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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 08:33:
126 - Teddy Talers Höllenfahrt
Geschrieben von Serienfan am 13.03.2019 um 18:10:
Diese Folge fand ich ganz gelungen. Vom Titel her hatte ich keine Vorstellung, was mich erwarten würde, daher war ich sehr positiv überrascht. Interessante Entwicklung mit Herrn Bronck und der Radfahrerin, die er umgenietet hat.
Geschrieben von Murphy am 10.08.2021 um 20:42:
Ein spätes Highlight der TKKG-Hörspielserie
„Ja, gibt es das wirklich noch? Eine originelle und gut gemachte TKKG-Folge mit unvorhersehbarer Auflösung“, mag sich so mancher Fan damals gedacht haben, als die Folge Anfang des neuen Jahrtausends als Nr. 126 erschien. Denn ein Großteil der 40 vorhergehenden Folgen waren einfach nur noch Mittelmaß oder schlecht. Die guten Folgen konnte sich der irre Bosnickel an seiner fehlenden Hand abzählen. Doch hier ist unerwartet ein Highlight geglückt, das sogar fast Klassikerqualitäten aufweist. So wurden viele typischen TKKG-Fehler vermieden. Endlich gibt es mal wieder nur einen Fall in einer Folge und es entsteht Spannung während der Hörspielhandlung. Zwar gibt es einige wenige Verbrecherdialoge, aber die stören diesmal nicht. Ungewöhnlich ist, dass Tim dem Verdächtigen eine Chance einräumen will und ihn sympathisch findet. Die Auflösung ist innovativ. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie Tim plötzlich auf die Lösung kommt. Ein Geistesblitz?
Die Figurenzeichnung ist wieder gelungen. Der Humor weiß wieder zu gefallen, z. B. die Automardersequenz. Die Autofahrt kurz vor dem Showdown ist auch witzig. Eine versteckte amüsante Spitze befindet sich noch im Hörspiel: Bronk bringt seiner Angebeteten eine Rose mit. Die Rose war ziemlich teuer, immerhin handelt es sich um eine „Märchenkönigin“. Das ist die Art, die nach der Regisseurin Heikedine Körting benannt wurde. Der Titel der Folge hat mir nicht gefallen. Da hat sich Wolf wohl bei Tim Tahler oder bei Grimms Sterntaler inspirieren lassen.
Das Cover zeigt eine spektakuläre Szene vom Anfang der Hörspielhandlung. Es ist sicherlich ein Eyecatcher.
Bei der Sprecherriege gibt es diesmal ein Novum: Es gibt keinen Erzähler in der Folge. In der Sprecherliste wird allerdings Wolfgang Kaven als Erzähler genannt. Während des Hörens wird der Erzähler allerdings auch nicht vermisst. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass sie keinen Erzähler braucht. Warum kommt das nicht öfters vor? Von den namhaften Gastsprechern haben mir Heidi Schaffrath als Michaela Löbl, Celine Fontanges als Klara Usig, Douglas Welbat als Matuschke und Fabian Harloff als Unfallzeuge am besten gefallen. Weniger gefallen hat mir, aufgrund ihrer Stimme, Marita Fliege als Nadine. Die vier Hauptsprecher sind gut bis befriedigend in ihren Rollen. Ich höre sie nach wie vor gerne.
Musikalisch wird der gute Europa-Durchschnitt präsentiert. Ein unbekanntes Musikstück (aus dem Radio) ist mit Gesang und klingt sehr nach den 70’er Jahren. Leider wird der Interpret oder die Gruppe in der Hülle nicht genannt. Geräusche und Effekte sind wieder erstklassig.
Fazit
Bei Teddy Talers Höllenfahrt handelt es sich um ein spätes Highlight der Serie. Zwischen Folge 90 und 140 gibt es keine bessere Folge. Wer sie noch nicht kennt, kann bedenkenlos zugreifen.
And now the Points: 8
Geschrieben von City_Uhu am 10.08.2021 um 21:12:
Klingt nicht schlecht, ich werde die mal mit auf die Liste packen demnächst, dann wären da 125, 126 und 145, die gute Kritiken bekamen.
Der Klappentext alleine hätte mich nur zum Teil angemacht.
Geschrieben von City_Uhu am 12.08.2021 um 10:56:
8 points...
Hier passt für mich fast alles und ich war total positiv überrascht !
Der Titel und was sich schlussendlich daraus ergibt, gelungen !
Er machte mich richtig neugierig und hat mich gelockt, so wie als Kind X7 antwortet nicht oder die Rache des Bombenlegers, nur dass ich damals vorher nix recherchieren konnte.
Es war ein bisschen wie Klassiker trifft leichten trash und knackige Geschichte, dafür bin ich immer zu haben. Die Dialoge, auch mit den Gangstern, sind gerade noch knackig genug, es artet nicht aus. Douglas Welbat gibt den schmierigen, aber argwöhnischen Bösewicht prima.
Lutz Mackensys Rolle hätte womöglich ein wenig ausführlicher ausfallen können, dachte ich zunächst, aber das hätte auf der anderen Seite genauso zu viele Längen in die knackige, ausgefeilte story gebracht.
Die Gesamtlänge der Folge geht deshalb ebenfalls vollauf in Ordnung.
Ein bisschen störte mich anfangs das leichte Overacting (Vero und Manou); während der Schilderung der Bronkschen Familienverhältnisse, aber war nix Wildes.
Der Schluss hatte fast Drachenhöhle oder Palast Hotel Züge, das ging plötzlich ganz fix, aber auch das hatte dann seinen ganz eigenen Charme.
Dass der Erzähler fehlt, ist mir erst gar nicht aufgefallen, womöglich auch, weil ich mit Kaven als solchem nie viel anzufangen wusste, da ist er mir bei Larry Brent später in den vier Folgen fast noch lieber, das passt hier aber, die Folge lebt trotzdem total.
Geschrieben von Chantal-Marie am 03.01.2024 um 15:46:
Auch, wenn ich mir etwas ganz anderes unter dem Titel vorgestellt habe, hat mich die Folge wirklich positiv überrascht. Habe da eigentlich eher an eine Verfolgungsjagd gedacht, aber die Idee ist auch super.
Die Folge war auch mal bisschen was anderes und das kann bei mir auch öfter mal für Pluspunkte sorgen, da es mir manchmal etwas auf die Nerven geht, wenn ich zum 100 Mal die gleiche Entführungs -oder Drogenstory höre, die eigentlich so wie jede andere ist, nur dass gefühlt einfach die Namen ausgetauscht wurden...
Den verdeckten Ermittler Werner Bronk fand ich sehr sympathisch und ich war ganz froh, dass er am Ende unschuldig war.
Spannung war auch durchgehend vorhanden
Geschrieben von Volker_Mars am 05.01.2024 um 17:56:
Ein guter Fall den ich mit 8 Punkten bewerte.
Ein verdeckter Ermittler der beweisen möchte wie hart er ist.
Die Folge ist gut, ja... den kleinen Hype gönn ich ihr auch, aber teilen tue ich ihn nicht. (ganz)
Geschrieben von Klara_Fall am 11.05.2024 um 14:59:
Gaby und eine ihrer diversen besten Freundinnen im Laufe der Reihe. Okay...
Daher TKKG mal wieder emotional recht nahe dran.
Dass Gaby mal wieder "rein zufällig" etwas "sieht", was nicht für ihre Augen bestimmt war von der Polizei ... ach, ich weiß nicht ... ließe sich das nicht auch mal anders lösen?
Mir ist die Schwärmerei für Bronk zwischendurch etwas zu viel, obwohl ich den beiden Ladies natürlich gönne, dass sie einen Partner/Stiefvater gefunden haben, der sie glücklich sein lässt.
Und irgendwie hat sich das früher dann auch auf mich übertragen, so dass ich hoffte, dass es eine Lösung gibt, die diese drei Menschen nicht schon wieder auseinanderreißt, wo sie sich doch gerade gefunden haben. Und: Hurra! Happy end!
Die Geschichte ist insgesamt spannend, war für mich nicht zu offensichtlich. Humor auch vorhanden.
7 oder 8 Punkte?
In Relation zu anderen Bewertungen: 8
Geschrieben von HildaW am 11.01.2025 um 19:24:
Es geht mal wieder um Drogen und Gaby hat eine "zur Zeit" beste Freundin.
Interessant, wie Gaby mal wieder zufällig an Informationen kommt.
Ein Gangsterdialog und eine versehentlich überfahrene Radfahrerin, natürlich begehen die Ganoven Fahrerflucht. „Nerven wie Stricke“ – hieß das nicht mal „Nerven wie Drahtseile“?
Klößchen jammert nach dem Internatsessen, da kommt man an der Unfallstelle vorbei und verdächtigt direkt mal Bronk und will dem nachgehen.
Der spielt unterdessen Familienidylle, TKKG finden ihn merkwürdig sympathisch.
Begegnung in der Garage – Tim scheint nie um eine Ausrede verlegen und tischt eine Mardergeschichte auf.
Pause auf dem Pausenhof, hatten wir lange nicht. Und endlich geht es um „Teddy Talers Höllenfahrt“. Es handelt sich um eine Filmtitel. Eine dicke Ladung Klischees und Vorurteile. Und das Stuntgirl aus dem Film ist das Unfallopfer, inzwischen gestorben. Gaby fängt direkt mal zu schluchzen an, während Tim glaubt, sie lebt noch.
Und -schwupps- erfährt der geneigte Zuhörer, dass sie wirklich lebt und sogar völlig unversehrt ist. „Hau ab, ich bin nicht Zuhause, ich bin in der Leichenhalle.“
Showdown, alles war nur Show… Jetzt ist auch klar, warum TKKG den „Bösen“ sympathisch fanden: Er ist in Wirklichkeit ein „Guter“.
Wow, wirklich spannende, richtig gute Folge.
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Nachsatz: Den fehlenden Erzähler habe ich überhaupt nicht bemerkt und kein bisschen vermisst.
Geschrieben von Mikosch373 am 16.03.2026 um 20:00:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Teddy Talers Höllenfahrt (126)
Der Titel rangiert irgendwo zwischen Gruselkabinett und einer Serie für die ganz Kleinen. Dafür finde ich das Cover toll. Mit dem Regen und dem dunklen Himmel ist das Motiv einfach wahnsinnig atmosphärisch - und es wird auch eine spannende Szene gezeigt, die aber nicht zu krass für eine Jugendserie ist. Der Klappentext gefällt mir grundsätzlich auch, nur der letzte Satz mit der Drogen-Mafia spricht mich gar nicht an. Aber ein privaterer Fall mit einem windigen Oberstaatsanwalt? I like.
Am Anfang ist ein bisschen schade, dass Gaby alles nur nacherzählt, allerdings muss ich zugeben, dass man das im Hörspiel nur schlecht hätte darstellen können. Außerdem mag ich das Zusammenspiel der vier sehr, Klößchens Witzelei, das Schwärmen der Jungs und Tim, der natürlich nur Augen für seine Gaby hat. Schön. Der Unfall ist dann direkt spannend und durch den Regen wie erhofft sehr atmosphärisch. Die Wendung mit dem Stunt-Girl finde ich auch ganz gelungen.
Dass dieses Stunt-Girl erst tot sein soll und dann doch noch lebt, hätte ich auch nicht so erwartet. Auch dass der Unfall gestellt ist, kommt total überraschend. Dann ist Bronk wohl doch kein Böser, wie schön. Das große Finale mag ich auch total. Wie Bronk Tim zurechtweist, der mal wieder fäusteln will, ist auch ganz witzig. Insgesamt eine wirklich extrem gelungene Folge, die kurzweilig und atmosphärisch ist - und auch einfach Spaß macht.
Fazit: 9 von 10 Punkten
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