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Geschrieben von Info-Box am 09.09.2026 um 15:16:
001 - und die entsetzlichen Ferien
Geschrieben von Mikosch373 am 10.09.2026 um 20:23:
Achtung, Spoiler!
Die Ferienbande - und die entsetzlichen Ferien (001)
Um diese Serie bin ich lange rumgeschlichen und war mir eigentlich auch immer sicher, dass sie mir sehr gut gefallen würde – aber den Absprung habe ich bis vor ein paar Wochen nicht geschafft. Erst als gewisse Stimmen meinten, die Serie wäre überhaupt nichts für mich und dass ich nicht für etwas voten soll, das ich nach fünf Minuten abbreche, habe ich beschlossen, die ersten fünf Minuten der ersten Folge zu hören. Turns out, ich fand die ersten fünf Minuten supergeil und habe daraufhin die ganze Folge gehört. Da ich aber nicht mitgeschrieben habe, höre ich sie jetzt nochmal, damit die Rezension diesem Witzfeuerwerk auch gerecht wird.
Der Titel klingt schon mal nicht schlecht, erinnert am ehesten an „Fünf Freunde“, weil bei denen ja grundsätzlich Ferien sind und die mitunter ja auch entsetzlich anzuhören sind, wenn Onkel Quentin mal wieder ausrastet oder die Felseninsel verkaufen will. Das Cover scheint vom Style eine Mischung aus „Die drei Fragezeichen“ und „TKKG“ zu sein, so richtig fertig ausgearbeitet wirkt es durch die Wahl der Schrift und die Platzierung des Bildmotivs jedoch nicht. Der Klappentext klingt erstmal unspektakulär, die Geschichte selbst ist wesentlich witziger.
Schon am Anfang wird ein fantastischer Gag gebracht, indem Lutz Mackensy als Erzähler abgesetzt wird, obwohl er doch alle quasi EUROPA-Kinderserien erzählt. Das mit den Pizza-Füchsen habe ich zuerst als Zusammenlegung der beiden Serien interpretiert, aber wie ich dann gemerkt habe, hat das einen tieferen Sinn. Beide Sprecher sind auf jeden Fall toll in den beiden Szenen. Auch das kurz angespielte Titellied trifft genau meinen Geschmack, denn auch wenn ich das TKKG-Titellied liebe, ist der Gesang schon etwas schief. Hier treibt man es auf die Spitze.
Das Gespräch zwischen Bröckchen und Bernd –früher genannt Beate – ist dann aber noch lustiger, weil Tim und Klößchen nicht nur wiedererkennbar sind, sondern dabei so herrlich übertrieben wird, dass ich sehr froh bin, in den letzten Jahren so viel TKKG gehört zu haben. Apropos, ich mag TKKG ja inzwischen und kann sogar Tim mittlerweile leiden, aber ich nehme die Serie nicht zu hundert Prozent ernst. Folglich ist es absolut logisch, dass ich auf so eine gestörte TKKG-Parodie abfahre. Just saying.
Auch das mit dem Lehrer ist eine großartige Anspielung, es gibt ja genug Folgen, in denen die beiden das Internat verbotenerweise verlassen und erwischt werden. Dass der Erzähler das Hausmädchen von Bauls Familie in die Flucht schlägt, indem er sie an ihren nicht vorhandenen Aufenthaltstitel erinnert, ist allerdings nicht gut gealtert. Dieser Gag mit der Musik, die nicht gespielt werden darf, weil sie die Rechte nicht bekommen haben, ist dann aber wieder super, auch wenn ich mir habe sagen lassen, dass da ein Insider hinter steckt, den ich trotz meiner wahnsinnigen TKKG-Expertise nicht bemerkt habe…
Den Vogel schießt in dieser Szene aber Baul an sich ab, dieser Charakter ist so dermaßen geil gespielt und dabei natürlich auch noch sowas von on point. Dass er dieses „Bernd – früher genannt Beate“ so konsequent durchzieht, ist auch Hammer. Als er dann über die Arbeit seines Vaters spricht, ist schon klar, dass da was falschläuft, aber geil diese Aufzählung. Und ich finde auch, dass ein Frettchen das wichtigste Utensil zum Campen ist. Geil auch, wie Baul die Zwischenmusik abwürgt.
Wie der Erzähler auf Babsi steil geht, ist ein bisschen unangenehm, aber ich verstehe, wie das gemeint ist. Babsi, die einfach Sex im Kinderzimmer hat und dann erklärt, dass Bambi eine Analfistel hat und das Gleitgel dafür ist, kann man auch mal machen, ja. Der Tierarzt ist dann natürlich sehr creepy, da bin ich mit unserer Tierärztin deutlich zufriedener. Eines meiner absoluten Highlights der Folge kommt danach: Bernd fährt mit dem Rennrad neben dem Zug her (sehr accurate, was Tim angeht!) und Baul analysiert seine Erfolgschancen, nur um dann darauf zu hoffen, dass der Zug entgleist, damit Bernd aufholen kann.
Wie Klößchen einfach ignoriert, dass Bernd draußen etwas sagt, mag ich auch total. Wie Baul und der Tontechniker Regieanweisungen austauschen, ist auch witzig. Und dann kommt der geheimnisvolle Fahrgast, der uns gerade angekündigt wurde, auch schon. Oliver Rohrbeck, der eine Visitenkarte dabei hat. Aber die drei Fragezeichen hat er nur hingekritzelt, um einen Kulli zu testen. Na sowas aber auch. Dass Babsi ihn nicht privat anrufen darf, ist aber sehr schade. Dass Bröckchen ins Bordrestaurant will, weil er quasi den Hungertod stirbt, ist auch wieder sehr accurate für Klößchen.
Besonders geil finde ich auch, wie Babsi aufzählt, was ohne Bernd alles fehlt und Baul dann ganz trocken antwortet. Ich glaube, ich habe meine Seelenverwandte in puncto Tim gefunden. Wie Bröckchen der alten Dame das Essen vom Teller klaut, weil er es „zuerst gesehen“ hat, ist auch großartig. Besonders die Geräusche, nachdem die Dame „Friss!“ zu ihm gesagt hat. Die Gruppenleiter würde ich ja total daneben nennen, aber meiner Erfahrung nach, ist auch das accurate umgesetzt. Auch die Erklärung, wo die Kids ihr Zelt aufstellen sollen, ist super. Roland sollte Mathelehrer werden.
Babsis Ansage, dass Bernd keine Chance bei ihr hat, und Bernds Reaktion, dass er sich jetzt erstmal an der Hantel abreagieren muss, ist fantastisch, wird aber leider – nicht wirklich leider – von Heikedine unterbrochen, die man wirklich sofort wiedererkennt, obwohl sie ihren Namen noch gar nicht gesagt hat. Herrlich! Da hätt ich mir wahrscheinlich auch aus Versehen mit der Zeltstange in den Oberschenkel gestochen. Wie Bröckchen schon wieder das schiefe Lied anstimmt, ist auch so Hammer. Und dann Babsi, die sich um Bambi sorgt, weil Bernd das Zelt über ihm aufgebaut hat. Da kann sich die echte Gaby mal ne Scheibe abschneiden.
Am nächsten Morgen hat Babsi dann nicht auf Bernds Rufen reagiert und will ihm auch nicht den Waschbrettbauch einreiben, woraufhin ein Streit entbrennt. Wie Baul darauf hinweist, dass sie als präpubertäre Kinder konzipiert sind und das so nicht funktioniert, setzt dem Ganzen die Krone auf. Der stille Junge, der wie Baul so schön trocken sagt, nicht für ein Hörspiel geeignet ist, hat anscheinend schon Einiges hinter sich. Mit der Taschenlampe anleuchten, geht ja noch, aber Heroin? WTF!
Die Fahrradtour mit Bernds angestrengtem Atmen, Bauls Aufzählung der langsamsten Tiere der Welt und dann natürlich Bröckchens Sturz ist auch einfach genial. Jetzt wissen wir endlich, warum bei so Jugendbanden nie einer vorfährt! Das Gespräch mit Strandkorb-Norbert ist für mich eine der schwächeren Szenen der Folge, aber sie bringt mich trotzdem mehrfach zum Schmunzeln. Das mit dem tunesischen EDEKA-Markt wirkt so herrlich random und der Name des Alten ist sowieso on point, das ist bestimmt ein Bekannter von Wodka-Bruno. Danach geht es dann ans Lagerfeuer und das ist wieder legendär!
Denn Babsi flirtet mal wieder fremd, Bernd ist traurig und Baul tröstet ihn, indem er ihm verspricht, immer für ihn da zu sein, nur damit dann ein nerdiges Mädchen ankommt und er sofort schockverliebt ist. Geile Szene, das passt wie Arsch auf Eimer! Und selbst Bröckchen findet jemanden, der genauso kocht wie er. Zum Glück kommt Heikedine und crasht die Party, denn der stille Junge wurde entführt. Die Suche nach ihm wird durch die Szene, in der Babsi anmerkt, dass Bernd seine Hände auf ihrem T-Shirt hat und seine Ausrede mit „Und Bröckchen ist satt“ quittiert, extrem aufgewertet.
Bauls Nachfrage, wie Bröckchen sich den Weg gemerkt hat, ist aber auch top. Genauso wie Bernd, der überhaupt nicht versteht, warum Umweltschutz wichtig ist. Der Kommentar mit dem Schaden ist auch so super, ich stimme Babsi zu… Wie sie Peter Sommer finden und der dann einfach vor aller Augen hörbar verreckt, ist auch wild, wenn man sich das als Kinderhörspiel vorstellt. Gut, dass wir hier nicht beim richtigen TKKG sind. Dass es so offensichtlich ist, was er Baul sagen wollte, macht die unsinnigen Spekulationen noch witziger. Ich bin für den Faradayischen Käfig.
Mit der Ankunft von Bauls Vater wird es dann so richtig abgedreht, das erinnert mich sehr stark an die Killerpflanzen. Rein rechnerisch würde es passen, dass man sich an der Folge orientiert hat. Warum der Tierarzt, der Bambi offensichtlich stalkt, um ihn noch mehr zu quälen, die Kids nicht freilässt, erschließt sich mir nicht. Als dann der Erzähler auftaucht und sowohl Dialog, als auch Erzähltext spricht, wird es dann aber wieder so richtig geil. Schön ist auch, wie Bernd einfach zugibt, dass er … nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Ein Glück, dass Lutz Mackensy auftaucht und erstmal den Hörspielexperten raushängen lässt und ganz ungeniert darauf hinweist, dass in der Hörspiel- und Synchronbranche schlecht bezahlt wird. Nach dem Zungenbrecherduell vernichtet sich der falsche Erzähler dann wie ein Dämon aus „Charmed - Zauberhafte Hexen“. Super! Das mit dem Eisenrohr ist aber doch eine Anspielung auf Peter beim Superpapagei, oder? Wie Babsi einfach Lutz Mackensy anmacht, ist schockierend. Age-Gap-Romance ist wirklich nicht mein Fall. Dass Bambi in die Luft geflogen ist, ist natürlich bedauerlich. Und Erika Stein am Ende, WTF!
Insgesamt lässt sich nur sagen, was für eine Folge! Von vorne bis hinten einfach nur absolut lustig, on point und unterhaltsam. TKKG wird natürlich hauptsächlich parodiert, ich bin mal gespannt, ob das in den nächsten Folgen vielleicht noch auf andere Serien ausgeweitet wird oder ob sich der Fokus ein bisschen verlagert. Außer das mit der Haushaltshilfe und die Szene mit Strandkorb-Norbert hab ich eigentlich nichts zu beanstanden, deshalb bleibt mir nur noch, ein passendes Abschlusswort zu finden. Ich dachte zuerst an „Ich baller‘ dich zusammen“, aber ich gehe mit: „Ich muss dann jetzt auch mal zu den anderen und … mich selbst finden.“
Fazit: 10 von 10 Punkten
Geschrieben von Janni am 11.09.2026 um 18:16:
Ich glaube, ich muss die Ferienbande mal wieder auf die Relisten-Liste setzen.
Ich kannte die Kurzsketche schon vorher und hatte mich gefragt, wie man eine ganze Stunde, oder später mehr, damit füllen kann, aber die ersten Folgen sind genial.
Mein persönlicher Favorit ist definitiv Heikedine. Oliver Rohrbecks Auftritt hat aber auch was.
Sind Erika Stein, der stille Junge und Strandkorb-Norbert eigentlich Anspielungen, die ich nicht deuten kann?
Glaube nicht, dass Thusnelda hier der echte Name ist. Gibt es zwar tatsächlich auch als Namen, aber könnte hier auch als Beleidigung gemeint sein. Karla wird ja auch mal als "Thusnelda mit Brille" bezeichnet.
Jetzt hätte ich fast Herrn Mackensy vergessen. Genial wie immer... Mir fällt aber auf, dass viele Leute ihn Englisch aussprechen. Liegt vielleicht am y am Ende.
Geschrieben von Bärbel am 15.09.2026 um 20:04:
Durch die Abstimmung bin ich auf die Serie aufmerksam geworden und habe mal reingehört. Ich bin von der ersten Folge sehr positiv überrascht und musste viel lachen. Beim Hören habe ich dann auch verstanden, warum einer Baul und nicht Paul heißt

Bei den gelungenen Figuren finde ich besonders auf den Punkt gebracht, dass Babsis Eigentschaft ist, dass sie ein Mädchen ist. Insgesamt gefallen mir vor allem die vielen Anspielungen super und ich mag auch sehr, wie mit der Produktion des Hörspiels gespielt wird.
Besonders lustig finde ich, wie Bröckchen auf die Frage, wer sie denn sind, mit dem Titellied antwortet und als die Musik aus rechtlichen Gründen nicht abgespielt werden darf, außerdem die Aufritte von Lutz Mackensy und Oliver Rohrbeck. Der Teil im Zug bzw. auch auf dem Fahrrad neben dem Zug gefällt mir allgemein sehr gut. Auch den Erzähler in Kombination mit dem Hausmädchen finde ich besonders lustig. Allerdings finde ich den "Witz" mit der Aufenthaltserlaubnis überhaupt nicht lustig und kann ihn mir auch nicht für das Produktionsjahr lustig vorstellen. Daher vergebe ich nur 9 anstatt 10 Punkte. Darüber hinaus hätte für mich die Sexszene von Babsi und der Hockeymannschaft nicht sein müssen und ich finde auch den Tierarzt drüber und ekelig.
Ich dachte übrigens auch, dass es sich bei den Pizzafüchsen um eine Mischung der Pizzabande und der Funk-Füchse handelt.
Geschrieben von Mikosch373 am 16.09.2026 um 19:16:
Das mit der Haushaltshilfe ist auch einfach nur daneben, da bin ich ganz bei dir. Habe das in meiner Rezension ja auch negativ hervorgehoben, mich dann aber dennoch für die volle Punktzahl entschieden.
Geschrieben von Mangobanane am 16.09.2026 um 20:36:
Ehrlich gesagt störe ich mich daran überhaupt nicht. Es wird sich halt an absolut allem abgearbeitet und vor gar nix Halt gemacht. Wenn man irgendwo anfängt, muss man auch konsequent weitergehen und die extreme Sexualisierung einer maximal 14-Jährigen, das nicht minder extreme Fatshaming eines Jungen, der später sogar seine eigene Postleitzahl bekommt, die extreme Tierquälerei usw. usf. - und das zieht sich alles durch die gesamte Serie - anprangern und dann verliert das ganze Hörspiel seinen Sinn. Da ist der Witz mit der Haushaltshilfe für mich wirklich noch die kleinste Nummer.
Geschrieben von Vanillepudding am 16.09.2026 um 23:07:
Mikosch hat in deren Rezension alles so ausführlich besprochen, da wäre es eigentlich redundant, jetzt nochmal auf die ganzen Aspekte einzugehen. Ich fasse mich darum in der allgemeinen Wertung kurz: Hier wurde wirklich ein Hörspiel konzipiert und produziert, das sämtliche Motive, die man aus den populären Serien als wiederkehrend kennt, auf die Schippe nimmt. Und das gelingt meiner Meinung nach wirklich hervorragend, auch weil einem hier offenbar nichts "heilig" war. Ich habe ein wenig zwischen 9 und 10 Punkten geschwankt, weil ich insbesondere das Voice Acting von Sven Buchholz stellenweise ziemlich anstrengend fand, aber zumindest halbwegs konnte ich mich reinhören und da will ich dann auch nicht kleinlich sein, denn ich habe mich selten bei einem Hörspiel so amüsiert.
Was die Diskussion zur gesellschaftspolitischen und/oder moralischen Korrektheit angeht, würde ich Mangobanane im Wesentlichen zustimmen. Mich hat das Hörspiel zugegebenermaßen auch manchmal an den Rand dessen gebracht, das ich noch für ethisch vertretbar gehalten habe. Das fand ich aber auch mal ganz interessant. Ja, man dann sowas wie mit der Haushaltshilfe natürlich kritisieren, weil es Rassismen reproduziert. Aber es ist im gesamten Hörspiel alles derartig überzeichnet, dass es auch in dieser Szene klar ist, dass nichts davon ernstzunehmen ist. Ich würde sogar soweit gehen, dass man die Kommentare zur Haushaltshilfe gerade durch diese Überzeichnung als Kritik an Race Voicing und der in Hörspielen immer wieder vorkommenen Verbindung von Migrantisierung und sozialen Hierarchien bzw. Ausbeutungsstrukturen verstehen kann. Ob es so intendiert ist, weiß ich natürlich nicht, aber das war zumindest mein erster Gedanke beim Hören der Szene.
Ich verstehe auch, dass Rassismus aktuell am stärksten im Diskurs ist, aber fand das im Verhältnis zu anderen Szenen auch fast noch harmlos. Und ich meine...der Arzt heißt Dr. Mängel, was ja nicht nur eine Anspielung auf das Wort Mängel ist, sondern auch auf den Kriegsverbrecher und KZ-Arzt Josef Mengele. Ich glaube, wenn man da anfängt, wird man in diesem Hörspiel an jeder Ecke etwas finden. Man kann das, wie gesagt, auch blöd finden, aber ich denke, gerade dieses Grenzüberschreitende ist Teil des Konzeptes.
Geschrieben von Bärbel am 17.09.2026 um 08:26:
Für mich sticht es schon hervor. Zum einen ist es keine Anspielung, zumindest nicht, soweit ich wüsste. Zum anderen ist für mich das Bedrohen mit einem Verrat und dadurch Abschiebung für mich nochmal auf einem anderen Niveau.
Geschrieben von Mikosch373 am 17.09.2026 um 12:00:
Für mich ist das mit der Haushaltshilfe auch etwas anderes. Es gibt ja auch den Dialog "Die sind alle entweder schwul oder Pfadfinder" und "Ist das nicht das gleiche?", da könnte man jetzt auch sagen, dass das queerfeindlich ist, aber da greift für mich die Argumentation von Mangobanane. Das mit der Haushaltshilfe geht mir einfach zu weit. Wie Bärbel schon sagt, es wird nicht einfach nur darauf hingewiesen, dass sie keinen Aufenthaltstitel hat, sondern richtiggehend gesagt: "Hau ab oder ich lasse dich abschieben."
Geschrieben von HerrSchmeichler am 17.09.2026 um 12:52:
Diese Art von Humor ist meiner Erinnerung nach auch der Grund, warum ich mit dieser Hörspielreihe nicht warm geworden bin. Ich habe vor Jahren mal zwei Folgen gehört, eine Parodie auf TKKG und Co könnte auch witzig sein, aber für mich war das alles zu viel, zu überzogen und zu sehr unter jegliche Gürtellinie. Vielleicht gebe ich der Reihe nochmal eine Chance, jetzt wo sie hier im Forum ist, aber wenn ich bei jeder Folge nur einen Punkt vergebe, ist damit ja auch niemandem geholfen 😅
Geschrieben von Mangobanane am 17.09.2026 um 13:10:
Ich glaube tatsächlich, selbst wenn man den Humor der Serie versteht und teilt, dass für viele bereits die Stimmen ein Problem sein könnten. Gerade bei Bernd ist mitunter sehr viel Overacting dabei. Muss man mögen.
Geschrieben von Mikosch373 am 17.09.2026 um 14:28:
Also, die Stimmen sind alle übertrieben, aber das finde ich super.
Geschrieben von Vanillepudding am 17.09.2026 um 17:15:
| Zitat von Mikosch373: |
| Wie Bärbel schon sagt, es wird nicht einfach nur darauf hingewiesen, dass sie keinen Aufenthaltstitel hat, sondern richtiggehend gesagt: "Hau ab oder ich lasse dich abschieben." |
Das stimmt. Aber wieso macht es das schlimmer als die ganzen anderen sexistischen, rassistischen, antisemitischen und sonstige Sachen? Den Punkt verstehe ich noch nicht.
Geschrieben von Bärbel am 18.09.2026 um 06:53:
Ich finde die Stimmen teilweise schon echt hart. Deshalb wird es für mich wahrscheinlich keine Serie, deren Folgen ich viele Male höre.
Aber ich finde es trotzdem gut, dass die Stimmen so übertrieben sind, weil das die Parodie deutlich macht.
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