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Geschrieben von Info-Box am 21.03.2024 um 12:33:

  113 - Der rätselhafte Fund




Geschrieben von Mangobanane am 21.03.2024 um 13:30:

 

Achtung, Spoiler!

Puh, ja…

Dirk Petrick hat bei Wendy durchaus schon ein paar gute Folgen rausgehauen. Dass er jetzt für B&T schreibt, bestätigt mich in meiner Annahme, dass die 82 Wendys letzter Einsatz werden wird.
Petricks B&T-Debüt fiel wohl dem Kiddinx-Sparzwang zum Opfer, denn die Handlung ist derart minimalistisch angelegt, das tut bei der unverbrauchten Thematik dann schon ein bisschen weh.

Es geht einfach fast gar nicht um die Schale selbst, sondern es ist, wie es auch schon im ZH-Thread befürchtet wurde, ein reines „Rettet die Alte Mühle“-Ding geworden. Auch das kann unterhaltsam und kurzweilig sein, aber die Hälfte der Zeit versuchen die Kinder einfach nur, den Archäologen vom Schloss fernzuhalten. Also nix mit Ausgrabungen und der geschichtliche Hintergrund wirkt im Gespräch mit dem Grafen sehr künstlich reingepresst. Am Ende ist die Schale auch ziemlich austauschbar. Aus welcher Zeit die nun stammt, ist eigentlich relativ egal, weil man den Hintergrund kaum nutzt. Will sagen: Gib mir eine halbe Stunde Zeit und ich habe schon deutlich mehr im Netz rausgefunden, als man hier erfahren kann. Schade!

Dazu finde ich auch die Regie hier wieder eher bescheiden. Vieles wirkt künstlich in die Länge gezogen. Bibi, Tina und Alex reden viel zu oft darüber, wie schnell sie zum Schloss müssen, anstatt dass einfach mal Tempo gemacht wird. Ich bin es ja inzwischen gewohnt, dass den Sprechern der Einstieg meistens schwerfällt und sie da noch etwas aufgesetzt klingen, aber hier legt sich das nie so richtig. Vielleicht werden Susanna und Dorette aber auch langsam tatsächlich zu alt…

Weghören lässt sich die Folge schon und als Totalausfall würde ich sie nicht einstufen, aber sie geht schon sehr weit an meinen Hoffnungen vorbei, bietet wenig Abwechslung und letzten Endes ist ein Großteil der Handlung irgendwo auch völlig überflüssig. Die Mission von Bibi, Tina und Alex nimmt viel zu viel Raum ein, dafür dass sie nur zwei Minuten später schon völlig aufgelöst wird. Dadurch bleibt dann auch keine Zeit mehr, etwas wirklich Überraschendes zu erzählen. Ich fand es auch sehr schwach, dass der Graf so gar nicht überlegt hat, als es um die Mühle ging („Wollen Sie die echt abreißen? Äh joa… na gut!“). Enttäuschend…

Positiv fand ich eigentlich nur, dass Susannes Kindheit nochmal ein wenig näher betrachtet wurde. Hab mich dann gefragt, ob man wohl als Kontinuitätsfehler sehen kann, dass Bibi die junge Frau Martin nicht zweifelsfrei erkennt, sie hat sie ja in Reiterhof Teil 2 gesehen. Auch ein paar Witzchen sind ganz nett eingestreut und der Wortwechsel an der Straßensperre war ganz gut geschrieben.

Ansonsten leider so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich lande nur bei 4 Punkten. Ob die Hundefolge da noch drunterkommt? Vielleicht ist die ja ganz „süß“ Fettes Grinsen



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 21.03.2024 um 14:43:

 

Ich finde es aber bei aller Kritik immer wieder faszinierend, was sich KIDDINX für bekannte Sprecher:innengrößen ins Studio holt. Victor Neumann, Dietmar Wunder, Matti Klemm, Arianne Borbach... da kann sich Studio Körting einige Scheiben von abscheiden.



Geschrieben von Mikosch373 am 27.03.2024 um 16:33:

 

Achtung, Spoiler!

Bibi & Tina - Der rätselhafte Fund (113)

Den Titel finde ich wahnsinnig schwammig. Dahinter kann sich alles verbergen. Auch der Klappentext sagt mir nicht so zu, das klingt zwar alles ganz interessant, leider erinnert es aber stark an die Story der vorherigen Folge. Zweimal historische Funde hintereinander finde ich nicht so gut. Das Cover ist allerdings ganz schön. Ich stimme zu, dass man die Erdklumpen von Weitem für Pferdeäpfel halten kann, aber von Nahem erkennt man es.

Der Frühstart am Anfang ist ja ganz nett und auch, dass Bibi und Tina Alex in der Bibliothek antreffen. Aber Bibi wirkt in den ersten paar Minuten mal wieder so dermaßen dumm, dass es wehtut. Sie kennt doch mittelalterliche Handwerkerkluften, sowohl aus der Ritterturnier-Folge, als auch von ihrem Abenteuer in der Ritterzeit. Warum Bibi immer als der Depp vom Dienst dargestellt werden muss, erschließt sich mir nicht.

Ansonsten lässt die Erwähnung einer Wildschweinrotte mit Frischlingen Böses erahnen und dass die drei ausreiten, ein Keiler kommt und Tina abgeworfen wird, hätte für mich nicht sein müssen. Dass Tina zufällig eine Tonschale findet, die vielleicht von den Germanen stammt, ist mir auch ein zu großer Zufall. Wenn Bibis Hexspruch das ausgelöst hätte, bitte, aber Alex geht ja gleich auf die Wildschweine, die die Schale ausgegraben haben müssen…

Dass die Alte Mühle in Gefahr gerät, ist unglaublich vorhersehbar, aber dass der Graf der Böse sein soll, sehen wohl auch nur Bibi, Tina und Alex so. Bisher ist noch nichts passiert und die Tonschale wurde noch nicht mal als germanisch identifiziert. Mal abgesehen davon, dass man da keinen Archäologen rufen sollte, sondern den Fund dem Staat melden muss, weil alles Archäologische ihm gehört.

Frau Martins Reaktion finde ich gut. Man hätte vielleicht noch rauskitzeln können, dass ihr ihr altes Zuhause viel bedeutet, aber das ist bei Arianne Borbachs Frau Martin anscheinend nicht möglich. Die kann nur das Rationale, das Frau Martin ausmacht, obwohl Frau Martin früher viel mehr Facetten hatte. Da muss eben der Erzähler ran und nochmal betonen, dass Frau Martin betrübt ist, obwohl man davon nichts spürt.

Der Plan, die Schale zu verstecken, könnte auch von Dreijährigen stammen, so durchdacht ist er. Sich dann zu dritt an die gehexte Straßensperre zu stellen und mit dem Archäologen zu plaudern, anstatt dass Alex losreitet und die Schale holt, ist aber noch dämlicher. „Dumm mit den Pferden rumzustehen, hilft uns nicht weiter, Leute“, möchte ich an dieser Stelle Alex zitieren.

Dann geben sie sich zu erkennen, schicken ihn, obwohl er jetzt weiß, wer sie sind, einmal in die falsche Richtung und nehmen in Kauf, dass er sie auf dem Schloss so richtig anschwärzt, wenn er von der verschwundenen Tonschale erfährt. Es ist fast schon eine Meisterleistung, durch den Garten zu gehen, um unbemerkt ins Schloss zu kommen, statt durch die Vordertür zu spazieren und sich von Dagobert empfangen zu lassen.

Aber dann verplappern Bibi, Tina und Alex sich auf so dumme Weise, dass man schreien möchte. Wenigstens sagt Frau Martin den dreien mal, dass so ein Fund nicht ihnen gehört, sondern der Allgemeinheit. Dass Alex‘ plötzliche Einsichtigkeit nichts Gutes bedeutet, ist klar, aber die Idee, einen Blumentopf in eine scheinbare Tonschale umzuhexen, bringt mich auch wieder zum Augenrollen.

Wenn Alex gleich die Idee gehabt hätte, eine Schale vom Mittelaltermarkt zu nehmen, hätte ich das gut gefunden, aber das mit dem Hexen ist wirklich dämlich, wo wir doch wissen, wie schnell so ein Hexspruch sich auflösen kann. Stattdessen reiten die drei dann zufällig am Markt vorbei und entdecken, dass ihre alte Tonschale eine ist, die dort verkauft wird. Wow, was eine Wendung! Achtung, Ironie…

Damit ist dann das riesengroße Problem gelöst und Alex‘ Interesse für germanische Dinge abgewürgt. Natürlich glaubt den dreien natürlich sofort, dass sie ihn nicht hinters Licht führen wollen, und macht sich auf den Weg nach Salzenstein, wo ein Bronzekessel gefunden wurde. Damit ist Falkenstein aus dem Schneider, denn zwei germanische Siedlungen kann es natürlich nicht geben!“

Alles in allem eine grauenvolle Folge, die an allen Ecken und Enden hinkt. Alex ist plötzlich an germanischen Funden interessiert, ohne dass es einen richtigen Grund dafür gibt, der Graf überlegt nicht mal, ob er die Mühle erhalten will, die Schale ist unfassbar unwichtig und über Geschichte erfährt man so gut wie gar nichts und aus dem Mittelaltermarkt, der gerade in Falkenstein abgehalten wird, macht man leider auch überhaupt nichts.

Dazu kommt die geballte Dummheit von Bibi, Tina und Alex. Die drei sind wirklich so dumm, dass man sich mehr als einmal fragt, ob die ihr Gehirn getoastet haben. Eine wahnwitzige Idee jagt die nächste und jeder scheint den anderen noch mit seiner Dummheit überbieten zu wollen. Nur um dann am Ende die Wendung zu bringen, dass die Schale doch nicht echt ist. Super!

Die Sprecher*innen haben mich diesmal auch nicht überzeugt. Viktor Neumann hätte ich gar nicht als solchen erkannt, wenn ich die Sprecherliste nicht gelesen hätte, der neue Trödel-Hannes klingt überhaupt nicht nach Trödel-Hannes, Frau Martin ist wie immer unherzlich und eindimensional und auch Bibi, Tina, Alex und Falko machen keine gute Figur. Ich weiß nicht, was da los war, aber ich hoffe, das ist in der nächsten Folge wieder besser.

Fazit: 1 von 10 Punkten



Geschrieben von BlinderPassagier am 28.03.2024 um 18:36:

 

Was mir gerade so auffällt, unabhängig von der eigentlichen Folge (noch nicht gehört):
thomas Kästner ist also der neue Trödel-Hannes - als ich das gelesen habe, dachte ich direkt so: Wäre der nicht eine Ideale Neubesetzung für den Mühlenhofbauern gewesen? Entsprechend aggressiv rumpoltern kann er auf jeden Fall, wie er schon in mehreren Rollen bewiesen hat. Erschiene mir jedenfalls viel passender als Eichel und beser für diese Rolle als für Hannes...



Geschrieben von Mikosch373 am 29.03.2024 um 09:25:

 

Als Trödel-Hannes ist er auf jeden Fall schrecklich.



Geschrieben von fabsel_phaenomenal am 06.04.2024 um 21:17:

 

Mit der Stärke älterer Folgen nicht zu vergleichen, aber tatsächlich hat mir diese recht gut gefallen, und sogar besser als die letzte! Klar, komisch, dass es gleich die nächste mit einem historischen Aufhänger war. Und das Bibi inzwischen oft doofe Fragen stellt wäre auch nicht nötig. Aber irgendwie fand ich den minimalen Plot ganz schön! Sie finden etwas, von dem sie erst begeistert sind - doch stellt die Schale eine Gefahr dar, für was sie lieben: Die alte Mühle. Und sie verteidigen sie, vielleicht nicht besonders clever, aber egal! Mir ist es fast lieber, sie stellen sich bisschen doof an, als "super reflektiert und reif", wie sie ja inzwischen häufig dargestellt werden. Am Ende sind es immer noch Teenager, die dürfen auch mal undurchdacht handeln. Besonders die Szene, in der sie den Archäologen auf die falsche Fährte schicken fand ich toll.

Man hätte vielleicht erst mal auf die Idee kommen können, um die Mühle drum rum zu buddeln, statt sie gleich platt zu machen, aber sei es drum. Der Graf lässt sich ja schon des Öfteren auf solche Geschäfte ein, wäre definitiv nicht das erste mal. Nach dem Drama in der letzten Folge hätte ich es lustig gefunden, hätte Susanne gesagt, och nee Kinners, nicht schon wieder so ein BesuchermagnetSquint Lasst gut sein mit der ollen Schale! Stattdessen wirkt sie wirklich kein bisschen berührt um ihr altes Zuhause. Was wohl die alte Susanne dazu gesagt hätte...

Die neue Stimme von Trödel-Hannes fand ich recht kühl und fremd, bin auf seine nächsten Auftritte gespannt. Immer schwer sich umzugewöhnen, ich mochte die herzliche Art früher sehr.

Was gibt es noch zu sagen, vielleicht: "Los, Moos" - was ein wilder Hexspruch xD

Ich bin einfach froh, kein großer Schnickschnack, keine typisch modernen Elemente, einfach eine kleine Geschichte um die alte Mühle! Schön!



Geschrieben von Chantal-Marie am 08.04.2024 um 00:30:

 

Ich fand die Folge eigentlich sehr gut, aber was mich immer in den neuen Folgen stört ist, dass die ganzen Sprecher mittlerweile total aufgesetzt und gelangweilt klingen, so als ob die Luft raus ist. Es klingt alles so künstlich. Diese Authentizität und Wärme in den Stimmen, so wie früher, gibt es seit einigen Folgen nicht mehr. Das macht leider sehr viel kaputt.



Geschrieben von NichtNuckel am 09.04.2024 um 15:18:

 

Ich fand die Folge solide mehr nicht. Wieder sehr wenig Hexensprüche auch so ein Kurz Hexenspruch denn Bibi schon in Bibi Blocksberg verwendet wo sie das Netz hexte. Es passierte auch nix aufregendes.



Geschrieben von GenerationMartinshof am 09.04.2024 um 21:33:

 

So, jetzt kommt von mir auch mal was zu der Folge. Also die Grundidee hat mir gut gefallen. An der Umsetzung scheitert es hier leider irgendwie. Mir kommt es irgendwie so vor, als habe man die Ideen von Folgen 112 und 113 gleichzeitig gehabt, konnte sich nicht entscheiden, welche die bessere ist und deswegen beide umgesetzt. In Folge 113 hat das leider nicht so gut funktioniert.

Die ganze Story um die Schale hätte durchaus spannend und cool werden können, aber leider rückt das Stück selbst so in den Hintergrund, dass es sich anfühlt wie ein Abklatsch sämtlicher anderer Folgen, in denen irgendein Gebäude abgerissen werden soll. Irgendwie hätte ich hier lieber weniger "Wir müssen den Archäologen von seiner Arbeit abhalten" und mehr vom Mittelaltermarkt gehört. Das fand ich nämlich hier irgendwie das spannendere Thema. Trotzdem hat die Folge mich gut unterhalten.

Was ich besonders komisch fand, waren die Stimmen von Bibi und Tina zu Beginn. Sie klangen irgendwie wie schlecht bearbeitet und total angestrengt gestellt. Auch die neue Stimme von Trödel-Hannes gefällt mir nicht.

An sich finde ich die Folge ganz cool, vor allem von der Grundidee her. Deswegen gibt es von mir 6 Punkte.



Geschrieben von Davidchen am 06.02.2025 um 09:52:

 

Mal wieder so ein Mittelmaß ... vieles vorhersehbar, wenig spannend, einige Logiklücken...
Kann man mal ganz gut so nebenbei hören, ist aber eher blass und kein Highlight.

5 Punkte sind drin, mehr net.



Geschrieben von HildaW am 03.01.2026 um 11:48:

 

Der rätselhafte Fund ist eine Tonschale und schwuppdiwupp droht der Alten Mühle der Abriss.

Während der Graf und Frau Martin das so hinnehmen würden, wollen Bibi, Tina und Alex die Schale verschwinden lassen. Darum dreht sich letztlich die Folge und das ist leider langweilig.

Es fehlt einfach jede Spannung, der historische Handwerkermarkt wurde allzu plakativ erwähnt und erklärt, jeder halbwegs aufmerksame Hörer kommt gleich darauf, dass die Schale daher kommt.
Auch das Ende ist nicht sonderlich originell.

Keine Ahnung, ob man aus einer Ausgrabung bei der Mühlenbachquelle (oder neben der Alten Mühle) etwas Spannendes hätte machen können, aber langweiliger als dieser Folgenverlauf wäre das wohl kaum geworden.


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