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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 10:34:
180 - Alarm im Raubtierhaus
Geschrieben von Murphy am 09.03.2022 um 18:38:
Mal wieder werden Tiere aus einem Zoo gelassen
Der neue TKKG-Fall von Autor Martin Hofstetter bietet nicht viel Neues. Gefahr durch Tiere für Menschen gab es bei TKKG schon mehr als einmal. Erinnert sei an „In den Klauen des Tigers“, „Vergebliche Suche nach Gaby“ und „Gefangen im Spukhaus“. Insbesondere Erstgenannter ist deutlich besser, da viel spannender und insgesamt etwas interessanter erzählt. Die neue Nummer 180 ist nur während zweier Szenen für relativ kurze Zeit spannend. Trotzdem ist die ganze Geschichte um den titelgebenden „Alarm im Raubtierhaus“ nicht langweilig. Vermutlich hätte mir die Folge noch besser gefallen, wenn es durch weitere sinnvolle Kürzungen der Vorlage zu einer knackigeren Bearbeitung gekommen wäre.
Es ist schön, dass TKKG mal wieder richtig ermitteln müssen, um den Fall zu lösen. Überrascht hat mich, dass das Thema Tierschutz nur am Rande vorkommt. Die Figurenzeichnung ist teilweise richtig gut geworden. Insbesondere der eigenwillige und coole Zoodirektor überzeugt mich. Der TKKG-typische Humor ist im Hörspiel deutlich weniger vorhanden, als man es sonst von der Serie gewohnt ist. (Das empfand ich diesmal nicht als negativ.)
Das Cover ist mittelmäßig: nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht.
Die Sprecherleistungen sind durchwachsen. Die vier Hauptsprecher sind gut. Von den Gastsprechern gefallen mir Eckart Dux als Zoodirektor Bauernfeind und Gustay-Adolph Artz am besten. Die anderen Sprecher sind „nur“ solide. Als Erzähler ist Wolfgang Kaven sehr gut. Wer der Nachfolger des kürzlich verstorbenen Edgar Bessen als Kommissar Glockner wird, ist immer noch nicht bekannt. Gabys Papi wird in der Folge zwar einige Male erwähnt, er hat aber keinen Text.
Die Auswahl der Zwischenmusiken ist ausgezeichnet. Geräusche und Effekte sind super.
Fazit
Zwar ist die Handlung nicht innovativ, trotzdem wird die Geschichte nie langweilig. Innerhalb der ganzen Hörspielserie ordne ich „Alarm im Raubtierhaus“ etwas oberhalb des Mittelfelds ein.
6 Punkte
Geschrieben von Chantal-Marie am 30.05.2024 um 16:02:
Ich fand die Folge gut. Die Ermittlungen mochte ich auch. Es war auch nicht ganz so voraussehbar, wie sonst so oft.
Schön, dass man Gaby und Karl mal zusammen gehört hat.
Schade, dass man hier noch nicht den neuen Kommissar Glockner gehört hat, das hätte mich ja schon interessiert, aber wird ja wohl bald so weit sein.
Geschrieben von Volker_Mars am 01.07.2024 um 18:21:
Sooooooooo... der gefürchtete 180-er Block beginnt ... und zwar mit... 2 Punkten!
Knapp am Totalausfall vorbei.
Mag die Folge einfach null. Thematisch auch nix für mich.
Geschrieben von HildaW am 04.02.2025 um 18:45:
Wieder so eine Geschichte, die lange einfach nicht richtig losgeht. Viel Hin und Her, Einzelteile. Dann wird endlich ermittelt, eine überraschende Wende, nächtlicher Ausflug, endlich mal kritische Stimmen zur Zootierhaltung...
Eine „geht so“-Folge. Gibt schlimmere, aber gut ist sie auch nicht.
Geschrieben von Klara_Fall am 05.02.2025 um 07:58:
Ich hoffe, ich verwechsele da jetzt nicht irgendwelche Folgen. Sonst haut mir gerne auf die Mütze...
In meiner Erinnerung wird hier schon mit Klischees gespielt. Die Tierschützer sind schon irgendwie etwas sonderbar, wenn auch auf ihre Art und Weise liebenswert.
Ohne es benennen zu können, wo sonst Praktika vorkommen: sind TKKG nicht öfter mal im Praktikum? Ich hatte in 13 (okay ... 14) Schuljahren nicht ein einziges Praktikum oder so einen "Interview-Berufs-Schnupper"-Tag.
Aber wenn: müsste man sich den Platz nicht etwas eher organisieren? Und schön, dass z. B. so ein Zoo mal eben Praktikanten annimmt... Die Kombi ist interessant mit G und K. Aber: Karl nicht irgendwie im wissenschaftlichen Bereich?
Sonst in Erinnerung: hustende Äffchen. Niedlich!
Ekelig fand ich, dass Klößchen seine Pfoten in den Honigtopf taucht und genussvoll die Finger abschleckt. Nicht nur, weil ich Honig nicht mag, sondern weil ich das erst unhygienisch und dann ziemlich ekelig fand im Kopfkino. Witzig hingegen mein Kopfkino, wie er fürchtet, auf dem Feld einem

hinterherjagen zu müssen...
Nur zwei Folgen nach "Hai-Alarm im Aquapark" schon wieder "Alarm + Tierunterbringung": naaa gut. Wobei das vllt auch dem Fakt geschuldet ist, dass Hai-Alarm ja erst ne Sonderfolge war und dann erst in die Serie mit einer Nummer versehen eingebettet wurde.
Positiv: die Wendung, die hier ja auch schon beschrieben wurde.
Geraaaade so langt es daher für 7 Punkte, wenn auch nur knapp.
Geschrieben von HildaW am 05.02.2025 um 19:35:
| Zitat von Klara_Fall: |
| Aber: Karl nicht irgendwie im wissenschaftlichen Bereich? |
Fand ich auch erstaunlich. Und dann ist ausgerechnet er es, der anmerkt: "Wir können wirklich zupacken." (Oder so ähnlich)
Geschrieben von HerrSchmeichler am 10.10.2026 um 12:41:
Ich werde mit dieser Folge einfach nicht warm. Und zwar nicht, weil sie schlecht ist, sondern weil die Folge leider ziemlich langweilig geraten ist.
Es gibt in der Millionenstadt frei herumlaufende Wildtiere - aber eine wirkliche Bedrohung kommt für mich nicht rüber. Wenn man das mit "In den Klauen des Tigers" vergleicht, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auch dieses komische Husten der Tiere fand ich befremdlich und auch akustisch nicht gut umgesetzt.
Die Nebenfiguren bleiben, bis auf den von Eckart Dux gesprochenen Zoodirektor Bauernfeind, ziemlich blass. Der Tierpfleger in Geldnot war noch ein bisschen interessant, aber die Tierschützer und Selbstversorger haben bei mir gar keinen Eindruck hinterlassen. Was ich aber interessant fand: Einerseits demonstrieren sie für das Tierwohl und andererseits gehen sie im Wald auf Wildschweinjagd - fürs Abendessen. Mir ist natürlich bewusst, dass Jäger auch Wild jagen, um den Bestand im Gleichgewicht zu halten, aber irgendwie passt das für mich hier nicht wirklich zusammen.
Die Ermittlungsarbeit ist okay, aber wie gesagt nicht wirklich spannend oder interessant. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Weil sie trotzdem immer noch hörbar ist, gibt es gerade so noch...
5 von 10 Punkten
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