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Geschrieben von Info-Box am 01.02.2023 um 12:21:
127 - Die Fakten im Fall Valdemar
Geschrieben von Mikosch373 am 30.08.2023 um 16:44:
Achtung, Spoiler!
Gruselkabinett - Die Fakten im Fall Valdemar (127)
Der Titel ist interessant, das Cover ist schön stimmungsvoll und leicht gruselig und der Klappentext macht definitiv Lust auf die Folge. Es beginnt interessant mit dem Gespräch bei Gewitter und als Valdemar dann im Sterben liegt, steigt die Spannung. Den Dialog mit Dr. Ferrier verstehe ich aber nicht ganz. Warum muss er sich das, was in der Nachricht geschrieben stand, nochmal sagen lassen?
Dass Valdemar vor seinem Tod noch ein Geheimnis loswerden will, mag ich eigentlich, aber dadurch kommen wir lange Zeit gar nicht zur Hypnose. Ich hätte es lieber gehabt, wenn Valdemar von Dr. Pelham hypnotisiert worden wäre und dann sein Geheimnis offenbart hätte. Immerhin ist die Hypnose der Aufhänger der ganzen Geschichte und nicht der Mord an einem alten Mann.
Erst nach einer Ewigkeit kommen wir zur Hypnose und die ist leider ziemlich unspektakulär. Das Geröchel von Valdemar und die schwarz verfärbte Zunge erzeugen aber leichten Grusel. Als sich das Geröchel dann in geröchelte Worte verwandeln und ihm aus Mund, Nase und Ohren „gelbliches Blutwasser“ strömt, ist das zusammen mit dem panischen Geschrei von Dr. Ferrier und der plötzlichen Verwesung Valdemars ein echter gruseliger Höhepunkt.
Insgesamt finde ich das Hörspiel dennoch schwierig zu bewerten. Wir haben den guten, atmosphärischen Einstieg und die letzten Minuten, die wirklich Grusel erzeugen und dem Titel der Serie mehr als gerecht werden. Dazwischen liegen aber viele Minuten, die man für eine unnötige Mordgeschichte und belangloses Gerede nutzt. Mit dem Hypnotisierten passiert auch nicht viel. Er wird hypnotisiert, liegt ein paar Monate rum und wird dann getötet. Das ist mir zu wenig.
Fazit: 6 von 10 Punkten
Geschrieben von Wernerbros am 13.09.2023 um 13:38:
Hm... also ich kann mir vorstellen, dass manche die Folge großartig empfinden und die Amazon Rezensionen lassen auch darauf schließen.
Ich muss gestehen, ich kann mit dieser Story selbst sehr wenig anfangen, auch wenn die morbide und düstere Stimmung zum Thema "Was passiert, wenn man einen Sterbenden"hypnotisiert, sehr gut passt.
Dr. Pelhem beschäftigt sich mit dem besagten Thema und wird bei seinem Freund Ernest Valdemar ein Experiment durchführen der unheilbar an Tuberkulose erkrankt ist.
Dieser soll kurz vor seinem Tod noch in Hypnose versetzt werden, um ggf. den Eintritt des Todes hinauszögern zu können.
Wobei ich sagen muss, hier handelt es sich wieder um eine "Geschichte in der Geschichte Erzählung, was ich schon mal weniger mag.
Aber mich hat es insgesamt mehr angeekelt als gegruselt. Dieses Geröchel, Gegrunze und Sprechen im Todeskampf fand ich absolut nicht hörenswert und ich kann mir spontan auch nicht vorstellen, die Folge noch einmal zu hören. Das liegt weniger am Hörspiel, sondern mehr an besagtem Ekel, dass ich nicht noch einmal dem ganzen Vorgang beiwohnen möchte.
Ich kann verstehen, wenn einen das vielleicht fasziniert, aber mein Ding war es nicht, daher fällt mir eine Bewertung auch schwer.
Ich vergebe eine glatte 5.
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:13:
Ich bin ja froh, dass ich nicht alleine mit meiner negativen Sicht auf die Folge bin. Ich find das mit der Hypnose zwar so ganz interessant, aber die Geschichte in der Geschichte killt es einfach und das Geröchel find ich dann auch eher eklig als gruselig.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:14:
Ekel gehört für mich zum Grusel, aber ich verstehe, was ihr beiden meint. Ich persönlich fand die Szenen, in denen er röchelt, aber – wie in meiner Rezension auch geschrieben – gruselig. Wenn man nur nicht so viel Zeit im Mittelteil verschwendet hätte…
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:15:
Mh, ja, man hätte lieber in der Situation bleiben sollen.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:15:
Man hätte ja auch ein Geheimnis kurz umreißen können und dann hätte man nach seinem Tod darauf Bezug genommen, eine Geschichte drumherum gesponnen oder man hätte aus ihm herausbekommen müssen, was es genau damit auf sich hat. Irgendwie sowas.
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:16:
Ich glaub, alles wäre besser gewesen als ne Geschichte in der Geschichte.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:18:
Es ist halt schwierig, dass man bei sowas immer aus der eigentlichen Geschichte rausgerissen wird.
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:19:
Mh, ja, da verliert man etwas den Bezug zur eigentlichen Realität des Geschehens.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:20:
Ja, es ist einfach auch etwas, das beim Gruselkabinett zu oft vorkommt.
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:20:
Es eignet sich auch nicht so gut für Hörspiele wie für z.B. Bücher, find ich.
Geschrieben von Wernerbros am 30.01.2024 um 13:21:
| Zitat von Mikosch373: |
| Ekel gehört für mich zum Grusel |
Dann müsste das Dschungelcamp ja auch sehr gruselig sein
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:22:
@DerArchivar
In Büchern kann man so eine nacherzählte Geschichte sicher besser kaschieren, das stimmt. In Hörspielen ist das schon etwas schwerer, wie man ja an einigen Beispielen beim Gruselkabinett sieht.
@Wernerbros
Das find ich aus ganz anderen Gründen gruselig!
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:22:
Mh, ja, schade, dass man es hier auch gemacht hat.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:23:
Besonders schade ist halt, dass es wenig mit dem Hypnose-Experiment zu tun hat.
Geschrieben von Wernerbros am 30.01.2024 um 13:23:
| Zitat von Mikosch373: |
@Wernerbros
Das find ich aus ganz anderen Gründen gruselig!
|
Absolut !
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:24:
Jap, das hätte man irgendwie mehr verknüpfen müssen.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 13:24:
Man hätte die Hypnose ja auch beginnen und sich langsam durch den Verstand des Sterbenden kämpfen können.
Geschrieben von DerArchivar am 30.01.2024 um 13:25:
Sowas mag ich eigentlich nicht so gern.
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