Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Die drei ??? (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=11)
-- Sonstiges über Die drei ??? (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=41)
--- Wenn der Auftraggeber der Verbrecher ist ... (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=11951)
Geschrieben von Murphy am 15.09.2022 um 20:07:
Wenn der Auftraggeber der Verbrecher ist ...
Es gibt in der drei ??? Serie ab und zu Folgen, in denen sich am Ende herausstellt, dass der Auftraggeber der Täter ist bzw. war. Was haltet ihr von solchen Geschichten? Mich beschleicht da manchmal das Gefühl, dass der Autor zu faul war, sich einen besseren bzw. sinnvolleren Schluß einfallen zu lassen. Aber evtl. gefällt ja dem ein oder anderen ein solch ungewöhnlicher Schluß. Solche Geschichten gab es glaube ich nicht in den Serien TKKG und Fünf Freunde.
In diesem Thread können wir darüber diskutieren.
Geschrieben von Myrath am 15.09.2022 um 20:16:
Allgemein ist das eine ordentliche Idee, die bei Detektivgeschichten häufiger vorkommt, schon bei Sherlock Holmes beispielsweise. Allerdings kam sie bei DDF zeitweise sehr gehäuft und uninspiriert vor. Genauso wie Bilderdiebstähle an sich vollkommen in Ordnung sind, aber durch zu schablonenhafte Verwendung an Reiz verlieren.
Richtig schlimm ist es, wenn der verbrecherische Auftraggeber nichtmal einen guten Grund hat, überhaupt Detektive zu beauftragen
Geschrieben von marcm200 am 15.09.2022 um 20:20:
Ich kenne nicht so viele ???-Folgen, aber generell gefallen mir solche "Schleifen"-Geschichten nicht. Ich bin am Ende Täter-technisch genau da, wo ich auch am Anfang der Folge war. Mein erster Gedanke nach solchen Folgen ist dann - ähnlich wie bei Folgen, in denen es schlussendlich dann doch keinen Fall gab: Enttäuschung, da ich Zeit und Aufmerksamkeit auf dieses Hörspiel verschwendet habe.
Ich erwarte/erhoffe mir von Jugendkrimifolgen immer das lineare Dreigestirn Ermittlung / (zunächst unbekannter) Täter / Verhaftung. Dann ist für mich die Geschichte rund (am besten ohne, dass die Detektive Opfer oder Verdächtige sind). Wenn der Auftraggeber der Verbrecher ist, geht mir das zu sehr in Richtung Psycho-Spielchen, und dann bin ich raus aus der Folge. Und wenn es zu oft vorkommt, auch aus der Serie.
Geschrieben von Myrath am 15.09.2022 um 20:25:
| Zitat von marcm200: |
| ...am besten ohne, dass die Detektive Opfer oder Verdächtige sind... |
Davon habe ich mittlerweile auch wirklich die Nase voll. Kann ich gut drauf verzichten
Geschrieben von Mikosch373 am 15.09.2022 um 20:42:
Ich finde, bei solchen Geschichten kommt es auf die genauen Umstände an: Eignet sich der:die Auftraggeber:in als Täter:in? Macht es Sinn, dass er:sie die Detektive beauftragt? Funktioniert die Story dadurch immer noch? Ist es unvorhersehbar? Wie wird es am Ende aufgelöst? Und, natürlich, ist das bei jeder zweiten Folge so?
Geschrieben von Dominik am 17.09.2022 um 10:40:
Naja, das kann ich nicht verallgemeinert sagen, das kommt natürlich auf die Geschichte an. Ist sie gut, passt es, ist die Auflösung dadurch super mies, passt es eben nicht
Geschrieben von Murphy am 18.09.2022 um 07:18:
Wir können auch Beispiele nennen:
Geister-Canyon (124)
Geschrieben von Myrath am 18.09.2022 um 10:20:
Ist das nicht generell bei vielen Marx-Folgen der Fall?
Ich bin ganz ehrlich: Wenn ich einen davon erstmal gelesen/gehört oder sogar rezensiert habe, vergesse ich sie meistens vom Detail her recht schnell
Geschrieben von Murphy am 20.09.2022 um 09:22:
| Zitat von Myrath: |
Ist das nicht generell bei vielen Marx-Folgen der Fall?
Ich bin ganz ehrlich: Wenn ich einen davon erstmal gelesen/gehört oder sogar rezensiert habe, vergesse ich sie meistens vom Detail her recht schnell
|
Die Folge Geister-Canyon ist von Ben Nevis.
Geschrieben von DerArchivar am 02.10.2022 um 14:36:
Ich mags grundsätzlich nicht, wenn der Auftraggeber der Verbrecher ist. Das ist für mich irgendwie Betrug am Hörer.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH