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Geschrieben von Info-Box am 30.01.2019 um 12:08:
108 - Das Konzert bei den Ratten
Geschrieben von Murphy am 19.06.2021 um 15:33:
"Kanalratten" in Lebensgefahr
Diesmal präsentiert Stefan Wolf eine ziemlich seltsame Geschichte (die es nur als Hörspiel gibt). Ein Junge klaut eine wertvolle Geige, um sie in der Kanalisation zu spielen. Während Andi und seine Freunde in der Kanalisation sind, beginnt es plötzlich sintflutartig zu regnen. So geraten die Kanalratten in Lebensgefahr. Aus der Idee hätte man mehr raus hohlen können. Andi und seine Freunde sind nur kurze Zeit in Lebensgefahr. Spannend wird es während der Folge nur selten. Außerdem stört mich massiv Kommissar Zufall in der Story. Diesmal ist der Humor auch nicht so gut, wie sonst häufig in der Reihe.
Das interessante Cover zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung.
Die Sprecherleistungen sind alle hervorragend. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Feline von Tanger als Miriam Richtmeier und Julius Plass als Andi Richtmeier am besten gefallen. Günter König als Erzähler ist gewohnt gut.
Die Zusammenstellung der Zwischenmusiken ist hervorragend gelungen. Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet. Hier macht Europa selten etwas falsch.
Fazit
„Das Konzert bei den Ratten“ ist eine schwache Folge. Ich höre das Hörspiel selten.
Diesmal reicht es nur zu 3 Punkten.
Geschrieben von Volker_Mars am 22.10.2023 um 23:29:
Ich finde die Folge ganz furchtbar.
Ich kann es gar nicht benennen weswegen, aber der Fall um die Geige hat mich noch nie brennend interessiert!
2 Punkte!
Geschrieben von Chantal-Marie am 06.12.2023 um 10:18:
fand die Folge jetzt auch nicht so besonders, war auch ehrlich gesagt froh, als sie zu Ende war. Das Setting mit der Kanalisation finde ich aber eigentlich sehr gut, mit einer anderen Geschichte dazu und mehr Spannung, die hier leider gar nicht vorhanden war, wäre es sicherlich ne gute Folge gewesen
Geschrieben von Mangobanane am 06.12.2023 um 10:39:
Beim TKKG-Anti-Fight im blauen Board ging die Silbermedaille damals an diese Folge.
Was
@Volker_Mars geschrieben hat, kann ich hier unterstreichen, denn auch ich habe massive Probleme damit, meine Abneigung gegenüber dieser Folge zu begründen.
Zunächst mal war es eine von sehr wenigen Folgen zwischen 101-155, die wir nicht als MC oder CD hatten (110, 134, 136 waren die anderen drei, interessanterweise find ich die alle mehr oder weniger schwach bis mittelprächtig). Das heißt, es ist schon mal keine Kindheitsbindung da.
An und für sich ist das Setting eigentlich vielversprechend und auch unverbraucht in der Serie (das ist in der Folgenregion durchaus ein Pluspunkt). Aber irgendwie packt mich das Hörspiel so gar nicht, ich kann damit nichts anfangen.
Mittlerweile hat die Serie weitaus Schlimmeres hervorgebracht, worüber ich mich wesentlich mehr echauffiert habe und ich würde die Folge vermutlich eher nochmal hören als ein 3-Punkte-Werk von Hofstetter, produktionstechnisch geht die ja in Ordnung, ist mit 42 min auch knackig kurz, aber selbst auf der Länge ist die Geschichte einfach ausgesprochen dünn.
War das eigentlich eine der Folgen, die auf den Kurzgeschichten von Wolf basierte? Bei 112 und 113 weiß ich es ja, hier bin ich mir unsicher.
Aber tatsächlich gehts mir hier ein bisschen wie bei Folge 100… mein „Hass“ auf das Ding hat mit der Zeit nachgelassen. Heute find ich sie schlichtweg uninteressant, aber ich würde nicht komplett ausschließen, dass die eines Tages mal etwas hochgeht, um so ein bisschen das Gleichgewicht zu anderen Flops wiederherzustellen.
Ganz schwierig… bekomme glatt Lust, die mal wieder zu hören
Geschrieben von Andromeda am 06.12.2023 um 15:14:
Ich habe die CD erst spät zum Schnäppchenpreis käuflich erworben. Nostalgische Gefühle verbinde ich mit dieser Folge nicht. Zwei Drittel des Tiger-Teams als dümmliche jugendliche Kleinkriminelle und eine voll von Klischees triefende Geschichte. Als Kurzgeschichte hätte die dünne Handlung besser getaugt. Der Titel macht neugierig, dass ich die Folge mal gehört habe, ist ebenfalls ein paar Jahre her.
Trotzdem bleibt mir aus einem unersichtlichen Grund relativ viel von der Handlung hängen, was zugebenermaßen an der trivialen Handlung liegen dürfte. Deswegen bleibt es bei meinen 5 Punkten.
Feline von Tanger müsste ein Pseudonym sein, ich habe gerade kurz in die Folge reingehört und meine Celine Fontanges in der Rolle als Miriam Richtmeier herauszuhören. Interessant, dass sich ihre Stimme selbst 25 Jahre später nicht verändert hat. Feline von Tanger ist ihrem Namen ganz klar nachempfunden. Feline statt Celine und das ausgetauschte F unter Hinzunahme von von Tanger ergibt phonetisch in etwa ihren französischen Nachnamen [fɔ̃ˈtɑ̃ʒ], wobei das Graphem <f> aus Feline statt dem <v> als Phonem [f] intoniert wird.
Geschrieben von Klara_Fall am 07.12.2023 um 10:36:
Meinungen dürfen ja zum Glück auseinandergehen.
Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass das wertvolle Instrument nach seinem Ausflug nur ein bisschen anders riecht, gehört diese Folge in meine Top-10 aller Folgen. Ich mag es, dass mal keine doofen Gangster-Dialoge zu hören sind, Kommissar Zufall mal außen vor ist und es sich alles in einem relativ (!) realistischen Rahmen bewegt.
Ja, es ist nicht die Folge, in der die witzigsten Sprüche kommen.
Und doch: ich mag die Folge echt gerne!
Geschrieben von Volker_Mars am 07.12.2023 um 10:39:
| Zitat von Klara_Fall: |
Meinungen dürfen ja zum Glück auseinandergehen.
Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass das wertvolle Instrument nach seinem Ausflug nur ein bisschen anders riecht, gehört diese Folge in meine Top-10 aller Folgen. Ich mag es, dass mal keine doofen Gangster-Dialoge zu hören sind, Kommissar Zufall mal außen vor ist und es sich alles in einem relativ (!) realistischen Rahmen bewegt.
Ja, es ist nicht die Folge, in der die witzigsten Sprüche kommen.
Und doch: ich mag die Folge echt gerne! |
Okay!
Dennoch heftig für mich!
Geschrieben von LukasLev36 am 07.12.2023 um 22:20:
Mir gefällt diese Folge tatsächlich auch sehr gut. Ich mag diesen Kontrast zwischen den Jungen, die einen ganz ruchlos, der andere so (prinzipiell) brav, und auch der Kontrast zwischen der dreckigen Kanalisation mit den Ratten und der Geige und ihrem Spiel ist toll. Ja, man hätte mehr rausholen können, mehr Gefahr, mehr Drama, tiefere Charaktere, aber die Folge gefällt mir schon wegen der einfachen und nicht schlechten Umsetzung der Grundidee echt gut.
8,5/10
Geschrieben von HildaW am 23.12.2024 um 11:24:
Immer hin und her zwischen TKKG und den Kanalratten, leider wird es trotzdem kaum spannend, es ist eher ein Abwarten, bis endlich was passiert. Kurze Dramatik, als das Wasser in der Kanalisation steigt, aber sonst?
Dass Kommissar Glockner hier TKKG mit inoffiziellen Ermittlungen beauftragt, um einen Täter zu schützen – das passt nicht in die Serie. „Für seine Taten muss man gerade stehen“ ist doch sonst immer das Motto.
So ein dämlicher Typ, der eine super wertvolle, alte Geige klaut und in die Kanalisation schleppt... Gaby wird zum ersten Mal seit längerem ausgeschlossen, weil sie ein Mädchen ist – diesmal keine Nachtaktion, sondern eine Kanalaktion, die ohnehin völlig blödsinnig wäre, aber man trifft sich ohnehin zufällig am Gullideckel… nein, diese Folge ist nicht meins.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 13.02.2025 um 15:28:
Das Setting gefällt mir an sich und die Szene mit der Überflutung der Kanalisation war auch spannend umgesetzt. Aber abgesehen davon passiert tatsächlich nicht viel. Eine Geige wurde vor Beginn des Hörspiels gestohlen und dann innerhalb des Hörspiels noch einmal. TKKG stolpern auch eher zufällig in die Handlung und haben letztlich nahezu keinen Einfluss auf den Ausgang der Geschichte. Wenn Tim tatsächlich schon früher in die Kanalisation gestiegen wäre, um nach den Jungen zu suchen, wäre zumindest etwas mehr Einsatz da gewesen.
Die Sprecher sind ganz gut, nur die Szene in der Kneipe kurz vor Schluss fand ich total überflüssig. Da musste wohl die Laufzeit gestreckt werden.
Gutes Setting und gute Sprecher, aber wenig spannende Geschichte.
5 von 10
Geschrieben von Murphy am 13.02.2025 um 15:47:
| Zitat von Volker_Mars: |
Ich kann es gar nicht benennen weswegen, aber der Fall um die Geige hat mich noch nie brennend interessiert!
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Das war wegen dem sintflutartigen Regen nicht möglich.
Geschrieben von Mangobanane am 22.05.2026 um 08:22:
Joa, nochmal gehört und was soll ich sagen... sie ist kein Totalausfall und von der Grundidee her mal völlig anders, denn nicht das Verbrechen, sondern die lebensgefährliche Mutprobe an sich steht hier im Vordergrund, aber es wird wirklich so gut wie gar nicht spannend, den spannendsten Moment fasst der Erzähler zusammen. Wenn die Flut kommt, erwartet man doch viel mehr. Dazu hocken TKKG eigentlich nur mit Andis Schwester rum und mehr nicht. Am Ende stehen sie einmal an der richtigen Stelle - ansonsten wäre die Geschichte ohne TKKG nahezu genauso abgelaufen.
Gut finde ich, dass sich die Stimmen von Sven und Max gut unterscheiden lassen.
Im Vergleich zu vielen anderen Ü100-Folgen ist die 108 relativ bodenständig und zumindest einigermaßen realistisch erzählt (wenn man mal davon absieht, dass die Geige nach der Kanaltour nicht völlig im Eimer ist und Max und Sven mit 15 und 16 Jahren schon schwer kriminell sind). Auch dass Kommissar Glockner hier bereits TKKG um Hilfe bittet und die 164 da keine Premiere ist, ist mal was Neues. Trotzdem ist und bleibt es einfach keine Folge für mich.
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