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Geschrieben von Info-Box am 26.11.2023 um 20:43:

  187 - Die Weiden




Geschrieben von Wernerbros am 27.11.2023 um 15:14:

 

Die Folge war leider so gar nicht meins. Teilweise nur öde.


Das liegt daran, dass die Hörspiele immer mehr zu Hörbüchern werden, die zwar noch atmosphärisch sind und alles, aber nicht mehr spannend sind.
Die Folge hat kaum Dialoge, wenn sie welche hat, dann klingen die auch sprachlich ganz toll, aber toll klingen ist nicht toll vertont. Gruselige Sachen werden nur noch kommentiert oder erklärt.

Ich weiß nicht, ob die Autoren verlernt haben Dialoge zu schreiben, aber die Gruselkabinett Folgen waren früher so viel besser und spannender.

Note 3/4



Geschrieben von Sepithane am 28.11.2023 um 08:52:

 

War nicht so meins. Fand es ziemlich langatmig und habe immer gedacht, wann es zu Ende ist. Wieder eig. nur ein 2 Personen, sehr Erzählerlastiges Hörspiel , eher Hörbuch, der in der Sprecherliste genannte Offizier hatte nur eine gefühlt 2 Min Rolle, daher 2 Personen Hörspiel.
Die Atmosphäre mochte ich aber und auch die Hintergrundmusik, was bei mir zumindest ein ganz klein wenig Grusel erzeugte.
Hat mir denn noch besser gefallen, als Erich Zann.

Finde es Schade, das es wieder Richtung Hörbuch geht, hatte mich auf die Folge dieses Jahr irgendwie am Meisten gefreut. Ich mag ja eig. richtige Hörspiele lieber, wo es mehr als 3 Sprecher gibt, mind. 5 sollten es (für mich) in einem Hörspiel sein, damit es Hörspiel ist

@Wernerbros
neuerdings sind auch immer nur 2-3 Sprecher dabei.
Verstehe nicht, warum es nun mehr Richtung Hörbuch geht
Hoffe das bleibt nicht Dauerhaft so
Dieses Hörbuchlastige ist auch nicht so meins

Kenne die Vorlage nicht, weis jemand, der sie viel. kennt, ob da auch nur 2 Personen vorkommen



Geschrieben von Myrath am 28.11.2023 um 09:47:

 

Zitat von Sepithane:

Verstehe nicht, warum es nun mehr Richtung Hörbuch geht
Hoffe das bleibt nicht Dauerhaft so
Dieses Hörbuchlastige ist auch nicht so meins

Kenne die Vorlage nicht, weis jemand, der sie viel. kennt, ob da auch nur 2 Personen vorkommen


Ja, das ist in der Vorlage auch so und es gibt kaum oder sogar keine nennenswerten Dialoge, soweit ich mich erinnere. Das heißt, man müsste alles quasi dazuerfinden, um KEIN hörbuchlastiges Hörspiel zu machen.

Ich mag die Geschichte, aber es wäre wohl nicht gerade die erste, die ich für eine Hörspielumsetzung ausgewählt hätte... Pfeifend



Geschrieben von Mikosch373 am 28.11.2023 um 09:48:

 

Ja, cool, dann ist das ja ein richtiger Fehlgriff für eine Hörspielserie. Meine Güte...



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 05.12.2023 um 16:20:

 

Aber echt. Eigentlich hatte ich mich sehr auf die Folge gefreut, eigentlich. Ich frage mich halt, wenn man doch weiß, dass die Vorlage hörbuchlastig ist, wieso nimmt man diese dann? Und wieso direkt nach Erich Zann, der auch schon hörbuchlastig war? Titanias Entscheidungen sind auch nicht immer nachvollziehbar, ich sage nur 172 & 173.



Geschrieben von Mikosch373 am 05.12.2023 um 16:25:

 

Ja, das frage ich mich auch. Aber es ist beim Gruselkabinett ja nichts Neues, dass unpassende Vorlagen ausgewählt werden. Liebesgeschichten, Geschichten, in denen nur nacherzählt wird, hörbuchartige Stories... Ich meine, ich habe ja nichts dagegen, wenn man solche Vorlagen nimmt, aber dann muss man sie eben entsprechend anpassen.



Geschrieben von Skippy88 am 05.12.2023 um 17:54:

 

Muss mich leider anschließen: Das Grundthema finde ich gar nicht mal so unspannend (Pflanzen mit einem Eigenleben können echt spooky sein Fettes Grinsen ), aber die Umsetzung ist leider wirklich nicht gelungen. Ich hatte Mühe, konzentriert am Ball zu bleiben und zum Ende hin habe ich auch wirklich nur noch mit max. einem halben Ohr zugehört. Also eigentlich habe ich das Ende gar nicht mitbekommen. Rotwerd

Ein Hörspiel mit wenigen Protagonisten kann ja durchaus funktionieren. Hier sind die mir aber auch irgendwie schon zu blass und langweilig. "Zwei Männer die auf einer Sandbank "stranden" und irgendwie von den Weiden bedroht werden. Später kommt noch eine Leiche ins Spiel." Vielmehr ist leider nicht hängengeblieben. Kratzend



Geschrieben von Myrath am 05.12.2023 um 18:21:

 

Zitat von Skippy88:
"Zwei Männer die auf einer Sandbank "stranden" und irgendwie von den Weiden bedroht werden. Später kommt noch eine Leiche ins Spiel." Vielmehr ist leider nicht hängengeblieben. Kratzend

Das fasst die Ursprungs-Geschichte ganz gut zusammen. Nur sollte man hinzufügen, dass es sich nicht um lebende Monsterpflanzen o.Ä. handelt. Die Bedrohung ist eher übersinnlicher Natur.



Geschrieben von Skippy88 am 05.12.2023 um 20:17:

 

Zitat von Myrath:
Zitat von Skippy88:
"Zwei Männer die auf einer Sandbank "stranden" und irgendwie von den Weiden bedroht werden. Später kommt noch eine Leiche ins Spiel." Vielmehr ist leider nicht hängengeblieben. Kratzend

Das fasst du Ursprungs-Geschichte ganz gut zusammen. Nur sollte man hinzufügen, dass es sich nicht um lebende Monsterpflanzen o.Ä. handelt. Die Bedrohung ist eher übersinnlicher Natur.


Wie gesagt: Ich habe irgendwann nicht mehr konzentriert zugehört, weil mich die Folge irgendwie so gar nicht gepackt hat. Was es jetzt genau mit den Weiden auf sich hat: keine Ahnung.
Vielleicht befasse ich mich ja irgendwann mal mit der ursprünglichen Geschichte. Fettes Grinsen



Geschrieben von Myrath am 05.12.2023 um 20:53:

 

Ich fand die Geschichte jedenfalls ganz gut Happy

Aber ich kriege regelmäßig die Krise, wenn ich sehe, wie solche Vorlagen in den Hörspielen meistens umgesetzt werden. Klar, man muss sie ja anpassen, damit sie als Hörspiel funtkionieren und nicht zum Hörbuch werden, aber das WAS gemacht wird, wertet die Geschichten selten auf, um es mal diplomatisch zu formulieren Pfeifend

Oder anders gesagt: Für das, woraus sie dann im Hörspiel ihre Faszination ziehen, hätte man auch alles andere als Vorlage verwursten können 🥴

Insofern zöge ich eine hörbuchlastige Version sogar vor, verglichen damit, dass zum Beispiel ein dutzend unnötiger und flacher Charaktere dazuerfunden werden, um klischeehafte Versatzstücke durchzuexerzieren, die man schon tausendmal gehört hat... siehe nur die Liebesgeschichte bei den Bergen des Wahnsinns. Naja, das Thema hatten wir schon Zwinker



Geschrieben von Mikosch373 am 27.03.2024 um 18:53:

 

Gruselkabinett - Die Weiden (187)

Der Titel ist eher unspektakulär, aber das Cover ist sehr düster und atmosphärisch. Der Mond und die Wolken, die aussehen wie eine geschwungene Augenbraue und ein blickendes Auge finde ich wunderbar, aber auch die Weisen und der Fluss sind durch das intensive Grün und die Schatten toll geworden. Der Klappentext klingt eigentlich spannend, allerdings liest er sich nach all den schlechten Meinungen zur Folge eher besorgniserregend.

Tatsächlich finde ich die Folge aber gar nicht so schlecht. Der einleitende Monolog erzeugt Reiseatmosphäre und zeichnet die Umgebung ganz schön. Auch danach trägt Peter Lontzek als Erzähler ganz gut durch die Folge. Das muss er auch, denn es wird sehr viel erzählt. Das finde ich nicht gut, aber längst nicht so grässlich, wie ich es erwartet habe. Ein bisschen weniger Erzählung und ein paar mehr Charaktere hätten der Folge dennoch gut getan.

Außerdem hätte man die Geschichte gerne straffen dürfen. Gerade das letzte Drittel ist mir zu lang geraten und die Spannung und der Grusel steigern sich währenddessen auch nicht nochmal. Die Flussatmosphäre bleibt erhalten, auch dank der guten Geräuschkulisse, aber Unbehagen habe ich nicht empfunden. Insgesamt ist das definitiv nicht die beste Folge und sie hat auch ihre Schwächen, aber fürs Mittelfeld reicht‘s.

Fazit: 5 von 10 Punkten



Geschrieben von Althena am 07.03.2025 um 18:33:

 

Nachdem ich die Originallesung (geht meine ich knapp 4 Stunden) gehört habe - und das wird nicht das letzte Mal bleiben Thumbs Up -, bleiben mir leider nicht mehr so gute Worte für diese Version übrig. Ich schätze die Serie Gruselkabinett sehr und freue mich auf jeden neue Folge, aber das war nix. Die Erzählung ist beinah blutleer und lädst den interessanten Hintergrund des Originals leider ziemlich außen vor.


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