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-------- 054 - Frischer Wind um Hanni und Nanni (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=7935)
Geschrieben von Info-Box am 05.01.2018 um 20:14:
054 - Frischer Wind um Hanni und Nanni
Geschrieben von Mikosch373 am 06.10.2020 um 18:47:
Hanni & Nanni - Frischer Wind um Hanni & Nanni (054)
Der Titel klingt interessant, das Cover sieht schön aus und die Inhaltsangabe klingt zwar vorhersehbar, aber sehr unterhaltsam. Die Geschichte beginnt sehr unterhaltsam mit dem Auftauchen des männlichen Lehrers und dem Lauschen am Direktionsbüro.
Gut gefallen hat mir, dass die Mädchen gut mit dem Lehrer auskommen und es bald keine Rolle mehr spielt, dass er ein Mann ist. Die Geschichte um ihn und Laura ist sehr spannend und das Ende war nicht abzusehen. Frau Vogels Verliebtheit ist sehr süß.
Fazit: 8 von 10 Punkten
Geschrieben von Klara_Fall am 15.11.2023 um 13:37:
Ich kenne die Folge noch nicht, hatte nur irgendwo aufgeschnappt, dass sich das "Vögelchen Schlechthin" in der Folge verliebt in "Andrea". Einen verwegenen kleinen Moment hatte ich mich gefreut, dass H&N so fortschrittlich ist, dass Vögelchen sich in eine Frau verliebt.
Aber wahrscheinlich beruht das mit "Andrea" (= ital. Version des männl. Vornamens Andreas?) auf den "Pfiff" dieser Folge, dass Frau Theobald (in meinem Kopf immer noch "Fräulein Theobald") davon ausgeht, dass sie mit "Andrea" eine weibliche Lehrkraft erhält...
Geschrieben von Mikosch373 am 15.11.2023 um 14:27:
Ja, das ist gut zusammengefasst.
Geschrieben von HildaW am 02.06.2024 um 11:12:
Frau Lemansky in Hollywood und Frau Adams bis zu den Herbstferien auf Fortbildung. Lindenhofs Lehrerinnen haben wirklich viele Freiheiten.
Hanni und Nanni sind nun in der fünften Klasse. Sie waren schon mal in der sechsten und meistens wird gar keine Klassenstufe mehr erwähnt.
Hanni kommt in den Gemeinschaftsraum, sie hat gerade Sinje auf dem Weg zu Frau Theobald getroffen. Eine halbe Stunde später ist Abendessen. Und bereits bei der Begrüßung platzt Herr Porto in den Speisesaal. Wahnsinn, so schnell hätte ich nicht mal meine Koffer für vier Wochen gepackt.
Und dann wird vor sämtlichen Mädchen die Situation erläutert, dass Frau Theobald keinen männlichen Lehrer haben will.
Frau Vogel und Mamsell hocken vorm Direktionsbüro, als wären sie selbst neugierige Schulmädchen.
Moralische Verpflichtung gegenüber den Eltern, dass es nur weibliche Lehrkräfte gibt? Bei den drei Gastschülern in Folge 23 hatte sie weniger Bedenken.
Dann lässt sie sich auf dem Flur von den Mädchen und Frau Vogel bequatschen. Muss ja ein tolles Gefühl für Herrn Porto sein, wie da so "öffentlich" über seine Anwesenheit verhandelt wird.
Die
Hausdame soll Herrn Porto sein Zimmer zeigen. Wer ist das? Die Hausmutter?
Herr Porto gibt Geschichtsunterricht. Frau Lemansky unterrichtet gewöhnlich Deutsch, und Frau Adams kann mehrere Fächer, aber Geschichte war bislang nicht dabei.
Gleich "einige" Ausflüge sind für die nächsten vier Wochen geplant. Das ist tatsächlich eine Seltenheit und damit "frischer Wind". Und Frau Theobald stimmt zu, während sie den Lehrer eigentlich gar nicht haben will. Mamsell und Frau Vogel stellen sich wie verliebte Teenager an und fragen die Schülerinnen aus.
Der Tipp mit der Teamarbeit ist die totale Neuheit, Wahnsinn, dieser frische Wind.
Die Mädchen wollen wissen, warum Herrn Porto plötzlich schlechte Laune hat, verfolgen ihn, wollen ihn belauschen und behaupten, jedes Wort verstanden zu haben. Was für ein Glück, dass die beiden Italiener deutsch miteinander redeten.
Hanni und Nanni ergreifen Partei für einen
und hofft, Herrn Porto irgendwann als feste Lehrkraft zurück zu bekommen. Was ist denn jetzt mit der moralischen Verpflichtung gegenüber den Eltern?
Die Mädchen machen sich mit den Rädern auf den Weg zum Café. Am Vortag müssen sie noch mit dem Zug hinfahren. Irgendwie seltsam, wie die Mädchen sich ins Café setzen und die Kellnerin beschimpfen. So richtig "Ätschbätsch, reingelegt."
Sowas höre ich wohl zu sehr als Erwachsene. Vieles, was hier öffenlich passiert, würde im wahren Leben hinter verschlossenen Türen passieren, aber dann wäre die Folge langweilig.
Geschrieben von Sepithane am 02.06.2024 um 12:58:
mit den Klassenstufen wurde ja bei den Büchern
mal in einem Vorwort gesagt, dass es jetzt
während verschiedenen Schuljahren spielt,
soweit ich mich erinnere, versteh das bei
den Hörspielen genauso, und dass es dann
zwischen den Schuljahren hin und her
springt.
Ich höre solche Hörspiele meist noch mit
Jugend oder Kinder Ohren. Realität ist mir da nicht so
wichtig, dafür sind es Hörspiele und wäre
ja dann wirklich langweilig.
Ich war bis Klasse 9 auf ner Mädchenschule,
die von Nonnen geleitet wurde,
da gabs auch männliche Lehrkräfte
Geschrieben von HildaW am 03.06.2024 um 18:59:
| Zitat von Sepithane: |
mit den Klassenstufen wurde ja bei den Büchern
mal in einem Vorwort gesagt, dass es jetzt
während verschiedenen Schuljahren spielt,
soweit ich mich erinnere, versteh das bei
den Hörspielen genauso, und dass es dann
zwischen den Schuljahren hin und her
springt. |
Ja, lange herrschet (auch) in den Hörspielen durcheinander, zumal man die Bücher (auch die neueren) in anderer Reihenfolge verhörspielte. Mir fiel hier nur einfach auf, dass lange gar keine Klassenstufe mehr erwähnt wurde und nun mal wieder.
| Zitat von Sepithane: |
Ich höre solche Hörspiele meist noch mit
Jugend oder Kinder Ohren. Realität ist mir da nicht so
wichtig, dafür sind es Hörspiele und wäre
ja dann wirklich langweilig. |
Beneidenswert. Ich muss mich gelegentlich daran erinnern, dass ich (eigentlich

) nicht zur Zielgruppe gehöre und wie schwierig es sein muss, immer neue interessante Geschichten aufzunehmen.
Geschrieben von Klara_Fall am 20.01.2025 um 14:08:
Letzte Woche kam ich in den Genuss dieser Folge.
Und ich mag sie. Auch, wenn ich einen anderen Schwerpunkt vermutet hätte. Vielleicht auch, weil ich vermute, dass sie in Folge 67 ihre Fortsetzung findet. Daher und anhand des Covers hätte ich noch mehr vom Strang "Vögelchen und Porto" erwartet.
Für mich wieder mal das Dilemma, das ich irgendwo schon einmal erwähnte. Ich persönlich tue es mir noch etwas schwer mit dem Transfer der Reihe in die Neuzeit. Frau Theobald schreibt Mails. Okay, macht in diesem Zusammenhang vielleicht Sinn. Aber dann sind männliche Lehrer noch nicht selbstverständlich, also in "unserer Zeit"? Selbst an der kath. Mädchenschule, die ich früher besuchte, gab es seit den 1960er Jahren männliche Lehrer.
Ja, auch ich habe Mitleid mit Andrea Porto und kann seine Beweggründe nachvollziehen, die ihn so handeln ließen, wie er handelte. Zumal - gerne Protest, falls es nur dumme Vorurteile sind! - es sich um eine Familie aus Italien handelt. Auch dort gibt es natürlich nicht nur Harmonie, aber die Italiener, die ich kenne, haben wirklich noch einen ausgeprägten Sinn für Familie und Familienzusammenhalt.
Dafür, dass erst so eine Aufregung um "männlicher Lehrer" gemacht wird, spielt es dann für mich eine doch eher untergeordnete Rolle. Das Dilemma mit dem familiären Veränderungen, die gewisse Entscheidungen von Lehrer Porto und die Konsequenzen, verursachte, hätte so auch bei einer Lehrerin funktioniert.
Insgesamt ist das aber Kritik auf hohem Niveau. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und dafür, dass diese Folge keinen Nostalgie-Bonus erhalten kann, sind 8 Punkte auch schon echt sehr gut...
Geschrieben von HildaW am 20.01.2025 um 16:54:
| Zitat von Klara_Fall: |
Für mich wieder mal das Dilemma, das ich irgendwo schon einmal erwähnte. Ich persönlich tue es mir noch etwas schwer mit dem Transfer der Reihe in die Neuzeit. Frau Theobald schreibt Mails. Okay, macht in diesem Zusammenhang vielleicht Sinn. |
Im Adventskalender (vier Jahre später erschienen) heißt es, Frau Theobald hätte den Computer im Lehrerzimmer noch nie angerührt. Wie sie da wohl Mails schreibt?
Mich stört immer dieser "halbe Transfer". Es gibt Mails, Smartphones etc., allerdings werden die Mädchen davon (weitgehend) ferngehalten und die finden das auch noch gut so. Das entspricht dann nämlich ganz sicher nicht der Neuzeit.
Geschrieben von Klara_Fall am 21.01.2025 um 07:33:
| Zitat von HildaW: |
| Zitat von Klara_Fall: |
Für mich wieder mal das Dilemma, das ich irgendwo schon einmal erwähnte. Ich persönlich tue es mir noch etwas schwer mit dem Transfer der Reihe in die Neuzeit. Frau Theobald schreibt Mails. Okay, macht in diesem Zusammenhang vielleicht Sinn. |
Im Adventskalender (vier Jahre später erschienen) heißt es, Frau Theobald hätte den Computer im Lehrerzimmer noch nie angerührt. Wie sie da wohl Mails schreibt?
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und ich habe mich neulich insgeheim schon amüsiert, als meine Mutter mich fragte, ob man von Deutschland aus auch ins "ungarische Internet" kommt.
Maaaamaaa, das heißt nicht umsonst world wide web
Geschrieben von Traumfängerin am 21.07.2025 um 05:43:
Die Folge gefällt mir ganz gut. Ich finde es auch toll, dass Herr Porto sich gut bewährt, dann an der Schule als männlicher Lehrer akzeptiert wird und sich - mit Unterstützung der Schülerinnen - auch seine anderen Probleme bewältigen lassen.
Wäre Gina in diesem Hörspiel vorgekommen, dann hätten sie und Herr Porto sich auf Italienisch unterhalten können. Fräulein Vogel passt gut zu ihm, auch wenn die Sprecherin seine Mutter sein könnte (27 Jahre Altersunterschied zwischen den Sprechern).
Bei den Sprechern habe ich mich über Christian Stark und Svenja Pages (die Carlotta aus der anderen Hörspielserie) gefreut!
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