlob ist mir auch aufgefallen und auch die Auflösung dessen fand ich richtig gut. Liegt aber auch mit daran, dass Rhea Harders Gaby sich deutlich von Veronika Neugebauers Gaby unterscheidet. Die Wolf-Gaby hing einfach zu deutlich an Tims Ärmel (Siehe „Unternehmen Grüne Hölle“, wo Gaby sich von Tim anstacheln lässt, den „Armleuchter“ zu beschimpfen) und ging mit Klößchen eigentlich fast noch schlimmer um als Tim selbst. Auch wenn ich Rhea Harder nach nunmehr 55 Folgen als Gaby noch immer streckenweise nervig finde (Neugebauer ist natürlich eine Stimme der Kindheit), man macht durch sie mittlerweile absolut das Beste aus dem Klößchen-Gaby-Verhältnis, eine gelungene Weiterentwicklung, die Hennig hier perfekt trifft. Dabei hat ja auch Klößchen eine gewisse Wandlung durchgemacht, die wiederum Hofstetter gerade im Adventskalender eigentlich ganz gut in Szene gesetzt hat - und Hennig bestätigt diese hier (Szene in der Schönheitsklinik) ohne dabei den schokosüchtigen Tollpatsch zu vergessen, als der Klößchen nun mal angelegt war.
Insofern, Hennig hat verstanden, worauf es ankommt und ich bin sehr gespannt, ob es da noch weitergeht oder er Katharina Fischer-like gleich wieder geht. Wäre schade.
Geschrieben von MihaiEftimin am 05.02.2022 um 00:44:
Absolut. Das hier ist die Rhea-Harder-Gaby, man merkt es, und es funktioniert sehr gut. War ja im Adventskalender ähnlich, als Klößchen sie am Anfang beiseite nimmt, um sicherzugehen, dass er keinen Unsinn macht. Das hätte in dieser Form mit Veronika Neugebauer als Gaby nie so funktioniert, jedenfalls nicht in meiner Vorstellung. Ich vergleiche ja gern Charakterkonstellationen aus früheren und heutigen Folgen, und bin zu der Meinung gelangt, dass in den Klassikern KKG ohne T sich nie wirklich angefreundet hätten; der Zusammenhalt und die Freundschaft, vor allem derart explizit genannt (bezeichnete Klößchen Gaby in der 208 nicht sogar als seine "beste Freundin"? Das hätte es zu Anfangszeiten nie gegeben) - das ist ein neuzeitliches Phänomen. Welches gut und nach sovielen Fällen nur logisch ist. Hennig zeigt eben, dass selbst im Rahmen dessen noch klassische Interaktion möglich ist. Wie gesagt - er versteht TKKG, und das stimmt mich freudig. Ich hoffe ebenfalls sehr, er endet nicht wie Fischer ... das wäre ein Paradebeispiel für vergeudetes Potential.
Geschrieben von Murphy am 07.02.2022 um 05:05:
Ich habe die neue Folge noch nicht gehört.
Gerade habe ich folgende News entdeckt: Folge (223) "Das Rätsel auf dem Dachboden" erscheint am 24.06.2022
Geschrieben von Serienfan am 07.02.2022 um 22:44:
Mir hat die Folge ganz gut gefallen. Sie konnte meine Aufmerksamkeit halten. Ich fand das Thema mit dem Escape-Room zeitgemäß und auch, wie es mit dem Fall zusammen hängt.
Vielleicht hätte die Folge ein wenig kürzer ausfallen können.
Schön, dass Tims Mutter dabei ist.
Geschrieben von Dominik am 12.02.2022 um 13:09:
An Eurer Autor*innen-Diskussion kann ich mich nicht beteiligen, dafür kenne ich mich zu wenig aus. Aber die Folge hier fand ich ganz gut. Sprecher waren alle gut drauf und haben meist sehr natürlich gewirkt. Die Verbindung Escape-Room und Antiquitäten-Raub war schön gespinnt und der TKKG-Humor ebenfalls spürbar. Gute Folge, die von mir folgende Punktzahl bekommt:
7/10 Punkten
Geschrieben von Hörspielparty am 18.02.2022 um 12:09:
An der Autoren-Diskussion kann ich mich leider auch nicht beteiligen, weil ich zu wenig Ahnung habe.
Was mich an der Folge echt wütend gemacht hat, war die Tatsache, dass die Autos der Escape-Room-Gäste dann "ausgeliehen" wurden. Das fand ich arg unrealistisch. Woher haben die denn die Schlüssel? Und müssten die Leute nicht die Sitze (also mindestens mal die Sitze!) einstellen, damit sie gut fahren können? Und das fällt dann nicht auf, wenn die Autos vom Ursprungsbesitzer wieder benutzt werden? Vielleicht bin ich kleinlich, aber das schien mir doch arg unrealisitsch.
Ansonsten fand ich den Anfang auch ziemlich gelungen und sehr spannend.
Geschrieben von MihaiEftimin am 18.02.2022 um 12:19:
Zitat von Hörspielparty:
An der Autoren-Diskussion kann ich mich leider auch nicht beteiligen, weil ich zu wenig Ahnung habe.
Was mich an der Folge echt wütend gemacht hat, war die Tatsache, dass die Autos der Escape-Room-Gäste dann "ausgeliehen" wurden. Das fand ich arg unrealistisch. Woher haben die denn die Schlüssel? Und müssten die Leute nicht die Sitze (also mindestens mal die Sitze!) einstellen, damit sie gut fahren können? Und das fällt dann nicht auf, wenn die Autos vom Ursprungsbesitzer wieder benutzt werden? Vielleicht bin ich kleinlich, aber das schien mir doch arg unrealisitsch.
Die nehmen den Leuten beim Eintritt doch sämtliche Sachen ab, deshalb haben sie da drin ja auch z.B. keine Handys dabei. Da werden sie auch relativ leicht an die Autoschlüssel kommen, und diese kann man ja auf dem Parkplatz ausprobieren, um zu sehen, zu welchem Wagen sie passen (manche Leute befestigen ja sogar Aufkleber mit ihrem Kennzeichen dran, was es den Tätern noch leichter machen dürfte). Ist jetzt leicht um die Ecke gedacht, aber einen Widerspruch bzw. Unrealismus habe ich da jetzt eigentlich nicht gesehen ...
Geschrieben von Hörspielparty am 18.02.2022 um 12:22:
Mhm, scheinbar ein wichtiges Detail, was mir irgendwie durchgegangen ist. Danke für den Hinweis. Ich achte nochmal drauf, wenn ich die Folge erneut höre.
Geschrieben von Skippy88 am 18.02.2022 um 20:27:
Mir hat die Folge auch ganz gut gefallen. Zwar war mir ziemlich schnell klar, was es mit dem Escape Room und den Raubzügen auf sich hat, wer da jetzt aber genau mit drinhängt, blieb zumindest längere Zeit unklar.
Das Ende fand ich auch etwas zu undramatisch inszeniert und wirkte auf mich teilweise schon fast unfreiwillig komisch. Hatte eher was von einen Kaffeekränzchen, als von einem Fluchtversuch.
Erstaunt war ich über die Dummheit der Täter
denn
anstatt sich einfach nur für kurze Zeit die Autos "auszuleihen", beklauen sie bei der Gelegenheit noch ihre Kunden.
Sollte es ihnen nicht eigentlich wichtiger sein, dass der Escape Room möglichst nicht die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zieht?
Geschrieben von Murphy am 21.02.2022 um 16:57:
Vor ein paar Tagen zum ersten mal angehört. Das neue Hörspiel hat mir sehr gut gefallen.
Das ein neuer Autor das Hörspielskript für diese TKKG-Folge beigesteuert hat, habe ich erstmals hier erfahren. Ist der neue Autor im Internet zu finden? Kann es sein, dass er sogar eine wikipedia-Seite hat? Wenn Ja: Der erste Grimme-Preisträger, der für TKKG schreibt.....
Geschrieben von die_kühle_Schnauze am 12.10.2022 um 10:31:
Fand diese Folge mal wieder nicht so gut.
Weiß nur nicht wieso genau...
Aber das hören von aktuellen TKKG-Folgen macht mir zurzeit keinen rechten Spaß
Geschrieben von marcm200 am 18.11.2023 um 10:23:
Da ich so gar nichts mit dem Escape-Room-Thema anfangen kann, habe ich die Folge kürzlich das erste Mal gehört - aber auf doppelter Geschwindigkeit.
Allerdings hat mich das Hörspiel positiv überrascht, das Thema spielt nur zu Beginn eine kleine Rolle. Also habe ich einen 2ten Versuch in Normalgeschwindigkeit gewagt. Aber wohl zu früh - denn manche Sprechszenen, insb. vom Erzähler, kamen mir sehr langsam vor - vielleicht hatte ich noch die 2-fach-Version im Ohr.
Autos von Kunden, die eine wahrscheinliche Zeitspanne ihren Wagen nicht benötigen, zu Raubzügen zu verwenden - originelle Idee. Otto und Eddi in den Millionendieben haben sich da mit Klebefolie und falschen Nummernschildern begnügt
Tkkg haben im Escape-Room alles unter Kontrolle - nur die Erwachsenen haben Angst. Gut, dass Tkkg in diesem Fall auch einzeln ermitteln.
Die Folge hat einige lustige Zitate ("Ich kann Handstand, ich kann tanzen") - und Klößchen ist generell gut drauf - die Figur der Folge.
Die meisten Anspielungen habe ich nicht bemerkt, nur dass zum Schluss sich die Verbrecherin den Arm hält, als Tim sie überwältigt - das kennt man ja von einigen anderen Folgen.
Insgesamt für mich gute 7/10 Punkte.
Geschrieben von Volker_Mars am 03.09.2024 um 11:52:
Ich weiß nicht was ich an dem Fall so selten dämlich finde...
Mutter Carstens plötzliche Klaustrophobie von der Sohnemann Tim nix weiß oder es gekonnt ignoriert?
Unwahrscheinlich, da Tim sonst alles für seine Mutter tut.
Naja und dann halt die Sache mit den Autos... das ist für mich sooooo heftig abwegig, wo ich mich beim erstmaligen hören fragte und sagte zugleich - "Nee is klar."
Sorry...
2 Punkte.
Geschrieben von HildaW am 24.02.2025 um 18:39:
„Nervenkitzel im Escaperoom, wie gemacht für TKKG?“ Die müssten sich doch unsäglich langweilen, bei dem, was sie schon alles erlebt haben.
„In geschlossenen Räumen bekomme ich manchmal sowas“, sagte Susanne Carsten. Warum geht sie denn da rein?
Tims Mutter sucht ihr Auto und Haukes Schwester Lara hat ein schickes Handy.
Abendessen bei Glockners. Es gibt schon einen „neuen“ Kommissar Glockner. Leider für meine Stimmenerkennung zu unauffällig. Er erzählt von „Antikräubern“, die ständig andere Autos benutzen – das ist kein Fall für TKKG!
Die Kette von Tims Mutter im Fernsehen, TKKG suchen den Käufer in seinem Antiquitätenladen auf. Weiter zum „schönen Uwe“, der eine Karriere als Z-Promi anstrebt und auf Schönheits-OPs steht. TKKG geben sich als TV-Team aus? Und das wird ihnen geglaubt?
Überlegungen, Ermittlungen, sehr schön. Schon wieder können Leute nicht aus dem Room escapen. Wie gut, dass da ein Werkzeugkoffer herumliegt, finde ich auch andauernd.
Schon wieder etwas seltsames mit Autos – doch ein Fall für TKKG. Endlich wird es spannend. Karl lässt sein Handy mitfahren – der hat aber großes Vertrauen, dass er das Ding wiederkriegt.
Schönheitsklinik, Klößchen will seine Nase verkleinern lassen.
Und prompt die nächste Ermittlungspanne. Kleine Prügelei. Polizei, die Beute und die Komplizin fehlen noch. Klößchen trudelt ein: „Sind meine Beine noch dran?“ Gaby zählt freundlicherweise nach.
Wie reißt man versehentlich und unbemerkt eine Kette vom Hals? Die Verhaftung kleckert etwas vor sich hin. Nochmal eine Unaufmerksamkeitspanne...
Und noch eine Eisess-Abschlussszene.
Ganz gut anzuhören, allerdings wie seit einiger Zeit üblich etwas zu langatmig.
Geschrieben von Klara_Fall am 23.06.2025 um 07:27:
Habe die Folge heute zum, glaube ich, dritten Mal gehört.
Für mich zieht sie sich jedes Mal.
Im Grunde mag ich die neue Kombination alter Elemente plus einiger neuer Elemente. So z. B. dass (wurde hier schon diskutiert) die Verbrecher an die Autoschlüssel gut drankommen, da die Besitzer diese vorm Betreten des Escape-Rooms abgeben müssen. Auch, dass noch auf Escape-Room und die Klaustrophobie der Mutter Tims eingegangen wird, zählt für mich eher zu den positiven Aspekten des Hörspiels.
Dass Tim allerdings, als der Opa mit seinen beiden Enkeln aus dem Escape-Room befreit werden muss und Tim erst ewig rumüberlegt und -diskutiert - das ist nicht Tim. Der Tim, den wir kennen, hätte sofort Hand angelegt nicht ist erst ewig gestaunt, dass die da eingesperrt sind und dass das ja schon zum zweiten Mal vorkommt usw.
In der Nudel-Szene wähnte ich mich kurz in Kirrin-Cottage. So verpeilt ist doch sonst nur Georgis Vater, aber nicht Kommissar Glockner.
Hauke erinnert mich (leider weiß nicht nicht mehr die Namen, ist zu lange her, dass ich The Big Bang Theory geschaut habe) an den Neffen (?) des Comicbuchladen-Besitzers. Der macht da mal Vertretung und kichert doof rum, als Sheldon und Co. ein Comicheft zurückgeben wollen, weil Rückgabe "schwer ist" oder so.
Sprechermäßig ist es soweit okay für mich. Der Sprecher des Hauke macht seine Sache ja nicht schlecht, da die Figur so angelegt ist. Tims Mutter ist wie immer viel zu alt. Wenn Tim so 13 - 14 ist, dürfte die Lady so alt wie ich sein und die Sprecherin klingt älter als meine eigene Mutter.
Ein einer Stelle hatte ich laut gelacht. Aber es war wohl kein so guter Gag, denn ich habe es jetzt, zwei Stunden nach dem Hören, schon wieder vergessen.