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Geschrieben von Info-Box am 30.01.2023 um 19:35:
043 - Das Haus des Richters
Geschrieben von Wernerbros am 04.04.2023 um 13:37:
Das Haus des Richters ist so eine Folge vom GK, die könnte ich mir mehrmals im Jahr anmachen und sie würde mir nicht langweilig werden.
Diese wäre in jedem Fall in meinen Top 10.
Die Sprecher sind für mich richtig richtig stark, allen Voran Timmo Niesner als Hauptfigur.
Die Szenen, wenn er alleine in dem Haus ist sind mir mich Kopf-Kino par Excellence.
Es entwickelt sich nach und nach eine wahnsinnig gute Gruselgeschichte. Keine Sekunde Langweilig und leider ohne Happy End.
Geschrieben von DerArchivar am 10.04.2023 um 20:39:
Also, langweilig wird die Folge definitiv nie!
Geschrieben von Mikosch373 am 29.04.2023 um 17:24:
Gruselkabinett - Das Haus des Richters (043)
Den Titel finde ich okay, das Cover ist irgendwie zugleich atmosphärisch und seltsam. Was mir aber wirklich Lust aufs Hören macht, ist der Klappentext, der einfach nach einer richtig klassischen Gruselgeschichte klingt. Es geht noch ganz entspannt los mit der Zugfahrt, dem Essen und der Entdeckung des in Verruf geratenen Hauses.
Im Haus des Richters wird es dann sowohl gemütlich als auch ein bisschen unheimlich, als während des Lernens das mit den Geräuschen beginnt. Die dritte Nacht finde ich am besten, weil ich das Gewitter wirklich sehr atmosphärisch finde und der Richter dann auch endlich an Profil gewinnt. Das ist wirklich ein gutes Finale.
Fazit: 8 von 10 Punkten
Geschrieben von bordini am 29.04.2023 um 18:12:
Ich kenne dieses hörspiel noch nicht mikosch373, irgendwann werde ich mir dieses hörspiel auch mal anhören weiss nur noch nicht wann. Warum gibst du dem hörspiel 8 von 10 punkten wenn die dritte nacht so gut gefällt was das gewitter angeht, also wenn ich dich wäre würde ich dem hörspiel 10 punkte geben auch nur wegen dem gewitter.
Geschrieben von Mikosch373 am 29.04.2023 um 18:19:
Insgesamt sind es für mich eben 8 Punkte. Das Hörspiel ist gut, aber kein Riesenhighlight. Dafür hätten die ersten beiden Nächte noch gruseliger sein müssen.
Geschrieben von DerArchivar am 29.04.2023 um 18:57:
Ich finde die ersten beiden Nächte eigentlich gruselig genug. Es steigert sich halt langsam.
Geschrieben von Mikosch373 am 29.04.2023 um 18:57:
Ja, es steigert sich. Aber ich finde lärmende Ratten als Konzept nicht supergruselig und der Richter zeigt sein Können auch erst in der letzten Nacht so richtig.
Geschrieben von DerArchivar am 29.04.2023 um 19:00:
Gut, wenn du das mit den Ratten nur bedingt gruselig findest, ist das natürlich noch mal was anderes. Aber ich finde, dass man hier gekonnt von Level 1 zu Level 2 zu Level 3 springt.
Geschrieben von Mikosch373 am 29.04.2023 um 19:01:
Wie gesagt, ich sehe die Steigerung durchaus. Aber für mich hätte es gerade in der zweiten Nacht deutlich mehr Grusel sein können.
Geschrieben von Sepithane am 01.05.2023 um 06:19:
Das Cover spricht mich irgendwie nicht so an.
Der Klappentext klingt interessant
Schönes Hörspiel. Durch das alte Haus ist auch eine schöne
dichte Atsmosphäre.
Liebe ja Geschichten die in alten Spukhäusern spielen
Ich finde auch die dritte Nacht am Besten, wegen dem Gewitter
und weil der Richter hier erst zeigt was er kann, in den anderen
beiden Nächten macht sich der Richter ja nur durch Lärm oder
Rattengestalt bemerkbar.
Find zwar Ratten jetzt nicht gruselig, bei mir sind es
eher Spinnen

. Aber ich mag diese Folge
gerne, ich höre sie öfter mal.
Geschrieben von Mikosch373 am 01.05.2023 um 08:46:
| Zitat von Sepithane: |
Ich finde auch die dritte Nacht am Besten, wegen dem Gewitter
und weil der Richter hier erst zeigt was er kann, in den anderen
beiden Nächten macht sich der Richter ja nur durch Lärm oder
Rattengestalt bemerkbar. |
Ja, man hört den Richter in der zweiten Nacht zwar auch flüstern, aber erst in der dritten Nacht zeigt er, dass er gruselig sein kann.
Geschrieben von Chantal-Marie am 29.11.2023 um 16:04:
Wirklich sehr gute Folge, mit mehr Grusel wäre es definitiv ne 10 von 10!
Ich mochte die Musik am Anfang total gerne, sie war sehr atmosphärisch, schön, melancholisch und hatte einen düsteren Unterton.
Der Anfang war noch relativ gemütlich, aber es wurde schon schnell darauf hin gearbeitet, dass es gruselig wird. Hatte hier etwas Angst, dass es mal wieder so ist, dass nur wie so oft schon, auf den Grusel angespielt wird, aber am Ende nichts gruseliges passiert. Meine Befürchtung hat sich zum Glück als falsch rausgestellt, auch wenn ich es, wie gesagt gerne noch gruseliger gehabt hätte.
Man hat natürlich schon sofort gewusst, dass es sich um ein Spukhaus handelt. Da ich Spukhäuser liebe und total faszinierend finde, habe ich mich schon sehr gefreut.
Das Gespräch mit Maggie Dempster (das war doch die mit dem Gasthaus oder?) hat schonmal neugierig gemacht. Sie hat zwar erzählt, dass da was mit dem Haus nicht stimmt und dass es das Haus des grausamen Richters ist, aber mehr wusste sie nicht darüber. So wurde Spannung mitreingebracht ohne zu viel zu verraten.
Die ersten Nächte waren zwar etwas unheimlich, hätten aber zumindest ab der zweiten Nacht gruseliger sein sollen. Nacht 1 und 2 wurde fat gar nicht an Grusel gesteigert, dafür gabs dann aber mit der dritten Nacht einen riesen Sprung an mehr Grusel. Die Ratten fand ich schon irgendwie unheimlich, auch den Alptraum, als der Richter in Malcoms Kopf drin war, aber ne Steigerung an Grusel wäre echt toll gewesen.
Die dritte Nacht war dafür wirklich gruselig, atmosphärisch und emotional. Ich habe so sehr mit Malcolm mitgefiebert. Es wurde ja schon die ganze Zeit daraufhin gearbeitet, dass er erhängt wird. Den Richter hat Otto Mellies sehr gut gespielt. Er kam so richtig grausam und eklig rüber. Die letzten Minuten waren hier besonders spannend. Ich war mir nämlich nicht so sicher, ob Malcolm es überlebt oder nicht.
Ich finde es hätte auch schon früher mit der Spannung anfangen können, hatte das Gefühl, dass der Anfang zu lange gedauert hat.
8 von 10 Punkten
Geschrieben von Schlapfel am 25.02.2024 um 15:59:
Sehr gute Folge, alle Zutaten eines klassischen Gruselhörspiels sind vorhanden.
Das Negative zuerst: Ich finde man hätte die Ratten "ekliger" vertonen könne und das hätte den Grusel insgesamt nocheinmal gesteigert. Man hört immer "wieder hören die Ratten nicht auf zu lärmen!!" aber bis auf die dritte Nacht fand ich den Lärm undefinierbar. Ein deutliches Trippeln auf den Holzbohlen, Scharren und Kratzen, Fauchen und vorallem lautes Fiepen hätte es gruseliger gemacht.
Ein paar Dinge bleiben ein wenig schwammig beim Finale, z.B wo der Schürhaken jetzt ist oder die Bücher (Waffen),
Dem Richter fehlen auch bis kurz vorm Schluss scharfe Konturen, er war ja ein Sadist aber ansonsten wissen wir die meiste Zeit so gut wie nichts über ihn, z.B ob er auch Unschuldige gehängt hat, wie sieht es mit seiner Familie aus, wie ist er eigentlich gestorben und in diese Situation geraten (ich finde da z.B die Folge mit den Höllentauben löst das besser im Vergleich, sie hat ja auch einen sadistischen Character der in einem Haus wohnt). Ich hätte mir auch einen anderen Sprecher gewünscht oder einfach mehr Bösartigkeit in der Stimme, verglichen mit der großartigen Leistung der Mutter im Turmzimmer-Hörspiel, die das fast im Alleingang getragen hat, war das hier einfach nur ok.
Mir gefällt wie sich langsam die Spannung steigert. Die Einleitung ist stimmig und überspannt den Bogen dabei nicht, erst wird man auf den Stuhl mit dem Seil aufmerksam gemacht, dann in der nächsten Nacht wird das Seil untersucht und es folgt die Bemerkung dass man ja damit eine Schlinge machen und jemanden aufknüpfen kann, dann die letzte Nacht mit dem sich nähernden Sturm und dem verschwundenen Seil.
Man wird auch nicht sofort mit Informationen überflutet, keine unnötigen Flashbacks, alles hat seinen Sinn wie z.B anfangs die Info dass es eine Sturmglocke im Haus gibt die man jederzeit läuten kann -> der Hörer atmet ein wenig auf da es einen "Notfallknopf" gibt -> am Ende wird die Sturmglocke relevant.
Unser Protagonist ist kein Idiot (davon abgesehen dass er in diesem offensichtlichen Gruselhaus wohnen will, obwohl man ihm angeboten hat umsonst in der besten Herberge zu wohnen, aber das ist halt auch einfach die Horrorprotagonistenkrankheit) - er geht gleich gegen die Ratten vor, möchte Fallen auftstellen, den Ort von dem die große Ratte zu kommen scheint ausfindig machen, besorgt sich eine Waffe (Schürhaken, Bücher) und hat immer eine Lampe bei sich. Das einzige dass ihm fehlt ist noch eine andere Person an seiner Seite, was sich auch logisch mit seinem Charakter erklären lässt.
Obwohl er ein "Sonderling" ist, freundet er sich mit den Dorfbewohnern an und ist sympathisch, entschuldigt sich wenn er verletzend war, ist selbstständig und diszipliniert. An sich hat das Hörspiel fast nur positive Charaktere wie die rührende Hotelwirtin, bis auf das Monster natürlich. Alle anderen Sprecher gefallen mir hier auch sehr gut, besonders der Protagonist.
Bis zum Schluss war ich gespannt wie es endet und wurde dennoch überrascht, das war wirklich haarscharf an einem anderen Ende vorbei.
8/10 Punkten, sehr spannend mit kleinen Schwächen im Vergleich zu anderen ähnlichen Folgen der Reihe.
Geschrieben von Mikosch373 am 28.02.2024 um 14:12:
Horrorprotagonistenkrankheit, das Wort mag ich.
Geschrieben von Wernerbros am 10.12.2025 um 16:18:
Ich habe die Kurzgeschichte dazu gelesen von Bram Stoker, auf der das Hörspiel ja beruht.
Es sind von der Handlung her eigentlich nur minimale Unterschiede im Vergleich zum Buch, muss aber gestehen, beim Schluss hatte ich beim Lesen, obwohl ich ja wusste, wie es ausgeht trotzdem Gänsehaut
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