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Geschrieben von HerrSchmeichler am 10.05.2025 um 21:58:

  Hörspielreihen, die mit KI-Stimmen fortgeführt werden

Ich habe gerade gelesen, dass die Serie "Sherlock Holmes - Die neuen Fälle" mit KI-Stimmen der beiden verstorbenen Hauptsprechern Christian Rode und Peter Groeger weitergeführt werden. Folge 57 ("Die Büchse der Pandora") ist die erste Folge dieser Art.

Genauere Infos zu den Hintergründen fasst dieser Post zusammen:
https://www.reddit.com/r/Laesterschwestern/s/tSWoAiHy65

Da es ein Thema ist, das über kurz oder lang wohlmöglich auch andere Serien betreffen könnte, habe ich hier mal einen allgemeinen Diskussionsthread zu dem Thema eröffnet. Werde mich dann auch dazu äußern, wenn ich in die entsprechende Folge reingehört habe.



Geschrieben von Mikosch373 am 11.05.2025 um 16:56:

 

Das mit SH finde ich auch immer noch schockierend.



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 11.05.2025 um 17:02:

 

Vor allem ist das für mich ein Grund mehr, das Label zu meiden. Das war jetzt der Tropfen auf dem heißen Stein.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 11.05.2025 um 19:06:

 

Ich finde (mal abgesehen von der moralischen Frage, ob die Sprecher vor ihrem Tod dieser Möglichkeit überhaupt zugestimmt haben) das Ergebnis auch einfach nicht gut. Die Sätze klingen wie separat "aufgenommen" und aneinander geschnitten, aber eben nicht, als wäre es eine natürlich fließende Unterhaltung zwischen zwei Menschen. Da würde ich mich lieber an neue Sprecher gewöhnen, als das anzuhören.

Zitat von Die3FragezeichenFan:
Vor allem ist das für mich ein Grund mehr, das Label zu meiden. Das war jetzt der Tropfen auf dem heißen Stein.


Ich glaube, du meinst, "Der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt", weil "Ein Tropfen auf den heißen Stein" bedeutet, dass etwas unbedeutend ist / keinen Unterschied macht. Zwinker
(Bitte nicht belehrend verstehen, meine es nur gut)



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 11.05.2025 um 19:27:

 

Alles gut. Genau so ist es gemeint. Vielen Dank für den Hinweis. Zwinker



Geschrieben von SteSe am 11.05.2025 um 20:54:

 

Ich finde das Thema „Klangfarben von Stimmen auf Gesprochenes anderer Personen gelegt“ eigentlich interessant.
Ein hölzern wirkendes K.I.-Stimmen Hörspiel kann ich mir zwar nicht vorstellen hören zu wollen.
Aber wo ich den Einsatz gut finden würde, wäre auf lizenzierte Art und Weise (damit meine ich, dass die Erben und Hinterbliebenen eine Freigabe dafür erteilen) unsynchronisierte Szenen bei Blu-Ray Auswertungen damit ausstatten zu dürfen.
Cool wäre es gewesen, wenn man zur HD-Auswertung von Raumschiff Enterprise die neu eingefügten Szenen mit der Stimme von Gert Günther Hoffmann und den anderen Verstorbenen hören könnte. Das fände ich klasse. Und die Familie könnte sogar (auch wenn es jetzt etwas doof klingt) vom Erbe ihres / ihrer Liebsten profitieren gegen eine Entlohnung.
Also für mich wäre das eine Ehre, wenn mein Vater ein berühmter Schauspieler gewesen wäre und seine Berufung dadurch noch in der Gegenwart von Interesse wäre. Ich als Sohn würde einem Produzenten unter diversen Bedingungen mein Ja-Wort für die Lizenzierung seiner Stimme geben.



Geschrieben von BenjaminFan2018 am 11.05.2025 um 22:38:

 

Und so schaffen wir immer mehr arbeitslose über die man sich dann im Fernsehen kaputt lachen kann.

Und das nur weil Ki billiger ist als ein Arbeitnehmer.

Werde sowas nicht unterstützen. Sherlock Holmes ist damit für mich gestorben.



Geschrieben von Basti am 11.05.2025 um 22:43:

 

Zitat von BenjaminFan2018:
Und so schaffen wir immer mehr arbeitslose über die man sich dann im Fernsehen kaputt lachen kann.

Das ist doch quatsch.
Mit diesem Argument dürfte es ja auch keine Zeichentrick bzw. CGI-Produktionen geben. Schließlich gibt es dadurch ja viel weniger Schauspieler, richtig?

Es ist ja ein Unterschied, ob man bereits bestehende Charaktere bzw. deren Stimmen weiterleben lässt, oder für komplett neue Produktionen direkt KI nimmt.



Geschrieben von BenjaminFan2018 am 11.05.2025 um 22:52:

 

Wo bleibt denn der Platz für neue Synchronsprecher, wenn alte verstorbene nur durch Ki ersetzt werden?

Wo brauchen wir noch Kundendienstmitarbeiter, wenn überall Ai Chatbots arbeiten?

Hierbei mal ein Artikel vom ZDF: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz-wirtschaft-klarna-arbeitsplaetze-kundenservice-100.html

Und die Liste lässt sich noch weiterführen: Ai s die Bilder generieren, die Aufgaben für dich per Texteingabe erledigen, die Musik erstellen, die gesamte Animationsfilme inklusive Synchro und Musik erstellen, das alles gibt es schon.

Alles Jobs die vielleicht heute noch nicht wegfallen aber definitiv in Zukunft.

Hat dich generell bei Technik schon angefangen. Kassierer zum Beispiel werden irgendwann aussterben.

Triebwagenführer werden aussterben (gibt ja auch schon autonom fahrende Züge)

Und so weiter...

Also ich sehe da durchaus eine Gefahr...

PS: Und dein Argument ist Recht schwammig, da Animationsfilme eine ganz eigene Zielgruppe bedienen.



Geschrieben von Basti am 11.05.2025 um 23:09:

 

Zitat von BenjaminFan2018:
Wo bleibt denn der Platz für neue Synchronsprecher, wenn alte verstorbene nur durch Ki ersetzt werden?

Habe ich ja schon gesagt: Es gibt einen Unterschied zwischen NEUEN Produktionen/Charakteren und der Einsatz bei KI bei bereits bestehenden. Es werden am laufenden Band neue Charaktere in Serien, Filme, Hörspielen etc. entworfen. Ein Matti Klemm wäre jetzt nicht arbeitslos, wenn man Jürgen Kluckert (oder gar Edgar Ott) durch KI am leben gelassen hätte.

Zitat von BenjaminFan2018:
Alles Jobs die vielleicht heute noch nicht wegfallen aber definitiv in Zukunft.

So wie Weber, Kutscher, Müller, Setzer, Heizer (in Dampflokomotiven), Diskettenhersteller usw. Die Liste ist nahezu endlos.
In jeder Epoche finden sich Berufe, die mit der Zeit weggefallen sind. Und zeitgleich sind so viele neue Berufe entstanden, dass wir uns heute gar nicht retten können vor Arbeit.
Wir arbeiten uns mittlerweile kaputt.
Mehr Stunden pro Woche, Rentenalter wird auch immer höher und dennoch fehlt es an allen Ecken und Enden an Fachkräften.

Zitat von BenjaminFan2018:
PS: Und dein Argument ist Recht schwammig, da Animationsfilme eine ganz eigene Zielgruppe bedienen.

Und selbst wenn es eine andere Zielgruppe ist: Was genau ändert es an meinem Argument? Weniger Animationsfilme und mehr Filme mit realen Menschen würden viel mehr Schauspieler bedeuten, oder nicht?



Geschrieben von HerrSchmeichler am 12.05.2025 um 07:20:

 

Zitat von Basti:

Und selbst wenn es eine andere Zielgruppe ist: Was genau ändert es an meinem Argument? Weniger Animationsfilme und mehr Filme mit realen Menschen würden viel mehr Schauspieler bedeuten, oder nicht?


Nicht wirklich, denn Animationsfilme haben ja auch Schauspieler/Sprecher, die die Figuren vertonen. Da macht es für die Anzahl der Beschäftigten vor der Kamera keinen Unterschied, ob real oder animiert (wenn man wenig bezahlte Statisten ohne Text mal ausschließt, die das eher als Hobby als Haupteinnahmequelle machen). Hinter der Kamera sieht es da schon etwas anders aus, denn für Animationsfilme braucht man keine Kameraleute, Catering, Maske etc.

Dennoch finde ich dieser Vergleich hinkt, da es in dieser Diskussion darum geht, dass ein Beruf durch KI ersetzt wird. Das ist was anderes, als wenn man zwei Arten eines Mediums miteinander vergleicht (Es ist ja auch nicht das gleiche, ob jemand Journalist oder Romanautor ist. Oder Comics schreibt. Das sind zwar alles (klassischerweise zumindest) Printmedien, dennoch sind es unterschiedliche Gebiete.)



Geschrieben von Ttoragde am 12.05.2025 um 07:47:

  RE: Hörspielreihen, die mit KI-Stimmen fortgeführt werden

Natürlich wird niemand schlagartig arbeitslos werden, aber die ersten Anläufe sind getan. Man hat bisher nur darüber diskutiert; die Macher der SH-Serie sind nun einen Schritt weitergegangen und haben gewissermaßen ein Tabu gebrochen, was in Zukunft die Hemmschwelle senken wird. Kann ich absolut nicht gutheißen und ist für mich auch kein Qualitätsmerkmal, im Gegenteil. Kein Wunder, dass viele Hörer und Fans sowie auch viele Sprecher selbst sich dagegen aussprechen.

Was mich nur etwas wundert: Haben sich Christian Rode und/oder Peter Groeger jemals dazu geäußert? Kann ich mir fast nicht vorstellen. Das werden dann wohl die Angehörigen bzw. die Nachkommen entschieden haben. EDIT: Gerade nochmal nachgelesen. Es gibt wohl noch gar keine konkrete rechtliche Grundlage für das Verwenden einer fremden Stimme. Streng genommen können die Hörspielverlage in dieser Hinsicht "tun, was sie wollen", da sie sich in einer rechtlichen Grauzone befinden. Hätte ich nicht gedacht.



Geschrieben von Mangobanane am 12.05.2025 um 08:00:

 

Puh Leute… wir haben es jetzt langsam begriffen. KI ist böse, nimmt allen die Jobs weg und es ist unvorstellbar, dass sie auch was Gutes leisten könnte. Selbiges hat man damals übrigens auch über Computer gedacht. Wie wäre es denn, wenn man all seine Wut geballt in EINEN Thread dazu packt und nicht jede Gelegenheit nutzt, um dagegen zu wettern und Threads zu crashen? Was versprecht ihr euch davon? Finde ich mittlerweile fast genauso nervig wie das ewige „Nach Folge 46 sind alle Drei ???-Hörspiele doof“ von irgendwelchen 60-jährigen Opis, die nicht einsehen wollen, dass ihre ach so tolle Kassettenkindheit einfach vorbei ist.

Bleibt doch mal beim Thema, ich finde es gerade durch das Sherlock Holmes-Beispiel total interessant. Vor allem finde ich es spannend, wie unterschiedlich es aufgenommen wird: Bei Pumuckl steht das Vorgehen nämlich kaum in der Kritik, bei SH ist es ganz schrecklich. Warum eigentlich? In beiden Fällen werden Tote ersetzt.



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 12.05.2025 um 08:26:

 

Zitat von Mangobanane:
Bleibt doch mal beim Thema, ich finde es gerade durch das Sherlock Holmes-Beispiel total interessant. Vor allem finde ich es spannend, wie unterschiedlich es aufgenommen wird: Bei Pumuckl steht das Vorgehen nämlich kaum in der Kritik, bei SH ist es ganz schrecklich. Warum eigentlich? In beiden Fällen werden Tote ersetzt.


Weil es zwischen den beiden Produktionen große Unterschiede gibt. Bei Romantruhe zum Beispiel wird kein Sprecher vorab aufgenommen, sondern eine Text-to-Speech-Produktion durchgeführt. Ergo werden sie ersetzt. Bei Pumuckl hingegen dient die Vorlage eines anderen Sprechers zur Umwandlung und es wird durch die KI kein Mensch ersetzt. Großer Unterschied.

Zweitens: Die Romantruhe hat sich in Sachen Fannähe und Transparenz absolut indiskutabel verhalten. Fans wurden öffentlich angegangen und man wollte sich nicht zum Thema KI äußern, sondern hat nur drumherum geredet. Als dann die Bilder auftauchten hat man von der Romantruhe außer (nach zwei Folgen) einem lapidaren Hinweis im Klappentext ganz schnell gar nichts mehr gehört. Zudem ist die Produktion auch sehr schlecht und lässt die beiden Sprecher lächerlich wirken. Das ist nicht nur gegenüber den beiden, sondern auch der gesamten SH-Fanbase und Hörspielbranche, die die Produktionen jahrelang unterstützt haben, respektlos und unverschämt.
Bei Pumuckl hingegen wurde von Beginn an offen kommuniziert, wie man es umsetzt und sogar Making Ofs gezeigt. Ganz andere Haltung und auch ein ganz anderes Ergebnis. Das kann man nun wirklich nicht vergleichen.
Für mich ist die Serie damit durch. Nicht nur, dass mir die beiden als Sherlock und Watson so oder so in den ersten Proben nicht so gefallen haben wie ich es hoffte, ist für mich das Label durch absolut fanfremdes Verhalten durch.

Und noch kurz ein Satz: Natürlich werden durch KI Menschen ersetzt. Und natürlich gibt es auch positive Spielereien. Aber über kurz oder lang wird KI schaden, wenn man nicht klare Regeln festsetzt. Und das werden wir schon ziemlich schnell merken.



Geschrieben von Basti am 12.05.2025 um 09:58:

 

Also geht es eher darum, wie das Label es kommuniziert hat und dass es schlecht umgesetzt wurde als dass überhaupt KI eingesetzt wird?



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 12.05.2025 um 10:07:

 

Beides. Ich find's auf der einen Seite respektlos gegenüber den Sprechern, aber auch unnötig, weil man hier Menschen ersetzt. Nochmal: Ich verteufel KI nicht, aber wenn man es dermaßen plump einsetzt und ohne einen Menschen dahinter, sollte es das nicht geben. Das schadet der ganzen Branche. Und ich find's schade, dass ein Big Player wie Maritim das unterstützt. Übrigens nicht das erste Mal.



Geschrieben von Michael am 12.05.2025 um 10:55:

 

Ja, also, ich finde das mit der KI nicht so toll. Es wäre wirklich besser gewesen, Nachfolger für Peter Groeger und Christian Rode zu suchen, anstatt ihre Stimmen mit KI sozusagen wiederzubeleben.



Geschrieben von Serienfan am 12.05.2025 um 13:37:

 

Aus dem Bauch heraus, ohne mich jetzt länger mit dem Thema beschäftigt zu haben, ich bin jetzt erstmal nicht grundsätzlich gegen KI eingestellt, auch nicht bei den Synchronstimmen. Sehe es auch so, den Fortschritt kann und wird man nicht aufhalten. Hat es immer schon gegeben.

Ein Beispiel bei mir von der Arbeit, mein neuer Chef diktiert jetzt wieder. Vier Jahre lang hatte ich das Glück, eine Vorgesetzte zu haben, die nicht diktiert hat, sondern alles selber geschrieben hat. Er jetzt, eher vom alten Schlag, diktiert noch mit Diktiergerät auf Kassetten. Das habe ich ihm dann ausgeredet und habe ihm ein digitales Diktiergerät besorgt. Jetzt möchte er gerne noch eine Software dazu, die die Sprache gleich in Text umwandelt. Es gab bei uns an der Uni auch bereits eine solche Möglichkeit. Die ist aber derzeit gesperrt! Der Personalrat hat Bedenken. Ich denke da geht es auch um "Erhalt von Arbeitsplätzen". Dabei wäre das für mich so eine Erleichterung. Arbeit hätte ich immernoch genug. Im Gegenteil, wir finden keine neuen Leute mehr. Keiner will mehr bei uns arbeiten, Disziplinierte und pflichtbewusste Kollegen kommen kaum noch nach.

Im speziellen Fall der Hörspiele käme es mir in der Tat sehr auf die Umsetzung und das Ergebnis an. Ich hoffe dass es für die Zukunft rechtlich so geklärt wird, dass die Sprecher zu Lebzeiten schon erlauben müssen, dass ihre Stimmen nach ihrem Tod verwendet werden dürfen. Dass nachträglich die Erben entscheiden dürfen, finde ich schon grenzwertig. Ich hoffe und möchte auch nicht glauben, dass neue Stimmen durch KI gänzlich verhindert werden.



Geschrieben von Basti am 20.05.2025 um 18:29:

 

Bislang ging es ja eher darum, bereits bestehende Rollen mit KI fortzuführen, wenn der ursprüngliche Sprecher nicht mehr weiter sprechen kann.

Ich habe mich aber neulich folgendes gefragt:
Gerade bei Benjamin und Bibi fallen ja häufig sehr kleine Sprecherlisten auf. Vermutlich aus Spargründen.
Wie wäre es da, wenn man dort nun sagt, man würde die Rollen, die noch fehlen mit Hilfe von KI beisteuern?

Man würde ja niemandem den Job wegnehmen (da die Alternative eine kleine Sprecherliste wäre) und hätte gleichzeitig aber eine größere Sprecherliste (was sich ja schon oft gewünscht wurde).
Dennoch ist es ja eine KI und kein Mensch, den man da zuhört.

Wie seht ihr das?



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 20.05.2025 um 18:50:

 

Ich glaube ehrlich gesagt nach wie vor nicht an die Theorie, KIDDINX würde weniger Rollen aus Spargründen besetzen. KIDDINX gehört zu einem großen Major-Label und es ist absolut unwahrscheinlich, dass sich ein solch großes Unternehmen deshalb Sprecher:innen nicht mehr leisten kann. Ganz davon abgesehen ist mit EUROPA ein ähnlich aufgebautes Label vorhanden. Hier werden zwar unbekanntere, aber längst nicht wenier Sprecher:innen eingesetzt. Im Gegenteil. Ich glaube viel mehr, dass man das bei KIDDINX ganz bewusst macht. Dafür würde übrigens auch sprechen, dass mit HolySoft ein anderer Big Player bei seiner Kinderserie "Der kleine Prinz" ebenfalls auf extrem wenig Sprecher:innen setzt und bei "Das Traumzauberbuch" es hingegen komplett contrair macht. Ich glaube, es kommt viel darauf an, wie bestimmte Serien angelegt sind und KIDDINX hat ihre Serien nunmal jetzt so angelegt. Das kann einen freuen, das kann einen nerven, aber that's it.

Und ich bleib dabei: Fängt ein Label mit KI an, fangen sie früher oder später alle an. Deshalb sollte man damit gar nicht anfangen, weder bei großen, noch bei kleinen Rollen und schon gar nicht bei bestehenden Serien. Das würde den Labels auch ziemlich schnell um die Ohren fliegen, da bin ich mir nicht nur sicher, ich würde sogar drauf wetten. (gutes Beispiel sieht man ja jetzt bei Romantruhe. Aber alles kein Problem, denn: Solange es mit dem Einverständnis der Erben geregelt ist, ist ja alles gut. Ne? Pfeifend ). Und dass man die Branche damit zerstört ist ja auch kein Thema, denn: Zeiten ändern sich. Dass den Leuten der Job genommen wird (denn, eines ist ja wohl klar: Fängt man mit kleinen Rollen an, kommt man bei großen raus) alles egal. Muss man hinnehmen. Weiß ich ja nicht, ob das so ne gute Haltung ist.


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