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Geschrieben von Murphy am 23.10.2023 um 21:50:
Die komplexesten Hörspiel-Folgen
Angeregt durch eine Folgendiskussion mach ich mal diesen neuen Thread auf.
Welche Hörspielfolgen der TKKG Serie sind eurer Meinung nach die inhaltlich komplexesten?
Ich nenne mal die bisherigen genannten Titel:
- Jagd das rote Geister-Auto
- Die Doppelgängerin
Geschrieben von Myrath am 23.10.2023 um 22:26:
Yo, die beiden passen auf jeden Fall gut
Spontan fallen mir aber eher alte Abenteuer-Hörspiele ein, z.B. von Maritim bzw. Kurt Vethake, wo dann ein ganzes Buch innerhalb von 40 Minuten nacherzählt wird.
Geschrieben von Holger am 23.10.2023 um 23:49:
@Myrath, da das hier das TKKG-Forum ist, geht es wohl eher um TKKG-Hörspiele?
Spontan fällt mir noch "Der böse Geist vom Waisenhaus" ein. Der Namensgeber hat es ja nicht einmal selbst ins Hörspiel geschafft. Und doch ist das Hörspiel irgendwie sehr komplex. Ich denke, ich habe es 3-4 Mal hören müssen (was ja schon viel heißt), bevor ich alles wirklich verstehen konnte.
Geschrieben von Myrath am 24.10.2023 um 00:08:
| Zitat von Holger: |
@Myrath, da das hier das TKKG-Forum ist, geht es wohl eher um TKKG-Hörspiele?
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Oopsie doopsie
Finde das Thema aber auch allgemeingültig interessant
Geschrieben von Olle_Viri am 24.10.2023 um 08:59:
'Die Doppelgängerin' und 'Jagt das rote Geisterauto' in jedem Fall. 'Schüsse aus der Rosenhecke' würde ich in jedem Fall auch nennen, vor allem wenn man die Taschenbuchvorlage dazu kennt. Ab Folge 53 hat Stefan Wolf den Fokus auf je nach Folge komplexe, verwickelte und inhaltlich sehr gut durchdachte und originelle Fälle gelegt, also die gesamte Phase ab 53 bis ich weiß nicht wohin. Selbst bei der scheinbar einfachen Doppelentführungsgeschichte 54 ('Alarm Klößchen ist verschwunden') habe ich gemerkt, wie verwickelt und komplex der Handlungsstrang mit den beiden Fühme-Brüdern ist. Also nenne ich mal die 53,54,55 auf einen Schlag, dann wieder die 57 und auch sogar die 58 (komplex ja, gut nein).
Die Frage ist eben auch, wo zieht man die Grenze zwischen einerseits komplex und stimmig und andererseits komplex im Sinne von überfrachtet mit Fällen, Verbrechen und persönlichen Verstrickungen, die letzten Endes nur noch unstimmig/verworren/fehlerbehaftet oder einfach überfrachtet rüberkommen? Was meint ihr?
Geschrieben von marcm200 am 26.10.2023 um 18:11:
Ich finde die 139/Oskar jagt die Drogendealer komplex in dem Sinne, dass die Folge mich nach dem Hören immer verwirrt: Wer hat wem was wann vorgetäuscht - und von Beginn an oder erst im Laufe der Geschichte? Waren alle Anti-Drogen-Anstecker nun mit Minimikrofonen versetzt ? Außerdem gibt's eine ganze Menge Verdächtige zum Schluss.
Geschrieben von MihaiEftimin am 26.10.2023 um 19:23:
Mich hat der "Böse Geist vom Waisenhaus" auch immer ein wenig verwirrt, auch und gerade wegen des unpassenden Titels, der durch die Kürzungen zustandekam; der titelgebende Fall wird ja praktisch in drei Sätzen abgehandelt. Eine gewisse Sympathie empfand ich dann für HGFs Kürzung hier schon, da er einen ganz kleinen, dritten Nebenfall in der Vorlage, den ich für ein Buch, das von Kindern ab 9 Jahren gelesen werden soll, schon als mindestens grenzwertig empfunden habe, hat rausfallen lassen. Die anderen Themen sind ja ohnehin schon heftig genug ... Da verzeihe ich auch einen unpassenden Titel.
Natürlich ist "komplex" auch immer eine Definitionssache. Ab wann würdet ihr einen Fall als solchen bezeichnen, vor allem in einer Serie, in der das Verweben mehrerer Fälle quasi endemisch ist? Wir haben den Ufo-Fall und die Haarjäger in einem ("Ufos in Bad Finkenstein"); wir haben Geldfälschung und schwere Sachbeschädigung in einem ("Die Falschmünzer vom Mäuseweg"); wir haben vorgetäuschte Körperverletzung, Rache und Drogenhandel in einem ("Weißes Gift im Nachtexpress"); wir haben einen Mordfall aus der Vergangenheit, einen abgerichteten Hund und einen Irren mit einem weltumspannenden Vernichtungsmittel in einem ("Der Mörder aus dem Schauerwald"); wir haben inszenierten Spuk mitsamt posthumem Psychoterror und Mordversuch an einem hohen Politiker durch Robotertechnik in einem ("Spuk aus dem Jenseits"); wir haben den Mordversuch an einem Tier, eine Erpressung durch einen Trittbrettfahrer sowie einen Triebtäter ("Taschengeld für ein Gespenst") ... und hier gehe ich nicht mal von den Büchern aus, obwohl ich sie kenne, sondern nur von den Hörspielen, da das ja offensichtlich gewünscht ist.
Durch die meisten Fälle steige ich relativ problemlos durch, da man sich wohl recht schnell daran gewöhnt, dass sie oft nicht so linear sind wie bei DDF oder 5F.
"Oskar jagt die Drogendealer" würde ich als Sonderfall rausnehmen, da die Folge im Rahmen des Schulprojektes einer 5. Klasse in Halle (Westfalen) entstanden ist. Dass das nicht unbedingt zu einer in sich logischen und kongruenten Geschichte führt, sollte nicht unbedingt überraschen, und angesichts dessen ist sie sogar ziemlich gut geworden. (Oder könnten die Hobbyautoren unter uns noch irgendwie inhaltlich nachvollziehen, was sie mit ca. 10 Jahren geschrieben haben?

)
Geschrieben von marcm200 am 27.10.2023 um 08:44:
| Zitat von MihaiEftimin: |
"Oskar jagt die Drogendealer" würde ich als Sonderfall rausnehmen, da die Folge im Rahmen des Schulprojektes einer 5. Klasse in Halle (Westfalen) entstanden ist. Dass das nicht unbedingt zu einer in sich logischen und kongruenten Geschichte führt, sollte nicht unbedingt überraschen, und angesichts dessen ist sie sogar ziemlich gut geworden. (Oder könnten die Hobbyautoren unter uns noch irgendwie inhaltlich nachvollziehen, was sie mit ca. 10 Jahren geschrieben haben?
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Interessant, das wusste ich gar nicht.
Mich hätte jedenfalls niemand bei dem Projekt dabei haben wollen - meine Sätze in der Schulzeit waren im wesentlichen aus Subjekt-Prädikat-Objekt gebildet und klangen alle gleich - egal, ob ich ein spannendes Ferienerlebnis beschreiben sollte, eine Nacherzählung oder eine Sachgeschichte
Geschrieben von MihaiEftimin am 27.10.2023 um 10:01:
| Zitat von marcm200: |
Mich hätte jedenfalls niemand bei dem Projekt dabei haben wollen - meine Sätze in der Schulzeit waren im wesentlichen aus Subjekt-Prädikat-Objekt gebildet und klangen alle gleich - egal, ob ich ein spannendes Ferienerlebnis beschreiben sollte, eine Nacherzählung oder eine Sachgeschichte
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Ich sag's mal so: Rein stilistisch hatte an meinem Geschreibsel, gemessen an meinem damaligen Alter, eigentlich niemand besonders viel zu bemängeln. Inhaltlich war's dann aber meistens eher nicht das Gelbe vom Ei.
Geschrieben von Myrath am 27.10.2023 um 10:58:
| Zitat von MihaiEftimin: |
Ich sag's mal so: Rein stilistisch hatte an meinem Geschreibsel, gemessen an meinem damaligen Alter, eigentlich niemand besonders viel zu bemängeln. Inhaltlich war's dann aber meistens eher nicht das Gelbe vom Ei.
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Dito
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