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Geschrieben von Info-Box am 19.08.2010 um 18:22:
088 - Vampir im Internet
Erscheinungsdatum: 13.12.99 |
Länge: ca. 75 Min. |
Buch: André Minninger, Buchvorlage dito |
Regie: Heikedine Körting |
Ton: André Minninger
| Inhalt |
| Mit voller Kraft rast der Vampir gegen die Scheibe. Glas splittert, Scherben fliegen durch die Luft. Das Fledermaus-Monster scheint die Wände seines Käfigs zu sprengen: Das brandneue Computerspiel zieht die drei Detektive aus Rocky Beach in seinen Bann. Begeistert tauchen sie ein in die virtuelle Welt der Drachen und Monster. Die Welt des Spiels scheint sich mit der Realität zu vermischen. Justus, Peter und Bob müssen höllisch aufpassen, um den Vampiren nicht zum Opfer zu fallen. |
| Rollen & Synchronsprecher |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Doe Dungeon |
Wolfgang Draeger |
| Lilli Buschfort |
Christina Holsten |
| Tom Beker |
Wolfgang Hartmann |
| Nachbarin |
Beate Hasenau |
| Computerspielerzähler |
Hans Paetsch |
| Amme (Computerspiel) |
Katharina Brauren |
| Vinton (Computerspiel) |
Nils Noller |
| Wache (Computerspiel) |
Michael Quiatkowsky |
| Königin Trulie (Computerspiel) |
??? |
| Vampirin (Computerspiel) |
Julia von Spieß |
| Medusa (Computerspiel) |
Marianne Kehlau |
| Oinki Hinki (Computerspiel) |
Niko Minninger |
| Titelansagerin |
Micaela Kreißler |
| Computerstimme |
Sascha Gutzeit |
| Erzähler |
Matthias Fuchs |
|
|
| Erwähnte Charaktere ohne Sprechrolle |
| Timothy Bowfield |
| Petty (Synchronsprecherin) |
| Oinki Minki (Computerspiel) |
| Vater von Oinki Minki (Computerspiel) |
| König (Computerspiel) |
| Hemator (Computerspiel) |
|
Geschrieben von Maybe am 18.04.2016 um 16:43:
Die Idee zur Folge ist echt mal was anderes:
Die drei ??? setzen sich Helme auf und ziehen sich spezielle Handschuhe an... schon sind sie in einem 3D-Abenteuer gefangen und müssen dort allerlei Gefahren überleben, um ein Kind zu retten. Natürlich ist das aber nicht alles, sonst wären es ja nicht die drei Detektive: in der realen Welt baut sich dazu ein realer Fall auf, der mit dem Computerspiel verknüpft ist...
Die Folge ist schon ziemlich cool gemacht und man kann sich alles gut vorstellen
Ein wenig merkwürdig war es zu hören, wie Peter erstmal das Internet erklärt bekommt
Aber zur damaligen Zeit kannte man es ja auch noch nicht so gut...
Zum Einschlafen ist die Geschichte eher nicht geeignet- dafür wird zuviel geschrien usw.
Geschrieben von Ben am 19.09.2017 um 19:30:
Interessante Atmosphäre. Schön, dass man Hans Paetsch mal bei den drei Fragezeichen hört. Mir persönlich ein bisschen zu unruhig und durch das viele Geschreie teilweise nervig.
7/10 - 4 Sterne
Geschrieben von Serienfan am 11.06.2018 um 17:06:
An sich ist die Geschichte nicht schlecht. Nur etwas weniger Spielzeit hätte es auch getan.
Geschrieben von Retro am 08.07.2021 um 11:58:
Andre Minninger: Ich geh mal nicht nach den Büchern und auch nicht nach den Bewertungen sondern nach dem Geschmack, welches Hörspiel von ihm ich als erstes hören mag, wenn ich mal nur seine Hörspiele durchhören möchte.
01 - Die Pforte zum Jenseits (Die Dr3i)
02 - Vampir im Internet
03 - Stimmen aus dem Nichts
04 - Signale aus dem Jenseits
05 - Insektenstachel
06 - Im Bann des Voodoo
07 - Der Mann ohne Kopf
08 - Die Karten des Bösen
09 - Höhenangst
10 - Rufmord
11 - Tödliche Regie (Die Dr3i)
12 - Das Hexenhandy
13 - Die flüsternden Puppen
14 - Die Zeitreisende
Es war ein echter Knaller. Denn krass betrachtet sollten die Fragezeichen, wie später bei "Pfad der Angst", für eine kriminelle Tat missbraucht werden. Nur dazu wurden sie animiert, dieses Computerspiel zu testen. Doch hier wird kein "Fall" gelöst sondern 2 Rätsel geknackt. Wie heißt die Lösung im Spiel und was hat der Auftraggeber wirklich vor. Sie lassen ihn ja am Ende laufen. Doch die ganze Atmosphäre bringt ein Hoch, so dass ich diese Folge immer wieder gerne höre.
Geschrieben von Mikosch373 am 20.11.2022 um 14:31:
Die drei Fragezeichen - Vampir im Internet (088)
Beim Cover gefällt mir der Hintergrund nicht, aber der Titel klingt sehr gut und der Text hört sich vielversprechend an. Der Anfang ist etwas schräg mit der Eröffnung von Doe Dungeon und den verwirrten Jungs. Aber es ist ein cooler Einstieg und eine nette Überleitung zum eigentlichen Fall.
Wie Peter Virtual Reality, Datenschutz und Hacker erklärt werden ist heute natürlich sehr amüsant. Nicht auszudenken, dass heute ein Jugendlicher so wenig Ahnung davon hat wie er. Das Eintauchen in das Computerspiel finde ich einerseits interessant, andererseits etwas zu weit ab von Rocky Beach.
Wir tauchen zwar kurz wieder auf und ein Fall in der Realität scheint sich zu formieren, aber nach ein paar Minuten geht es schon weiter mit dem trashigen Fantasy-Spiel. Die Ausflüge in diese Welt sind einfach zu lang, auch wenn es ein paar lustige Stellen gibt. Aber ich hätte lieber mehr über den Fall in der Realität gehört.
Ich bin dann auch einige Male abgeschweift und hatte noch nicht einmal das Bedürfnis, zurückzuspulen. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe Fantasy. Aber nicht so trashig und nur, wenn es der Geschichte damit ernst ist. In einem Computerspiel innerhalb einer Die drei Fragezeichen-Folge ist das also eher nicht mein Ding.
Erst nach dem Äpfel-und-Bananen-Rätsel wird es wieder spannend und wie Doe Dungeon seine Stimme verstellt, um als Mitchell Cryder durchzugehen, finde ich sehr beeindruckend. Erwischt mich nicht allzu oft, aber hier habe ich es wirklich nicht gehört. Überrascht war ich von Justus‘ Offenbarung um die Tarnidentität trotzdem nicht.
Das mit dem Geld und dem Bank-Passwort habe ich hingegen nicht kommen sehen. Aber seien wir ehrlich: Ich habe nach den vielen langen Spielszenen auch nicht mehr besonders aufmerksam zugehört. Dafür war das alles einfach zu abstrus und trashig. Nein, das war keine gute Folge für mich. Ich hab mir auch was ganz anderes unter der Realitätsvermischung vorgestellt.
Fazit: 2 von 10 Punkten
Geschrieben von Dominik am 07.02.2024 um 16:16:
Also ich weiß ja nicht, die Idee an sich, in der Folge die Jungs in einem Computerspiel ihr Ding machen zu lassen, ist gut. Aber mich hat das alles nicht gefesselt. Lustig natürlich, wie damals alles erklärt wurde in Sachen Technik und toll, dass der grandiose Hans Paetsch dabei ist, aber ansonsten kann ich der Folge nicht viel abgewinnen.
5/10 Punkten
Geschrieben von Klara_Fall am 12.04.2025 um 07:55:
Sehr ambivalent mit dieser Folge.
Heute früh gehört.
Bin heute zugegebenermaßen mit den Gedanken auch etwas bei einer anderen Sache. Vielleicht fiel es mir daher auch etwas schwerer, "dran" zu bleiben. Die Szenen, in denen die drei Fragezeichen durch das Spiel begeben, waren mir zu lang und ich dann oft nicht ganz bei der Sache.
Ich versuchte, dabei zu bleiben, weil ich immer wieder dachte, dass ich auf Details achten müsste. Für mich ist noch nicht ganz klar, weshalb die VR-Spiel-Szenen so ausführlich waren.
Vielleicht um das "Genie" des Herrn Glockner, pardon, des Herrn Dungeon zu illustrieren?
Nur dafür müsste ich was von der Materie verstehen. Ich habe noch nie ein solches Spiel gespielt und spiele eher Mahjongg und "ganz früher" mal die TKKG-PC-Spiele. Doch das wäre Äpfel mit Birnen verglichen (oder müsste es in diesem Fall heißen "Äpfel mit Bananen verglichen"?).
Herr "Glockners" Zweit- und Dritt-Alter-Ego habe ich - die sonst überhaupt kein "Ohr" für Stimmen hat - sofort im ersten Satz jeweils erkannt. Wer das Hörspiel kennt, versteht vielleicht, was ich meine.
Ich mag ja solche Rätsel wie das mit den Äpfeln und Birnen. Das ist ein fetter Pluspunkt für diese Folge, das sie solch ein Rätsel enthält.
Ein weiterer fetter Pluspunkt: Hans Paetsch, Beate Hasenau und Katharina Brauren

(ja, die drei erkenne ich auch). Und der Name Dungeon für den Protagonisten ist ja auch super. Denn ich bin, wie sich durch diese ganze Rezi zieht, da absolut D. A. U., aber das Wort verbinde ich eng mit dieser Kategorie von Spielen.
Das "vierte Level" hat sich mit dann so ganz und gar nicht mehr erschlossen. Nette Idee mit den Melodien, aber sonst wartete ich nur, dass der Schlusslacher kommt (kam dann ja auch).
Gefühlt sollte ich mind. 9 Punkte für die Folge geben, da von der Idee her klasse und Menschen, die mit dieser Art von Spielen was anfangen können, genießen sie vielleicht auch mehr - ich tue es mir (einer der drei Detektive sagt auch irgendwo "ich hasse Waffen") ja schon damit schwer, wann da eine Schlange gesprengt wird und die mit Schwertern rumfuchteln müssen usw., auch wenn das zu solchen Spielen dazugehört. Für mich war es zu langatmig mit dem Spiel und das Rätsel nahm nur einen kleinen Part ein. Daher werden es leider nur 8 Punkte.
Geschrieben von HildaW am 10.07.2025 um 18:46:
Mal ein etwas anderer Auftrag: Die drei ??? sollen ein Computerspiel testen.
Aus heutiger Sicht niedlich, wie erstmal das gemeinsame Spiele übers Internet erklärt wird.
Ein Spiel im Spiel, nicht gerade mein Favorit. Eher langweilig anzuhören und dann auch noch akustisch anstrengend. Die Stimmen klingen wie am Telefon und ansonsten ist es recht laut.
Immerhin gibt es auch einen richtigen Fall und irgendwann wird klar, dass der mit dem Computerspiel zusammenhängt.
Endlich geht es in eine Art Showdown, eine kleine Verfolgungsfahrt und Justus hat mal wieder als Einziger den Durchblick. Ein paar Fragen und Erklärungen folgen und die Jungs finden das Spiel derart genial, dass sie Mr. Dungeon nicht anzeigen.
Zum Abschluss wird Level Vier noch nachgereicht.
Gibt schlimmeres, aber gefallen hat mir die Folge auch nicht richtig, dazu waren vor allem die Spielszenen zu lang.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 13.10.2025 um 18:31:
Diese Folge fühlt sich stellenweise an wie ein Fiebertraum: Justus, Peter und Bob in einem Computerspiel, das irgendetwas zwischen Märchen und Gruselgeschichte sein will und bei dem man Obst gleichmäßig unter mehreren Leuten aufteilen soll.
Die grundsätzliche Idee mit einem Virtual Reality Spiel, bei dem man mit speziellen Brillen und Handschuhen in die Geschichte eintaucht, finde ich in der Theorie gar nicht mal schlecht. Allerdings nehmen diese Szenen hier den Großteil des Hörspiels ein und der Kriminalfall rückt dadurch extrem in den Hintergrund (im wahrsten Sinne des Wortes, denn die wichtigen Gespräche finden nur leise im Hintergrund statt). Die Handlung des Computerspiels ist auch recht konfus, springt vom mittelalterlicher Fantasy-Welt in das moderne LA und wieder zurück, mit entführtem Königskind und Melodien der Himmelsrichtungen, bei denen ich bis zum Schluss keine Ahnung habe, was die jetzt eigentlich mit der Spiel-Handlung zu tun haben. Eine Geschichte, die etwas geradliniger ist, wäre für diese Passagen vielleicht besser gewesen. Dass Doe Dungeon so ein toller "Künstler" sein soll, wird mir hier zumindest nicht vermittelt.
Der eigentliche Fall passt natürlich zum Spiel-Titel "Sweet Revenge".
Spoiler!
Doe Dungeon will sich an Timothy Bowfield rächen, weil der ihm kein Geld für seine Computerspiel-Firma geliehen hat. Klar, das ist ärgerlich, aber die Firma existiert ja noch. Als Motiv finde ich das etwas dünn, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Drei Detektive ihn am Ende unbehelligt laufen lassen.
Dass viele Erklärungen rund um das Programmieren und das Computerspiel aus heutiger Sicht veraltet sind, ist klar. Manches ist aber auch schlicht falsch oder kompletter Unsinn: Wie kann Doe Dungeon programmieren, dass das nächste Level bei Eingabe des Lösungswortes "Saft" weitergeht, wenn er selber dieses Lösungswort nicht kennt? Die Antwort ist: Gar nicht. Die Lösung muss im Spiel irgendwo hinterlegt sein, damit das funktioniert. Ich bin auch recht sicher, dass "Saft" auch damals schon als Passwort für die Firewall einer Bank nicht die entsprechenden Sicherheitsanforderungen erfüllt hätte.
Die "Post Credit Scene", in der nach der Auflösung des Falls noch das Computerspiel zu Ende gespielt wird, ist mir mit 5 Minuten persönlich auch zu lang.
Die Qualität der Geräusche ist sehr unterschiedlich. Teilweise kommt richtig Atmosphäre auf, dann wieder hört man seltsame, elektronische Sounds, die eher befremdlich wirken. Was die Folge dennoch hörbar macht, sind die Sprecherinnen und Sprecher. Da hat man mit Wolfgang Draeger, Hans Paetsch, Beate Hasenau, Katharina Brauren und Marianne Kehlau wirklich eine Riege an tollen Stimmen.
Die Folge hat mir noch nie gefallen. Zu viel wirres Computerspiel, zu wenig Fall.
2 von 10 Punkten
Geschrieben von Althena am 13.10.2025 um 21:04:
Immer wieder faszinierend, wie Meinungen auseinander gehen. Ich bin ein bekennender Fan dieser Folge. Ich verstehe durchaus, warum man sie nicht mag. Aber das Setting finde ich extrem Innovativ. Hätte auch heute seine Möglichkeiten (Thema virtual Reality). Aber das Passwort ist schon....schwach

Ich habe mir nur sehr sehr wenige Rätsel bzw. deren Auflösung in meiner Karriere des ???-Konsums gemerkt, aber das hier wohnt mietfrei in meinem Kopf
Geschrieben von HerrSchmeichler am 13.10.2025 um 21:54:
| Zitat von Althena: |
| Immer wieder faszinierend, wie Meinungen auseinander gehen. Ich bin ein bekennender Fan dieser Folge. |
Stimmt, Geschmäcker sind verschieden. Darum finde ich es um so schöner, dass es so eine breite Vielfalt an Folgen gibt, so dass für jede*n was dabei ist.
| Zitat von Althena: |
| Aber das Setting finde ich extrem Innovativ. Hätte auch heute seine Möglichkeiten (Thema virtual Reality). |
Absolut. "Im Netz des Drachen" spielt ja auch mit der Thematik Computerspiel und ich kann mir gut vorstellen, dass da in den nächsten Jahren noch was in der Richtung kommen wird, mit VR-Brillen und so.
| Zitat von Althena: |
Ich habe mir nur sehr sehr wenige Rätsel bzw. deren Auflösung in meiner Karriere des ???-Konsums gemerkt, aber das hier wohnt mietfrei in meinem Kopf
|
Zum Rätsel: Ich konnte mich an die Auflösung nicht mehr erinnern, auch nicht, dass es ein Wort sein musste. Mein erster Gedanke war, dass man die Bananen und Äpfel auch durchschneiden könnte, so dass jeder z.B. 3 Apfelstücke und 4 Scheiben Banane bekommt. Aber klar, Saft ist die einfachere Lösung
Geschrieben von Boris-Baby am 14.10.2025 um 05:07:
Wie das mit dem Passwort im Spiel funktioniert wird erklärt. Doe muss die Level einzeln starten. Es ist also egal, was die drei eingeben, denn mit der Eingabe wird einfach der Programmteil beendet.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 14.10.2025 um 08:26:
Im Hörspiel wird gesagt, sie geben das Passwort ein und dann es geht weiter. Das klingt für mich nicht so, als würde Dungeon an dem Punkt einfach das nächste Level laden.
| Zitat von Boris-Baby: |
| Es ist also egal, was die drei eingeben, denn mit der Eingabe wird einfach der Programmteil beendet. |
Wäre es egal, was eingegeben wird, müssten sie ja auch mit einem falschen Passwort weiterkommen. Das kann aber nicht in Dungeons Sinne sein, da er ja die Lösung für genau dieses Rätsel sucht. Wenn die ??? also z.B. in der Sitzung, bei der sie das erste Mal auf das Rätsel stoßen auf gut Glück "Obstsalat" eingeben und laut deiner Aussage damit ins nächste Level kommen (weil es ja nur um eine Eingabe, nicht um die richtige geht), dann steht Dungeon genau so schlau da wie vorher. Das merkt er dann aber erst später, wenn er das falsche Passwort bei der Firewall eingibt.
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