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Geschrieben von Info-Box am 03.02.2019 um 17:56:

  122 - Der Goldschatz, der vom Himmel fiel




Geschrieben von Murphy am 23.06.2021 um 22:54:

 

Kriegsverbrecher, ein Goldschatz und eine Entführung

Was der Klappentext verspricht, hält diesmal auch das Hörspiel: Die Geschichte ist eine krude Mischung aus mehreren Themen: Schatzsuche, Kriegsverbrecher, Veruntreuung von Spendengeldern und Entführung. Ja, es gibt schon wieder eine Entführung: Gaby ist mal wieder das Opfer. Die Folge spielt zur Weihnachtszeit – aber es entsteht keine Weihnachtsatmosphäre, weil TKKG in Afrika Urlaub machen. Aufgrund des Klappentextes stört mich das nicht. Mich nervt, dass in dieser Geschichte wieder zu sehr nach dem Zufallsprinzip gearbeitet wird. Es ist ziemlich unrealistisch, dass der Holländer Lars Loddersteg seine Pistole im Hotelzimmer offen rumliegen lässt. Leider entsteht während des Hörspiels kaum Spannung, was an den Gangsterdialogen liegt. Deshalb haben mir die Gangsterdialoge nicht gefallen. Die Gespräche von TKKG untereinander sind überwiegend toll geworden. Ein humoristisches Highlight ist die Szene, in der Klößchen sich auf dem Schiff übergibt. Der Showdown ist völlig unrealistisch. Da gerät die mittelmäßige Story in den Trashbereich. Leider gibt’s zum Schluss keine Bergung des Schatzes. Es wird auch nicht erwähnt, ob TKKG eine Belohnung erhält. Auffällig ist, dass der Gangster Berthold Schwitzke weiß, wer TKKG sind und was sie machen, vermutlich aus den Medien. Das gab es bisher noch nicht in der Serie.

Das Cover zeigt eine interessante Szene, die nicht im Hörspiel vorkommt. Man sieht einen Hai, der um ein Flugzeugwrack schwimmt. Beim Flugzeugwrack liegen Kisten.

Die Sprecherleistungen sind überwiegend gut. Die vier Hauptsprecher überzeugen in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Douglas Welbat als Berthold Schwitzke, Kai-Hendrik Möller als Hans-Uwe Kunkel und Till Demtröder als Lars Loddersteg mit holländischem Akzent am besten gefallen. Eberhard Haar als Ben Ali ist mittelmäßig. Wolfgang Kaven macht als Erzähler wieder eine gute Figur.

Die Zusammenstellung der Zwischenmusiken ist diesmal besonders gut gelungen. Geräusche und Effekte sind auch toll. Sie unterstützen die gelungene Atmosphäre während der Schifffahrt und in Afrika.

Fazit

„Der Goldschatz, der vom Himmel fiel“ bietet eine krude Geschichte mit einem unrealistischen Showdown. Nur die guten Sprecherleistungen und die besonders guten Zwischenmusiken reißen es raus. 40 Prozent sind für diese Folge angemessen.


4 Punkte, mehr ist nicht drin.



Geschrieben von Olle_Viri am 12.10.2023 um 13:33:

 

Die Story um einen Goldschatz in den Tiefen der Sunshine-Bucht vor dem fiktiven afrikanischen Djelala und Kriegsverbrecher aus dem Jugoslawienkrieg, die dort im doppelten Sinne untertauchen und diesen Schatz bergen möchten, steht und fällt mit seiner Umsetzung. Diese ist nicht so sehr gelungen und eine wirklich stimmungsvolle Folge ist es letzten Endes auch nicht geworden. Gerade die 1.Hälfte des Hörspiels ist eine große Enttäuschung. Das Ganze kommt überhaupt nicht in Gang und vieles wird teilweise sogar doppelt gemoppelt in langatmigen und langweiligen Gangsterdialog-Szenen regelrecht wiedergekäut. So wird hier sogar noch im Schnelldurchgang die Kriegsgeschichte des letzten Jahrhunderts mitbehandelt. Die Vorgeschichte um den Goldschatz weckt zumindest noch Hoffnungen auf eine atmosphärische und stimmungsvolle Schatzsuche auf dem Meeresgrund mit einem Flugzeugwrack und gefährlichen Haien, doch Pustekuchen. Hier wird mal wieder viel Wirbel um nichts gemacht und Erwartungen geweckt, die nicht erfüllt werden. Ambitionslos, wie so oft in dieser TKKG-Ära. Klößchens Seekrankheit soll lustig rüberkommen, doch selbst das geht in die (zerbeulte) Unterhose, und so sind wir am Ende der 1.Seite froh, mit TKKG überhaupt in Djelala angekommen zu sein. Etwas besser wird das Hörspiel in der 2.Hälfte. Vieles erinnert (atmosphärisch oder von der Handlung) an die Klassikerfolgen 'die weiße Schmuggler-Yacht' und 'die Bettelmönche aus Atlantis', auch wenn die beiden Klassikerfolgen in einer ganz anderen Liga spielen. Der Sunshine-Club ist neu und in den Gassen und auf den Plätzen in der Stadt nebenan kommt tatsächlich mal so etwas wie leichte Stimmung und Atmosphäre auf in diesem Hörspiel. Das war es dann aber auch schon, und das Finale hier erinnert doch sehr an jenes bei den Bettelmönchen mit dem Hauptquartier am Ende der Bucht. Ich schwanke eigentlich noch zwischen 3 und 4, in diesem Hörspiel sind aber wirklich durchweg starke Sprecherleistungen zu verzeichnen und die Zwischenmusik ist für diesen Folgenbereich schon sensationell zu nennen (dazu unten noch etwas mehr). Dadurch verdient sich dieses Hörspiel am Ende doch noch die 4.

Fazit: Insgesamt zu langatmig, gangsterdialoglastig und ambitionslos umgesetzte Story, in der nur selten Stimmung und Atmosphäre aufkommt. Wegen der Sprecherleistungen und Zwischenmusik aber noch eine 4/10

weitere Anmerkungen:

Als Zwischenmusik kommen hier mehrmals Teile das genialen Stücks 'Condor Flight' von Jan-Friedrich Conrad von 1989 zum Einsatz, für mich überhaupt die beste Komposition an Zwischenmusik, die es gibt. Ich kenne es aus der Schloss-Trio-Folge 'der Jenseits-Express', die für mich auch das vielleicht sogar beste und stimmungsvollste Hörspiel ist (zusammen als Doppelfolge mit 'Geheimplan Lemuria').



Geschrieben von Volker_Mars am 19.11.2023 um 18:03:

 

Die Folge ist vollkommen in Ordnung aber halt auch nicht mehr.

Irgendwie kommen auch Palasthotelvibes in mir hoch, nur finde ich die Folge schon nicht soooooo toll.
Leichte orientalische Einflüsse machen die Stimmung etwas erträglicher. Happy

6 Punkte.



Geschrieben von Chantal-Marie am 02.01.2024 um 01:53:

 

Auch die Folge war jetzt nicht so meins. Es war ganz cool dass sie mal im Ausland (wo auch immer) waren, aber hätte gerne noch atmosphäriacherere Urlaubsstimmung sein können. Dass Gaby mal wieder entführt wurde war ganz interessant, mehr aber auch nicht. Insgesamt keine Folge, die ich öfter hören müsste



Geschrieben von HildaW am 11.01.2025 um 08:08:

 

Ein extraschwerer Verbrecher wird von Freund Berthold angerufen und dann geht es auch schon um den titelgebenden Goldschatz.

Der Weihnachtsmann schenkt Klößchen eine Woche Ferien im Sunshine-Club mitsamt TKG, ohne irgendeine erwachsene Begleitung. Natürlich geht es genau da hin, wo sich Kunkel und der Goldschatz befinden.
Wieso geraten die so in Entsetzen, wenn sie ein Foto von einem Hai sehen? Sind doch faszinierende Tiere.

Das erste Viertel um und immer noch wird nur geredet. Könnte jetzt mal richtig losgehen.

Eine Vier-Betten-Kabine, jetzt beginnt also die Zeit, in der Gaby nicht mehr ins Einzelzimmer abgeschoben wird. Zwinker

Klößchen ist seekrank und Gaby erspäht einen Gauner, mit dem sie dann prompt aneinander geraten.
Wieder ein Gauner-Telefon-Gespräch.

Halbe Folge um und endlich ist man vor Ort. Nun muss Gaby doch wieder ins Einzelzimmer. Zwinker

Bisschen Tourist spielen…. und dann ist Gaby weg. Verzweiflung und Suche. Ein Brief von den Entführern. Karl hat natürlich seine Nachschlüssel dabei. Und Tim findet in Loddersteg einen Verbündeten. Leider wieder sehr viel Gerede.

Zum Schluss endliche Action, Gaby wird befreit.

Mal wieder so eine Folge, die ein superspannendes Thema hat – das dann langweilig erzählt wird. Schade.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 08.04.2025 um 12:53:

 

Mir gefällt die Folge eigentlich ganz gut. Mal wieder eine Urlaubsfolge, ein verschollener Schatz und eine weitere Entführung von Gaby Fettes Grinsen
Es stimmt, dass die Elemente nicht neu sind, aber sie sind ganz unterhaltsam zusammengesetzt. Selbst die Gangster-Dialoge stören mich nicht so, weil sie gut gesprochen sind. Zugegeben, es könnte stellenweise mehr Urlaubsatmosphäre und Action geben, aber dafür kommt hier der Humor nicht zu kurz. Als Karl Tim erklärt, dass ein Wein atmen muss, und dieser kontert "Bei meiner Teekanne bleibt der Deckel immer drauf", musste ich schon sehr schmunzeln.
Die Sprecher sind alle in Topform und klingen so, als hätten sie richtig Lust und sind voll dabei. Da macht es Spaß, zuzuhören.

6 von 10 Punkten



Geschrieben von Klara_Fall am 08.04.2025 um 13:10:

 

Da ich Folge gerade im Portal hochgeploppt ist, hier schnell meine Wertung:

eine der Folgen, die ich wohl mit am seltensten gehört habe. Als Kind mochte ich den Klang von Djalalabad ... Djalal-Abad ... Djelala (denn wir befinden uns ja in Afrika!).

Sonst bleibt sie in meiner Erinnerung farblos und wenn ich das Telefon klingeln höre und Musik im Hintergrund dudelt zu Beginn, gehe ich meist direkt auf "nächster Titel".

TKKG mal wieder im Urlaub. Doch auch das haut es für mich nicht raus. Da gibt es echt Urlaubsfolgen, die ich lieber höre.

4 Punkte lediglich


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