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Geschrieben von Info-Box am 21.01.2025 um 20:49:

  001 - Die Bucht der 22 Schreie




Geschrieben von MewMew am 12.02.2025 um 14:34:

 

Ein richtig starker Start in die neue Serie!

Auch wenn die 3 noch nicht im Leuchtturm angekommen sind, so vermittelt die Musik sofort eine Art Kleinstadt-Feeling, was unglaublich gemütlich ist. Dazu sind die drei Jungs vom "Sender der heißt, wie die Stadt" einfach von Grund auf sympathisch. Man liest viel, dass sich die drei Stimmen zu ähnlich sein würden, aber ich finde alle völlig unterschiedlich und sehr gut trennbar. Auch ist in den ersten Folgen der Stimmen-Cast noch an manchen Stellen ausbaufähig, aber gerade DAS macht den Charme irgendwie aus.

Es beginnt also alles mit dem Fall des versunkenen Schiffes und man merkt, dass die Schule und auch einige Bewohner nicht gut auf Fragen zu sprechen sind. Vielmehr finde ich es beachtlich, was gerade auch der Lehrer/Direktor da für Steine in den Weg legt. Der Weg bis zur Lösung ist gleichermaßen spannend und mysteriös, was auch ein Markenzeichen der Serie ist.

Ja, es ist eine tolle Folge (von weiteren vielen, tollen Folgen) und einfach immer wieder ein gelungener Einstieg.

Statt 22 Schreie gibt es 10/10 Leuchttürme. Verliebt



Geschrieben von Murphy am 12.02.2025 um 18:14:

 

Wie alles begann ...

Tom, Jay und Derek betreiben in Point Whitmark einen Radiosender, der so heißt wie die Stadt. Da sie über den Untergang des Frachters Albacore, der vor 30 Jahren geschah, einen Radiobericht mit Verschwörungstheorien sendeten, werden ihnen die Sender-Räumlichkeiten gekündigt. Als Jay, Tom und Derek für ihren Radiosender weitere Untersuchungen über die fast vergessene Katastrophe anstellen, scheinen sie damit die Seelen der 22 ertrunkenen Seeleute zur schrecklichen Rückkehr zu beschwören. Sie erhalten merkwürdige Botschaften und jemand will sie überfahren. In den Tiefen des Atlantiks droht den Freunden ein furchtbares Schicksal...

Die Serie Point Whitmark höre ich schon einige Jahre. Seit gestern höre ich mir nach längerer Zeit mal wieder einige der ersten Folgen an. Die meisten der ersten 14 Folgen zählen für mich zu den besten der Serie. Danach kam es zu Qualitätsschwankungen. In der ersten Folge lernt man die Hauptprotagonisten kennen und erfährt, wie sie nach der Kündigung ihrer Räumlichkeiten des Radiosenders in einem Leuchtturm schließlich neue Räumlichkeiten finden. Im Vordergrund steht die Lüftung des Geheimnisses um die Katastrophe um den Frachter Albacore. Das wird stets interessant und spannend erzählt, mit einer tollen Atmosphäre. Die Serie orientiert sich an den typischen "Kinderserien", wie man sie hauptsächlich von Europa kennt. Das direkte Vorbild sind die drei ??? Auffällig ist, dass bei der Serie Point Whitmark die Folgen vom Subgenre her oft "Abenteuer" sind. Was ich nicht gut finde, ist, dass der Hörer nichts über die Charakter der drei Hauptfiguren Tom, Jay und Derek und auch kaum etwas über ihre Hobbys erfährt. Irgendwann kristallisiert sich in der Serie heraus, dass einer Musikfan ist und selber Musik macht. Sonst nichts. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen der Geschichten an sich, gefallen mir viele drei ??? Klassiker und einige der neuen drei ??? Hörspielfolgen besser als etliche Point Whitmark Folgen. Auf einige wenige Point Whitmark Highlights trifft das nicht zu. Trotzdem sind die meisten Point Whitmark Hörspiele gut hörbar und waren und sind eine Bereicherung für den Hörspielmarkt. Das düstere Cover ist super. Schön, dass die Covergestaltung ihren eigenen, überaus prägnanten, Stil hat.

Die Sprecherleistungen sind alle sehr gut. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die Leistungen der drei Hauptsprecher Sven Plate (Jay), Kim Hasper (Tom) und Gerrit Schmidt-Foss (Derek) sind überzeugend. Von den Gastsprechern gefallen mir am besten: Jürgen Uter als Direktor Reno, Henning Schlüter als Bürgermeister Morris, Andreas Becker als Sheriff Baxter und Tanja Kuntze als Cassandra Harris. Als Erzähler ist Jürg Löw eine hervorragende Wahl, er ist toll.

Die Titelmelodie hat Ohrwurmqualität, obwohl niemand singt. Die Auswahl der Zwischenmusiken ist überwiegend ausgezeichnet. Geräusche und Effekte sind erstklassig.

Fazit: Ein wirklich gelungener Start in eine neue Hörspielserie ist den Machern hier 2001 mit der "Bucht der 22 Schreie" gelungen.

8 Punkte.



Geschrieben von HildaW am 05.06.2025 um 19:33:

 

Auf diese Serie wurde ich übers Forum aufmerksam. Ich habe schon mal völlig random eine Handvoll Folgen gehört und – gefällt! Sicherlich ist nicht jede Folge gleich gut, wie sich das eben für eine Serie gehört. Zwinker
Nebencharaktere wirken auf mich oft überzeichnet/überspitzt in ihrer Aussprache, aber das scheint generell so gewollt. Bei den Hauptcharakteren habe ich noch Schwierigkeiten mit dem Auseinanderhalten. Jay erkenne ich, aber Tom und Derek bislang nicht. Allerdings habe ich auch nicht den Eindruck, dass das für das Verstehen des jeweiligen Falls besonders wichtig ist.

Die Folgen beginnen völlig plötzlich mit einer Szene aus der Vergangenheit, da darf man nicht in Erwartung eines Titelsongs noch irgendwo herumkramen. Zwinker Und am Schluss gibt es seltsame Pausen, bei der ersten Folge habe ich mich ganz schön erschrocken, als da plötzlich die nächste Folge beworben wurde. Fettes Grinsen
Die Musik ist auf jeden Fall toll, hat teilweise was von 90er-Jahre-Familien-Vorabend-Serien.
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Nun zu dieser Folge.
Wie realistisch es ist, dass drei Jugendliche ganz alleine einen Radiosender aufziehen, der stadtweit gehört werden kann und auch gehört wird, frage ich mal nicht, vielleicht ist in Amerika sowieso alles anders.

Es steht die Bürgermeisterwahl an und das Radioteam beschäftigt sich zudem mit einem Schiffsunglück von vor mehr als 30 Jahren. Seltsame Botschaften kommen auf verschiedenen Wegen an – eine verschlüsselte Warnung, die aus dem Jenseits zu kommen scheint.

Derek und Jay geraten in Lebensgefahr, der etwas eigenwillige Sheriff mahnt: „Keine Extratouren in einsamen Gegenden!“ Also fährt man hinaus auf den Ozean, da kann einen schließlich kein Auto rammen. Klar, und sonst auch nichts passieren, keine geübten Abenteurer, diese drei. Zwinker
Die künstliche Luftblase… geht sowas wirklich? Jedenfalls ermöglicht es eine interessante Handlung. Im Wrack findet man eine verottete Leiche - Jay untersucht sie erstmal. Das war der Moment, in dem ich nach Hintergrundinfos zur Serie suchte, was ich bewusst vorher nicht tat. Zielgruppe Jugendliche.

Ein Ring wird zum entscheidenden Hinweis und „Pa“ Mr. Riverdale hat Angst und ziemlich viel Wissen und in bester Absicht schon ordentlich mitgemischt bzw. mitmischen lassen.

Die Technik ist weit genug, man kann und darf im Leuchtturm auf Sendung gehen, samt Live-Übertragung von der Bürgermeisterwahl. Der Sheriff betatscht den Bürgermeister und verhaftet ihn anschließend auf offener Bühne. Erstaunt
Zurück ins Studio, wo Mrs. Bushland den Jungs anbietet, dauerhaft vom im Leuchtturm aus zu senden - allerdings müssen sie den polsterruinierenden Kater bei sich aufnehmen.

Spannender Fall, gerade das richtige Maß an Verwicklung und nebenbei wird berichtet, wie „der Sender, der so heißt wie die Stadt“, in den Leuchtturm kam. Das Ende mit der Verhaftung auf der Bühne war mit etwas zu drüber und die Szene mit der Leiche etwas grenzwertig. Aber sonst: Toll!



Geschrieben von HerrSchmeichler am 29.07.2025 um 14:37:

 

Eine starke Pilot-Folge! Es geht um einen "Cold Case" (ein Schiffsunglück) und sogar um Mord.

Mir gefält, wie die Folge aufgebaut ist. Nach einer atmosphärischen Prolog-Szene, begleitet man die drei Jungen in die Schule (ein Setting, das bei den ???, die hier offensichtlich beim Serienkonzept Pate standen, oft ausgespart wird) und müssen um ihren Radiosender bangen, weil der Schuldirektor mit ihren investigativen Reportagen unzufrieden ist. Dann tauchen mysteriöse Rätseltexte auf, sie stellen an unterschiedlichen Stellen Ermittlungen an und kommen darauf, dass hinter dem Schiffsunglück mehr stecken muss.

Das ist alles sehr spannend erzählt und außerdem hält man sich hier auch mit ernsten und düsteren Elementen nicht zurück:
Spoiler
Die Szene, in der sie im Schiffsswrack auf den toten Taucher treffen, ist wirklich gruselig und deutlich makabrer, als man es bei den ??? finden würde.)

Die Musik ist toll und setzt die gewünschte Stimmung gut um. Auch die Sprecher machen alle einen guten Job. Für mich persönlich ist Sven Plates Stimme zwar etwas zu "cartoon"-haft im Vergleich zu den anderen beiden, aber zumindest kann man die drei gut auseinander halten - auch wenn die Charaktere selbst hier noch etwas austauschbarer scheinen, als sie es in späteren Folgen sind. Man merkt, dass sich erst im Laufe der ersten Folgen herauskristallisiert, wer naseweiser Sprücheklopfer, ängstlicher Comic-Relief und analytischer Naturfreund ist. An die hier erwähnte Katze im Leuchtturm kann ich mich bei späteren Folgen nicht erinnern, vielleicht auch ein Element, dass es nicht über die Pilot-Folge hinausgeschafft hat? Mal sehen.

Alles in allem eine wirklich gute und starke Folge, die vieles richtig macht und auch später auftauchende Figuren wie Vater Callahan unaufdringlich einführt und mit einem schlüssig konstruierten Kriminalfall aufwarten kann.

9 von 10 Punkten



Geschrieben von City_Uhu am 30.07.2025 um 14:04:

 

Zuletzt gehört, gestern.

War das hier Henning Schlüters letzte Hörspielarbeit, er verstarb 2000, die Folge erschien glaub 2001 ?

Gebe 7 Punkte.



Geschrieben von Murphy am 30.07.2025 um 15:15:

 

Henning Schlüter war noch in den PW-Folgen 4 und 5 dabei.



Geschrieben von City_Uhu am 30.07.2025 um 21:41:

 

Ok, danke.


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