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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 19:24:

  208 - Geheimnis im Tresor




Geschrieben von MewMew am 09.02.2019 um 19:08:

 

Wow, eine super Folge! Spätestens hier merkt man nun, dass die Geschichten tatsächlich wieder an die älteren Hörer gerichtet sein sollen. Eine Klassenfahrt im Ski-Gebiet und dann überstürzen sich die Ereignisse. Die Spannung wird konstant gut gehalten und ich empfinde, dass die Charaktere schon sehr lange nicht mehr in solch einer brenzligen Situation waren, die wirklich hätte schief gehen können. Da war das Glück nicht immer auf deren Seite. Finde ich eine tolle Figurenentwicklung. So darf es gerne weiter gehen. Thumbs Up



Geschrieben von Tranquiliser am 19.02.2019 um 19:02:

 

Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Die Spannung bleibt beinahe konstant und dieiSituation erreicht schließlich ienen Punkt, mit dem man vorher nicht gerechnet hat. Wahrscheinlich lässt sich die derzeitige Entwicklung auch mit der Einführung von TKKG Junior begründen, weil die Zielgruppen nun besser aufgeteilt sind.



Geschrieben von Benjamin1557 am 19.02.2019 um 19:19:

 

Da ich gerade einen kompletten Durchlauf von TKKG mache, bin ich gestern bei Folge 105 TKKG 105 Vermisste Kids und Killerpflanzen angelangt und habe zuvor die 208 gehört.

Ich kann mich aufgrund dessen komplett anschließen, eine richtig gut neue Folge. Thumbs Up



Geschrieben von Mangobanane am 19.02.2019 um 20:12:

 

Ich bin ehrlich gesagt sehr positiv überrascht. Folge 208 ist die beste TKKG-Produktion seit Langem (hmm, es sei denn, der immer noch nicht fertig gehörte Adventskalender läuft noch zu Hochtouren auf...) und das nach fünf Folgen in Folge, die alle mäßig bis schwach waren.
Die Klassenfahrt-Atmosphäre umgeht man ähnlich wie bei Fünf Freunde 129 mit dem Zeltlager dort sehr geschickt (wobei ich mich frage, was daran neuerdings so schwer ist, eine Menge Kinder/Jugendliche im Hintergrund plappern zu lassen). Die Anspielung auf Folge 5 „Phantom auf dem Feuerstuhl“ (jetzt wissen wir endlich, warum die Klassiker gerade jetzt als Download zurückkehren) wäre jetzt nicht unbedingt notwendig gewesen, man hätte Bienert auch durch jeden anderen Lehrer ersetzen können, aber schön ist es natürlich trotzdem. Zudem fühlte ich mich bei Klößchens Aktion am Ende ein wenig an seine Heldentaten zwischen Folge 22 und 24 erinnert.
Bei Tim darf es jetzt endlich auch mal wieder ne blutende Nase sein, die er jemandem verpasst. Wir machen langsam Fortschritte. Allerdings wirkt das auf mich immer ein bisschen lächerlich, weil man diese Szenen gefühlt total in die Länge zieht und Tim 99 Prozent dieser Zeit nur droht und mit seinen Künsten angibt und dann ganz kurz - wenn überhaupt - irgendwann einmal treten / hauen darf.
Karl ist in der Folge nicht ganz so präsent, nur an den Stellen, wo er sich sinnvoll einbringen kann (also: Lexikon spielen). Geschenkt, sicher gab es auch bei Stefan Wolf Folgen, in denen Karl noch weniger Text hatte. Und Klößchen ist eben Klößchen, der die meiste Zeit über nur Schokolade im Kopf hat.
Gaby spricht dafür umso mehr, gelegentlich nervt mich Rhea Harder noch, aber es geht. Eine neue Gaby-Entführung war ja wohl auch längst überfällig Fettes Grinsen .
Die Story ist jetzt nicht sonderlich kreativ, wird aber stark erzählt. Zum Einen wegen der (etwas zu reduzierten) Charaktere, bei denen man nicht immer gleich weiß, wohin man sie stecken soll, zum Anderen wegen der hohen Dramatik, die es in so einer Form bei TKKG in 208 Folgen wirklich sehr selten gab (wenn überhaupt?). Hier ist die Reduzierung auf die unbedingt notwendige Soundkulisse sowie die sehr dezente Musik bei den Szenen in der Seilbahn dramaturgisch gesehen ein Pluspunkt, allerdings nur aufgrund des Schnee- und Kältesettings. Es ist tatsächlich fast schon ein kleiner Thriller geworden, der in der ersten Hälfte mit recht flotten Szenenwechseln, gut platziertem Humor und einer sich langsam gelungen aufbauenden Story punktet, während in der zweiten Hälfte Dramatik, Spannung und Action überwiegen.
Unpassende Musikeinsätze, zu viel Kindlichkeit oder steril wirkende Szenen sind nicht dabei. Ebenso können die Sprecher sehr überzeugen. Lediglich die Nachbarin von Schlegel habe ich zunächst für ein junges Mädchen gehalten, sie fängt sich allerdings bereits im Laufe ihrer kurzen Passage.
Negativpunkte sind einmal mehr der Erzähler, insbesondere zum Schluss, wenn er schon die Action beschreiben muss, dann bitte mal mit mehr Power, sowie Tims Art, wie er einfach drauflos unüberlegt Leute mit seinen Vermutungen konfrontiert. Das ist ziemlich unvorsichtig und passt nicht wirklich. Ansonsten kann ich hier aber gar nicht klagen. Je tiefer die Temperatur im Hörspiel laut Erzähler sank, desto kälter ist mir innerlich geworden und einmal habe ich mich sogar gefragt, ob ich mir das jetzt wirklich anhören will/kann. Das spricht enorm für eine Folge, bzw. dafür, dass die Dramatik gezündet hat.

Fazit: So stark wie mindestens seit Folge 199/200 nicht mehr, weiter so! Die Story könnte gerne komplexer und angereichert mit mehr Sprechern sein, Tim ist auf einem guten Weg bzgl seiner Kampfkünste, der Rest stimmt relativ gut. Ich vergebe eine 1-.



Geschrieben von Dominik am 01.03.2019 um 12:21:

 

Das meiste wurde schon geschrieben: Die Folge ist actionreich, hat Tempo und Spannung und die Sprecher sind allesamt gut drauf. Eine gute Folge, die man öfter hören kann.

8/10 Punkten



Geschrieben von Klößchen-Fan am 06.06.2021 um 21:32:

 

Die 208 ist aus mehreren Gründen meine Lieblingsfolge!
1. Die Sprecher Leistungen sind hervorragend.
2. Die Story ist gut, die Charaktere facettenreich.
3. Speziell im Vergleich mit den Vorgängern ist diese Folge wie eine Erlösung.
4. Ich habe diese Folge mit Vorfreude, auf meine eigene Klassenfahrt in den Schnee, gehört.
5. Klößchen spielt eine wichtige Rolle. Tim und Klößchen haben mal Plätze getauscht Klatschen . Da Klößchen von den Autoren sonst oft dazu genutzt wird eine Geschichte, mit dem ein oder anderem tollpatschigen Nießer usw., zu strecken, war diese Folge eine willkommene Abwechslung.

10/10, wenn nicht mehr Zwinker

LG Klößchen-Fan



Geschrieben von Murphy am 22.05.2022 um 16:27:

 

Ein unaufgeklärtes Verbrechen von 1990!

Die 208. TKKG-Hörspielfolge von Autor Martin Hofstetter spielt mal wieder außerhalb der Millionenstadt. Diesmal sind keine Ferien, sondern TKKG ist auf einer Klassenfahrt. Innerhalb des TKKG-Universums ist es nach Folge 116 und 145 die dritte Klassenfahrt. Während der Handlung haben die Mitschüler der vier Hauptprotagonisten keinen Text. Nach sehr langer Zeit ist mal wieder Lehrer Dr. Bienert dabei. Seinen letzten und zugleich einzigen Auftritt hatte er in der Klassiker-Folge fünf.

Der Fall erweist sich als einigermaßen komplex und in der zweiten Hälfte sehr spannend. Die Geschichte ist deutlich härter als in der jüngeren Vergangenheit der Hörspielserie. Durch das damals neue Junior-Spin-Off möchten vermutlich die Macher beide Serien deutlicher voneinander abgrenzen.

Die Figurenzeichnung ist solide, das ging schon oft besser. Der serientypische Humor ist auch vorhanden, allerdings diesmal unterdurchschnittlich. Die Atmosphäre (z. B. Winter, Skifahren) wird ausgezeichnet transportiert.

Das tolle düstere Cover zeigt eine dramatische Szene vom letzten Viertel der Story. Eine Hauptperson in Lebensgefahr gab es bisher selten als Titelillustration.

Die Sprecherleistungen können alle völlig überzeugen. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig. Von den Gastsprechern haben mir Peter Buchholz als Dr. Bienert, Stefan Brönnecke als Schröder und Daniel Schütter als Max Fliege am besten gefallen. Wolfgang Kaven ist als Erzähler gewohnt gut.

Die Auswahl der Zwischenmusiken ist ausgezeichnet. Geräusche und Effekte sind super in das Hörspiel integriert.

Fazit

Die Episode „Geheimnis im Tresor“ ist härter als in letzter Zeit und überdurchschnittlich spannend geworden. Meiner Meinung nach ist das die beste TKKG-Hörspielproduktion der letzten 50 Folgen. Wenn ich die gesamte Hörspielserie zum Einordnen heranziehe, zählt die Nr. 208 zu den 70 besten TKKG-Hörspielen (Stand Januar 2019).


9 Punkte!



Geschrieben von marcm200 am 12.03.2023 um 15:26:

 

Hm.
Spoiler

Sehr wenig Detektivarbeit (Auffinden eines Casinodokumentes), ansonsten kann man Tkk beim Erfrieren auf dem Sessellift zuhören - und Gaby wird nonchalant mehrfach mit dem Tode bedroht.

Dann habe ich die Folge abgebrochen, da sie mich als Erwachsener nicht mehr unterhalten hat - und dies auch als Kind nicht getan hätte.

1/10 Punkte.



Geschrieben von Klara_Fall am 10.07.2024 um 07:37:

 

Im Player gestern oder vorgestern diese Folge "gefunden". Obwohl ich mir sicher bin, dass ich sie schon einmal gehört hatte, fiel mir weder beim Lesen des Titels irgendwas dazu ein noch im Laufe des Hörens hatte ich eine Idee, wie es ausgeht (außer natürlich, dass TKKG überleben, da es ja mittlerweile weitere Folgen gibt Zwinker ).

Die Folge hat mich angenehm überrascht.
Kleiner Kritikpunkt: Dr. Bienert lässt TKKG nur aufgrund der Sache mit dem Phantom auf dem Feuerstuhl mehr durchgehen und dass TKKG so auf dem "Take care" rumreiten. Gerade auf Klassenfahrt wird ein Lehrer nicht eben mal "ein Auge zudrücken" und sich dann schlafen legen. Daher erschließt sich mir der Sinn der "Take care"-Szene nicht. Auch, dass der Erzähler sich da noch einmischt, dass das ja wohl nicht auf das Liegen unter der Bettdecke bezogen sei oder so. Wenn vier Jugendliche auf Klassenfahrt da Worte des Lehrers in ihrem Sinne interpretieren wollen: okay. Aber dann auch noch der Erzähler als Nr. 5 im Bunde?

Für diese These, dass Bienert das nicht so meinte, spricht auch, dass er danach nicht mehr in dieser Folge vorkommt.

Aber nur so ergibt sich der Rest dieser guten Story, die für mich auch nicht vorhersehbar ist.
Ich mag, dass Klößchen mal "Held" sein darf und habe bei seinem Versuch, Englisch zu reden (mit imaginärem König) "from the Sessellift" richtig gelacht.

Dazwischen finde ich einige Szenen schon auch beklemmend, was in der Situation aber auch "angemessen" ist.

Werde die Folge sicherlich noch einige Mal hören in der Zukunft.
Für die 10 langt es nicht ganz, aber 9 Punkte sind drin.



Geschrieben von Volker_Mars am 25.08.2024 um 22:01:

 

Klasse Folge!

Läuft hier sehr oft.

Die Gangster haben mal was auf dem Kasten... und man hat wirklich mal das Gefühl, dass es für TKKG sehr eng werden könnte.

Keine Frage 10 Punkte! Thumbs Up



Geschrieben von Chantal-Marie am 02.01.2025 um 17:23:

 

Eine Folge, die ich auf jeden Fall öfter hören werde. Ich finde, dass man hier tatsächlich angangs mal nicht wusste, wer hier die Bösen sind.

Dass ein alter Fall auch direkt mitaufgeklärt ist fand ich auch gut.

Hier hat man im Gegensatz zur letzten Folge wirklich mitgefiebert, sowohl mit der entführten Gaby, als auch mit den anderen, die tatsächlich in Lebensgefahr schwebten.

Auch der Verweis auf Folge 5 ist ganz nett.


Ich hatte hier auch einen Verhörer. Der Erzähler sagte ja sämtliche Bücherregale aus dem Regal gefegt, mein Gehirn hat da erstmal was anderes draus gemacht. (Bei Spotify ist es Kapitel 10 ab ca. Minute 0:40)



Geschrieben von HildaW am 15.02.2025 um 18:12:

 

Klassenfahrt ins Skigebiet, bereits Tag 5, und ein Schneesturm zieht auf. Eine Geschichte von früher wird erwähnt.
„Passt auf, ein Audi!“ Schockiert Ein Auto auf der Skipiste? Ach so, ein Verhörer: ein Rowdy. Fettes Grinsen
Der Schneesturm ist da, der Skilehrer scheint ja wirklich sehr verantwortungsbewusst. Thumbs Up

TKKG suchen nach dem Rowdy, der Skilehrer will nicht helfen, sehr verdächtig!
Eine mitteilsame Nachbarin und ein geschwätziger Bekannter helfen weiter.
Rowdy Max Fliege wird aufgetan und Klößchen nörgelt, weil er friert.

Plötzlich die Erleuchtung: Irgendwie geht es um die Entführung im Jahre 1990, die unaufgeklärt blieb. Skilehrer Schlegel wird geradeaus beschuldigt, *hau-schubs* und Gaby wird endlich mal wieder entführt. Da war der nette Skilehrer nicht gar so nett, dafür erweist Rowdy Fliege sich als brauchbarer Hinweisgeber. TKK ermitteln, Klößchens Schokolade ist steinhart gefroren.
Bergstation, Gaby gefesselt, TKK hängen im Sessellift fest und haben dem Falschen vertraut. Hintergründe ausplaudern. Die gefrorene Unterhaltung im Sessellift zieht sich unendlich… Showdown, und dann zieht es sich wieder. Hin-her, erwischt, nee doch nicht…

Da kann ich die allgemeine Begeisterung nicht teilen. Die Story latscht zu lange gemütlich vor sich hin, bis endlich diese Entführung von damals ins Spiel kommt. Der Mittelteil ist spannend, danach wird alles langatmig. Reicht nur für Mittelmaß.



Geschrieben von Mikosch373 am 11.05.2026 um 14:55:

 

Achtung, Spoiler!

TKKG - Geheimnis im Tresor (208)

Ein toller Titel, der sofort neugierig macht und Spannung verspricht. Noch toller ist aber das Cover. Ich finde die TKKG-Cover bei Nacht ja sowieso am besten, aber hier wird durch die spitzen Berge und den vielen Schnee, Tim in Schal und Mütze auch eine eiskalte Atmosphäre geschaffen. Zudem erzeugt es Spannung, weil Tim sich das Bein hält und der Schneeflug angerast kommt. Dann die beiden Lichtakzente, die für ein bisschen Wärme sorgen, aber nicht ganz die Eiseskälte vertreiben können. Wow! Der Klappentext klingt okay.

Der Anfang ist leider etwas holprig und der Fokus liegt mir hier auch zu sehr auf einer Gaby, die mir nicht gefällt. Nach dem kleinen Zusammenstoß wird es aber atmosphärisch mit dem Fremden, der auf Gaby und Tim zuzukommen scheint. Musik, Geräusche und die beiden Sprecher*innen sind in dieser Szene wirklich top. Danach stürzt Tim sich in eine waghalsige Verfolgungsjagd, das erhöht dann nochmal die Spannung. Das Gespräch mit diesem Dr. Bienert ist mir dafür etwas zu gewollt. Sollte das mit „Take Care“ lustig sein?

Danach geht es ins Casino, aber leider nur kurz, weil TKKG nicht reinkommen. Diese erste richtige Konfrontation mit Max Fliege ist irgendwie total unangenehm, aber Gaby finde ich hier gar nicht so verkehrt. Eine Entschuldigung kann man wirklich nicht erzwingen. Danach darf Karl mal seiner Rolle als Computer gerecht werden und ein paar Details über die alte Geschichte mit dem Prinzen und seiner Frau erzählen. Auch die Szene, in der TKKG Schlegel und Fliege überraschen, finde ich nicht so gelungen. Wirkt sehr aufgesetzt.

Das mit Gabys Entführung geht mir auch etwas zu schnell und irgendwie wird sie mir auch zu oft entführt. Das ist ja fast wie Bob, der alle fünf Folgen sein Gedächtnis verliert. Wie Gaby versucht, Schlegel Informationen zu entlocken, ist mir auch zu gewollt. Keine gute Leistung von Rhea Harder-Vennewald. Wie die Jungs im Sessellift ihrem vorzeitigen Ende entgegensehen, gefällt mir dafür ganz gut. Tim will natürlich den Helden spielen, aber letztendlich ist es Klößchen, der ihn rettet. Das gefällt mir.

Dass Max Fliege ihnen auch zur Hilfe kommt, finde ich interessant, mir hätte es aber besser gefallen, wenn Karl mit dem Schneeräumer angekommen wäre. Dass er auch geholfen hat, geht wie üblich unter. Er darf dann nur noch sagen, dass er sich ein Dankeschön vom Prinzen, der jetzt König ist, wünscht. Dass Klößchen ausgelacht wird, als er seine Gewinnchancen realistisch einschätzt, ist dann natürlich ein letzter Skandal! Nein, im Ernst, ein schönes Ende. Dennoch hat die Folge so ihre Schwächen und wirklich gemütlich war sie auch nicht.

Fazit: 5 von 10 Punkten


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