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Geschrieben von Info-Box am 08.11.2024 um 16:09:

  230 - Der Tag der Toten




Geschrieben von MewMew am 10.11.2024 um 16:05:

 

Also ich weiß nicht. Die Folge tut wirklich keinem weh und es ist eigentlich eine gute Folge zum "nebenbei" Hören. Die Detektive erhalten einen Auftrag und schon taucht der Unbekannte auf. Die Ermittlungen verlaufen relativ geradlinig, aber es wird nicht langweilig. Jedoch wirkt auch alles sehr unaufgeregt. Die Szene mit der Hypnose war gut gespielt und die Auflösung, wie alles am Ende zusammenhängt, empfand ich als durchaus gelungen. Insgesamt keine Highlight-Folge, aber durchaus hörbar, wenn auch ohne inszenierten Höhepunkt in der Darstellung. Die Stimmen dagegen passen gut und auch das Ende ist mal sehr angenehm gestaltet. Einziger Wehrmutstropfen. Ich hätte den Anfang von Jeffrey und Peter auf dem Friedhof gerne gehört. Das hätte was für sich gehabt.

Am Ende bleibt es bei 6/10 Punkten.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 15.11.2024 um 14:01:

 

Ich fand die Folge gut. Die Geschichte ist recht geradlinig erzählt, es werden mehrere Figuren eingeführt, die möglicherweise hinter den seltsamen Erscheinungen stecken könnten, und am Ende löst sich alles auf, ohne dass es gravierende Logiklöcher oder Unklarheiten gibt. Ein kompetent aufgebauter Fall, wie ich finde.

Die Figuren sind nicht wahnsinnig vielschichtig, aber erfüllen ihre Aufgabe innerhalb der Geschichte. Besonders positiv aufgefallen ist, dass die Sprecherriege sehr gut ist und zudem so besetzt wurde, dass man ohne Probleme alle handelnden Figuren an der Stimme auseinander halten kann. Sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Darum ein Pluspunkt. (Anmerkung: Falls Amanda Black irgendwann mal wieder vorkommen sollte, wäre Katja Brügger eine tolle Nachfolgerin für Beate Hasenau.)

Ein Manko gibt es dann doch: Die Geschichte ist trotz Skelett-Sichtungen nicht so wirklich spannend oder gruselig. Es gibt vereinzelt starke Szenen (z.B. die Hypnose-Sitzung), aber so richtig packend empfand ich die Folge leider nicht (vielleicht hätte da bei der Hörspiel-Umsetzung etwas mehr schaurige Musik geholfen). Was der Grund für die Spukerschienungen ist, war mir auch ab der Hälfte ungefähr klar. So gesehen: Gutes Foreshadowing.

Man kann sich die Folge gut anhören, sie ist solide erzählt und hat einige nette Ideen, deren Potential leider nicht ganz ausgeschöpft werden.

7 von 10 Punkten



Geschrieben von Murphy am 19.11.2024 um 21:00:

 

Ich fand das Hörspiel mittelmäßig. Der Fall war für die drei ??? zwar verzwickt, wurde jedoch gelöst durch das Belauschen eines Gesprächs, nicht durch Ermittlungen. Die Buchvorlage fand ich phasenweise gruseliger als das Hörspiel.



Geschrieben von Wernerbros am 20.11.2024 um 10:05:

 

Zitat von Murphy:
Ich fand das Hörspiel mittelmäßig. Der Fall war für die drei ??? zwar verzwickt, wurde jedoch gelöst durch das Belauschen eines Gesprächs, nicht durch Ermittlungen. Die Buchvorlage fand ich phasenweise gruseliger als das Hörspiel.


Das ging mir ehrlicherweise genauso. Ich habe das Hörspiel zwar noch nicht komplett durch, aber ich war sehr enttäuscht, welche Passagen, vor allem der komplette Anfang, weggelassen wurden.
Dadurch wird das Hörspiel eigentlich gar nicht unheimlich und es geht sehr viel Atmosphäre flöten.



Geschrieben von HildaW am 21.11.2024 um 13:48:

 

Enthält Spoiler!

Eine Mutprobe auf dem Friedhof, an der Peter teilnahm und die leider nur rückblickend erzählt wird. Ein Archiv mit Karteikarten, wie altmodisch, aber passend: Das Büro ist verwüstet – da sind Karteikarten natürlich dekorativer als wenn da vielleicht nur ein Laptop umgeworfen wurde. Zwinker

Kundschaft für die ???, ein Mann sieht sich von Skeletten verfolgt.
Es geht auf die „Pirsch“ und prompt wird ein „Skelett“ überrascht, so ein bisschen Action gefällt mir.

Der „Tag der Toten“ ist ein mexikanischer Feiertag, der geneigte Zuhörer erfährt etwas über typische Bräuche sind; die Skelette passen dazu.

Ein Absturz am Abhang, Peter ist in Lebensgefahr – kann es noch langweiliger kommentiert werden vom Erzähler? Auch Bob ist ganz cool. Nicht mal dramatische Musik. Dadurch ist die Szene eher zäh als spannend, schade.

Justus beschließt, parallel auch im Fall des Friedhofarchivs zu ermitteln. Die Erzählung vom kleine Linus am Grab des Vaters macht klar, dass die Fälle zusammengehören müssen.

Eine Drohung an Bobs Auto, eine Hypnose mit Zuschauern und eine Nachbesprechung im Auto.
Ein nächtlicher Ausflug auf den Friedhof, die drei ??? beobachten und belauschen und erfahren so die wesentlichen Informationen. Etwas anstrengend zu hören, wenn so lange so leise gesprochen wird. Und in diesem Fall auch langweilig.
Endlich die Auflösung, die sich auch irgendwie zieht.

Für mich war das einfach zu lang und irgendwie konnte ich nicht alle sicher auseinander halten. Und zum noch mal Hören – ist das Ganze einfach zu langweilig. Es gab schon schlimmere Folgen, aber auch deutlich bessere, also Mittelmaß.



Geschrieben von Mikosch373 am 21.11.2024 um 21:17:

 

Achtung, Spoiler!

Die drei Fragezeichen - Der Tag der Toten (230)
 
Der Titel erinnert natürlich unweigerlich an den mexikanischen Día de los Muertos und da auf dem Cover ein dafür typischer Totenschädel befindet, wird es wohl auch darum gehen. Das Cover mag ich inzwischen übrigens ganz gerne. Am Anfang fand ich den Totenschädel nicht so schön ausgestaltet, aber irgendwie wird es mit jedem Anschauen ästhetischer. Der Klappentext ist allerdings nicht besonders vielversprechend.
 
Den Anfang finde ich eigentlich gelungen, allerdings ist es etwas schade, dass der nächtliche Ausflug von Peter und Jeffrey nur nacherzählt wird. Jens Wawrczeck macht das zwar toll und auch die anderen beiden sind diesmal voll dabei, aber für eine leichte Gruselatmosphäre wäre es besser gewesen. Andererseits wurde Jeffrey letztes Mal so schlecht gesprochen, da ist es vielleicht doch nicht so schlimm.

Die Erzählung von Linus ist einen Ticken zu lang geraten, macht aber trotzdem recht neugierig. Danach bekommen wir aber direkt Action, als die drei Fragezeichen das Skelett bei einem Einbruch erwischen. Die Freundin von Linus ist eine unangenehme Person, allerdings lässt ihre Art darauf vermuten, dass sie etwas zu verbergen hat. Etwas später kommt dann auch endlich der Día de los Muertos ins Spiel.

Kurz darauf wird es wieder spannend, als Peter den Abhang hinuntergestoßen wird. Das ist eine echt starke Szene. Peters Angst ist sehr spürbar und wie Bob ihn am Gürtel hochzieht, ist von beiden auch echt gut gespielt. Das macht richtig Spaß! Das mit der Hypnose finde ich auch ganz gut gemacht, die Hintergrundmusik macht da einiges aus. Aber Linus mit Kinderstimme finde ich auch nicht schlecht.

Der nächtliche Ausflug zum Friedhof ist schön atmosphärisch inszeniert, allerdings wäre er noch cooler, wenn man den ersten Ausflug von Peter und Jeffrey miterlebt hätte, denn dann hätten sich beide Szenen wie eine Klammer um den Fall gespannt. Dass der Psychologe und Lorraine beteiligt sind, ist natürlich auch etwas vorhersehbar, aber auf das mit Jumpy und der Appendizitis ist mir erst kurz vor der Auflösung klargeworden.

Etwas unschön finde ich, dass die drei Fragezeichen quasi die ganze Auflösung um die Diamanten belauschen. Das ist einfach lahm. Dass Mr. Zimmerman und Mrs. Cox auch noch mit drin hängen, finde ich dann auch ein bisschen unglaubwürdig. Dass Jumpy nicht im Grab ist, ist aber nochmal eine ganz nette Wendung zum Abschluss. Insgesamt ist die Folge auch definitiv gut, aber es wird zu wenig auf den Día de los Muertos eingegangen und ein paar Details sind eben störend.
 
Fazit: 8 von 10 Punkten



Geschrieben von fabsel_phaenomenal am 22.11.2024 um 22:23:

 

Sehr schönes Cover & toller Titel, hatte mich sehr auf die Folge gefreut.

Dann beim Hören dachte ich mir, hm, also entweder die Sprecherleistungen sind miserabel oder... Oder sie sind miserabel UND verraten schon, wer alles Dreck am Stecken hat, und es klingen einfach alle Leute neben den Drei und dem Betroffenen verdächtig. Die Freundin, der Typ der im Garten angeblich das Skelett gesehen hat, die Haushälterin, der motzige Kerl...

Die Dialoge wirken in meinen Ohren extrem gestellt. Nicht nur bei den Nebensprechern, nein, auch z. B. als Peter zwischendurch am Anhang hängt: "Hilfe Hilfe" - das klang auch schon mal dramatischer. Aber auch Bob, er klingt iwie als würde er unmotiviert Ablesen.

Später dann die Auflösung: Woooow, also ich war ziemlich von Anfang an auf dem richtigen Riecher
Spoiler
Ich sage nur, Känguru im Grab und lauter sehr verdächtig klingende Leute...
Es war sooo vorhersehbar alles. So richtig ermittelt oder gerätselt wurde auch nicht wirklich.

Hat mich so gar nicht überzeugt die Folge. Am besten fand ich den Sprecher des Hypnotiseurs & seine Behandlungsszene.


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