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Geschrieben von Info-Box am 31.01.2023 um 12:42:
066 - Der Schatten über Innsmouth (Teil 1 von 2)
Geschrieben von Mikosch373 am 27.05.2023 um 17:57:
Gruselkabinett - Der Schatten über Innsmouth (Teil 1 von 2) (066)
Der Titel ist durchaus klangvoll, das Cover finde ich schön düster und der Klappentext hört sich eigentlich gut an, nur die Formulierungen finde ich etwas unschön. Der Einstieg ist mir ein bisschen zu lang geraten. Es wird viel geredet, einen schnelleren Einstieg mit mehr Action hätte ich besser gefunden.
Auch danach, beim Fahrkartenverkäufer, wird mir zu viel gelabert. So kommt es, dass eine halbe Stunde vergangen ist, bevor mal was passiert. Der seltsame Schmuck im Museum macht die Story dann auch endlich interessant, auch wenn mir bisher noch jeglicher Grusel fehlt.
Leider wird es danach auch nicht mehr gruselig. Die Schilderung des Innsmouth-Looks soll bestimmt gruselig sein, ich finde es allerdings nur zum Augenrollen, dass man Menschen einfach nur aufgrund ihres Äußeren als degeneriert bezeichnet und sich irgendwelche Horrorgeschichten über sie ausdenkt.
Außerdem verliert sich das Hörspiel wieder in unzählige Beschreibungen, anstatt wirklich Handlung zu präsentieren. Dadurch wirkt das Hörspiel eher wie ein Hörbuch und nach einer Stunde ist so gut wie nichts passiert. Für mich wieder so ein Mehrteiler, den man besser gestrafft als eine Folge erzählt hätte. Das spart viel Lebenszeit, die man anderweitig nutzen kann.
Fazit: 1 von 10 Punkten
Geschrieben von Wernerbros am 30.05.2023 um 13:47:
Besonders die erste Folge... wo durch Erzählungen die Spannung ganz langsam aufgebaut wird und der Zuhörer in eine ganz unheimliche Welt eintaucht, hat mir sehr gut gefallen.
Negativ anmerken muss ich nur, dass diese Erzählungen oder besser Monologe einen großen Teil der Geschichte ausmachen. Das ist zwar einerseits schön, dass man so ausführlich informiert wird, allerdings kam mir das nen Tick zu lang gestreckt vor.
Ich würde ne gute 2 vergeben
Geschrieben von Mikosch373 am 30.05.2023 um 21:01:
| Zitat von Wernerbros: |
| Negativ anmerken muss ich nur, dass diese Erzählungen oder besser Monologe einen großen Teil der Geschichte ausmachen. |
Das meine ich damit, dass das Hörspiel eher wie ein Hörbuch ist.
Geschrieben von DerArchivar am 02.06.2023 um 20:07:
Also mir sind das auch zu viele Beschreibungen. Das mit dem Hörbuch trifft es ganz gut, dabei höre ich eigentlich gerne Hörbücher.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2023 um 20:08:
Ich höre auch gern ab und zu mal ein Hörbuch, aber es ist ein großer Unterschied, ob ich ein Hörbuch höre, das wie ein Hörbuch ist, oder ein Hörspiel, das wie ein Hörbuch ist.
Geschrieben von DerArchivar am 02.06.2023 um 20:09:
Stimmt, da hat man andere Erwartungen. Bei einem Hörbuch taucht man ab in die Gedankenwelt des Protagonisten und diese Beschreibungen gehören dazu.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2023 um 20:09:
In die Gedankenwelt abtauchen kann man natürlich auch bei einem Hörspiel und Beschreibungen sind ja nicht per se schlecht, aber es kommt halt auf die Balance an.
Geschrieben von DerArchivar am 02.06.2023 um 20:10:
Wenn die Beschreibungen hier wenigstens gruselig wären, aber ich finde diese Fischwesen einfach nur langweilig.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2023 um 20:11:
Ich finde, unser Protagonist geht halt sehr schnell dazu über, die Innsmouth-Leute als degeneriert zu beschreiben, nur weil sie anders aussehen.
Geschrieben von DerArchivar am 02.06.2023 um 20:11:
Ja, man versteift sich auch darauf und darunter leidet dann halt die Story.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2023 um 20:12:
Welche Story? Nein, im Ernst, es passiert halt einfach nichts, außer dass Robert in den Bus steigt und sich ein bisschen im Ort umsieht.
Geschrieben von DerArchivar am 02.06.2023 um 20:13:
Ja, das meinte ich. Da hätte man wirklich was rauskürzen können von den vielen Beschreibungen und lieber mehr Story erzählen können.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2023 um 20:14:
Ja, wenn man schon einen Zweiteiler aus der Geschichte macht, braucht man auch eine Story, die zwei Stunden füllen kann.
Geschrieben von Chantal-Marie am 28.02.2024 um 23:20:
Gerade erst noch über zu wenig Grusel bei Gesellschafterin gesucht gemeckert und hier, obwohl es auch nicht gruselig ist, fand ich es aber völlig ok. Einen Punkt abzug gibt es dennoch, weil es eben gruseliger hätte sein können.
Es ist tatsächlich gar nicht so viel passiert, aber die Beschreibungen und die Gespräche haben wirklich Spannung aufgebaut, so dass ich jetzt auch unbedingt den zweiten Teil hören muss.
Man hat Robert die ganze Zeit bei seiner Reise begleitet. Die erste Spannung kam, als er sich mehr über Innsmouth informiert hat. Die Beschreibungen haben bei mir allerdings auch ein ungutes Gefühl ausgelöst. Ist schon traurig, wenn man vom Aussehen auf irgendwas schließt. Allerdings scheint in dem Ort mit den Leuten ja tatsächlich irgendwas nicht zu stimmen.
Den Museumsbesuch fand ich sehr interessant und hat schonmal eine kleine Vorschau auf das, was uns erwartet gegeben.
Etwas gruselig wurde es dann als Robert in Innsmouth angekommen ist. Es war eher ein unterschwelliger Grusel, aber war ganz okay.
Ich bin mal gespannt, was der ältere Mann zu erzählen hat.
9 von 10 Punkten
Geschrieben von Althena am 16.03.2024 um 15:34:
Ach wie bin ich froh, dass ich dank dieses Forums in den Genuss gekommen bin, auf diese Serie zu stoßen. Wunderbar!
Die länge beider Folgen zusammen hat mich zunächst etwas abgeschreckt, denn es ist natürlich toll, wenn man 2 gut gefüllte, spannende Stunden hat. Aber wenn nicht ist es eine Qual.
Hier aber gar nicht der Fall. Es gelingt den Machern, ein tolles Seeküsten-Feeling zu erzeugen. Es zieht sich zunächst etwas, bis es zur Interaktion mit den Stadtbewohnern kommt. Diese werden mit wirklich tollen Sprechern besetzt, die so viel Gefühl und Ausdruck in ihren Stimmen haben. Die Beschreibungen des Erzählers lassen geradezu von selbst Bilder im Kopf entstehen. Das wird auf jeden Fall irgendwann noch mal gehört
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