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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 14:11:
156 - Erpresser fahren Achterbahn
Geschrieben von Sepithane am 22.03.2019 um 11:16:
Finde die Folge ganz Unterhaltsam. Bekomme hier beim Hören Lust auf Essen von der Kirmes

. Mag die Jahrmarktatmosphäre. Die Story ist ok, auch wenn ich schon schnell drauf gekommen bin, wer der Täter ist.
Geschrieben von Murphy am 20.02.2022 um 10:11:
Erpressung auf dem Rummelplatz
Das ist sie nun: Die erste TKKG-Folge, die nicht nach einer Vorlage von Stefan Wolf entstanden ist. Diesmal stammt von André Minninger sowohl das Drehbuch als auch die Geschichte selbst.
Mein erster Eindruck: Die Story ist deutlich besser als die Geschichten der letzten 40 TKKG-Hörspiele. Die Grundidee ist neu. Auch hat mir gefallen, dass es diesmal immerhin vier Verdächtige gibt und während der Geschichte die Möglichkeit besteht, dass noch weitere Verdächtige dazukommen. Die TKKG-Bande muss ermitteln und kann das nicht dem Zufall überlassen.
Der Übergabeort des Erpressers ist allerdings wirklich selten dämlich ausgewählt worden. Was sollte das?
Schön, dass Kommissar Glockner (Edgar Bessen) mal wieder dabei ist und nicht nur zwei Sätze sagt. Er hat richtig viel Text. Die anderen Sprecher glänzen mit guten Sprecherleistungen. Ob Gosta Liptow als Stefan Rüter oder Wolf Frass als Vater Rüter oder Traudel Sperber als Giftspritze Rita Möller - alle Sprecher sind gut besetzt worden und liefern eine glaubwürdige Arbeit ab. Dies gilt auch für die Hauptcast und die zahlreichen Nebenrollen.
Bei den Nebenrollen gibt es eine Überraschung. Polizist Ettel ist zum zweiten mal dabei. Diesmal sagt er allerdings nichts Lustiges, so wie damals bei „Die gefährliche Zeugin verschwindet“. Er wird wieder von André Minninger gesprochen.
Ob im Internat oder auf dem Rummelplatz: Die Atmosphäre ist wieder ausgezeichnet. Dem Geräuscharchiv sei Dank! Die Zwischenmusiken fand ich in Ordnung. Europa-Standard.
Das Cover zeigt die zweitwichtigste Szene der Hörspielhandlung. Mir hat es gefallen, weil es neugierig auf das Hörspiel macht.
Fazit
Für den inoffiziellen Neubeginn für TKKG habe ich mehr erwartet. Es hat also noch Luft nach oben. Das Hörspiel ist Seriendurchschnitt.
6 Punkte
Geschrieben von Olle_Viri am 30.09.2023 um 14:09:
(Spoilergefahr!!!)
Mit Folge 156 beginnt eine neue TKKG-Ära, zeichnet doch jemand anders verantwortlich für das Drehbuch und nicht mehr Stefan Wolf höchstpersönlich. In diesem Fall ist es Andre Minninger, der sich bestens mit TKKG auskennt. 'Back to the roots' heißt die Marschroute, das merkt man dieser Folge auch an, nur dass TKKG etwas gealtert sind. Mit Frau Klamm (gesprochen von Elga Schütz und nicht mehr Elke Reissert wie in Folge 2) wird gleich auf Nostalgie gesetzt. Gute Sprecher, ausgefeilte Dialoge und vor allem Hintergrundgeräusche auf höchstem Niveau, hier ist Andre Minninger einfach in seinem Element. Man merkt dieser Folge die handwerkliche Perfektion an, wenn man mit TKKG über den Rummelplatz streift und sich in den 'Breakdancer' setzt oder Kommissar Glockner durch das Mikrophon an die Besucher appelliert. Auch die Zwischenmusik wird sinnvoll eingesetzt, auch wenn sie nicht mehr meinen Geschmack trifft. Wirkte die Serie in der Ära 91-155 manchmal schon regelrecht verlottert, so bekommt sie neuen Putz aufgetragen. Minninger versucht mit einem griffigen Thema gleich neuen Pepp reinzubringen und verzichtet auch erstmal auf nervige ausufernde Gangsterdialoge. Das alles macht nach einer wenig glorreichen Ära 91-155 doch erstmal Appetit auf mehr und Hoffnung auf die Zukunft. Doch ein technisch einwandfrei nachgekochtes Gericht muss noch lange nicht perfekt schmecken, und so ist es auch hier. Die Grundidee für den Erpressungsfall auf dem Rummel ist nicht schlecht und man merkt auch, dass das Ganze durchdacht wurde. So geht es z.B. einmal um einen Fingerabdruck, den Gunnar Steppke dem Schaustellersohn Stefan Rüter abnimmt, um den Verdacht auf diesen zu lenken. Trotzdem ist wie oft bei Minninger (z.B. als Autor bei den ???) meist der Effekt bei der Hörspielumsetzung das Hauptaugenmerk, wenn die Geschichten entstehen. Das eine schließt das andere natürlich nicht aus (tolle Hörspieleffekte kann auch tolle Story beinhalten). Hier sind es z.B. die Explosion im Breakdancer (und überhaupt der Breakdancer mit seinem Sound) oder etwa der Geldregen aus der Achterbahn 'Alpenexpress'. Am Ende bleiben aber doch noch Fragen offen, weshalb z.B. steigt die Komplizin der Erpresser nicht in den Achterbahnwagen, sondern zwei Schüler aus dem Internat (war dann etwa doch der Effekt Geldregen vorrangig?), weshalb geschieht der 1.Anschlag zeitlich erst nach über zwei Wochen nach dem 1.Erpresserschreiben, ...? Der Fall wurde sehr nach dem Baukastenprinzip erstellt (was ich nicht abwertend meine), es fehlt dadurch aber etwas an Lebendigkeit und Dynamik, an der unbekümmerten kühnen Wildheit der Klassikerära, an Würze wie bei dem Kochrezept, das technisch einwandfrei nachgekocht wurde aber trotzdem nicht so gut schmeckt wie bei Oma. Und das ist es hier, am Ende bleibt einfach das Gesamtgefühl, dass diese Story nicht wirklich gut ist bzw. nicht wirklich zu gefallen weiß. Andre Minninger wollte zu seinem Einstand als Drehbuchschreiber wirklich alles perfekt machen, und in vielerlei Hinsicht ist es das auch geworden. Deshalb ist es fast schon hart nur eine mittelmäßige Bewertung (ich schwanke hier zwischen 5 und 6) zu vergeben, aber das ist letztlich der bleibende Gesamteindruck, zumindest bei mir. Dabei kann ich gar nicht so genau sagen, was mich an dem Fall wirklich stört, letztlich ist es wohl das Zusammenspiel der oben genannten Punkte (offene Fragen, Effekte vor Inhalt, Baukasten statt Natürlichkeit, ...). Trotzdem macht diese Folge Hoffnung auf das was noch kommt, denn die Rahmenbedingungen sind wieder top.
Fazit: Minningers Einstand als Drehbuchschreiber: ein technisch perfekt produziertes und ambitioniert wirkendes Hörspiel eines echten TKKG-Kenners, die Story überzeugt aus mehreren Gründen jedoch nicht (obwohl sie durchdacht wirkt). Leider doch nur Mittelmaß. 5/10
Geschrieben von Volker_Mars am 22.02.2024 um 22:25:
Ich finde die richtig gut.
Akustisch toll dargestellt und auch den Fall finde ich super spannend.
Zugegeben auch die Auflösung war für mich damals überraschend.
9 Punkte...
Geschrieben von Chantal-Marie am 26.03.2024 um 10:05:
Die Schulszene am Anfang und das Setting auf dem Jahrmarkt fand ich schonmal sehr gut. Irgendwie war die Folge auch etwas anders als die meisten anderen, aber gut anders.
Tatsächlich war ich mir die Folge über gar nicht so sicher, wer jetzt der Täter ist. Dass dieser eine, ich weiß seinen Namen gerade nicht, nur so tut, als ob er ein Alkoholproblem hätte war relativ schnell klar, aber dennoch war ich mir nicht sicher wer jetzt hinter dem Anschlag und der Erpressung steckt.
Geschrieben von Mangobanane am 26.03.2024 um 10:07:
Ist auch gut zu wissen: Ab hier beginnt eine neue Ära, Stefan Wolfs letzte Folge war die 155
Geschrieben von Volker_Mars am 26.03.2024 um 10:33:
| Zitat von Mangobanane: |
Ist auch gut zu wissen: Ab hier beginnt eine neue Ära, Stefan Wolfs letzte Folge war die 155
|
Genau ab jetzt heißt es ... ein Hörspiel "nach Stefan Wolf" ...
Geschrieben von Holger am 26.03.2024 um 13:12:
| Zitat von Volker_Mars: |
| Zitat von Mangobanane: | Ist auch gut zu wissen: Ab hier beginnt eine neue Ära, Stefan Wolfs letzte Folge war die 155
|
Genau ab jetzt heißt es ... ein Hörspiel "nach Stefan Wolf" ...
|
"Nach" statt "von" hieß es vorher aber auch schon immer mal wieder.
Geschrieben von Murphy am 26.03.2024 um 13:16:
Die nächste Folge 157 gefällt vielen Hörern allerdings nicht. Die Story ist schon sehr speziell. Wobei... eine Frau könnte die Geschichte gut finden.
Geschrieben von Klara_Fall am 06.06.2024 um 19:57:
In letzter Zeit häufiger mal, dass Folgen, die ich nicht so arg mochte, beim aktuellen Durchlauf gut weggekommen bei mir. So auch diese. Ich bin sonst keine Freundin vom "Rummel" und Hörspielen, die auf demselben stattfinden.
Hier war es okay für mich. Stefan war mir dieses Mal noch sympathischer als sonst.
Beruhigend, dass Hunde-Verbot auf dem Rummel. Sonst hätte der arme Oskar womöglich noch mitgemusst. In irgendeiner Folge wird er mal in eine menschüberlaufene Situation mitgenommen.
Ich habe etwas geschmunzelt: bei ??? hätte ich sofort Verdacht geschöpft, dass Stefan erzählt, dass
. Denn bei ??? habe ich gelernt, beim Hören auf ebensolche Details zu achten, weil sie später eine Bedeutung haben werden. Mit TKKG-Ohren gehört, hatte ich diesem Satz weniger Beachtung geschenkt. Denkste!
Ja, im Grunde trotzdem vorhersehbar, wer der Verbrecher ist.
Nette Folge. Nur knapp an den 8 vorbei. Gute 7 (letztenendes doch, weil Rummel einfach nicht "meins")
Geschrieben von HildaW am 24.01.2025 um 19:56:
Huch, Mamsell hat ihren Akzent verloren und statt Französisch im Internat Lindenhof unterrichtet sie nun Deutsch in der Internatsschule der Millionenstadt.
Klößchen geht es um die Fressalien auf dem Rummel – als ob er davon nicht genug bekäme (oder sich kaufen könnte). Es wird erklärt, warum Gaby „Pfote“ genannt ist – wann hat sie eigentlich zuletzt einem Hund die Pfote gegeben?
TKKG auf dem Rummel, erstmal Stefan besuchen und auf dem Weg einen Streit belauschen. Es geht um eine Erpressung, einer ist fürs Nachgeben, der andere nicht, aber TKKG kümmert das nicht weiter, ungewöhnlich. Stefan erzählt seine Familiengeschichte.
Längeres Generve um den Breakdancer „mir wird schlecht“ – „na und“, aber eine schöne Geräuschkulisse.
*Wumms* – TKKG sind ungewöhnlich geschockt und räumen das Feld, statt sofort die Ermittlungen aufzunehmen und Verbindungen zum gerade erst gehörten Gespräch zu ziehen. Sehr untypisch.
Und so bespricht man erst am nächsten Vormittag die Ereignisse: Es war ein Anschlag, verdächtigt wird Stefan, der bereits in U-Haft sitzt. Tim glaubt nicht, dass er es war – die Unschuld zu beweisen ist ein Fall für TKKG! Also wird endlich ermittelt. Auch Kommissar Glockner glaubt an Stefans Unschuld und hat sich dafür eingesetzt, dass er gut behandelt wird. Wie werden U-Häftlingen denn sonst behandelt?

Stefan ist aber ohnehin gegen Kaution wieder frei. TKKG bekommen Fahrgeschäfteverbot, weil Kommissar Glockner das für zu gefährlich hält. Aber die übrigen Jahrmarktbesucher dürfen?
TKKG erfahren Hintergründe zu Gunnar, der der Spielsucht verfallen ist. Tatsächlich hat man Mitleid und findet, „man müsste ihm helfen“. Das ist neu, sonst werden doch immer einige klischeehaltige, eher abfällige Sprüche gebracht.
Geldregen aus dem Alpenflitzer. Das Versteck war aber auch dusselig gewählt, wenn man das derart einfach zufällig finden kann. Ein Geistesblitz bei Tim, ein belauschtes Gespräch – und dann macht Tim den großen Erklärer. Die Sache mit dem Fingerabdruck fand ich so offensichtlich, dass ich dachte, das ist eine falsche Fährte, war es aber nicht.
Interessante Folge, endlich darf Kommissar Glockner mal wieder richtig dabei sein, Tims Überheblichkeit hält sich in Grenzen, hier und da wunderte ich mich, aber vermutlich liegen die Veränderungen tatsächlich am neuen Autor.
Der Spruch mit den Kakerlaken, die Krawatten tragen, kommt auch bei Hanni und Nanni vor, ist eben derselbe Autor.
Geschrieben von Mikosch373 am 03.05.2026 um 15:08:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Erpresser fahren Achterbahn (156)
Der Titel ist sehr TKKG-typisch und spricht mich nicht besonders an, wenn ich ehrlich bin. Der Klappentext erinnert auf den ersten Blick sehr an „Schutzgeld für Dämonen“ mit dem Jahrmarkt, dem Erpressungsversuch und dem Anschlag auf das Karussell. Ich hoffe, dass sich die Folge etwas anders entwickelt und vielleicht sogar noch ein bisschen spannender ist. Das Cover finde ich nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Man muss schon sehr genau hingucken, um die Details des Motivs zu erkennen.
Die Folge beginnt irgendwie mehr wie eine Hanni & Nanni-Folge mit dem neuen Schüler und Elga Schütz als Lehrerin. Klößchen, den die anderen auf einmal die ganze Zeit Willi nennen, nimmt direkt Kurs auf den Neuen, denn bei dem auf der Kirmes gibt es Früchte mit Schokoladenüberzug. Interessant finde ich hier, dass Stefan sagt, Hunde seien auf der Kirmes verboten - und Gaby ihm direkt zustimmt. Knapp hundert Folgen später hat sie das vollkommen vergessen. Dass Tim so eifersüchtig wird, ist ein wenig unangenehm, wenn ich ehrlich bin.
Dass TKKG ein Gespräch belauschen, sorgt für etwas mehr Spannung, aber Gaby ist ein bisschen mitleidslos, als Stefan ihnen von den Sorgen des Betrunkenen erzählt. Auf dem Breakdancer ist sie dann ganz anders drauf. Sie macht Tim so sehr an, dass man sich fragt, was sie in Gondel 7 vorhat. Aber dass sie unbedingt mit Gondel 7 fahren will, bewahrt die beiden davor, bei dem Unfall mit dem Fahrgeschäft verletzt zu werden. Ihr Zusammenbruch danach wirkt zuerst ein bisschen out of character, aber es zeigt mal eine andere Seite von ihr.
Dass Stefan der Hauptverdächtige ist, steht ja schon im Klappentext. Natürlich glauben TKKG an seine Unschuld und wollen ihm helfen. Das gefällt mir ganz gut, weil es diese Situation so noch nicht oft gab in der Serie. Die neue Frau von Stefans Vater wirkt mit ihrer unfreundlichen Art natürlich auch viel mehr wie die Täterin. Wie TKKG und Stefan die Erpresserbriefe besprechen, ist ganz okay, aber sie lassen sich wirklich viel Zeit. Das mit den beiden Typen, die die Geldscheine verlieren, nervt dann aber.
Danach belauschen TKKG mal wieder jemanden und erfahren dadurch natürlich alles über Ritas Plan. Lazy Writing at its best. Dass das Bier nur Tee ist und der Betrunkene somit gar nicht betrunken war, ist aber ganz cool. Dass Stefans Vater seine Mutter um Verzeihung bitten will, kommt mir dafür zu plötzlich und ist mir auch viel zu einfach. Immerhin hat er sie verlassen, sich von ihr scheiden lassen und eine andere geheiratet. Dennoch eine spannende Folge.
Fazit: 7 von 10 Punkten
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