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Geschrieben von Info-Box am 05.02.2019 um 20:29:

  204 - Verschwörung auf hoher See




Geschrieben von MihaiEftimin am 12.05.2021 um 21:24:

 

So, mit der 204 wäre dann auch bei mir die letzte Lücke geschlossen. Das wurde aber auch allerhöchste Zeit. Fettes Grinsen (Memo an mich: Beim nächsten Lückenschluss die Reihenfolge überdenken ...)

Was soll ich sagen ... hier hat Hofstetter offenbar das Motiv der DiE-DR3i-Folge "Verschollen in der Zeit" für sich entdeckt und sich gedacht, man könnte das ja auch mal bei TKKG übernehmen. Es müsste ihm aber halt auch gelingen ... im Gegensatz zum damaligen Beitrag von Hendrik Buchna (meiner Meinung nach die beste Folge der DR3i) ist die Auflösung dieser Folge hier schon sehr vorhersehbar. Dass das Motiv der Täter den Aufwand der Taten, besonders der Dramatik am Ende, nicht in Ansätzen rechtfertigt, sollte niemanden überraschen und wird auch am Ende noch erwähnt (zum Glück sehen wir das hier ja alle nicht so eng, sonst würde gefühlt jede zweite DDF-Folge durchfallen ...). Zwischenzeitlich sorgt immerhin noch das plötzliche Geschaukel beim Dinner für etwas Spannung und, TKKG-typisch, eine Prise Humor. Der Rest der Folge wird eigentlich nur von ihrer Atmosphäre getragen; immerhin kann die Einleitung noch durch ihren (ebenfalls TKKG-typischen) Humor punkten. Ansonsten muss ich hier jedem, der die Folge nicht kennt, bescheinigen, dass er/sie bis auf den ersten Amerika-Aufenthalt der TKKG-Bande (von dem wir ja ohnehin bis auf ein paar Namen von Inseln nichts mitbekommen), nichts Wesentliches verpasst hat.

Mein Fazit zu den Folgen 203 bis 207, mit denen ich nun endlich durch bin: Da haben wir eine mittelmäßige Folge, zwei unterdurchschnittliche, eine solide, sowie die eine Trash-Folge, die obligatorisch einmal pro Folgendekade auftritt. Nach diesem Lückenschluss-Marathon bin ich noch dankbarer als zuvor, dass es ab der 208 nicht auf diesem Niveau weiterging ...



Geschrieben von Murphy am 05.05.2022 um 19:24:

 

Diebstahlserie auf einem Luxuskreuzfahrtschiff

In dieser Hörspielfolge nach einer Vorlage von Martin Hofstetter sind die vier TKKG-Freunde mal wieder im Urlaub. Die Geschichte ist kurzweilig mit einigen Wendungen. Es gibt mehrere Verdächtige und es wird immer mal wieder spannend. Die Story wirkt erwachsener als etliche Episoden der letzten Jahre. Der Hörer erfährt unter anderem Wissenswertes über Schiffe. Gewundert hat mich, dass Klößchens Seekrankheit mit keinem Wort erwähnt wird. In der Vergangenheit wurde sie immer wieder thematisiert (z. B. Folgen 122 und 158). Ulkig finde ich, dass erst in dieser Produktion erklärt wird, was „in spe“ (aus dem Titellied) bedeutet. Ein interessanter Aspekt am Rande ist die Abwesenheit von Hund Oskar: Er ist bei dieser Reise nicht dabei. Die Figurenzeichnung ist wieder ausgezeichnet. Der serientypische Humor kommt auch nicht zu kurz. Das tolle Cover zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung.

Die Sprecherleistungen sind alle hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind mal wieder erstklassig. Von den zahlreichen Gastsprechern haben mir Werner Wilkening als Claas Holthusen, Frank Meyer-Brockmann als Jochen Ettenbeck und Manuela Eifrig als Nicole Sachs am besten gefallen. Als Erzähler ist Wolfgang Kaven gewohnt gut. Wolfgang Draeger und Renate Pichler empfinde ich für ihre Rollen als Gabys Vater und Mutter zu alt. Das schmälert aber nicht ihre Sprecherleistungen an sich.

Die Zwischenmusiken finde ich OK. Geräusche und Effekte sind super in das Hörspiel integriert worden. Es entsteht immer wieder Urlaubsflair beim Hören.

Fazit
„Verschwörung auf hoher See“ ist ein sehr gutes Hörspiel. Ich werde es sicher noch öfters hören.


7 Punkte



Geschrieben von HerrSchumann am 11.08.2024 um 17:20:

 

Habe mir mit dieser Folge nun meine erste Folge ab 150+ angehört und bin zwiegespalten. Die Prämisse finde ich persönlich gar nicht schlecht, nur wird aus der Idee der Geschichte für mich persönlich zu wenig gemacht.

Die Charaktere sind in Ordnung, die (für mich persönlich) neuen Sprecher von Karl, Gabi und Kommissar Glockner konnten mich allesamt überzeugen.

Die Stimmung ist während der ganzen Folge top, man kauft dem Hörspiel jederzeit ab, das man sich auf einem Schiff befindet.

Ein Problem habe ich mit der Länge der Folge. Für eine gute Stunde Laufzeit passiert dann am Ende doch recht wenig, für mich hat es sich teilweise etwas langweilig angefühlt, 10 Minuten weniger und eine etwas komprimiertere Handlung/Dialoge hätten der Geschichte für meinen Geschmack gut getan.

Trotz der angesprochenen Kritikpunkte keinesfalls eine schlechte Folge, 6/10.



Geschrieben von Volker_Mars am 25.08.2024 um 21:51:

 

Den Dennis Stoffel finde ich ja ganz gut getroffen, aber Margot Glockner macht mir irgendwie die Folge ein wenig kaputt.

5 Punkte. Ist eben für mich nur unterer Durchschnitt! Roll Eyes



Geschrieben von HildaW am 13.02.2025 um 18:14:

 

Kreuzfahrt seit fünf Tage, Tim langweilt sich und hätte gerne etwas Sinnvolles zu tun. TKK dürfen Glockners begleiten, Oskar musste Zuhause bleiben.
Wenigstens ein bisschen Pöbelei unter anderen Gästen, gewühlt oder nicht, das ist hier die Frage.
Es geht um Kreuzfahrten und die Preise – aber nicht den Umweltgedanken.
Eine Reisejournalistin und eine verschwundene Chipkarte. Besser gesagt: Vier Chipkarten. Videoüberwachung checken in der Sicherheitszentrale, und: Stillschweigen bewahren.
Ein Sturm zieht auf und dann noch im Bermudadreieck, Warnung vor dem Klabautermann.Fettes Grinsen
Und nun ist auch noch Glockners Chipkarte weg. TKKG ermitteln.
Kapitänsdinner bei unruhiger See, Klößchens Neigung zur Seekrankheit scheint sich verwachsen zu haben.
Belanglose Gespräche. Märchen vom Klabautermann und ähnliches würden auf einem Segelschiff Spaß machen, aber doch nicht auf so einem schwimmenden Luxushotel.
Eine Drohung gegen TKKG. Ermittlungen, rennen, suchen…
Etwas Dramatik, Stromausfall, Notausgänge, Schwimmwesten und Feueralarm.

Mir etwas zu ruhig und auch zu langatmig, da hätte man hier und da etwas kürzen können. Alle Spannung scheint man sich für das Chaos der letzten Minuten aufgehoben zu haben. Kann man hören, muss man nicht.



Geschrieben von Klara_Fall am 31.03.2025 um 07:32:

 

Nach längerer Zeit diese Folge heute zum insgesamt dritten oder vierten Mal gehört. Hatte mehr oder weniger blind auf dem Player auf eine Folge getippt. Wollte war über 200 hören. Hatte was über 200. Und daher "Du hast es ja so gewollt, Klara!"

Nur vage erinnerte ich mich an Inhalte. Schon das deutet darauf hin, dass ich die Folge eher seicht und wenig spektakulär finde. Während des ganzen Hörspiels dachte ich, dass ich mich bei der Kreuzfahrtschiffsfolge von Tina und Tini besser unterhalten fühlte.

Tim gibt den Hund, den Gaby so vermisst (was ich nachvollziehen kann, mir fehlen im Urlaub meine Viecher auch). Ich sehe ihn quasi, wie er da seht: wacher Blick, Ohren aufgestellt, eine von vier Pfoten leicht angewinkelt. Weiß nicht, wie das in der Hunde-Fachsprache heißt.

Klößchen liegt - um im Hundebild zu bleiben - auf dem Rücken, streckt alle viere von sich und steht ab und an zum Fressen auf.

Gaby ist schmückendes Beiwerk und Begleithund der Eltern.

Und Karl ... ist wie so oft irgendwie anwesend, aber nicht auffällig.


Für mich waren Margot Glockner und Frauke Bor von Intonation und dem angelegten Charakter zu nahe beieinander. Dabei die eine Seniorin, die andere eine sonst dynamische, meist gut gelaunte, geschäftstüchtige (eher junge) Frau. Es wurde hier schon erwähnt. Frau Pichler ist zu alt, um Gabys Mutter glaubhaft zu vertonen. Und sie ist mir deutlich zu quengelig.

Interessant, dass eine Kapitänin! Fände ich auch mal für Traumschiff und Co. nett. Von wegen, der Kapitän ist kurzfristig erkrankt und die Crew staunt nicht schlecht, als eine Kapitänin ums Eck kommt als Vertretung. Oder gab es das schon? Ich hatte das früher mal zusammen mit Oma geschaut, aber seit Jahren nicht mehr... kann sein, dass es das inzwischen auch mal gab.

Positiv: die spontane Idee
Spoiler
mit dem Frack als Hinweis, dass Frau Stahlblau einen Mann in der Kabine hat
gefiel mir. Da wäre ich in der Situation wohl nicht so direkt draufgekommen.

Zurück zu TKKG.
Insgesamt konnte ich der Kreuzfahrt-Atmo wenig abgewinnen.
Aber das ging mir bei der 160 "Das Grauen naht um 12" auch schon so.
Und im Grunde finde ich das Gangsterpärchen ähnlich angelegt, wenn ich es mir gerade so recht überlege.

Ein Hinweis von Gaby (oder meinetwegen auch Karl), wie schlecht solche Kreuzfahrten für Umwelt, Tiere etc. sind, wäre nett gewesen.

Alles in allem reicht es nicht für mehr als 6 Punkte. Knapp an der 7 vorbei, aber doch nur 6 insgesamt.


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