Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Rund um unsere Hörspielwelt (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=117)
-- Sonstiges über unsere Hörspielwelt (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=120)
--- Figuren, die ihr im echten Leben hassen würdet (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=13722)
Geschrieben von Mikosch373 am 20.11.2023 um 13:01:
Figuren, die ihr im echten Leben hassen würdet
Wir hatten das Thema ja mal kurz in einem anderen Thread: Gibt es Figuren, die ihr in den Hörspielen, die ihr hört, richtig toll findet, die ihr im realen Leben aber hassen würdet oder die euch nerven würden? Ich kenne da persönlich viele.
Zu meiner Schande muss ich direkt mal Mikosch nennen. Ich liebe es, wie stur und impulsiv er ist und übermütig, aber im echten Leben würde ich nicht mit ihm zurechtkommen, weil ich mit besonders impulsiven Menschen nicht allzu sehr klarkomme.
Geschrieben von Basti am 20.11.2023 um 13:14:
Ach, das ist ja verrückt
Puh, also das hab ich so spontan nicht, glaub ich.
Wenn ich jemandem im Hörspiel sympathisch finde, dann denke ich schon, dass ich auch im echten Leben mit dieser Person klarkommen würde.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 20.11.2023 um 14:15:
Ich mag Vanessa aus "Wendy" als Figur, weil sie Ecken und Kanten hat, Wendy auch mal Kontra gibt und letztendlich das Herz aber doch am rechten Fleck hat. Außerdem sind Folgen mit ihr selten langweilig. Im realen Leben wäre sie mir für meinen Freundeskreis aber zu zickig und unberechenbar.
Justus mag ich im Hörspiel, würde mir mit seiner Besserwisserei aber auch auf die Nerven gehen, vor allem, wenn er mir wie Peter manchmal befehlen würde, in die Gefahrensituation reinzulaufen, während er aus sicherer Entfernung zusieht.
Geschrieben von Kris am 20.11.2023 um 14:26:
Ich mag Quirin Bartels als Hörspielfigur sehr gerne, aber im echten Leben würde ich ihn wohl richtig hassen

Das gleiche mit Tim von TKKG. Als Charakter mag ich ihm, aber im echten Leben... Ich glaube ich könnte gar nicht ausdrücken, wie sehr er mich nerven würde
Geschrieben von Mikosch373 am 20.11.2023 um 14:37:
@HerrSchmeichler
Oh ja, Justus! Den würde ich im echten Leben auch nicht ertragen! Im Hörspiel ist sein Gerede cool und sein Chefgehabe witzig, aber im echten Leben...
@Kris
Bartels ist auch ein gutes Beispiel. Überhaupt so Antagonisten. In Geschichten habe ich ein Faible für solche Figuren, aber im echten Leben überwiegen dann ja die negativen Eigenschaften meistens.
Geschrieben von Myrath am 20.11.2023 um 18:43:
Interessante Frage. Ich hätte pauschal erstmal gesagt, dass Zuneigung/Abneigung innerhalb und außerhalb des Hörspiels bei mir deckungsgleich sind.
Aber allein Tim von TKKG ist schon so ein Fall... ich glaube, der ginge mir im wirklich Leben auch so richtig auf den Zwirn 😆
Mit Justus würde ich mich aber glaube ich hervorragend verstehen

Nicht, weil ich ganz genauso wäre, aber er schüchtert mich halt mit seiner Art überhaupt nicht ein und wenn er etwas Sinnvolles zu sagen hat (was er ja meistens hat), hätte ich kein Problem damit, da mitzugehen. Und ansonsten sag ich ihm halt mal die Meinung
Jelena und Brittany würde ich sowohl im Hörspiel als auch im RL mal gelegentlich den Hals umdrehen, also auch da keine Abweichung
Hm, ich vermute, dass ich mit George im RL nicht so gut zurecht käme. Ich mag sie in den Geschichten, aber Leute, die andauernd bockig und eingeschnappt sind und anderen ihre Extratouren aufzwingen, sind erfahrungsgemäß nicht meine Freunde

Ich bin auch nicht so der Hundemensch und ab einem gewissen Grad kann man auch ZUVIEL Aufstand um sein Viech machen...
Tante Mathilda wäre wohl auch nicht so meins... 😅
Und Paul Pepper ist für mich jetzt auch nicht der Sympath schlechthin...
Geschrieben von Klara_Fall am 20.11.2023 um 19:01:
Ich glaub, um Karla Kolumna würde ich in der Realität einen möglichst weiten Bogen machen.
Das so als erster Einfall....
Kommen mir bestimmt nach und nach noch mehr Einfälle dazu.
Edit: hassen ist mir zu krass. Hass ich eine in meinem Wortschatz so heftige Emotion, die zum Glück niemand bislang echt "verdient" hat in meinem Leben. Daher würde ich sie also nicht hassen...aber um meine Nerven zu schonen, würde ich ihr aus dem Weg zu gehen. Ist mir zu hibbelig, zu redselig, auf "over-acting".
Edit 2: Tippfehler korrigiert
Geschrieben von Mikosch373 am 20.11.2023 um 19:03:
| Zitat von Klara_Fall: |
| Ich glaub, um Karla Kolumna würde ich in der Realität einen möglichst weiten Bogen machen. |
Ja, die kann schon anstrengend sein… 😂
Geschrieben von hörspielfan am 20.11.2023 um 19:46:
Wahrscheinlich hätte Probleme mit Neustadts Bürgermeister.
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 20.11.2023 um 19:55:
Wahrscheinlich würde ich mit Karla gut klar kommen, wir reden ja beide recht gerne

.
Interessante Frage: Ich glaube, ich käme mit sportlichen Charakteren nicht so gut klar, Charaktere, die nicht eine Sekunde still sitzen und sich mit dir unterhalten können. Ich glaube (es tut mir leid an die Peter-Fans), mit Peter würde ich im echten Leben nicht so klar kommen, auch wenn ich ihn im HSP echt mag. Bob wäre mir da lieber, Justus kann schon anstrengend sein. Klößchen mit seiner ständigen Schokoladenesserei aber auch und Anne und George wären vermutlich nicht mein Fall, überhaupt, die ganzen fünf Freunde

.
Geschrieben von Quadro am 20.11.2023 um 20:27:
Ein interessantes Thema. Bei genauerer Überlegung merke ich erst mal, wie angenervt ich eigentlich von vielen Charakteren bin. Der Bürgermeister ist eh klar, aber auch Karla würde mir auf die Nerven gehen, oder der heutige Benjamin. Bernhard Blocksberg ist sowieso ein Boomer wie er im Buche steht, aber auch das ganze Gegenteil, die Punkerhexe Schubia, finde ich hochgradig unsympathisch. Die gesamte TKKG-Bande auch, und Ezechiel ist sowieso maximal nervtötend. Genauso wie Stella, Gulliver oder Flauipaui.
Die drei Fragezeichen hingegen gehen überraschend klar.
Geschrieben von Sepithane am 20.11.2023 um 20:29:
| Zitat von hörspielfan: |
| Wahrscheinlich hätte Probleme mit Neustadts Bürgermeister. |
ich auch , mag ihn in den Hörspielen aber auch nicht so
Justus wäre mir zu besserwisserisch, würde mit ihm nicht
klar kommen, im Hörspiel mag ich ihn aber
Auch nicht mit Hanni und Nanni, die sind mir irgendwie
immer zu aufdringlich, dass sie jedem helfen wollen und
sich irgendwie zu oft in andere Sachen einmischen und
manchmal auch ein bisschen zu besserwisserisch, im
Hörspiel mag ich sie.
Tina von Bibi und Tina mag ich im Hörspiel, aber real wäre sie mir oft zu zickig und ihre Art zu nervig
Geschrieben von Mikosch373 am 20.11.2023 um 20:59:
Tina ist gut, die würde mich im echten Leben auch hart nerven.
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 20.11.2023 um 22:03:
Da kann ich nur zustimmen. Aber deshalb ist es ja umso schöner, dass wir dieses Experiment nicht wagen können und wir uns die Figuren in unserer Phantasie vorstellen können.
Geschrieben von Bärbel am 21.11.2023 um 10:12:
Für mich gibt es drei Arten, Charaktere zu mögen bzw. nicht zu mögen, wobei die erste Art auch die zweite und dritte Art bedingt und die zweite Art auch die dritte Art bedingt: Den Charakter als Figur im Hörspiel, als Person im Hörspiel und als Person im echten Leben.
- Einen Charakter, den ich so gar nicht mag, habe ich eigentlich nicht. Am nächsten kommt da Oliver Süderbeck dran. Er stört mich zwar nicht als Charakter im Hörspiel, aber ich mag ihn auch nicht, ohne ihn würde mir nichts fehlen.
- Quirin Bartels oder den Bürgermeister von Neustadt mag ich als Figur im Hörspiel sehr gerne. Ich mag die Szenen mit ihnen und ohne sie würde mir etwas fehlen. Aber als Person im Hörspiel mag ich sie nicht, ich finde sie dennoch unsympathisch. Und im echten Leben erst recht.
- Lars Sommer oder Nele mag ich sowohl als Figuren im Hörspiel als auch als Personen im Hörspiel gerne. Aber im echten Leben würde ich wohl nicht mit ihnen befreundet sein wollen.
Geschrieben von Dominik am 21.11.2023 um 11:46:
Hassen ist so ein schwieriges Wort. Nicht mögen fände ich besser. Baron von Zwiebelschreck und Herr Schmeichler wären so Kandidaten.
Gibt es schon den gegenteiligen Thread dazu?
Geschrieben von Mikosch373 am 21.11.2023 um 11:48:
| Zitat von Dominik: |
Gibt es schon den gegenteiligen Thread dazu?
|
Ich glaube nicht, wäre aber sicher auch interessant.
Geschrieben von marcm200 am 21.11.2023 um 12:24:
Ich wäre ungern mit Tim/Tarzan von Tkkg befreundet - viel zu gefährlich, insbesondere wenn man entführt wurde. Selbst den Entführern seiner Freundin Gaby entgegnet er ja lässig, "Wir hatten gehofft, Sie würden uns ein Softeis spendieren.".
Auch George von den Fünf Freunden - wie sie in den Büchern von Enid Blyton beschrieben wird - fast schon stellenweise bösartig, wäre nicht mein Fall. Die Adaption im Hörspiel ist viel sympathischer, auch wenn, wie
@Myrath schrieb, ein bisschen viel "Gewese um ein Vieh" (Tkkg, Wilddiebe im Teufelsmoor) gemacht wird.
Und auch um Perry Rhodan aus der Anfangszeit der Serie würde ich einen Bogen machen, obwohl ich die Hörspielserie in meiner Kindheit rauf und runter gehört habe. zumindest zeitweise. Er glaubt ja, die Weisheit mit Löffeln aufgenommen zu haben und den richtigen Weg für alles zu wissen, da stört die Meinung der anderen nur - Hauptsache, er hat außerirdische, überlegene Technik als "Argument".
Geschrieben von Peters_kl._Schwester am 21.11.2023 um 12:55:
Ich glaube, viele Eigenschaften von Hauptfiguren, die die Hörspiele interessant und lebendig machen, würden mir im echten Leben auf die Nerven gehen. Und die meisten davon wurden auch schon genannt:
- Justus' Besserwisserei, seine diktatorische Ader, seinen Kopf durchzusetzen, auch wenn Peter und Bob dagegen sind, und vor allem seine Neigung, nicht alle Infos mit seinen Kollegen zu teilen, damit er am Ende noch ein Ass aus dem Ärmel schütteln kann.
- Tarzans Risikofreude, die Tendenz, Verbrecher auch noch dumm anzulabern, vor allem in den frühen Folgen "Notwehr" gerne mal zu provozieren.
- Der übergroße Gemeinschaftssinn bei Hanni und Nanni: jeder muss in die Internatsgemeinschaft integriert werden, ob er will oder nicht. Ich bin halt ein Mensch, der auch gerne mal für sich ist. Den ganzen Tag mit all den Mädels zusammenzusein, und im Gemeinschaftsraum Hausaufgaben machen zu müssen, während andere sich unterhalten oder Schallplatten hören - für mich Horror.
- Generell in mehreren Serien die für mich übertriebene Tierliebe: Der Waschbär bei der Pollution Police, der Papagei bei Scotland Yard müssen immer dabei sein, in den haarsträubendsten Situationen. Und auch George mit dem Standpunkt "ohne Timmy gehe ich nirgendwo hin; wenn er da nicht willkommen ist, bleibe ich auch zu Hause" und daraus resultierend die Selbstverständlichkeit, ihn auch mitzunehmen, wenn die Besichtigung einer Schokoladenfabrik geplant ist. Ein kleines bisschen gesunder Menschenverstand hätte ihr gesagt, dass Hygienevorschriften da dagegenstehen.
- Generell der Unwille, die Polizei hinzuzuziehen. "Dann sind wir den Fall los" - ja, meist zu Recht; Verbrecher zu fangen ist nun mal der Job der Polizei und nicht der von ein paar Kindern.
Aber gerade daraus beziehen die Geschichten ja ihre Attraktivität. Wenn nur das beschrieben würde, was man jeden Tag selbst erleben kann - wo wäre da das Abenteuer?
Geschrieben von Mikosch373 am 21.11.2023 um 13:27:
Das ist ein guter Punkt. In Geschichten braucht es gewisse Charaktereigenschaften und Ziele, die im echten Leben so nicht nötig sind. Aber ohne Antagonist hat der Protagonist kein Problem und wenn alle nur Figuren nur arbeiten und schlafen, wird es auch langweilig.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH