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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 15:22:
199 - Verfolgungsjagd vor Mitternacht
Geschrieben von MihaiEftimin am 19.05.2021 um 18:30:
Die Folge ist recht gut. Man merkt zwar schon ab ca. der Hälfte, wie der Hase läuft, bzw. kann sich den Rest zusammenreimen, aber es bleibt dennoch spannend und stellenweise recht actionreich (was ich von einer Folge mit diesem Titel allerdings auch erwarte ...

). Handwerklich ist die Folge ebenfalls recht solide, bis auf ein paar kleinere Schnittschnitzer (erst mal neues Wort erfinden). Man vernimmt ältere und neuere Musik. Die Sprecher machen ihren Job ordentlich; auch wenn es die Zeit ist, in der sich Tobias Diakow als Karl noch eingrooven musste, fällt das beim zweiten Hören nicht mehr so stark auf.
Klößchen darf immerhin mal wieder ein paar Sprüche bringen. "Bitte, Tim, der Schnee ist rutschig genug, leg nicht noch 'ne Schleimspur dazu!" Der Ober im Kaffeehaus war auch der Knaller.

"Wenn ich die zwei allein erwische, dann zieh ich denen die Ohren lang, von hier bis Brünn!" Bei Tims Ausspruch am Ende, "Die Dinge sind halt nicht immer so, wie sie scheinen, Herr
Kommissar Schalavsky!", hätte ich mir noch ein "Alte Kriminologenweisheit!" hinterher gewünscht.
Die Szene mit Nicks Vater, wie er
Absolute War, die lizenzfreie Version von
Total War, zockt (und dabei selbstverständlich mit den Deutschen den 2. Weltkrieg gewinnen will), zeigt eindrücklich, dass TKKG auch heutzutage nicht komplett von Klischees befreit ist. Es sind nur eben andere als früher.
Für die Folge hätte ich sogar die perfekten drei Worte (Grüße an "Die rasende Hängematte"), die schon in der Folge enthalten sind: "Alt wie Kaffee."
Geschrieben von Murphy am 14.06.2021 um 21:23:
Der Silvester-Fall
Der neueste Fall für TKKG spielt an nur einem Tag: Silvester. Die TKKG-Bande bekommt es mit einem besonderen Diebstahl zu tun. Die Geschichte ist stets kurzweilig und wird einige Male spannend. Die Atmosphäre ist stets gelungen. In dieser Episode wird über soziale Netzwerke debattiert und Karl nutzt sie für die Ermittlungen. Ein merkwürdiges Detail ist mir in der Story aufgefallen: Klößchen weiß nicht was in Sacher-Torte drin ist. Es gibt auch diesmal den serientypischen Humor zu hören. Das interessante Cover zeigt eine brenzlige Szene aus der Hörspielhandlung.
Die Sprecherleistungen sind hervorragend. An den neuen Karl-Sprecher Tobias Diakow habe ich mich inzwischen gewohnt. Seine Darbietung ist auch besser als in der Vorgängerfolge. Die anderen drei Hauptsprecher lassen auch diesmal nichts anbrennen. Von den Gastsprechern haben mir Peter Weis als Stefan Thomsen und Thomas Ritter-Fent als Ober Molnár am besten gefallen. Wolfgang Kaven ist als Erzähler gut.
Die Zwischenmusiken sind ausgezeichnet. Erfreulicherweise gibt es auch einige ältere Stücke vom Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre zu hören. Geräusche und Effekte sind erstklassig in das Hörspiel eingebaut worden.
Fazit
„Verfolgungsjagd vor Mitternacht” zählt zu den besten TKKG-Hörspielen aus der Phase 180 bis 207. Die Folge landet sicher öfters in meinem CD-Player.
8 Punkte
Geschrieben von Kris am 14.08.2021 um 18:45:
Nur etwas am Rande: Ich finde den Spruch von Professor Vierstein "Ich bin Physiker, ich darf das" so lustig. Ich habe den schon in den verschiedensten Varianten auf der Arbeit gehört, meistens gefolgt von etwas sehr, sehr dummem

Deshalb war ich auch etwas verblüfft, dass dann gar nichts passiert ist
Geschrieben von Volker_Mars am 10.07.2024 um 17:24:
Ich schwanke zwischen 6 und 7 Punkten... und muss die niedrigere Bewertung nehmen, wenn ich sehe, welche Folgen 7 Punkte bekommen haben.
Ich fand es schön, dass es sich mal nicht um Weihnachten dreht, sondern mal um den Jahresausklang.
Der Fall ist kompakt, aber irgendwie kickt er mich nicht so ganz.
Geschrieben von Klara_Fall am 21.01.2025 um 13:21:
| Zitat von Kris: |
Nur etwas am Rande: Ich finde den Spruch von Professor Vierstein "Ich bin Physiker, ich darf das" so lustig. Ich habe den schon in den verschiedensten Varianten auf der Arbeit gehört, meistens gefolgt von etwas sehr, sehr dummem
Deshalb war ich auch etwas verblüfft, dass dann gar nichts passiert ist
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Das kann ich mir vorstellen ;-)
Denn an der Stelle habe ich etwas gezuckt. Und (oder habe ich es falsch in Erinnerung - immerhin ist der Jahreswechsel, zu dem ich die Folge traditionell hörte "schon" drei Wochen her?) er erklärt es Gaby, wie eine Rakete funktioniert. Klaro, das muss man dem Mädchen der Truppe auch erklären, nicht allen Mitgliedern von TKKG. Ganz interessant fand ich Karls Beitrag, was welche Farbe bringt. Obwohl ich es auch sofort wieder vergessen hatte. Selbst ein paar Stunden später als ich dem Farbspektakel (und sonstigen Spektakel) der Nachbarn vom Wohnzimmer aus zuguckte), dachte ich nicht "oh, da ist dies und da das beigemengt".
Dass TKKG Feuerwerk kaufen (ja, ich bin keine Freundin davon), nehme ich ihnen schon etwas übel.
Ich weiß gerade (3 Wochen....) auch nicht, ob gesagt wird, dass man das Geld besser für den Tierschutz und Umweltschutz spenden könnte oder sich auf "Brot statt Böller" beziehen könnte.
Das Wiener Caféhaus wurde mir etwas zu ausführlich behandelt. Es hätte für mich besser zu "Geheimnis um" oder so gepasst. Obwohl es dem Hörspiel natürlich eine wunderbar skurrile Figur schenkt. Und um 22 Uhr (?) soll das noch geöffnet haben? An Silvester? (Oder auch da mittlerweile was in meinem Hirn verdreht?)
Dafür finde ich die Kritik an "Ballerspielen" (wenn auch etwas pauschal, aber für mein ganz persönliches Empfinden) gut. Und TKKG ist eben oft nicht differenziert, sondern oft etwas schwarz-weiß.
Der Fall an sich ist gut und trotz der o. g. Meckerei auf sehr hohem Niveau höre ich dir Folge zumindest einmal pro Jahr am 30. oder 31.12. - da gibt es Folgen, die ich seltener höre.
Inzwischen einfach zu viel Auswahl und da ich täglich nur ein halbes, max. ein Hörspiel höre, schaffe ich es bei ganz vielen Hörspielen einfach nicht öfter, wenn sie nicht z. B. mit einem Datum verknüpfe. Daher die Häufigkeit des Hörens eines Hörspiels bei mir nicht einziges Kriterium, ob ich eine Folge gut bewerte oder weniger gut.
In Relation zu anderen Hörspielen bekommt es
7 Punkte.
Geschrieben von HildaW am 10.02.2025 um 18:46:
15 Stunden vor Jahreswechsel und Klößchen ist das Stapfen durch den Schnee zu anstrengend.
Ein Einbruch, Kommissar Schalavsy ist vor Ort und findet einen Handschuh.
Auf in die Ermittlungen. Kleines Soziale-Medien-Bashing, immerhin wird erwähnt, dass es nicht NUR Nachteile gibt.
Tolle Dialoge, viel Humor, ein paar Klischees.
Zeitdruck und viel Spannung, allmählich gewinnt man immer mehr Erkenntnisse.
‚Nanni‘ hat einen pubertären Sohn und ‚Cousine Elli‘ sitzt betrunken am S-Bahnhof.

Schön, die beiden auch mal in anderen Rollen zu hören.
Warum muss der arme Oskar nun ausgerechnet am Silvesterabend quer durch die Stadt mitgeschleppt werden? Und zum Thema (legales) Feuerwerk fehlt jede kritische Bemerkung.
Der Showdown zieht sich etwas, ansonsten ist das wirklich endlich mal wieder eine gute Folge.
Geschrieben von Mikosch373 am 29.12.2025 um 20:30:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Verfolgungsjagd vor Mitternacht (199)
Passend zu Silvester gibt es nun diese Folge. Der Titel ist schon mal einladend, der Klappentext hört sich auch gut an. Ich hoffe, die Gemütlichkeit, die darin vermittelt wird, schlägt sich auch in der Geschichte nieder. Das Cover sieht mehr nach Action aus, aber trotzdem stimmungsvoll. Bedenken habe ich jedoch, weil das für mich die erste Folge mit Rhea Harder-Vennewald als Gaby wird. Ich mag weder sie als Schauspielerin noch ihre Stimme. Ich glaube, es ist auch meine erste Folge mit Tobias Diakow als Karl. Da bin ich auch mal gespannt.
Die Folge beginnt ganz gemütlich mit TKKG auf Raketenjagd, auch wenn das ein paar Fragen aufwirft. Tobias Diakow als Karl ist sofort sehr on point, das gefällt mir gut. Rhea Harder-Vennewald scheint Gaby auch sehr solide zu interpretieren, jedenfalls erkennt man den Charakter. Ihre Stimme mag ich allerdings trotzdem nicht. Dass da ein Typ ein Videospiel über den Zweiten Weltkrieg spielt, ist ziemlich seltsam - und dann will er ihn als Deutscher auch noch gewinnen?
Danach plätschert die Folge ein bisschen vor sich hin, die Story ist nicht sonderlich spannend, aber dafür recht gemütlich. Für eine Silvesterfolge vollkommen okay. Dass Thomsen - oder wie ihn der Erzähler so liebevoll nennt: Tomsen - mit drinsteckt, ist keine wirkliche Überraschung. Aber dafür gibt es dann endlich mehr Spannung, als TKKG ihn und seine Komplizen beschatten. Das Feuerwerk und die Neujahrsgrüße am Ende runden die Folge schön ab. Es reicht gerade so für 9 Punkte.
Fazit: 9 von 10 Punkten
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