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Geschrieben von Info-Box am 29.01.2025 um 14:08:

  028 - Der leere Raum




Geschrieben von Mangobanane am 14.02.2025 um 09:20:

 

So, mein erster und - zumindest für längere Zeit - wohl auch letzter Beitrag in diesem Unterforum.

Diese Folge ist die Einzige, die ich bisher von der Serie kenne, gehört im März 2019, also vor ziemlich genau sechs Jahren. Ich habe meine alte Rezension von damals mal aus der RBC rausgekratzt und kopiere sie nun unbearbeitet hier rein:

(Rezension vom 04.03.2019)

Nachdem ich letztens mit Hanni & Nanni angefangen habe, packte mich aus einer Laune heraus die Lust auf die Serie, die Die drei ??? total in den Schatten stellt, Volker Sassenbergs Worten nach zu urteilen. Also produktionstechnisch würde ich da noch einigermaßen mitgehen. Man schafft es wirklich, den Hörer zu fesseln und ein Stück weit zu gruseln. Allerdings frage ich mich, wie viel man wovon einwerfen muss, um so eine bescheuerte Story verfassen zu können. Die Grundidee dahinter ist vielleicht nicht hundertprozentig originell, da auch andere Hörspielserien Folgen mit dem Thema „Wünsche gehen zu krass in Erfüllung“ präsentieren, aber mit der richtigen Atmosphäre hätte man hier durchaus ein einmaliges Meisterwerk zaubern können. Das Problem liegt allerdings eher in den Absurditäten, in die hier mit jeder weiteren Minute abgedriftet wird, sämtliche Logiklöcher der TKKG-Klassiker werden hier mühelos überboten und keinesfalls irgendwie schlüssig erklärt. Das beginnt sogar schon vor dem Part mit dem „Zimmerservice“, denn in einer Haftanstalt können neuerdings Notebooks total unbemerkt rausgeschmuggelt werden. Aha.
Wenn man sein Gehirn komplett abschaltet, dann bekommt man eine temporeiche, teilweise wirklich unheimliche Inszenierung mit guter Musik, gut aufgelegten Sprechern, top Atmosphäre, ausreichend Spannungsmomenten und passend eingestreuten Humoreinlagen. Nur das Herzstück eines jeden Hörspiels, die Geschichte, ist 100x bekloppter als „Zwillinge der Finsternis“ (DDF 144).
Darüber hinaus muss ich noch sagen, der Erzähler ist gut gewählt, hat aber leider viel zu viel Text. Ständig geht er in den Szenen dazwischen und das ist eher selten wirklich notwendig. Ein bisschen was kann man die Charaktere selbst erklären lassen, ohne dass es künstlich wirkt, andere Passagen sind komplett überflüssig und blockieren das Kopfkino mehr als es anzukurbeln. Ein Glück, dass man für den Erzählpart nicht so eine Nervensäge wie Wolfgang Kaven (TKKG) verpflichtet hat, denn so bleibt es nichtsdestotrotz noch im erträglichen Rahmen (auch irgendwie erstaunlich!).
Des Weiteren finde ich die Hauptcharaktere hier sehr ... austauschbar. Ich kenne sie natürlich noch nicht genug, aber so richtig individuell erschienen sie mir nicht.

Insgesamt fällt es mir schwer, hier überhaupt eine Note zu vergeben. Sieht man die Folge als Trash, ist sie zweifellos eine 1+ mit Sternchen, aber dafür wird mir die Geschichte zu ernst erzählt. Ich denke, ich muss erst mal weitere Folgen hören.

Jetzt bin ich auf jeden Fall überrascht, dass Sassenberg bei den drei ??? kritisiert hat, dass da quasi jeder was schreiben kann und die Skripte von Fans, die er zugeschickt bekommen hat, wären teilweise sogar sehr gut gewesen, aber eben kein PW. Ich stimme ja zu, dass Kosmos bzgl. der drei ??? mittlerweile jeden Müll kommentarlos durchwinkt, aber ich denke nicht, dass Sassenberg es für seine Serie so viel besser macht. Es sei denn, jede Folge ist so bescheuert.



Geschrieben von HildaW am 05.10.2025 um 15:37:

 

Die drei Jungs von "Point Whitmark" sind zu Besuch in einer eher seltsamen Strafvollzugsanstalt. Nicht nur, dass mehrere Insassen spurlos verschwanden, nein, es werden auch die Besucher in den Waschraum geführt, weil der Gefangene zufällig gerade dort zu tun hat und dann ist Alarm und Chaos, ein Laptop wird dem Sicherheitsmann geklaut und kann auch noch von den Jungs nach draußen mitgenommen werden.
Der Erzähler erzählt: „Warden Archer massierte sich die eier-bechergroßen Fingerknöchel“. Da freute sich mein manchmal etwas pubertärer Humor. Fettes Grinsen

Ein wilder Einstieg in den Fall, im Leuchtturm geht es etwas friedlicher zu, die Kröte hockt im Fischglas und die Mikrowelle wärmt die Pizza nicht schnell genug.

„Der Zimmerservice ist zu Diensten“ … der Laptop und ein Quadrat „der leere Raum“ spielen eine zentrale Rolle, dadurch wird es manchmal etwas abstrakt.
Ein Computerexperte… künstliche Intelligenz wird erwähnt, vor 15 Jahren wirkte das sicher auf die meisten Hörer noch eher absurd.
Man verschafft sich Zutritt zu einer Sicherheitsfirma, Showdown! Wie üblich mit Lebensgefahr
(„Eins, zwei, drei, aus Schnüffelnasen mach ich Schnüffelbrei!“) und später noch ein Abschluss mit Entwirrung in Ruhe.

Ein bisschen zu oft Alarm, das ist einfach anstrengend zu hören und eine Story, die so wirr und unrealistisch ist, das sie schon wieder gut ist. Schön anzuhören.


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