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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 15:15:

  161 - Ein Yeti in der Millionenstadt




Geschrieben von Murphy am 24.02.2022 um 17:43:

 

Die Folge kann sogar einigen Klassikern das Wasser reichen!

Als damals der Titel angekündigt wurde, befürchtete ich eine neue Trashfolge. Doch weit gefehlt: Die Story kommt relativ klassisch daher. Es ist mal wieder eine Winterfolge. Seit Stefan Wolfs Tod gibt es eine ungewöhnliche Häufung von Winterfolgen. Das gefällt mir. TKKG müssen mal wieder richtig ermitteln und der Hörer kann phasenweise mitraten, wer der Täter ist. Schön, dass es in dieser Folge keine Gangsterdialoge gibt. Das Hörspiel ist auch spannender, als viele vorhergehenden Folgen. Diesmal steuert Gaby ein entscheidendes Detail zu den Ermittlungen bei. Sie erinnert sich an eine Werbung. Auch Karl und Klößchen kommen in der Folge nicht zu kurz. Es gibt allerdings wenig TKKG-typischen Humor. Ein Beispiel für den Humor: Alle vier vom TKKG essen in der Folge Schokolade.
Was mich an der Folge stört, ist der überhastete Showdown. Der überführte Täter gesteht sofort alles. Da wäre ein anderer Ablauf besser gewesen.

Das Cover (1. Version) zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung. Meiner Meinung nach ist es nicht gut gelungen, da es sehr comichaft wirkt. Die neue Version von Comicon S. L. gefällt mir noch weniger.

Die Sprecherleistungen sind alle hervorragend. Die vier Hauptsprecher liefern eine solide Leistung ab. Von den Gastsprechern haben mir Judy Winter als Frau Sommer, Eckart Dux als Herr Specht, Wolfgang Hartmann als Gustav und Jacob Weigert als Nils Schwabing am besten gefallen. Wolfgang Kaven als Erzähler ist gewohnt angenehm.

Die Zwischenmusiken und die Geräuschkulisse sind gewohnt erstklassig. Sie sorgen für eine passende und angenehme Atmosphäre. Da wurde auf gewohnt hohem Niveau gearbeitet.

Fazit

Diese Folge bietet eine interessante und spannende Geschichte, bei der TKKG richtig ermitteln müssen. Meiner Meinung nach kommt die Folge Nummer 161 relativ klassisch daher, kann sogar einigen Klassikern das Wasser reichen. Insgesamt betrachtet ist der „Yeti“ die zweitbeste Folge von André Minninger und gehört zu den (aus damaliger Sicht / Jahr 2011) 60 besten Hörspielfolgen der ganzen Reihe.


9 Punkte



Geschrieben von Olle_Viri am 26.10.2023 um 00:12:

 

(Spoilergefahr!!!)
Also das neue Cover geht ja mal gar nicht, das ist so unglaublich hässlich, dafür gibt es gleich den 1. Punkt Abzug. Wobei hier auch das alte Cover gründlich abstinkt (Riesenratte?). Pfui.
Doch nun zum Inhalt. Richtig gut gefällt mir das 1.Kapitel mit dem Einlösen der verlorenen Wette von Tim und Klößchen mit dem Denkmal und der Nikolausmütze, wirklich eine nette Szene. Gut ist in dem Hörspiel auch die Zwischenmusik. Das macht Hoffnung, dass es diesbezüglich so weitergeht. Tja, und ansonsten ist gut gemeint eben nicht gut gemacht. Der Fall sehr nach dem Baukastenprinzip erstellt. Nur doof, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Man sieht es ja auf dem scheußlichen Cover: da raubt jemand im Yeti-Kostüm am helllichten Tag (wird auch explizit erwähnt) mitten in der Stadt einem Kunden am Geldautomaten Geld und kann einfach verschwinden? Selbst wenn Tim in dieser Tanzeinlage das Nachsehen hat, so müsste der Yeti doch den ganzen Passanten auffallen (oder von mehreren zusammen überwältigt werden). Oder zumindest verfolgt/fotografiert, ist ja fast als wenn ein Elefant durch die Stadt marschiert. Und die Polizei will das noch geheim halten hüstel hüstel. Zudem wird man in dem klobigen Kostüm nicht gerade schnell rennen können zumal bei der Witterung. Im Praxistest also durchgefallen an dieser Stelle. Die weitere Ermittlung mit der Eisfirma 'Bibber' und deren Maskottchen auch nicht der große Wurf. Das Interview mit den rothaarigen Verdächtigen am Ende, gut gemeint aber auch völlig überkonstruiert. Niemand gibt so ein Statement ab wie der Täter, das ist einfach nur konstruiert und eben Baukasten für einen Mitratekrimi wie von Wolfgang Ecke mit seinen Büchern damals. Aber völlig an den Haaren herbeigezogen bzw. realitätsfern. Davon abgesehen hätten TKKG den Täter an dieser Stelle wirklich anhand des Talents für Kampfkünste überführen müssen, oder gibt es im Internat so viele Rothaarige, die gegen Tims Judokünste ankommen? Da ist er wieder, der Wald mit den Bäumen. Wäre eigentlich naheliegend und TKKG-typisch und stimmig gewesen in dieser Folge, den Täter so zu überführen. Auch wenn diese Folge ganz gut hörbar ist, sie ist wirklich nicht gut. Dieser Yeti wäre besser im Himalaya geblieben, oder zumindest in der Vitrine der Eisfirma 'Bibber'.

Fazit: Überkonstruierte Folge, die im Praxistest durchfällt. Zumindest noch ganz nett arrangiert. 3/10



Geschrieben von Volker_Mars am 24.02.2024 um 10:58:

 

Hatschi!

Gesundheit!

Nun ja - irgendwie holt die Folge mich nicht so ganz ab!

Ich vergebe 6 Punkte - Durchschnitt, absoluter Durchschnitt... und Durchschnitt ist mir bei mir im TKKG-Kosmos relativ weit unten!

Trotz Internat-Bezug irgendwie nicht so ganz mein Fall!



Geschrieben von Chantal-Marie am 04.04.2024 um 00:46:

 

Ich mochte die Folge eigentlich ganz gerne, war etwas besser als ok. Der Täter war ja wirklich sehr offensichtlich, hätte man besser machen können. Die Ermittlungen an sich fand ich aber ganz gut. Wäre der Täter nicht so ofensichtlich hätte man schön mitraten können.

Winterliche Atmosphäre kam sehr gut auf.



Geschrieben von Klara_Fall am 22.05.2024 um 07:53:

 

Ich mag die Folge.
Die Anfangsszene finde ich lustig und "mal was Anderes".
Und es zeigt so schön mal wieder Tims Überheblichkeit. Lieber wettet er, als zuzugeben, dass er etwas nicht könne (Ellbogen küssen). Irgendwann verliert er doch auch mal eine Wette gegen Klößchen, oder? Tja, Tim, vielleicht nicht voreilig von eigener Meinung so überzeugt sein, dass man wettet... oder dann halt Denkmälern Mützchen aufsetzen müssen Zwinker .

Und sonst hätten sie ja auch der Lehrerin nicht zu Hilfe eilen können. Also war es ja gut so Fettes Grinsen

Im Mittelteil gibt es ein paar kleine Längen. Und ich wurde tatsächlich auf eine falsche Fährte gelockt.

Dann mag ich den Teil mit den Interviews. Auch, dass in den Interview, in dem sich der Täter verrät, kein dramatischer Jingle kommt, sondern es ganz ruhig weiterläuft und ich mitraten darf/durfte, ob/womit sich wer verrät. Und auch dann wird nicht sofort aufgelöst, nachdem Tim (wer auch sonst) die Stelle identifiziert, in der der Täter sich verrät.

Der Täter ist mir unsympathisch. Ich glaube nicht, dass er so wenig Taschengeld bekommt. Aber rumjammern, dass das Taschengeld nicht reicht. Vielleicht nervt es mich auch, weil ich sehr sparsam lebe und auch immer mit dem Taschengeld (und ich habe wenig bekommen) hinkam. Aber das nur am Rande.

Weiß jemand von Euch, ob das Musikstück, als Tim und Klößchen das Geiernest verlassen und zum Adlernest zurückkehren, irgendwas Bekanntes ist oder angelehnt an etwas Bekanntes? Für mich sticht es aus den üblichen Zwischenmusiken total hervor und erinnert mich an etwas, aber ich komme nicht dahinter. Spontan dachte ich an Harry Potter. Aber da habe ich - gebe ich zu - nur vor ca. 15 Jahren mal einen Film der ganzen Reihe gesehen.

8 von 10 für die Yeti-Folge



Geschrieben von HildaW am 28.01.2025 um 19:13:

 

Tim und Klößchen haben des Nachts eine wichtige Aufgabe zu erledigen, denn: „Wettschulden sind Ehrenschulden“. Wie viele Hörer haben jetzt erstmal versucht, den eigenen Ellbogen zu küssen? Fettes Grinsen Ein Denkmal kriegt eine Weihnachtsmannmütze auf. Und dann wird man Augenzeuge eines Überfalls auf Lehrerin Frau Lemansky Sommer. Tim rechnet nicht damit, dass der „Affe“ sich verteidigen kann und kriegt eine rein.

Lagebesprechung im Café. Der „Affe“ hat schon mehrere Überfälle begangen und wird von der Polizei als Yeti bezeichnet.
Der nächste Yeti-Überfall und Tim scheitert schon wieder, diesmal ist er ganz banal ausgerutscht.
Der Weihnachtsmann kann weiße Weihnachten bescheren? Ich dachte immer, dafür wäre Frau Holle zuständig. Kratzend

Gaby kennt den Yeti aus der Eisreklame der Firma „Bibber“. Auf zur Recherche, Bewachung, Überprüfung.
Permanent redet man über rote Haare und schwarz-weiß-Fotos, aber nur Tim kommt auf den offensichtlichen Patzer und das nicht mal gleich.

Und wieder Nachtwache, endlich kann Tim den Yeti packen: „Nimm ihm den Kopf ab!“ LOL
Täter gefasst, noch kurz klären, wer-wie-was und dann ist die Folge vorbei.

Es geht sehr schnell in den Fall (schön), Ermittlungen, läuft sehr geradeaus vor sich hin, die Lösung kommt auf dem Silbertablett. Kann man hören.


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