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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 08:52:
065 - Sklaven für Wutawia
Geschrieben von Murphy am 14.06.2021 um 21:12:
Klößchens ungewöhnliche Wette
In dieser Folge geht es um Menschenhandel. Eine Wette als Auslöser für einen Fall gibt es zwischen Folge 1 und 187 nur in dieser Episode. Da der Hörspielskriptautor einige Erzählstränge gekürzt hat, wird die Hörspielhandlung stringenter und Karl und Gaby kommen in der Story noch weniger vor, als im Buch. Die beiden sind diesmal absolute Randfiguren. Für Klößchen gibt es etliche neue witzige Sprüche. Trotz der oftmals düsteren Atmosphäre wirkt das nicht deplatziert. Besonders hängen bleibt natürlich das Philosophenquiz bei der Party. Die Figurenzeichnung ist sehr gut gelungen. Teile der Fanbase sieht es kritisch, dass die TKKG-Bande früher eine andere Meinung über Stadtstreicher, Penner und Obdachlose hatte, als in dieser Folge. Als Paradebeispiel gilt die Folge „Der letzte Schuss“, die vor „Sklaven für Wutawia“ erschienen ist. Mich hat das nie gestört, ich gestehe Kindern durchaus zu, im Laufe der Zeit, ihre Meinung auch mal zu ändern.
Das tolle Cover zeigt die Befreiungsaktion von Tim und Klößchen.
Die Sprecher sind alle hervorragend. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die Hauptsprecher Sascha Draeger als Tim und Manou Lubowski als Klößchen sind wieder erstklassig in ihren Rollen. Niki Nowotny als Karl und Veronika Neugebauer als Gaby haben diesmal kaum Text. Von den Gastsprechern haben mir Anne Schermutzki als Würgegriff-Paula, Harald Eggers als Herr Färber und Gerlinde Dillge als Petra Dalmig am besten gefallen. Als Erzähler leistet Günter König gute Arbeit.
Die Zwischenmusiken sind sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden. Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet.
Fazit: Das Hörspiel ist stets interessant und unterhaltsam, manchmal spannend und bietet top Sprecherleistungen. Eine sehr empfehlenswerte Produktion.
9 Punkte
Geschrieben von Volker_Mars am 01.11.2022 um 23:34:
Das schöne an der kindlichen Fantasie ist eben, dass man sich alles immer genauestens vorstellt. So habe ich mir diese Folge an unserem Mittellandkanal vorgestellt, der durch Hannover fließt.
Ich wohne nicht unweit von ihm.
Die Charaktere in der Folge sind für mich super und das Ende kommt zwar überraschend, aber ebenso war ich baff, wer sich da als Täter entpuppt.
Würgegriff-Paula ist für mich in der Serie eh eine unvergessenen Nummer!
10 Punkte!
Geschrieben von LukasLev36 am 05.11.2022 um 15:17:
Würgegriff-Paula ist cool und ich mag auch die Geschichte mit der Wette. Die Brücke, unter der sie schlafen, stelle ich mir wie die eine Brücke über den Finowkanal vor (da habe ich ganz in der Nähe gewohnt), wo es auch immer leicht nach Pisse riecht, also passend zur Obdachlosen-Thematik. Dass unter den Obdachlosen das Gesetz des Stärkeren gilt, ist zwar nicht schön, aber wohl bittere Realität.
Leider finde ich das Ende nicht so gelungen, irgendwie zu unspektakulär.
Insgesamt ist es aber trotzdem eine gute Folge.
Geschrieben von Chantal-Marie am 15.10.2023 um 17:32:
Eigentlich hätte man aus dieser Folge richtig viel rausholen können, so dass es für mich sicherlich ne 9 bis 10 Punke Folge hätte werden können.
Das mit der Wette finde ich super, daraus könnten Tim und Klößchen denke ich viel lernen. Es war auch interessant zuzuhören, wie die beiden als Obdachlose klarkommen. Dass immer wieder jugendliche Obdachlose verschwinden ist auch exrem spannend. Es lief ja auch darauf hinaus, dass Klößchen und Tim von dieser Sekte entführt werden, was dann auch passiert ist.
Aber mich hat es wirklich gestört, dass das erst ganz am Ende passierte und deswegen alles so schnell und einfach ging. Ich hatte das Gefühl, dass die Folge größteneils aus Anfang, ein bisschen Mittelteil und ganz wenig Ende bestand. Dafür gibts definitiv Punktabzug
Geschrieben von Klara_Fall am 09.01.2024 um 13:32:
Den Einstieg finde ich heute als Erwachsene etwas übertrieben, dass T + K als "Jungpenner" entsprechend "ausstaffiert" werden müssen. Auch Jugendliche, die von zu Hause ausreißen, sind normal gekleidet. Das ist jedoch wohl wieder so ein TKKG-Ding.
Die Zeit, in der sie versuchen, sich in ihre Rolle einzufinden, finde ich gut. Würgegriff-Paula ist natürlich klasse. Auf der Party finde ich erstaunlich, dass Tim sich so viel über die Philosophen angeeignet hat. Da wusste/weiß er teilweise mehr als ich.
Was die Party mit dem Ende der Folge zu tun hat, hatte ich damals nicht kommen sehen - und ich weiß nicht, ob ich es heute sofort durchschaut hätte.
Gut, dass die Wette abgebrochen werden durfte.
Alles in allem keine Lieblingsfolge, aber solides Mittelmaß.
6 oder 7 Punkte? Gerade so die 7....
Geschrieben von HildaW am 04.09.2024 um 08:54:
Was für ein Titel.
Ein Wochenende auf der Straße unter Obdachlosen um eine Wette zu gewinnen.
„Alte Sachen, die gereinigt worden sind, die beiden müssen schließlich echt aussehen.“ Dann hätte man die Sache vielleicht besser ungereinigt gelassen.

Aber die Sachen sind ohnehin „etwas“ seltsam, jugendliche Ausreißer hätten doch wohl eher „jugendliche“ Kleidung.
Klößchen verzichtet freiwillig auf Schokolade
Verteidigung der Bauhütte. Thomas Naumann wieder mit Quietschestimme, wie schon in der letzten Folge.
Etwas nervig, wie Klößchen die ganze Zeit nach dem Essen nölt.
„Also komm, Beppo, wir gehen“ – „Seit wann nennst du mich Beppo?“
Tim und Klößchen werden mitgenommen zur Party, es geht zurück in die Hütte und morgens wachen sie auf einer Burg auf: „Bin ich jetzt ein Burgfräulein?“ erkundigt Klößchen sich.
Und dann wird alles fix (fast zu fix) aufgelöst, eine Sekte steckt hinter allem.
Die Folge verging ziemlich schnell, obwohl die eigentliche Geschichte erst gegen Ende in Gang kam.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 15.09.2025 um 13:02:
Die Folge ist für mich etwas schwer zu bewerten, weil manche Aspekte aus heutiger Sicht einfach gar nicht gehen:
Dass Tim und Willi für eine Wette, quasi zum Spaß, eine Zeit lang als Obdachlose leben wollen, obwohl es für andere Menschen bittere Realität ist, hat einen faden Beigeschmack. Ebenso die Tatsache, dass sie tatsächlichen Obdachlosen den Schlafplatz wegnehmen, nur weil Tim stärker ist, obwohl sie beide eine äußerst bequeme Schlafmöglichkeit im Internat bzw. bei Willis Eltern haben.
Abgesehen davon kommen in dieser Folge die Reichen der Millionenstadt nicht gut weg und werden fast stereotypischer dargestellt, als die Obdachlosen. Würgegriff-Paula ist natürlich legendär!
Die Folge ist sehr kurzweilig und unterhaltsam, was auch mit an Willis Sprüchen liegt ("Seit wann nennst du mich Beppo?", "Bin ich jetzt ein Burgfräulein?"). Man hätte sich für den Schluss allerdings etwas mehr Zeit nehmen können, denn so löst sich die Geschichte recht schnell und vor allem problemlos auf. Die Spannung, was es mit den verschwundenen Jugendlichen auf sich hat, wird leider auch etwas vom Titel gespoilert.
Tolle Sprechleistung, gute Geräusche, unterhaltsam, wenn auch nicht durchgängig spannend und manche Aspekte sind schlecht gealtert.
8 von 10 Punkten
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