Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Sonstige Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=63)
--- Hörspielserien (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=155)
------ TKKG (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=173)
------- Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=174)
-------- 127 - Im Schlauchboot durch die Unterwelt (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=8631)
Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 08:38:
127 - Im Schlauchboot durch die Unterwelt
Geschrieben von Murphy am 10.08.2021 um 20:44:
Eine Entführung und eine mumifizierte Leiche
In dieser Folge gibt es mal wieder zwei Fälle für TKKG. Erneut gibt es eine Entführung und eine mumifizierte uralte Leiche wird von Karl, Klößchen und ihrer Begleiterin während einer Forschungsreise in einem Abwasserkanal gefunden. Das Thema Entführung gab es bei TKKG schon erbrechend oft, trotzdem ist Stefan Wolf eine innovative Auflösung dieses Verbrechens gelungen. Der Erzählstrang um die mumifizierte Leiche ist relativ originell und amüsant. Überhaupt gibt es überdurchschnittlich viel Humor in dieser Folge. Das liegt diesmal nicht nur an Klößchens Sprüchen und der erwähnten Forschungsreise, sondern vor allem an den Dialogen der alten Ex-Knackis und ihren Erlebnissen.
Die literarische Vorlage wurde fürs Hörspiel nahezu perfekt gekürzt. Lediglich das Ende wirkt überhastet. Auch gibt es einige Änderungen gegenüber dem Buchinhalt: So ändert sich z. B. die Anzahl der Verbrecher des 30 Jahre alten Kidnappings. Der Anfang ist neu und länger als im Buch. Unter anderem werden auch einige Infos anders vermittelt. Das liegt daran, dass dieses Hörspiel mal wieder gänzlich ohne Erzähler auskommt. Sonst sind es nur geringfügige Änderungen, die mir aufgefallen sind.
Die Figurenzeichnung ist ordentlich geworden. Leider wird es selten spannend. Ein weiterer negativer Aspekt: Die ganze Story ist viel zu stark nach dem Zufallsprinzip zusammengeschustert worden.
Das tolle Cover zeigt die spektakuläre Szene im Abwasserkanal, als der leblose menschliche Körper gefunden wird. Die Titelillustration ist inzwischen leicht geändert worden. Auf dem alten Hörspielcover ist noch Frau Astrid Modderblum mit im Boot. Bei der Neuzeichnung sieht die Frau kurioserweise wie Gaby aus.
Die Sprecherleistungen der vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig. Die Gastsprecher sind diesmal „nur“ gut. Das ging schon oft noch besser bei Europa. Am besten hat mir diesmal Alexandra Doerk als Matilde und Eckard Dux als Meier gefallen. In der Sprecherliste wird auch Wolfgang Kaven als Erzähler aufgeführt. Das ist ein Fehler. In dieser Hörspielfolge taucht kein Erzähler auf.
Die Zwischenmusiken sind bis auf eine Ausnahme sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden. Ein Stück enthält grässlichen Gesang. Das hat überhaupt nicht gepasst. Geräusche und Effekte sind super in das Hörspiel eingebaut worden.
Fazit
Diesmal ist es mal wieder nur Seriendurchschnitt.
5 Punkte
Geschrieben von Retro am 11.08.2021 um 05:12:
| Zitat von Murphy: |
In der Sprecherliste wird auch Wolfgang Kaven als Erzähler aufgeführt. Das ist ein Fehler. In dieser Hörspielfolge taucht kein Erzähler auf.
|
@Murphy - Ich bitte dich noch mal kurz ab Minute 43 rein zu hören. Wenn du nix hörst, gibt es auch hier 2 Versionen. Bei mir spricht Kaven den Erzähler, wenn auch selten. (Mein Text zur Folge kommt später)
_________________________
hinzugefügt: Track Hörprobe 30
https://www.hoerspielland.de/hl-3.2.1356-1.2.1356.html
Geschrieben von Murphy am 15.08.2021 um 12:00:
Habe es mal an der Stelle nachgehört. Bei mir kommt er da auch vor. Dürfte die einzige Stelle sein, oder? Bisher hat noch keiner den Satz in meiner Rezension bemängelt (vor 7 Jahren veröffentlicht).
In den 120'ern gibt es 1 oder 2 Folgen ohne Erzähler.
Geschrieben von Chantal-Marie am 05.01.2024 um 13:06:
Nach einigen sehr guten Folgen hier wieder eine mittelmäßige Folge. Das Untergrundthema fand ich eigentlich schon bei der 108 ineressant, aber nicht gelungen umgesetzt. Hier genauso. Hatte eigentlich gehofft, dass diesmal mehr aus dem Thema rausgeholt wird, aber eigentlich waren sie ja nur relativ kurz im Unergrund.
Das entführte Kind und die eingewchste Leiche fand ich auch ganz interessant, auch wenn wir schon 100 Mal ne Entführungsstory gehört haben. Besonders gut umgesetzt fand ich aber auch das nicht. Es war halt einfach alles sehr langgezogen und Spannung ist jetz auch nicht wirklich aufgekommen. Genervt hat die Folge mich aber jetzt auch nicht.
Geschrieben von Volker_Mars am 05.01.2024 um 18:00:
Die Fahrt im Schlauchboot ist für mich irgendwie total uninteressant, auch wenn dabei eben etwas nicht ganz unwesentliches passiert. Die 3 Alten retten den totalen Absturz.
Der Fall ist halt wirklich für die Kloake gemacht.
Der Eine sitzt auf dem Klo und führt ab, die anderen paddeln auf ihr herum.
4 Punkte.
Geschrieben von Mangobanane am 05.01.2024 um 18:17:
Hab die als Kind nie verstanden, erst in den letzten Jahren konnte ich erstmals der Geschichte folgen. Ganz ehrlich: Mir ist die Zielgruppe dieses Hörspiels bis heute völlig unklar. Das ist so ne Folge, die würde man heute nicht mehr produzieren und das nicht, weil sie besonders heftig ist, sondern einfach, weil überhaupt nicht klar wird, wen das ansprechen soll. Die Szenen mit den alten Knacki-Opis lassen wenigstens noch zu, dass man sie in die Trash-Kategorie stecken kann, aber selbst dort nimmt sie eine Ausnahmeposition ein. Hier hab ich mehr denn je das Gefühl, dass TKKG den Fall alleine dadurch lösen, dass sie sich an ein paar Orten zum Quatschen hinstellen. Die Geschichte hinter der ganzen Schose ist an und für sich nicht unbedingt die Schlechteste, die Umsetzung irritiert aber total.
Was hier herausragt, sind einmal mehr die starken Sprecherleistungen. Stefan Wolf hat in „seiner“ Dekade teilweise den größten Blödsinn verzapft, aber Europa hat ständig das Beste rausgeholt. Alles wird gespielt, der Cast ist hervorragend besetzt, nichts wirkt steril, man ist richtig in den Szenen drin und das ist ein ganz großes Plus der Ära, in der 50 % Gangsterdialoge Standard waren. Trotzdem einfach nicht meine Folge, als Kindheits-MC kann sie sich glücklich schätzen, noch einen gewissen Bonus bei mir zu haben, aber auch der reicht nicht aus, um die Folge auch nur durchschnittlich bewerten zu können, dafür geht hier einfach zu viel an mir vorbei. Was dieses Touristenpaar in der Geschichte zu suchen hatte, checke ich bis heute nicht und welches Kind darauf abfährt, drei besoffenen Opis beim Plausch über alte Zeiten zuzuhören, wüsste ich auch gerne.
Man hat hier ja sogar beim neuen Cover geschlampt. Jetzt ist nicht mehr Astrid die dritte Person im Schlauchboot, sondern Gaby. Damit wohl das einzige Cover mit KKG ohne Tim.
Geschrieben von HildaW am 12.01.2025 um 18:32:
Gaby trifft auf Touristen und der geneigte Hörer erfährt allerhand über ein Erwins Panoptikum. Und gleich noch mehr Info aus Matildes Selbstgespräch: Erwin hat sich an einer Kindsentführung beteiligt.
Das Baby ist das Kind eines Boxers, dem ein großer Kampf bevorsteht. Karl hat Hintergrundinformationen, sieht parallelen zu einem 20 Jahre alten Fall. Kommissar Glockner ist nicht da und die Kollegen – naja.
Matilde will den Aborigine in die Kanalisation werfen. Und ihr Opa hat Besuch von den damaligen Entführern.
Uih, Tim wird von seinen Leuten kritisiert, weil er beim Radfahren telefonierte.
Mehrere Verdächtige, leider weiß man als Hörer schon, wer hinter der Entführung steckt.
Dann doch noch eine überraschende Wendung was die Hintergründe angeht, wow.
Wieder so eine Folge, die eine interessante Geschichte hat, die langweilig und zäh daherkommt.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH