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Geschrieben von Info-Box am 26.06.2022 um 11:58:
223 - Betrüger Super Sauber
Geschrieben von MihaiEftimin am 26.06.2022 um 12:29:
Wie schon oft bei TKKG erlebt, steht von Anfang an fest, wer die Bösewichte sind, sodass sich die Geschichte nicht auf die Ermittlung selbiger fokussiert, sondern es gibt eine klassische Schatzsuche samt Rätsel. Bei selbigem ist das Problem, dass es in der Familie Frickland stets nur mündlich weitergegeben worden ist, und die letzte noch lebende Angehörige unter fortgeschrittener Demenz leidet. Vorsorglich hat die Familie einige falsche Fährten gelegt, denen TKKG, besonders Tim, der von Bodo und Franziska Sonntag , Eigentümern der betrügerischen Entrümplungsfirma (ich verzichte hier auf Spoiler, da das wirklich sehr früh klar wird), gezwungen wird, auch erst mal folgen. Dabei darf Tim auch mal wieder zeigen, dass er ein Mathe-As ist, und den Satz des Pythagoras anwenden, was die Sonntags geistig reichlich überfordert. Gaby darf sich wieder als Hundeflüsterin hervortun, indem sie die einzige ist, die den Bullterrier "Süßer" zu beruhigen weiß - eine entsprechende Szene ist auf dem Cover zu sehen. Klößchen denkt wieder vorrangig ans Essen (welch Überraschung); Karl darf leider wieder relativ wenig beitragen.
Doch Hofstetter wäre nicht Hofstetter, würde er nicht Hofstetter-Sachen machen.

Die Sonntags reden Tim konsequent mit "Tom" an und ignorieren auch jeden Versuch der Korrektur, werden aber schnippisch, als Tim darauf reagiert, indem er sie "Herrn/Frau Samstag" nennt. Episodeninterne Running Gags dieser Art sind uns aus vergangenen Episoden hinreichend ("Gangster" deutsch ausgesprochen, "Filialleiter-Stellvertreter", "Mein lieber Scholli" ...) und werden Martin Hofstetter wohl noch lange als Autoren der entsprechenden Episode identifizieren.

Und natürlich geht Tims Uralt-Handy mal wieder kaputt - diesmal wird es aber durch ein noch älteres ersetzt.

Was auch auffällt, ist, dass er besonders Tim gerne in Situationen bringt, in denen ihm seine körperlichen Stärken wenig nützen, wie bereits beim Vorgänger dieser Episode sowie diversen anderen auch. Da er aber gleichzeitig geistige Stärke beweisen darf, ist das hier nicht zwingend ein Manko.
Die Sprecher machen, wie üblichen, einen guten Job. Musikalisch wird auf klassische Stücke diesmal gänzlich verzichtet, dennoch ergibt sich ein einheitliches Stimmungsbild. An den Geräuschen gibt es ebenfalls nichts auszusetzen.
Fazit: Insgesamt ein gut hörbares Hörspiel, welches in einem eher ruhigen Erzähltempo gehalten, aber keineswegs spannungsarm ist. Den Titel "Das Rätsel auf dem Dachboden" hätte ich allerdings auch besser gefunden ...
Geschrieben von Mangobanane am 26.06.2022 um 12:37:
Mäh. Folge 222 und 223 hat Hofstetter offensichtlich am selben Tag geschrieben. Vielleicht hat er extra noch gebeten, die Geschichten nicht direkt hintereinander zu veröffentlichen. Europa hat’s dennoch getan und joa… Ich hab gar keine Lust, hierzu viel zu schreiben, außer dass die Rechnung dieses Mal zumindest etwas besser aufgeht und ich hier auf eine solide 3 (6/10 Punkten) gehen würde, Atmosphäre ist okay, Tim wieder überpräsent, Karl fast egal, Klößchen zum Mampfen und Dumm sein da und Gaby ist nur wichtig, weil sie Hundeleckerlis dabei hat. Story durchsichtig bis zum Geht nicht mehr und weil Tim alles alleine macht, hängt die Spannungskurve nicht sehr hoch (obwohl das bei einer Schatzsuche ja potentiell möglich wäre). Immerhin sind die Dialoge hier nicht ganz so schlimm wie in der Vorfolge, was der Produktion dann auch den Hintern rettet, aber mehr als ein gequältes Lächeln kriege ich nicht raus. Sorry. Interessant übrigens, wie begrenzt Europas Archiv an Klingeltönen zu sein scheint, da auch Tims „noch älteres“ Handy denselben Ton hat. Hofstetters neuer Lieblingsgag war schon beim ersten Mal öde und mittlerweile frage ich mich, ob er sich über die Armut von Tims Mutter bewusst lustig machen will.
Fazit:
Kann man hören, muss man aber nicht.
Geschrieben von Serienfan am 27.06.2022 um 12:32:
Das Hörspiel kam mir etwas länger vor als es ist, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Tim mit seinem Aushilfsjob bei der Entrümpelungsfirma, das war schon mal ein interessanter Einstieg. Und auch sonst fand ich es wirklich ganz ordentlich. Auf keinen Fall eine Folge, bei der man sich denkt, hoffentlich ist sie gleich vorbei.
Geschrieben von MewMew am 28.06.2022 um 16:59:
Das Hörspiel ist in Grundsätzen wirklich in Ordnung. Die Schwäche ist wahrscheinlich, dass es am Anfang gleich um die möglichen Bösewichte geht. Es wird kein Geheimnis daraus gemacht. Dazu die unlogische Aktion im Antiquitätengeschäft. TKKG hätten doch überlegen können, dass der Händler evtl. mit unter der Decke steckt. Daher fand ich dieses direkte "auf den Kopf zusagen" eher unglücklich. Auch zog sich die Schatzsuche relativ hin und ich fand auch, dass die Ausgewogenheit der Charaktere sehr ungleich war. Es war wirklich nur wieder Tim. Den Rest hätte man für die Folge nicht gebraucht. Dazu schwärzt Gaby ihren Freund beim Vater an, weil der etwas Geld verdienen möchte. Kann ja auch nicht jeder von einem Kommissarsgehalt leben. In meiner Vorstellung sind TKKG sowieso 16, daher hätte mich dieser Nebenjob nicht einmal stutzig gemacht. Die Auflösung war dann ziemlich schnell.
Auch wenn ich nun gemeckert habe, konnte die Folge trotzdem unterhalten. Zwar nicht so gut, wie noch vor einigen Folgen, aber wir haben gelernt: Schlimmer geht immer. Daher 6 von 10 Goldstücken.
P.S. Den ursprünglichen Titel "Das Geheimnis auf dem Dachboden" hätte mir wesentlich besser gefallen. Zumal der Titel hier nicht wirklich Sinn ergibt, auch wenn es vielleicht mit einem Augenzwinkern gemeint ist.
Geschrieben von marcm200 am 23.07.2022 um 14:15:
Diese Folge haben meine Freundin und ich stückweise gehört, um zu spekulieren, wie es weitergeht. Dafür ist die Geschichte u.E. sehr gut geeignet. Manchmal haben unsere Vorhersagen gestimmt, manchmal nicht. Die mathematische Frage war lustig, und hat uns an die Schule erinnert. Wir hätten eine Lösung mit dem Thales-Kreis über der Hypothenuse genommen, aber die Idee, sich den Winkel mit dem Handy anzeigen zu lassen, war auch nicht schlecht. Und schlussendlich die pythagoräischen Tripel, das war eine lehrreiche Folge - und das Rätsel habe ich dann gleich mal als Programmieraufgabe benutzt! Leider hat unsere letzte Spekulation - die Beschläge der Truhe sind aus Gold und gefärbt, sich nicht bewahrheitet. Obwohl dort der Hinweis "durch Gold genagelt" noch wörtlicher gestimmt hätte.
Außerdem konnte man viel zu anderen Hörspielen assoziieren:
- Die Funk-Füchse: "Der Goldschatz im Badesee" - Verbrecher lagern Diebesbeute im See, und man muss einen Ort durch Landmarkierungen finden.
- Die drei ???: "Gefährliche Erbschaft" - eine Schnitzeljagd, an deren Endpunkt dann doch kein Schatz liegt.
- Arborex und der Geheimbund KIM: "Die Sache mit dem Tümpel" - illegale Müllentsorgung in einem Wasserloch.
Insgesamt eine gute neue Folge.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 31.10.2023 um 12:12:
Diese Folge ist mir irgendwie durch "die Lappen gegangen", um direkt mal TKKG-Sprache zu benutzen. Nachdem ich sie nun nachgeholt habe, muss ich aber sagen, dass mir nicht viel entgangen wäre, wenn ich sie nicht gehört hätte.
Die Geschichte, Dialoge und Atmosphäre fühl sich irgendwie TKKG-untypisch an. Das begann schon direkt mit der Eröffnungsszene. Wer die wenig kompetenten Antagonisten sind, wird schnell klar (soweit wieder TKKG-typisch), aber leider wird deren Masche auch schnell und unspektakulär aufgeklärt (Stichwort: Antiquitätenhändler). Damit man trotzdem auf die Laufzeit einer Folge kommt, muss also ein Goldschatz her, nachdem gesucht wird. Auf Schatzsuche darf sich aber nur Tim begeben und sich einem Mathematik-Rätsel widmen. Spannung geht irgendwie anders. Auch die Darstellung der dementen Frau Frickland ist vom Autoren wenig einfühlsam, sondern einfach nur oberflächlich plakativ geschrieben, damit die Geschichte funktioniert.
Die Gastsprecher sind okay. Am besten hat mir noch Angela Stresemann als Frau Specht gefallen. Leider empfand ich den Sprecher des Antiquitätenhändlers als wenig überzeugend.
Die Folge hat keine Glanzpunkte (weder in der Kategorie Spannung noch Humor) und erlaubt sich einige Schnitzer, welche die mittlere Bewertung nochmal runterziehen.
4 von 10 Punkten
Geschrieben von Murphy am 20.04.2024 um 15:14:
"Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil!"
Die 223. Folge der TKKG-Hörspielserie, zu der Martin Hofstetter das Hörspielskript beigesteuert hat, bietet eine Schatzsuche mit Rätsel-Hinweisen, wie sie beispielsweise für die Serie „Die drei ???“ typisch ist. Die Geschichte ist allerdings so erzählt worden, dass sie nicht wie ein Fremdkörper in der TKKG-Serie wirkt.
Die Schatzsuche, bei der TKKG mehrere Rückschläge erleben muss, ist spannend und stets kurzweilig. Die Auflösung war weder vorhersehbar noch unrealistisch. Für die Schatzsuche waren die sehr guten mathematischen Fähigkeiten von Tim gefragt. Das ist keine Erfindung von Autor Hofstetter, dies gab es bereits zu Zeiten von Stefan Wolf (war aber bisher selten oder nie Fallrelevant). Leider können Tims Freunde zur Lösung des Falles diesmal nicht viel beitragen. In Erinnerung wird Gabys Rede über Kampfhunde bleiben. Die Figurenzeichnung ist solide. Der serientypische Humor ist wieder reichlich vorhanden.
Im Zuge der Ankündigung dieser Hörspielfolge wurde ausnahmsweise der ursprüngliche Arbeitstitel bekannt: „Das Rätsel auf dem Dachboden“. Dieser Titel gefällt mir deutlich besser als der später von den Machern ausgewählte „Betrüger Super Sauber“.
Das Cover zeigt eine spannende Szene vom ersten Viertel der Hörspielhandlung.
Aus der Abteilung „Sprecherleistungen“ gibt es mal wieder nichts Negatives zu berichten. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Hans-Jürgen Mende als Ernst Klotz, Andrea Lüdke als Franziska Sonntag und Marek Erhardt (Enkel von Heinz Erhardt) als Bodo Sonntag am besten gefallen. Wolfgang Kaven ist als Erzähler gut.
Die Auswahl der Zwischenmusiken ist ausgezeichnet. Das gilt auch für Geräusche und Effekte.
Fazit
Das neue TKKG-Hörspiel „Betrüger Super Sauber“ hat mir sehr gut gefallen. Die CD wird sicherlich nicht in meinem Regal verstauben.
Geschrieben von Volker_Mars am 03.09.2024 um 12:05:
Ich gebe zu... große Spannung kommt halt schon beim Titel und den relativ kleinen zu handelnden Personenkreis nicht auf, aber die Story mag ich!
Tim möchte sich etwas dazu verdienen - auch das ist mir sehr stimmig.
Die Täter sind jetzt nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, was ich aber in dem Fall in Ordnung finde.
7 Punkte.
Geschrieben von HildaW am 26.02.2025 um 18:27:
Tim beim Minijob im Fachwerkhaus. Er weiß, wie viel 10 Kilo Gold wert sind, aber nicht, dass er keinen festen Job annehmen darf.
Etwas Hintergrund zum Haus und eher zweifelhafte Chefs. Dank Folgentitel weiß man, dass da auf jeden Fall etwas nicht stimmt.
Unterhaltung zwischen Tim und Klößchen:
„Du kannst gar nicht aus dem Fenster fallen, weil dein Allerwertester viel zu groß dafür ist.“
„Mein Po ist mein Lebensretter!“
Auf zur Schatzsuche, wenn der Rest der Bande mitmachen darf, wird Gaby darauf verzichten, Tim von ihren Vater festnehmen zu lassen.
Zunächst ins Antiquitätengeschäft Klotz und weiter zum Firmensitz der Entrümpelungs-Sonntags. Gaby hat den Bullterrier unter Kontrolle, ein paar Leckerlies reichen. Dass man fremde Tiere nicht einfach füttert, erwähnen wir mal nicht… Nebenbei entdeckt man gefälschte Entsorgungspapiere und weiter geht die
wilde Jagd gemächliche Suche zum sumpfigen See mit Waschmaschine und Schuhregal.
TG und O machen einen Besuch im Pflegeheim, Tim bringt das Gebiss mit und erhält einen Hinweis für die Schatzsuche – und die Info, dass da noch andere Besucher waren. Die Sonntags packen Tim ein und - „nicht schon wieder“ - Tims Handy ist hinüber. Vergebliche Schatzsuche, die Sonntags sind völlig überfordert von der Rechnerei.
Tim wollte nur kurz die Haarspange suchen, verschwindet, geht nicht ans Handy und KKG unternehmen nichts?
Am nächsten Morgen machen sich TKKG auf und bergen einen Spiegel aus dem See. Oskar ist unruhig (eigentlich sollte Gaby in der Schule sein, wundern sich die Eltern nicht, dass sie den Hund dabei hat?) und keiner kapiert was. Stattdessen plaudert man bequem aus, wo das Gold sein muss. Naja, irgendwie muss man zu einem Showdown kommen. Der ist immerhin nicht gar so langgezogen wie in manch anderer Folge.
Eher gemütlich bis zäh, ein kleines Abenteuer. Ganz nett.
Geschrieben von Volker_Mars am 01.03.2025 um 00:14:
@HildaW
Welche Punktzahl???!
Geschrieben von Basti am 01.03.2025 um 08:43:
@Volker_Mars für das Auge ist es einfacher, wenn man nicht zweimal den gleichen langen Beitrag direkt untereinander sieht. Habe daher das Zitat des kompletten Beitrags in deinem Beitrag entfernt.
Geschrieben von Volker_Mars am 01.03.2025 um 13:50:
Vollkommen in Ordnung. Hab darüber nicht nachgedacht.
Geschrieben von HildaW am 01.03.2025 um 18:51:
| Zitat von Volker_Mars: |
@HildaW
Welche Punktzahl???!
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Die Punkte habe ich Super Sauber entsorgt!
Nein, natürlich einfach nur vergessen, hab's nachgetragen.
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