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Geschrieben von Info-Box am 07.11.2025 um 05:00:
006 - Gruselige Weihnacht überall
Geschrieben von Mangobanane am 09.11.2025 um 15:26:
Ich werde das Gefühl nicht los, hier Lebenszeit zu verschwenden. An Tag 5 ist die Geschichte immer noch keinen Schritt nach vorn gekommen, jedes Detail wird kleingeistig minutenlang durchdiskutiert, es ist so trocken wie Toastbrot und diese ganze Erpressungsgeschichte macht Stand jetzt einfach so gar keinen Sinn. Auch ein so grandioser Sprecher wie Stephan Benson kann dem Ganzen überhaupt nicht seinen Stempel aufdrücken, seine Performance ist überraschend blass. Wird das irgendwann noch besser?
Geschrieben von Schlapfel am 09.11.2025 um 16:54:
Es wird zumindest "spannender", im Sinne von dass ja anfangs wirklich gar keine Spannung da ist.
Die meiste Zeit geht's um ein kleines Stückchen Stoff. Können wir bitte wieder Goldschätze haben?
Stattdessen ist das Ding so unscheinbar, dass man erst eine lange Geschichte spinnen muss.
Trotz weniger Charaktere im Vergleich zum TKKG Weihnachtshörspiel gibt's praktisch nur 2 Verdächtige. Sehr schade.
Der erste Satz im Klappentext findet ganz am Ende der drei Stunden statt und ist wohl die spannenste Stelle.
Außerdem hat hier wieder mal Niemand Respekt vor Schusswaffen.
Positiv waren die Zwischenmusiken und Jakub Krawczyk, außerdem fand ich die Sprecherleistungen gut, nur die Täterperson hat leider wieder zu dick aufgetragen was mich negativ an den 5.Advent erinnert hat. Aaron Harper und Michael Watkins waren so ähnlich dass sie zwischendrin zu einer Person wurden.
Mathilda, Titus und andere Freunde der ??? kommen überhaupt nicht vor, da könnte man sich wirklich mal eine große Scheibe von den drei !!! Adventskalendern abschneiden.
Immerhin: Es gibt wirklich viele Infos über verschiedene Weihnachtsbräuche, die ich auch noch nicht kannte. Wenn man dieses Weihnachtspferd auf dem Cover googelt, schaut's auch gruselig aus.
Weihnachtsstimmung kommt dabei leider 0 auf, selbst das Weihnachtsessen war eine Enttäuschung.
Allgemein hab ich hier völlig das Zeitgefühl verloren, an wie vielen Tagen findet das alles statt? Ein einziger langgestreckt?
Fazit: Ich fands einfach langweilig. Es gibt schlechtere Hörspiele, vorallem von diesem Autor, aber für 3 (Drei!) Stunden erwartet man doch irgendwie ein Skript mit ein paar starken Wendungen und interessanten Figuren. Und Schauplätzen. Wäre es zwei Stunden kürzer wäre ich wahrscheinlich gnädiger.
Geschrieben von Mangobanane am 11.11.2025 um 21:25:
Achtung, Spoiler!
So, ich bin irgendwie durchgekommen. Kürzt das Ding um zwei Stunden, man würde nichts Relevantes verpassen. Arg begrenzte Lokalitäten (die meiste Zeit hängt man in einem Museum ab), gerade mal zwei Verdächtige, auf die sich festgebissen wird und das Ganze wegen eines Stücks Stoff, das wirklich niemand von den Protagonisten in der Lage ist, irgendwo hinzuklemmen, wo man es nicht sofort findet. Die ganze Erpressungsgeschichte ist völliger Murks, selten war ein Plan so unnötig umständlich, das toppt eigentlich nur noch Sonnleitners Panik im Park. Wenn die Geschichte wenigstens unterhaltsam wäre, aber das ist sie nicht, wirklich gar nicht. Halbherzig wirft man mit ein paar Weihnachtsbräuchen um sich, aber eigentlich spielt das alles überhaupt keine Rolle. Die Spannungshöhepunkte sind rar und werden dann noch entweder lapidar aufgelöst oder völlig zerlabert. Jegliche Wendung ist vorhersehbar und neue Charaktere werden so dermaßen plump in die Geschichte eingeführt, dass man ihre Rollen sofort zuordnen kann. Der Aufhänger des Klappentextes passiert bei Track 22! Zu dem Zeitpunkt hat man das Interesse eh schon verloren. Dittert bemüht sich auch irgendwann gar nicht mehr, halbherzige Cliffhanger einzubauen. Axel Milberg redet zwischenzeitlich so dermaßen viel und lange, dass man denkt, es wäre ein Hörbuch. Die meisten Nebencharaktere braucht die Story gar nicht, Kiddinx hätte es bei vier bis fünf Gastsprechern belassen.
Und wir warten weiter auf den Tag, an dem Christoph Dittert mal eine gute DDF-Geschichte schreibt. Vielleicht ja um Folge 330 herum.
2/10
Geschrieben von Mikosch373 am 26.11.2025 um 16:00:
Achtung, Spoiler!
Die drei Fragezeichen - Gruselige Weihnacht überall (006)
Der Titel ist nicht wirklich klangvoll und so richtig Lust bekomme ich dabei auch nicht auf den Adventskalender. Der Klappentext klingt nicht überragend, aber Museen sind meistens gemütliche Schauplätze und zur Weihnachtszeit bestimmt noch mehr. Das Cover ist ein absoluter Albtraum. Erstens, was soll das für ein hässliches Ding sein? Zweitens, warum hat man diese völlig unweihnachtlichen Farben gewählt? Und drittens, wer kam auf die Idee, da einen Vollmond völlig random zu platzieren?
Der Anfang gefällt mir ganz gut. Das ist ein kreativer Weg, um die Namen der drei Jungs ins Spiel zu bringen. Nur warum ist Peter so begeistert über den echten Bart seines neuen Klienten? Das wirkt total random. Danach passiert erstmal … nichts, es ist alles sehr entschleunigt erzählt und so wirklich interessant ist es auch nicht. Das mit dem Denkfehler von Justus, den Peter erkennt, finde ich aber super. Spätestens als sich die Sache beim Sichten der Kamera wiederholt, fragt man sich aber, ob das was zu bedeuten hat.
Der vergiftete Drink ist jetzt nicht unbedingt originell, aber es kommt dadurch zumindest endlich mal Spannung auf. Das mit der Verwechslung finde ich auch cool. Peters Fakelachen, als er nach den Lebkuchen fragt, ist fantastisch. Und dann darf er auch noch gepflegt schlussfolgern. I like! Wie er bei der Auktion fünf Dollar für das Buch vom kleinen Lord bietet, mag ich auch. Dennoch ist mir die Auktion zu lang und auch viel zu belanglos. Dass der Stoff eine Fälschung ist, war mir sofort klar, als er als unscheinbar beschrieben wurde.
Das große Finale zieht sich auch ziemlich und ist leider überhaupt nicht spannend. Ich bin dann auch mehrfach abgeschweift, wenn ich ehrlich bin. Wer die Täter*innen sind, ist auch keine Überraschung mehr, wurde ja schon fünfzehn Tracks vorher drauf aufmerksam gemacht. Warum die beiden den Jungs alles brühwarm erzählen und sich so noch mehr in die Scheiße reiten, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Alles in allem ein sehr lahmarschiger Kalender ohne Spannung, Weihnachtsatmosphäre und dafür mit einer enttäuschenden Auflösung.
Fazit: 2 von 10 Punkten
Geschrieben von Wernerbros am 09.12.2025 um 08:14:
Ich würde Mikosch auch Recht geben. ich fand den Anfang gar nicht mal so schlecht...
Danach wir die Folge immer zäher und zäher und ich weiß nicht, ob ich das Hörspiel nochmal höre. Ich habe wirklich viele Anläufe gebraucht, um Sie überhaupt bis zum Ende zu schaffen.
Zwischenzeitlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob die Folge nur erträglich wird, wenn man ein Kapitel jeden Tag hört, bis zum 24. Dezember... aber so am Stück... nee... bei einer langen Autofahrt würde ich wahrscheinlich am Steuer einschlafen.
Note 4
Geschrieben von HildaW am 26.12.2025 um 16:56:
„Bist du Justus Jonas?“ „Nicht ganz. Ich bin Peter.“
Der Adventskalender beginnt direkt mit der Begegnung des Auftraggebers und bietet eine schöne Einführung für Menschen, die sonst keine drei ??? hören.
Nur noch 6 Tage bis Weihnachten, der Auftraggeber hat ein Weihnachtsmuseum und nun wird er erpresst.
Eine sehr langgezogene Geschichte. Längeres Hin und Her, bis man weiß, worum es geht, bis überhaupt mal was passiert. Es werden einzelne Informationen zu Weihnachtsbräuchen in verschiedenen Ländern eingestreut, das ist nett, aber nicht wirklich spannend.
Der Erzähler hat teilweise sehr lange Passagen, viel zu lang für meinen Geschmack.
Irgendwann weiß man endlich, worum es wirklich geht, es gibt auch noch einen kleinen Showdown.
Selbst als Adventskalender abschnittweise gehört ist das Ganze viel zu langgezogen, obwohl die Geschichte an sich durchaus interessant sein könnte. Besonders gruselig ist sie allerdings nicht.
Geschrieben von LieutenantSwift am 14.01.2026 um 01:02:
Was mich an diesem Hörspiel stört ist, dass es beim Museumsbesitzer und dem Museum nicht gut läuft. Daher macht er Promoaktionen, die geschlossene Gesellschaft sind?!?! Wie soll das einem Museum zu mehr Besuchern verhelfen? Da sist ja nur dafür da, um den Verdächtigenkreis nicht direkt einzuengen. Was danach aber de facto schon sehr schnell passiert. Oder habe ich nicht richtig aufgepasst?
Till Hagen spielt bei den ??? wohl öfters den gegenspieler. Ich hab beim hören direkt vermutet, dass er es ist, alleine weil er es sehr oft in anderen Folgen war.
Alles in allem fand ich den Adventskalender nicht wirklich gut.
Geschrieben von Ela06 am 28.07.2026 um 18:32:
Kann mich da nur anschließen. Der Anfang war wirklich gut und hat Hoffnung auf eine guten und spannenden Adventsfall gemacht. Nur leider baut die Geschichte im Lauf der Zeit immer weiter ab und wird immer langweiliger und uninteressanter.
Die Weihnachtstraditionen aus anderen Ländern hätte man auch besser und interessanter einbauen können. Ich hab ziemlich schnell gedacht:“ Ach ne, nicht noch eine“.
Im Endeffekt habe ich die CD´s zweimal durchgehört und es war teilweise wirklich mehr ein Durchquälen. Ein weiteres Mal werde ich sie definitiv nicht wieder hören. Auch hier sind für mich nicht mehr als 4 Punkte drin.
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