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Geschrieben von Info-Box am 15.03.2026 um 12:37:
123 - Schnitzeljagd bei Nacht
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 16.03.2026 um 07:08:
1 Stunde Laufzeit mit gerade einmal 5 SprecherInnen und einige Falkensteiner kommen gar nicht vor. Das kann ja lustig werden.
Geschrieben von BrigitteBlocksberg am 18.03.2026 um 10:16:
Also..ich hab mir ja schon öfter im Stillen gedacht: Mädels, es muss nicht immer alles nach eurem Kopf gehen und die Erwachsenen reden lassen! Aber diese Folge setzt dem Fass die Krone auf!
So naiv kann man doch nicht sein! Wegen der Baummarkierungen z.b. Klar: Hexische Zeichen! BB! Oh man!
Bibi du bist meine Heldin seit der Kindheit! Du gibst mir Mut, tröstest mich!
Aber a l l e s dreht sich nun doch nicht um dich!
Nach dem ersten Hören gibt es nur 1 Punkt! Schade! Hatte mehr von der Folge erwartet. Die letzte war schon so enttäuschend! Hoffentlich wird das Urlaub Abenteuer besser!
Geschrieben von Paul_Blocksberg am 23.03.2026 um 21:27:
Den Grundansatz finde ich gut. Allerdings läuft es absolut gar nicht rund.... Und entsprechend komme ich irgendwie nicht in die Folge rein. Mehrfach versucht, es hängt irgendwie. Schade, dass entsprechendes Potenzial so verschwendet wurde. Oder geht es nur mir so? Dann versuche ich es gerne nochmals...
Geschrieben von Kartoffelstampfer am 28.03.2026 um 22:53:
Eine Folge, bei der mich nicht überrascht, dass sie bisher so wenig Resonanz hat. Hat bei mir auch keinen besonders starken Eindruck hinterlassen, weder im Positiven noch im Negativen.
Achtung, Spoiler
Den Anfang fand ich direkt schwach, weil ich Tina (bzw. Dorette Hugo) das Wettreiten nicht so recht abkaufe. Dann bricht sie ab, weil ihre Satteltasche reißt. Ob das noch eine Relevanz für die Folge hat, weil sie durch das Loch in der Tasche zum Beispiel ihr Handy verliert und sie dann keine Hilfe rufen können? Nein. Nein, es spielt einfach gar keine Rolle für die Handlung. Warum?? Das war übrigens auch die einzige Szene, in der Pferde vorkommen. Ich bekomme langsam das Gefühl, dass Anna Haslehner überhaupt nichts mit Pferden anfangen kann und eigentlich lieber für Bibi Blocksberg geschrieben hätte.
Wie dem auch sei, Bibi und Tina wollen einen Testlauf für ihre Schatzsuche machen. Ist ein Testlauf nicht etwas früh, wenn man sich offenbar noch gar keine Route überlegt hat? Und es ist ja wichtig, WO die Zettel versteckt sind, weil die Mädels sich die Koordinaten aufschreiben müssen. Nebenbei: Ich fand ein bisschen witzig, dass Kiddinx hier das Thema Geocaching entdeckt. Klar, das gibt es immer noch und macht immer noch Spaß, aber der Hype ist halt schon ca. 15 Jahre her.
Beim Zelten fand ich die Atmosphäre ganz nett, aber der wirklich gemütliche Part (mit Pferdequartett und Comics lesen) wird nur kurz vom Erzähler wiedergegeben. Während die Mädchen sich auf Schatzsuche machen, darf Förster Buchfink endlich von der Tagung nach Hause fahren, von der er anscheinend dachte, dass sie nur so höchstens drei Stunden geht (wie das mit Tagungen immer so ist). Wie gewohnt sind Wettervorhersagen im Großraum Falkenstein extrem unzuverlässig und es schleicht sich ein Gewitter an.
Bibi und Tina suchen Zettel. Förster Buchfink sucht auch Zettel. Als Kind mochte ich Schnitzeljagd-Geschichten sehr gerne, vor allem wenn man miträtseln kann, aber das kann man hier nur bei der ersten Frage und irgendwie ist gar keine Spannung in dem Ganzen. Vielleicht weil Bibi und Tina sich die Schnitzeljagd selbst ausgedacht haben und weil der Förster ja gar nicht hinter dem Schatz her ist und das macht das Ganze Schnitzeljagd-Element irgendwie irrelevant. Die Buchfink-Monologe sind auf Dauer anstrengend und ich glaube, die Folge hätte sich viel weniger zäh angefühlt, wenn man seine Szenen alleine einfach ersatzlos gestrichen hätte.
Langsam wird es so dramatisch, dass Bibi und Tina sogar bemerken, dass es gewittert. Und ihre erste Amtshandlung ist daraufhin, auf einen einzelnen Baum mitten auf einer freien Fläche zu klettern. Also echt, dass sie die handelsüblichen Baummarkierungen als Hexenzeichen interpretieren, okay, aber SO doof sind die doch nicht. Die Spannung bleibt trotzdem überschaubar, auch weil irgendwie alles nicht zusammen passt: Plötzlich wird mal eben ein Baum entwurzelt, obwohl es ja anscheinend gar nicht so doll stürmt, sondern die Gefahr in erster Linie vom Gewitter ausgeht.
Positiv hervorheben muss ich den Hexspruch mit dem Leihgefieder, den fand ich clever. Aber einen Faraday’schen Käfig kann Bibi nicht hexen, weil Tina das Wort nicht einfällt. Vielleicht hätte Tina ja einfallen können, dass ein Auto ein Faraday’scher Käfig ist, dann hätte Bibi einfach ein Auto hexen können und sie hätten nicht durchs Gebüsch hüpfen müssen. A propos Auto herhexen: Nein, dafür braucht Bibi nicht die Schlüssel. Leute, lernt mal die basic Regeln eurer eigenen Serie: Ein Gegenstand kann hergehext werden, wenn die Hexe genau weiß, wo er ist.
Schließlich taucht der Förster auf – große Überraschung bei allen außer den Zuhörenden, denn wir haben ungefähr die Hälfte der Folge damit verbracht, ihm zuzuhören, wie er seinen Hund volllabert. Damit sich das Wissen von Anfang der Folge festigt, wird es jetzt noch einmal wiederholt, schließlich sollen die blöden Kinder ja was lernen – das ist bei dieser Folge sehr wichtig, weil sie vom Unterhaltungsfaktor halt nicht viel hergibt. Und dann zieht es sich immer noch mehrere Minuten, bis die Geschichte vorbei ist. Für die volle Dröhnung Was ist Was gibt es noch den Bonustrack und ganz ehrlich: Kiddinx, seht doch mal ein, dass das mit den Bonustracks Müll ist. Wenn ihr die Infos nicht in die Folge eingebaut bekommt, dann liegt das vielleicht daran, dass sie nicht relevant sind, und dann wird sie sich auch keine Katze merken.
Ich bin jetzt zum Ende ein bisschen gemein geworden – wie anfangs geschrieben, ich finde die Folge eigentlich weder besonders gut noch besonders schlecht. Kann man mal hören, kann man aber ganz ehrlich auch ersatzlos aus der Reihe streichen und das ist irgendwie schade. Schnitzeljagd ist doch toll und Nachtatmosphäre ist toll und Gewitter ist toll. Aber man muss halt mehr draus machen als eine zu lange Lehrstunde über Waldtiere und ein bisschen erzwungene Dramatik. Es muss doch auch überhaupt nicht immer Lebensgefahr sein und in den Bibi-und-Tina-Geschichten funktioniert das ganz oft einfach nicht, weil Bibi halt hexen kann. Aber es gibt halt auch andere Plot Devices, um Spannung zu erzeugen. Ich hoffe, dass Haslehner da in Zukunft mehr auf zwischenmenschliche Konflikte geht (jetzt auch nicht unbedingt so wie bei Holger in Love, aber das war zumindest mal was anderes).
Geschrieben von Janni am 29.03.2026 um 08:01:
@Kartoffelstampfer: Weiß leider die Folge nicht mehr, aber bei Gegenständen funktionieren beide Methoden. Standort kennen oder einen Teil des Gegenstandes haben.
Geschrieben von Elli am 30.03.2026 um 11:21:
Ich finde es richtig toll dass die Folge nachts und im Wald spielt - eine richtig schöne gemütliche Folge zum Entspannen und davon würde ich mir mehr wünschen
Geschrieben von HildaW am 29.04.2026 um 15:19:
Wettreiten mit gemütlicher Unterhaltung – die einzige Pferdeszene in der ganzen Folge.
Förster Buchfink labert seinen Hund zu. Hätte man ihm nicht einen Praktikanten zur Seite stellen können? So wirkt das noch künstlicher und deplatzierter mit der Informationsübermittlung als ohnehin schon.
Eine Schnitzeljagd im nächtlichen Wald für die Ferienkinder. Über den Sinn sinnieren wir mal nicht… die Handys sollen Zuhause bleiben, damit die Kinder nicht abgelenkt sind. Nachvollziehbar, aber für den Notfall wären die Dinger gar nicht schlecht, so nachts, im Wald, diesem großen Falkensteiner Forst, einer völlig fremden Umgebung für die Kinder.
Ziemlich umständliche Pläne für den Testlauf, so ganz verstanden habe ich das nicht.
Jedenfalls findet das Ganze zu Fuß statt mit Zelteinlage.
Bibi vollführt eine „originelle Hexerei“, wie der Erzähler sie lange nicht gesehen hat. Wie wahr, dass etwas gehext wird, das für die ganze Folge wichtig ist, hat Seltenheitswert.
Wind, immer wieder Wind, immer mehr Wind… aber wir laufen mal weiter durch den Wald, obwohl wird doch wissen, wie man sich im Wald verhält…
Rätselfragen, bei denen man sich zumindest teilweise fragen muss, ob die Ferienkinder die wirklich lösen könnten.
Förster Buchfink will des nachts bei Sturm nach den Risikobäumen sehen?
BB auf dem Baum! Das müssen Hexenzeichen sein! Falls der geneigte Zuhörer nicht alleine drauf kam, was es wirklich ist, erzählt der Erzähler es noch mal…
Trotz Sturm latscht der Förster im Wald herum und löst begeistert Rätsel.
Bibi und Tina bemerken endlich das heranziehende Gewitter. Egal, wir wollen Butterkuchen! Erst wird gegraben, dann geklettert, da wird es kurz mal spannend.
Bruno findet unterdessen den Butterkuchen, Bibi kann keinen Blitzschutz hexen. Immerhin setzt sie einen Nothexspruch ein, um nicht vom Baum erschlagen zu werden… Hinein ins Auto und erstmal die Situation klären. Hinweise, Belehrungen und natürlich ein friedlicher Abschluss. Schade, dass man Frau Martin eingespart hat, das hätte einen gemütliche Szene in der Martinshofküche werden können.
Als Sonderfolge „Nachts im Wald – Geschichten zum Einschlafen“ wären große Teile dieser Folge gut geeignet gewesen… als normale Geschichte: Viel zu langatmig, viel zu wenig Pferde, viel zu viel Erklärungen zum Wald.

Und dazu dieses einfach dämliche Verhalten, immer wieder „aber das Wetter“ und dann bleibt man doch im Wald.
Kein Vollkatastrophe, aber auch weit weg von gut.
Geschrieben von Laura am 18.10.2026 um 16:41:
Wenn ihr mich fragt: Eine der schwächsten Folgen der ganzen Serie...
Aber eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.
ich mache auch immer mal bei Wanderausflügen der Schweizerischen Caritasaktion der Blinden mit. Ich merke auch da wieder, wie wichtig es ist, dass die Kursleitenden die Routen vorher kennen. die einen machen das grossartig und die anderen tun nichts.
Wie primitiv konnten Bibi und Tina in dieser Folge sein?
Ihr wisst, dass ich mich immer darum bemühe, sachlich zu bleiben. Aber jetzt kann ich es nicht. Auf welches Niveau ist ihr Verstand gesunken? wo ist ihre Logik? Sie benehmen sich ja wie Kleinkinder. Organisation, Verantwortung, Zuhörenkönnen... Es wird ja wohl einen Grund geben, weshalb der Förster ihnen noch wichtige Tipps geben wollte, oder? ich verstehe den Impuls schon, dass man sein eigenes Ding tun will ohne zu warten. Das kann ich aber bei ungefährlichen Dingen tun. Schon gar nicht dann, wenn ich als Mensch eine verantwortungsvolle Aufgabe habe! Und dann noch diese Möchtegern-Pädagogik. Nein, die Folge fält bei mir komplett durchs Raster. Einziger Pluspunkt: ich habe mich nochmal bei zwei der Wanderleitenden für die gute Organisation bedankt und bei meinen Freundinnen für ihre Umsicht, wenn wir gemeinsam im Wald sind. Aber mehr kann die Folge echt nicht.
Falls ich jetzt etwas Unerwünschtes gesagt haben sollte, täte es mir leid.
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