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Geschrieben von Info-Box am 11.07.2012 um 16:13:

 



Erscheinungsdatum: 13.07.2012 | Länge: ca. 68 Min. | Buch: André Minninger | Regie: Heikedine Körting | Ton: Wanda Osten


Inhalt
Das einsam gelegene Haus an der Küste gehörte einst einem Marionettenspieler. Reihenweise hängen die unheimlichen Puppen immer noch an den Wänden - der perfekte Drehort für ihren Horrorfilm, wie drei ??? und ihre Schulkollegen aus dem Filmkurs finden.Doch schon bald beginnt der Horror in der Realität: Die ersten Schüler beginnen sich höchst merkwürdig zu verhalten – fast so, als seien sie Marionetten einer höheren Macht. Justus, Peter und Bob glauben ja nicht an Magie - doch dann gerät ausgerechnet einer der Detektive in den Bann der düsternen Macht. Haben die Marionetten ihre Finger im Spiel? Oder zieht jemand anderes im Hintergrund die Fäden? Die drei ??? müssen sich anstrengen, um auch diesen Fall zu meistern und am Ende ist es auch geschafft!


Rollen & Synchronsprecher
Erzähler Thomas Fritsch
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Zack Martin Christian Stark
Mary-Ann Leigh Manuela Bäcker
Latona Johnson Julia Hummer
Frank Norman Till Huster
Mrs. Robinson Heidi Berndt
Angela Sciutto Gisela Fritsch
Federico Sciutto Rainer Fritzsche
Mr. Torrance Ingo Feder
Frau Konstanze Ullmer
Kind Undine Ullmer



Geschrieben von Lord JIckledy am 14.07.2012 um 11:51:

 

hab sie grade gehört.
es ist auf jeden fall eine der besseren hörspielumsetzungen der letzten jahre.
die athmosphäre in dem alten haus kommt schon ganz gut rüber.
das ende ist für meinen geschmack etwas zu vollgepackt mit ereignissen, aber da kann ich drüber hinwegsehen.

gisela fritsch hat hier übrigens eine sehr interessante gastrolle, die mal ziemlich karla kolumna-untypisch ist Happy

viel spaß beim hören. ich empfehle aber trotzdem, erst das buch zu lesen Happy



Geschrieben von Wernerbros am 16.07.2012 um 08:36:

 

Ich habe mir die Folge gestern auch angehört und sie hat mir auch gut gefallen.

Wie der Lord schon schreibt, die Atmosphäre ist sehr stimmig und Gisela Fritsch die berühmte Karte vorlesen zu hören hat auf jeden Fall wasHappy .

Die Folge ist auch relativ lange mit 67 Minuten, aber ich fand, die vergingen wie im Flug.

Ich vergebe eine 1/2.



Geschrieben von MewMew am 21.07.2012 um 23:37:

 

Ich hatte die Folge gestern endlich gehört und finde sie sehr gut. Kein Meisterwerk, aber absolut spannend und unterhaltend. Das Setting des Spukhauses fand ich toll und auch die Auflösung am Ende fand ich gut gelungen.

Spoiler
Ich muss gestehen das die Folge recht makaber war, als bisherige Folgen. Ich meine da wird auf ein Mädchen geschossen, Peter muss in einem Pool tauchen de Zeitweise unter Strom ist und Justus wird mit einer Droge vollgepumpt. Wann hat man das schonmal? *g* Und Gisela Fritsch ist am Ende richtig gut drauf. Ich hätte echt nicht vermutet, dass die Alte doch so ein Biest ist. Fettes Grinsen


Vergebe die Note 2. Thumb Up 2



Geschrieben von Mikosch373 am 01.07.2014 um 16:26:

 

Eine sehr gute Folge, gute Spannung und es wird einem auch nicht langweilig. Spannend Auflösung!
8 von 10.



Geschrieben von Mikosch373 am 17.01.2023 um 14:22:

 

Die drei Fragezeichen - und der Meister des Todes (155)

Die Folge zählt zu meinen Lieblingsfolgen und lief vor ein paar Jahren rauf und runter bei mir. Daher sehe ich meine Bewertung mit acht Punkten auch kritisch, ich denke, ich werde höher gehen, wenn ich die Folge jetzt nochmal höre.

Aber zu den Fakten: Der Titel ist super, das Cover ist schön gezeichnet und sehr düster und der Klappentext hört sich großartig an, wobei da natürlich auch die Nostalgie ihre Finger im Spiel hat.

Der Anfang ist großartig. Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck spielen ihre Rollen fantastisch und wechseln ebenso toll in ihre eigentlichen Charaktere. Außerdem kann man die Situation noch nicht ganz einordnen, die Details werden erst mit Fortschreiten der Szene klar.

Kelly wird erwähnt, das muss man dem Hörspiel auch zugute halten, auch wenn es schade ist, dass sie nicht dabei ist. Durch die abweisende Art von Latona wird es auch gleich noch spannender.

Dass die Filmcrew in einem alten, verlassenen Haus drehen will, in dem sich überall gruselige Marionetten befinden sollen, trägt sehr zur Atmosphäre bei, besonders da die Hausbesitzerin die Filmcrew eindringlich vor dem Tod warnt.

Diese Familientradition, von der Mrs. Sciutto mit ihrer wunderbaren Stimme erzählt, ist wirklich interessant und durch die vielen Erwähnungen des Bannkreises wird es gleich mysteriös und bedrohlich.

Peter springt natürlich sofort darauf an und reagiert hörbar mit Angst, ohne es zunächst auszusprechen, für mich steigert auch das die Atmosphäre. Dennoch wollen die drei Detektive während ihres Filmdrehs in dem alten Haus ermitteln.

Allerdings unbemerkt von den anderen, die beim Filmdreh dabei sind, was auch zur Atmosphäre beiträgt. Schön finde ich auch die Erwähnung von Mr. Shaw und dass er Peter Zeug für den Filmdreh mitgegeben hat.

Die Untersuchung der Marionetten ist spannend und der Fund des Fotos macht neugierig, aber die Szene wird durch Bobs Äußerung über Ken aufgelockert. Barbie-Puppen können aber auch unheimlich sein…

Die Szenerie ist insgesamt aber eher düster, das Haus wird sehr unheimlich gezeichnet, die Geräusche sind irgendwie treibend und dann erschreckt sich Justus auch noch überdurchschnittlich heftig vor einem der beiden Mädels.

Die Nachtszene ist auch sehr cool mit dem hochschreckenden Bob, dem seltsamen Gemurmel und dem verschwundenen Justus. Sehr atmosphärisch und spannend. Peter vermutet natürlich sofort das Allerschlimmste und will sich verkriechen, aber Bob zwingt ihn, sich mit ihm im Haus umzusehen.

Zusammen ziehen die beiden los und finden italienische Worte, die jemand scheinbar mit Blut an die Wand geschrieben hat. Justus, der plötzlich auftaucht, ist überhaupt nicht ansprechbar und jagt Peter und Bob einen gehörigen Schrecken ein. Mir aber auch.

Nachdem der Marionettendämon Justus verlassen hat, halten alle Kriegsrat und gehen dann schlafen. Am Morgen sieht das Haus schon weniger gruselig aus, aber es bleibt spannend, denn der Bannkreis ist verwischt.

Bobs Besuch bei dem Spielzeughersteller ist auch sehr atmosphärisch durch das, was der Herr über die Marionette zu sagen hat, und durch die verspielte Musik im Hintergrund. Der Streit zwischen Mrs. Sciutto und Federico bringt natürlich nochmal eine neue Wendung.

Beim Kartoffelschälen offenbart Latona dann, dass sie von den Ermittlungen der drei Detektive weiß, und erzählt ihnen von einer versteckten Tür. Durch diese hätten Frank und Zack doch in den Flur gehen können. Sehr interessant.

Peter hat aber auch Neuigkeiten über das Stück und über die beiden Söhne von Mrs. Sciutto. Die Hinweise verdichten sich und es wird immer spannender, bis Peter dann erzählt, dass Frank der Enkel von Mrs. Sciutto ist. Auch eine tolle Wendung.

Bei der Durchsuchung von Franks geheimem Labor offenbart sich dann, dass Frank die Filmcrew missbraucht hat und alle zu Tode ängstigen wollte. Da kamen ihm Peter und Mary-Ann natürlich gerade recht.

Als dann auch noch Onkel Federico mit einem Revolver auftaucht und das Erbe einsacken will, wird es plötzlich gefährlich. Zusammen mit Justus geht er in den Hof, denn Justus vermutet das Erbe im Pool.

Als Peter dazu kommt, deutet sich die spannendste Szene des ganzen Hörspiels an: Peter soll nämlich in den Pool tauchen, und das, obwohl das Wasser zeitweilig unter Strom steht. Das nenne ich mal eine echte Gefahr.

Ein kurzer Szenenwechsel, bevor wir wieder am Pool sind und Peter von einem Schlag getroffen wird. Bob zieht Peter aus dem Pool und atmet nicht mehr. Für mich war das beim ersten so dramatisch, dass ich mich fast nicht getraut hätte, die Folge weiterzuhören! Aber Peter kommt wieder zu sich - was für ein Glück!

Die nachfolgende Szene ist auch stark, als Mrs. Sciutto auftaucht und ein waschechtes Familiengeheimnis gelüftet wird. Sehr starke Geschichte mit einem überraschend lieben Federico.

Acht Punkte?! Von wegen! Das Hörspiel ist von vorne bis hinten absolut spannend, atmosphärisch und wartet mit einer tollen und durchdachten Geschichte auf, sodass ich nur die volle Punktzahl geben kann!

Fazit: 10 von 10 Punkten



Geschrieben von FamSchroeter99 am 17.01.2023 um 14:33:

 

Zitat:
Für mich war das beim ersten so dramatisch, dass ich mich fast nicht getraut hätte, die Folge weiterzuhören! Aber Peter kommt wieder zu sich - was für in Glück!


Als ob man einem Hauptcharakter, hier eben Peter, so einfach sterben lässt. Fettes Grinsen Da bin ich ganz ruhig, was das angeht. Happy



Geschrieben von Mangobanane am 17.01.2023 um 15:50:

 

Kari Erlhoff hat sicherlich nie damit gerechnet, dass es ihre Version von Peters Tod in dieser Folge tatsächlich ins fertige Buch schafft, aber wenn man schon ein Exposé dieser Szene veröffentlicht, hätte dies dennoch erheblich besser geschrieben werden müssen Fettes Grinsen Weiß auch nicht, ob es die Geschichte aufgewertet hätte, wäre wirklich jemand von den dafür vorgesehenen Charakteren gestorben. Am ehesten hätte es noch bei Mrs. Scuitto gepasst, mehr als bei Liz - die ja letztlich gar nicht vorkam - und Latoona, aber wozu? Sehe da den Mehrwert nicht... wäre in der nächsten Folge eh wieder vergessen gewesen.



Geschrieben von Mikosch373 am 17.01.2023 um 16:24:

 

Zitat von Mangobanane:
Kari Erlhoff hat sicherlich nie damit gerechnet, dass es ihre Version von Peters Tod in dieser Folge tatsächlich ins fertige Buch schafft, aber wenn man schon ein Exposé dieser Szene veröffentlicht, hätte dies dennoch erheblich besser geschrieben werden müssen Fettes Grinsen


Was sie sich da überlegt hat, ist schon ziemlich krass! Wie hat sie das denn weitergedacht? Wäre Peter wirklich gestorben, hätte es ja gar keine neue Folge geben können! Wobei der Textausschnitt schon ziemlich dramatisch ist, egal, wie gut oder schlecht er geschrieben ist. Erstaunt


Zitat von Mangobanane:
Weiß auch nicht, ob es die Geschichte aufgewertet hätte, wäre wirklich jemand von den dafür vorgesehenen Charakteren gestorben. Am ehesten hätte es noch bei Mrs. Scuitto gepasst, mehr als bei Liz - die ja letztlich gar nicht vorkam - und Latoona, aber wozu? Sehe da den Mehrwert nicht... wäre in der nächsten Folge eh wieder vergessen gewesen.


Peter zu töten, wäre natürlich extrem gewesen. Den hätte man dann ja wiederauferstehen lassen müssen. Aber warum ihn dann töten? Das macht irgendwie keinen Sinn und verunsichert die Hörenden nur unnötig.

Bei Liz hätte ich mir noch am ehesten vorstellen können, dass der Tod die Geschichte aufgewertet hätte und im Gedächtnis geblieben wäre. Wenn man es richtig umgesetzt und nochmal thematisiert hätte.

Bei Latona wäre es sowas von egal gewesen, hätte halt nur die Serie ein bisschen verändert, weil sonst ja noch niemand direkt getötet wurde. Und der Herzanfall von Mrs. Sciutto wäre auch in der nächsten Folge wieder aus dem Gedächtnis verschwunden gewesen.



Geschrieben von Mikosch373 am 16.07.2024 um 11:21:

 

Mir ist heute zum ersten Mal aufgefallen, dass Bobs Äußerung über Ken ja nicht nur lustig, sondern auch eine direkte Anspielung ist. Fettes Grinsen



Geschrieben von BlinderPassagier am 16.07.2024 um 21:34:

 

Zumal Andreas Fröhlich ja auch ein sehr...angespanntes Verhältnis zu dieser Rolle hat, wie er ja im Bobcast mehrfach erzählte :-)



Geschrieben von Mikosch373 am 18.07.2024 um 10:45:

 

Ja, deshalb passt es ja.


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