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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 20:56:
075 - Lösegeld am Henkersberg
Geschrieben von Murphy am 26.05.2021 um 21:15:
Eine ungewöhnliche Entführung
Entführungen gab es schon öfters bei TKKG. Diesmal wird aber ein ganzer Schulbus entführt und das ist neu. Die Geschichte entwickelt sich zu einem Fall für Tim. Er löst ihn nämlich praktisch im Alleingang. Ab und zu unterhält er sich mit Klößchen, Karl ist nur am Anfang dabei. Trotzdem hat mir der Fall gefallen, da es eine interessante Geschichte ist. Ab und zu wird es auch spannend.
Die Sprecher sind alle gut aufgelegt. Allen voran Stadtstreicher Leo, der von Gottfried Kramer gesprochen wird. Er fragt Klößchen, ob der Jaguar ein Taxi sei. Sehr drollig. Auch die anderen Ganoven sind in ihren Nebenrollen gut. Kommissar Glockner, gesprochen von Edgar Bessen, ist wie immer überzeugend. Alexandra Doerk als Alice weiß auch zu gefallen. Erzähler Günter König spricht seinen Part gut. Die vier Hauptsprecher machen einen guten Job. Der größte Teil fällt diesmal auf Tim.
Das Cover zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung. Leider wird dadurch eine Überraschung verraten, die bei der Geldübergabe passiert, deshalb gefällt mir das Cover nicht.
Fazit
Eine relativ gute Folge, die zu den ca 80 besten Folgen der Hörspielreihe gehört. Dass Tim den Fall im Alleingang löst und Karl nur selten zu hören ist, wird wahrscheinlich nicht allen Hörern gefallen.
6 Punkte
Geschrieben von MihaiEftimin am 10.09.2021 um 21:51:
Hurra, endlich mal wieder eine Entführung, und endlich ist mal wieder Gaby dran!

Dieses Mal ist sie es aber nicht alleine, sondern gleich der ganze Schulbus, den die Ganoven nach Gabys Auffassung für einen Geldtransporter der Landesbank halten. Dabei gibt es diesmal zwei Banden, von denen die eine die Geisel hat, während die andere abkassieren will. Auch Gabys Brieffreundin Alice befindet sich unter den Geiseln, was besonders tragisch gemacht wird, indem man sie unter einer Tropenkrankheit leiden lässt, für die sie ein spezielles Medikament braucht. (Spoiler!) Diejenigen, die die Folge nicht kennen, dürfen ja gern mal raten, auf wen die erste Bande es im Speziellen abgesehen hat ...
Über die Sprecher muss ich wohl wenig Worte verlieren, denn die Liste oben enthält haufenweise Legenden. Andreas "Skinny"/"Morton" von der Meden, Lutz "Fünf-Freunde-Erzähler"/"Bösi McEvil bei unterschiedlichen Gelegenheiten" Mackensy, Alexandra "Jelena Charkova" Doerk, Holger "Inspektor Cotta" Mahlich, Norbert "Thomas Sullivan Magnum III." Langer, Gottfried "Java-Jim/Rama Sidri Rhandur"/"Dr. Ottmar Tickl"/"der piekfeine Angler Mr. Farrier"/"ich könnte ewig so weitermachen" Kramer ... das volle Programm. Die Musikuntermalung ist top, ebenso die Geräuscheffekte. Lediglich Veronika Neugebauer wurde in den 70er-Folgen mehrmals reingeschnitten und wirkt daher völlig überdreht.
Letzterer Punkt ist der einzige Grund, warum die Folge es bei mir nicht zu 10 Punkten schafft.
Geschrieben von Volker_Mars am 02.01.2023 um 12:22:
Wenn eine Kneipe zum halben Ohr heißt, spricht das wohl schon für sich.
Die Stimme war wirklich exorbitant gut gesprochen von Lutz Mackensy.
Unheimlich, wie viele Einsätze er allein in den 70-er Folgen hatte.
Ich vergebe 9 von 10 Punkten.
Geschrieben von Chantal-Marie am 24.10.2023 um 00:24:
Finde die Handlung an sich richtig gut. Es war auch durchgehend spannend und Entführung geht eh immer. Aber mich hat´s etwas genervt, dass man nichts von der Gefangenschaft an sich mitbekommen hat. Die Entführung an sich war aber richtig gut.
Geschrieben von Klara_Fall am 13.07.2024 um 09:23:
Als Kind/Jugendliche habe ich die Folge seltener gehört, weil ich
a) zuviel Mitleid mit der kranken Alice hatte und ich fand, dass darüber, wie sie das Warten auf die Medikamente, was ja mehrfach erwähnt wird, dass sie sie dringend braucht, verkraftet
b) als nicht so ganz stimmen-affiner Menschen, obwohl die Stimmen schon bekannt und unterscheidbar sind, nur schlecht auseinanderhalten konnte, welcher der vielen Männerstimmen (und gefühlt auch alle etwas älter) wer ist und wer daher was dann sagt.
Letzte Nacht gehört. Obwohl beim Hören sehr müde, dieses Mal besseren Überblick gehabt, wer wann wo ist und wie der Fall aufgelöst wird.
Trotzdem zum Mal-Nebenbei-Hören ein für mein Empfinden eher komplexer Fall.
Sprecherleistungen - wie gesagt: hochkarätig besetzt!!! - durchweg gut.
Schön, der Twist, dass Klößchen erst "der Dumme" ist weil er sich hat das Köfferchen klauen lassen, aber es dann doch "für etwas gut war".
Alles in allem also "okay"" und 7 Punkte dafür.
Geschrieben von Holger am 13.07.2024 um 12:18:
Gab es nicht mal ein Comic zu dieser Geschichte? Ich hatte jetzt an das Ehapa Comic 1/1989 gedacht, "Der gekidnappte Schulbus", aber das ist nicht wirklich die ganze Geschichte. War es vielleicht eine der Geschichten aus den Zeichenblocks? Oder leide ich schon an altersbedingter Einbildung?
Geschrieben von HildaW am 18.09.2024 um 11:35:
Klößchen ein Stadtstreicher entwendet Frau Sauerlichs Schmuckkoffer, TKKG nehmen die Ermittlungen auf.
„Ein Mensch flog, obwohl er keine Flügel hatte, durch die Drehtür auf die Straße...“ , erzählt der Erzähler.
Klößchen lief rot an und verdrehte die Augen... Weil Alice ihm gefällt.
Alice zeichnet nach Klößchens Angaben ein Phantombild, der fliegende Kneipengast ist der Schmuckräuber, was Klößchen übersah, weil er gerade mit Schokolade beschäftigt war. Etwas konstruiert, aber sonst wäre die Geschichte zu kurz geraten.
Alice muss mit in den Schulbus, Überfall, Gaby albert und geht die Gangster an. Schöner Hintergrund mit den „Schülergeräuschen“, da könnte sich die eine oder anderen Serie heute mal dran orientieren.
Umsteigen in einen Möbelwagen und damit erstmal aus der Geschichte geräumt.
Tim und Klößchen finden den Schulbus, der Busfahrer scheint mehr Angst als alle Schüler zusammen zu haben.
Kommissar Glockner leitet SoKo, obwohl Gaby unter den Entführten ist. Warum war Karl nicht im Bus? Warum hörte man nie zuvor vom Schulbus? Okay, ich frage schon wieder zu viel.
Tim macht den Boten, das Lösegeld wird mittels Hubschrauber geholt.
Zurück im Präsidium, der Entführer hat sich erneut gemeldet und will endlich sein Geld.
Dann die Entwirrung und die Hintergründe, Penner Leo hat auch auch noch einen Auftritt.
Spannende Idee, schön wie die zwei Fälle sich vermischen und die zerstrittenen Täter sich gegenseitig ärgern. Aber insgesamt trotzdem nicht so richtig gut. Irgendwie etwas löchrige Geschichte und schade, dass man so gar nicht erfährt, wie es den Schülern im Möbelwagen ergeht.
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