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Geschrieben von Info-Box am 28.01.2025 um 11:41:

  022 - Die blutenden Schlüssel




Geschrieben von HildaW am 19.09.2025 um 18:31:

 

Derek befindet sich im begehbaren Kleiderschrank seiner Eltern. Erstaunt Aha, es werden Kostüme gesucht, die Jungs verkleiden sich für ein Rollenspiel in einem Zug. Der Hintergrund ist ein Krimi, der „Die blutenden Schlüssel“ heißt.
36 Stunden im Zug? Erstaunt Und dabei die ganze Zeit im Rollenspiel… na gut, wer’s mag. Fettes Grinsen

Abfahrt in Eile, für die Kabinentüren gibt es die „Blutenden Schlüssel“, gläserne Schlüssel, gefüllt mit roter Flüssigkeit, die sich verflüchtigen kann, die Lebensessenz und wenn sie weg ist, wird der Schlüsselbesitzer ermordet. Schräge Idee. Durch die verstellte Stimmen und das Ausfüllen der Rollen wirkte einiges schön komisch.
„Wer soll sich die ganzen Namen merken?“ fragt jemand – das fragte ich mich auch.

Schon bald wird klar, dass hier nicht alles nach Plan läuft: Jay fällt fast aus dem Zug, jemand verschwindet…. Noch mehr Ungereimheiten, was ist Spiel und was Ernst?
„Mr. Chriscoe wünscht, dass sich alle noch lebenden Gäste im Speisewagen versammeln.“ LOL

Es wird klar: Der Autor wurde vergiftet, die Fahrt ist Premiere und Finale zugleich. Der Zug düst los, Jay bleibt zurück.
Showdown mit überhöhter Geschwindigkeit, Radau und Gleitschirm, Klärung der Hintergründe.
Und dann noch ein friedlicher Abschluss hinterher.

Mir waren das zu viele Personen und Rollenspiele im Hörspiele mag ich eigentlich nicht so gerne, aber hier nimmt das nicht zu viel Raum ein. Es gibt wieder kein Radio, sondern nur eine kurze Erwähnung des Senders, das ist immer schade. Trotzdem: Immer noch eine ziemlich gute Folge.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 02.10.2025 um 17:50:

 

Die Folge ist eine gute Mischung aus Altbekanntem (Verbrechen in einem begrenzten Raum, hier ein Zug) und neuen Elementen (Rollenspiel, mit Flüssigkeit gefüllte Schlüssel, deren Träger im Spiel sterben, wenn die Flüssigkeit sich verflüchtigt hat).
Ich finde, der Rollenspiel-Aspekt hält hier gut die Balance zwischen zu viel und zu wenig. Bei "Mörderspiel im Burghotel" von TKKG beispielsweise wird die Rollenspielkomponente innerhalb weniger Minuten aufgegeben. Ebenso bei "Haus des Schreckens" bei ???. Hier hingegen spielen die meisten eine ganze Zeit noch ihre Rolle, allen voran Derek, der dadurch immer wieder für Lacher sorgt. Die Folge bietet zudem viel Spannung: Was geht hier vor? Ist das noch Spiel oder Ernst? Passagiere verschwinden, der Zug bleibt stehen und fährt dann ohne Vorwarnung weiter... Die Action kommt auch nicht zu kurz.
Das Ende ist mir persönlich etwas zu konfus und übertrieben, aber bis dahin war es eine wirklich wilde Zugfahrt.

Die Rollen sind prominent besetzt (Engelbert von Nordhausen, Regina Lemnitz, Diana Borgwardt, Stefan Krause) und leisten alle sehr gute Arbeit.

9 von 10 Punkten


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