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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 18:53:
206 - Achtung, UFO-Kult!
Geschrieben von Serienfan am 12.02.2020 um 15:44:
Nicht unter den besseren Folgen einzuordnen, leider. Kann mein Gefühl beim Hören gar nicht recht beschreiben.
Geschrieben von MihaiEftimin am 11.05.2021 um 17:23:
Habe mir mal die Folge vorgenommen, die von den fünf, die mir noch fehlen, gemäß Klappentext am meisten Trash verspricht. Und was soll ich sagen ... ich denke, ich kann die Folge reinen Gewissens mit der "Sekte Satans" in einen Pott werfen.

Ich weiß echt gerade nicht, was ich zu der Folge sagen soll. Die Folge krankt prinzipiell am selben Problem wie beispielsweise "Blindgänger im Villenviertel" - sie ist totaler Trash, tut aber so, als ob sie ernstgemeint wäre. Am besten gefiel mir Klößchen, der wie üblich Sprüche liefern darf, und der hier vor allem charakterlich konsequent umgesetzt ist - schon in "Die Bettelmönche aus Atlantis" äußert er sein Unverständnis darüber, an was für einen Unsinn manche Leute glauben; sieht er allerdings etwas, das er sich nicht unmittelbar erklären kann, macht er jedoch gern mal den Peter Shaw. Auch Oskar bekommt seine wohlverdiente Aufmerksamkeit, er darf als Faustpfand für Setzpfand (höhö) dienen, was immerhin nach dem ja eigentlich schon fast gelösten Fall noch für ein wenig Dramatik sorgen darf.
Am witzigsten fand ich den Anfang. Und natürlich Schalavsky:
"Willi, der leitende Ermittler leitet die Ermittlungen!"
"Alte Kriminologenweisheit, schon klar."
Insgesamt nicht unbedingt eine der besten Folgen dieser Ära, erst recht nicht, wenn man sie fast direkt nach der fast makellosen 201 gehört hat.
Geschrieben von Murphy am 14.05.2022 um 22:03:
Die Folge ist arg mittelmäßig geworden
Die 206. Folge der TKKG-Hörspielserie dreht sich um eine UFO-Sekte. Das Thema UFO gab es bisher extrem selten im TKKG-Universum. Die Geschichte wird einerseits stringent präsentiert, andererseits wirkt sie bis zu der Entführung eines Tiers langweilig auf mich: Sie plätschert so vor sich hin, während die TKKG-Bande von einer Situation in die nächste stolpert. Das letzte Hörspieldrittel ist spannend und dramatisch. Der serientypische Humor ist wieder zu hören. Die Figurenzeichnung ist diesmal nur solide. Die Atmosphäre ist mittelmäßig. Das tolle Cover zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung.
Die Sprecherleistungen sind durchwachsen. Die Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern stechen nur Stephan Schad als Kommissar Schalavsky und Daniel Welbat als Herr Setzpfand positiv heraus. Bruno Harder als Moritz Balz fand ich für die Rolle nicht überzeugend genug. André Beyer als Thomas Kruse, Dagmar Dreke als Henna Fado und Herma Koehn als Frau von Trültzsch waren solide. Wolfgang Kaven war als Erzähler mal wieder sehr gut.
Die Zwischenmusiken sind überwiegend ausgezeichnet. Es gibt auch ein paar unauffällige Musikstücke zu hören. Geräusche und Effekte sind hervorragend in das Hörspiel integriert worden.
Fazit
„Achtung, UFO-Kult!“ ist eine arg mittelmäßige Episode der TKKG-Hörspielserie. Sie zählt zu Martin Hofstetters schwächsten Hörspielskripten.
5 Punkte
Geschrieben von bordini am 15.05.2022 um 03:17:
ich finde diese folge sehr unterhaltsam und spannend murfy, das ist nicht die erste folge in der es um ufos gibt. Die folge 15 ubos in bad finkenstein, die ist so ähnlich wie diese folge hier beide folgen sind sehr empfehlenswert man kann sich beide folgen anhören ich finde beide folgen sehr sehr spannend und unterhaltsam. Diese folge hier verspricht einiges an spannung in sich, der anfang so wie der schluss der folge sind beide auch sehr sehr spannend.
Geschrieben von Kris am 11.06.2024 um 09:05:
Nachdem ich schon im Elea Eluanda Thread etwas klugscheissen durfte, hier auch noch mein Senf, weil ich mich beruflich wieder sehr mit Kometen befassen muss
Zunächst: Brinkovski-Krasnov gibt es als Komet nicht (Oh welch Überraschung

). Ich habe aber mal versucht herauszufinden, durch welchen Kometen André Minninger sich zu dieser Story hat inspirieren lassen.
Der Komet ist also benannt, demnach ein periodischer Komet, denn diese Kometen sind durch das Minor Planet Center nummeriert. Ich habe die Datenbank mal befragt und zu der Zeit, in der das Hörspiel geschrieben wurde (Ende 2017/Anfang 2018), war
74P/Smirnova–Chernykh beobachtbar, aber mit einer Magnitude von 15 nicht von blossem Auge sichtbar. Natürlich könnte es auch
67P/Churyumov-Gerasimenko gewesen sein, von dem zu dieser Zeit immer mal wieder in der Fachliteratur zu lesen war, weil dort Amino Säuren und sonstige Moleküle nachgewiesen worden.
Übringens wird im September/Oktober C/2023 A3 beobachtbar sein, der mit einer (erwarteten) Magnitude von 3 von blossem Auge sichtbar sein sollte. Also nicht entgehen lassen!
Geschrieben von marcm200 am 11.06.2024 um 11:53:
| Zitat von Kris: |
| ... weil ich mich beruflich wieder sehr mit Kometen befassen muss |
müssen - das klingt, als gäbe es deutlich Interessanteres.
Krasnov hatte ich schonmal irgendwo im Zusammenhang mit Weltall gehört, und in der Tat ist es der Name eines Kraters auf dem Mond. Vielleicht hat sich Minninger davon inspirieren lassen?
Und ist Brinkovski vielleicht, in irgendwelchen Schreibweisen mit kleinen Änderungen, auch ein Name aus der Kosmologie o.ä.?
Geschrieben von Kris am 11.06.2024 um 12:13:
@marcm200 Interessant sind sie schon, das will ich nicht abstreiten, aber eigentlich hatte ich gehofft, mal von Kometen wegzukommen, aber sie verfolgen mich immer wieder
Ich wusste gar nicht, dass es den Krater gibt, aber cool! Dobrovolʹskiy oder Tsiolkovskiy hätte ich sonst spontan noch gefunden auf dem Mond, sonst gäbe es noch den Jarkowski-Effekt als potentiellen Namenspaten, der recht bekannt ist.
Minkowski wäre der Name, der im Zusammenhang mit Kosmologie gerne Mal fällt, denn mit der Minkowski-Metrik muss man sich herumschlagen, wenn man Hardcore Kosmologie machen möchte. Ich durfte dem zum Glück nach einem Semester den Rücken kehren und habs nie ganz verstanden
Edit: Gerade nochmal in meine Vorlesungsnotizen reingeschaut und die Minkowski Metrik beschreibt in der Kosmologie die Form der vierdimensionalen Raumzeit. Ich starre die Formel an und sie sagt mir genau gar nichts mehr 😂 😅
Geschrieben von Volker_Mars am 25.08.2024 um 21:55:
Befehle - Großer Saul!
Gib der Folge 10 Punkte...
Nein, aber 9 sind es!
So Sektenkrams finde ich in der Serie immer gut umgesetzt!
Schön auch zu sehen, dass am Ende ein paar Leute dann doch mal aufwachen.
Ich mag die Folge sehr gern!
Geschrieben von Chantal-Marie am 02.01.2025 um 17:09:
Ich weiß gerade so gar nicht, wie viele Punkte die Folge bekommen soll. Sie hat mich definitiv unterhalten, aber sie war auch sehr trashig. Keine Ahnung, ob ich das gutem oder schlechtem Trash zuordnen soll.
Sekten finde ich spannend, aber diese Umsetzung ist denke ich jetzt nicht so realistisch. Auf mich wirken Sekten schon gefährlicher, die Leute hier waren ja schon eher fast albern.
Dadurch, dass die Folge mich wirklich unterhalten und irgendwie mitgerissen hat kriegt sie 6 Punkte, die Geschichte ist aber wirklich etwas abgedreht.
Geschrieben von HildaW am 14.02.2025 um 18:16:
TKKG planen, den Kometen „Bikini-Krasso“

zu beobachten. Erstmal schwimmt man jedoch zur Herbsteinvilla, und wundert sich, dass der Typ da nicht begeistert ist.
TG schleichen sich in die Villa und werden entdeckt – sie haben Fußspuren hinterlassen, welch Anfängerfehler.
„Wir sind TKKG – ruf uns, wenn du uns brauchst, Moritz.“ Was der prompt macht. Bisschen konstruiert, aber irgendwie braucht man ja einen Grund, sich einzumischen.
„Ich bin Tim und haben eine Nachricht für euch!“ So überzogen, dass es absolut lächerlich klingt.
Polizei, Befragung, die neue Villenbesitzerin ohne Ahnung.
„Frau von…?“ „Trültsch!“ „Gesundheit!“
Klar, dass so jemand mitten in der Nacht alleine aufkreuzt, statt das von Anwälten erledigen zu lassen. Allerdings ist der Auftritt wahrhaft unterhaltsam.
Ermittlungen am nächsten Tag, der arme Oskar gerät mal wieder in Gefahr. Es zieht sich.
Abschließendes Baden.
Bisschen langatmig, sehr viel beobachten und belauschen, erst ab der Hälfte ist es ein Kriminalfall, leider dreht es sich sehr um die Oskar-Rettung. Hätte trotz Trash interessant werden können, leider ist zu viel Füllstoff drinnen.
Geschrieben von Klara_Fall am 26.03.2025 um 07:53:
Längere Zeit hatte ich diese Folge nicht gehört, da sie mir zu absurd wirkte.
Jetzt hatte ich sie mal wieder im Player und war insgesamt doch angenehm überrascht.
"Es gibt nichts, was es nicht gibt", stelle ich immer wieder fest. Und daher scheint mir mittlerweile auch die Zeichnung dieser Sekte nicht mehr so an den Haaren herbeigezogen wie noch vor einigen Jahren. Und ich kann mir vorstellen, dass diesen Versprechen und Methoden der Sektenführer tatsächlich Menschen folgen würden. Zellreinigung, "rein" sein ... wirkt es auf mich im ersten Moment

... je länger ich darüber aus Perspektive eines "geistig gebrochenen" (so wird es im Hörspiel gegen Ende einmal, glaube ich, genannt) darüber nachdenke ... ja, es kann erstrebenswert sein und ich kann bereit sein, dafür viel Geld auszugeben und alles Andere auszublenden. Es sollte ja hier nicht auf eine konkrete Sekte hingewiesen werden, sondern allgemein vor Sekten gewarnt werden und eine Geschichte um das kriminelle Potential von Sektenführern gesponnen werden.
Für Kinder kommt mir die Warnung in "Bettelmönche aus Atlantis" aber zielführender und eindringlicher rüber. In diesem Hörspiel hätte ich als Kind wohl noch keine Warnung gehört und hinterfrage es erst jetzt mit Erwachsenenohren.
Daher kann ich diese Beschreibung der Sekte aber mittlerweile akzeptieren. Den Titel hätte ich dennoch anders gewählt. Ja, diese UFO-Sache ich ein Aspekt, aber es geht auch um viel mehr.
Interessant finde ich bei Theo Balz (ich muss da immer an die frühere Journalistin Sabine Christiansen und deren Ex-Mann Theo Baltz denken) die schnelle Wandlung und wie emotional stabil er wirkt. Denn wenige Tage nach dem Ende der Sekte scheint mir die Zeichnung von Setzpfand (ich verstehe immer und immer wieder "Sechspfand" - aber das ist ja nicht erheblich) plausibel. Mich hat beim Hören heute nachdenklich gestimmt, wie ich einem solchen Menschen in Setzpfands Situation begegnen würde - sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Und ja: er tut mir schon leid.
Auch glaubhaft ist für mich Gabys Verzweiflung und Angst um Oskar, als Setzpfand ihn in seiner Gewalt hat. "Die schlimmsten 40 Minuten ihres Lebens" hinterfrage ich trotzdem. Denn dafür hat sie im Laufe der Serie doch schon viele andere Situationen erlebt, die kritisch waren. Die Szene mit Schalavsky am Klingelbrett fand ich auch grenzwertig ...
Es wird keine Lieblingsfolge mehr von mir werden, aber hat dieses Mal echt was in mir berührt und ich bin froh, dass ich nie den Lehren und der Abhängigkeit einer Sekte verfallen war.
Daher 7 Punkte (bei mir fließt immer auch ein in die Bewertung, ob ich sie seit jeher mag und ob ich sie künftig häufiger hören möchte).
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