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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 11:25:

  139 - Oskar jagt die Drogendealer




Geschrieben von Murphy am 25.11.2021 um 20:13:

 

Unglaubwürdige Drogen-Story

Im Herbst 2003 veröffentlichte Europa diese besondere TKKG-Hörspielfolge. Das Hörspiel entstand nämlich im Rahmen des bundesweiten „TKKG-Schulprojekts“ an dem sich über 25.000 Schüler und Schülerinnen beteiligten. Den Anfang stellte Autor Stefan Wolf mit einer spannenden offenen Geschichte, die an den vielen teilnehmenden Schulen im Deutschunterricht zu Ende geführt wurde. Die Schüler/innen der Klasse 5a der Realschule Halle / Westf. landeten mit ihrer Geschichte auf dem 1. Platz. Ihre Fortführung der Geschichte wurde mit den Originalsprechern aufgenommen. Grundsätzlich war die Aktion eine gute Idee, nur hat mich das Endergebnis nicht überzeugt. Diesmal geht es mal wieder um eine Drogengeschichte. Innerhalb der TKKG-Serie schon zum zehnten Mal.
Zu den positiven Aspekten: Amüsant war, dass TKKG für eine gewisse Zeit abgehört werden. Einige Dialoge sind auch wieder köstlich. Das Tim-Zitat „Wir sollten endlich heiraten“ zu Gaby, sei hier als Beispiel genannt. Toll, dass es auch spannend während der Handlung wird.
Zu den negativen Aspekten: Meiner Meinung nach ist es unglaubwürdig, dass die großen Drogenbosse auf eine Anti-Drogen-Schulparty gehen. Von einer Allergie gegen Drogen habe ich auch noch nie gehört. Diesmal stört mich auch wieder, dass viel zu viel nach dem Zufallsprinzip gearbeitet worden ist. Die Actionszene am Anfang ist aus der Locke-Folge „Die Bande des Schreckens“ recycelt worden. Sie ist zwar spannend, aber wenig innovativ. Insgesamt wirkt die Geschichte zu arg konstruiert.

Die Sprecherleistungen sind überwiegend hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen, die sie nun schon 29 Jahre spielen. Allerdings fällt auf, dass Niki Nowotny als Karl wenig Text hat. Von den Gastsprechern haben mir Robert Missler als Otto Bölke, Gustav-Adolph Arzt als Carlo Zappata, Julia Demtröder als Tanja Kunert und Philipp Baltus als Martin Kunert am besten gefallen. Tobias Schmidt als Benno Stemmberger hat mir nicht gefallen, da es auf mich so wirkt, als ob er seinen Text vom Blatt abliest. Wolfgang Kaven als Erzähler liefert wieder eine befriedigende Leistung ab.

Die Zusammenstellung der Zwischenmusiken wirkt nicht immer stimmig. Das kann Europa besser. Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet.

Fazit

Das „TKKG-Schulprojekt“ war zwar eine gute Idee, aber das Endergebnis konnte mich leider nicht überzeugen. Natürlich handelt es sich hier auch nicht um einen Totalausfall. 40 Prozent erachte ich als angemessenes Voting.


4 Punkte.



Geschrieben von Chantal-Marie am 30.01.2024 um 12:17:

 

Es tut mir leid, besonders weil es ein Schulprojekt war, aber ich fand die Geschichte wirklich nicht gut. Man kennt ja schon die Meinung von TKKG gegenüber Drogen und das nervt manchmal etwas, aber hier haben sie es wirklich extrem übertrieben. Zu viele Klischees und zu viel schwarz-weiß-Denken. Ne das war mir echt zu viel.

Etwas Hoffnung hatte ich, als man erfahren hat, dass in diesen Buttons ein Abhörsystem installiert war, so richtig was daraus gemacht hat man aber nicht.



Geschrieben von Volker_Mars am 31.01.2024 um 17:25:

 

9 Punkte.

Hab die Folge immer gern gehört!
Höre sie auch heute noch gern.

Ja... Gaby ist am Ende zu leichtgläubig und sollte es besser wissen, aber die gesamte Story fand ich beim erstmaligen hören mega interessant und thematisch auch noch nicht so ausgelutscht!



Geschrieben von Klara_Fall am 13.05.2024 um 13:30:

 

Dafür, dass sie nicht von Profis (vielleicht war ja ein "Profi in spe" unter den Schüler*innen? Hey, falls einer von Euch auch hier im Forum ist und dies liest: gebt doch mal Bescheid!) entwickelt/geschrieben wurde, fand ich die Folge echt okay. Da haben reifere Autoren, die sogar noch Kohle dafür kassiert haben und die das ggf. sogar mal "gelernt" haben, weit schlechter abgeliefert.

Für Menschen, die jünger sind, als TKKG, finde ich die Plot-Entwicklung echt okay.
Bei der Allergie habe ich schon etwas Fluchend , aber auch das lasse ich durchgehen. Und auch, wie sich die Allergie äußert ... Wie gesagt: gemessen an anderen Folgen, wo auch manches an den Haaren herbeigezogen scheint, ist das doch echt noch vertretbar.

Was soll auch sonst gesagt werden im Rahmen einer Anti-Drogen-Party als "Drogen sind Euer Ende" etc.

Es ist nicht meine Lieblingsfolge, aber für (knappe) 7 Punkte reicht es doch!



Geschrieben von HildaW am 17.01.2025 um 18:47:

 

Eine seltsame, vor sich hinkleckernde Story und teilweise sehr platte Dialoge. Das fällt wohl unter „gut gemeint, aber nicht gut gemacht“. Wäre das als Sonder-Folge (Fanprojekt, Teil einer Anti-Drogen-Kampagne…) vermarktet worden, würde ich andere Maßstäbe anlegen, aber so als reguläre Folge: Schlecht.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 10.03.2025 um 19:24:

 

Eine heiß diskutierte und kontroverse Folge, die ich ab und zu aber ganz gern höre. Natürlich wird hier die Botschaft "Keine Macht den Drogen" alles andere als subtil vermittelt, aber für ein Kinderhörspiel (teilweise sogar von Kindern geschrieben) ist das schon in Ordnung. Die Geschichte hat auch ein paar ganz gute Einfälle (Buttons mit Abhörfunktion, vergiftete Bowle nach dem Rezept von Gabys Urgroßmutter Fettes Grinsen , Bennos schwieriges, aber zu gewissem Grade nachvollziehbares Verhalten), auch wenn nicht alles davon komplett zu Ende gedacht ist und stellenweise fast trashig wird. Vor allem alles nach der Party mit den Kunerts und dem Halstuch ist dann auch nicht mehr so interessant, was eigentlich schade ist, weil die Frage, wer denn nun die Bowle mit Heatstroke versetzt hat, schon ein recht gutes Mysterium war.

Die Sprecher sind (fast) alle hervorragend und sorgen dafür, dass man trotz einiger Ungereimtheiten dem Hörspiel weiter folgt.

5 von 10 Punkten


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