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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 17:57:
023 - Kampf der Spione
Geschrieben von City_Uhu am 18.05.2021 um 13:17:
7 points...gefühlt manchmal 8 points
Hm...sie hat krass Kindheitsbonus...zum 9. Geburtstag zusammen mit neuem Kassettenrekorder und der 22 bekommen, von einer Tante, weiß ich noch.
Irgendwie als Kind schaffte sie es nicht, eine meiner Lieblinge zu werden, heute kann ich sie sogar besser hören als damals, ich hab sie als Erwachsener öfter gehört als früher, bin mir ziemlich sicher.
Volkert Kraefts Verzweifelung als in die Enge getriebener Plagiats Chemiker Grünke ist phantastisch gespielt, auch die Szene als Karsoff Hildchen Putz in der Garage überfällt, kann was.
Geschrieben von Murphy am 18.05.2021 um 13:48:
Meiner Meinung nach einer der schwächsten Klassiker
In diesem Fall geht es um konkurrierende Spione und NATO-Papiere. Das Thema passt nicht zu TKKG. Der Kriminalfall ist einerseits spannungsarm und andererseits sehr unrealistisch. Außerdem wirkt die Geschichte relativ dünn. Der Fall wirkt zu schnell aufgeklärt. Kommissar Zufall hält die Handlung zusammen. Die Figurenzeichnung war auch schon mal besser. Wenigstens macht der Humor einiges wieder wett.
Das tolle Cover von Reiner Stolte zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung. Die Illustration macht neugierig auf das Hörspiel.
Die Sprecherleistungen sind hervorragend. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern gefallen mir Reinhilt Schneider als Fräulein Putz, Volkert Kraefft als Herr Grünke und Claudia Schermutzki als Monika am besten. Als Erzähler ist Günther Dockerill wieder top. Von allen Erzählern der TKKG-Serie ist er der beste.
Die Auswahl der Zwischenmusiken der alten Abmischung ist wieder ausgezeichnet. Die Neuauflage ist diesbezüglich deutlich schwächer. (Ich kenne beide Versionen.) Bei der alten Version ist in einer Szene, in der der Schallplattenspieler läuft, witzigerweise die Titelmelodie von Larry Brent zu hören.
Fazit
Der „Kampf der Spione“ gehört aufgrund der oben genannten Gründe zu den schwächsten Klassikern. Innerhalb der gesamten Serie ist die Folge etwas unter Seriendurchschnitt. Ich höre die Nr. 23 selten.
And now the Points: Ich schwanke zwischen 4 und 5 Punkten. Ich entscheide mich für 5.
Geschrieben von City_Uhu am 18.05.2021 um 14:10:
| Zitat von Murphy: |
Die Auswahl der Zwischenmusiken der alten Abmischung ist wieder ausgezeichnet. Die Neuauflage ist diesbezüglich deutlich schwächer. (Ich kenne beide Versionen.) Bei der alten Version ist in einer Szene, in der der Schallplattenspieler läuft, witzigerweise die Titelmelodie von Larry Brent zu hören.
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Stimme ich zu, auch ich kenne beide Auflagen der Folge.
Gilt für zumindest die ersten 33 Folgen, da punktet die ein oder andere bei mir auch gerade deshalb noch was besser...
Geschrieben von Volker_Mars am 23.02.2022 um 23:54:
Industriespionage!
Eine gute/solide Folge.
Mochte ich früher noch einen Ticken lieber, aber alles in allem eine kurze knackige Folge die gut gefüllt wurde. Charaktere tun sich für mich jedoch nicht großartig hervor!
7 von 10 Sterne!
In diesem Sinne halte ich es mit Tarzan und verdufte mal eben wieder!
Geschrieben von City_Uhu am 01.06.2022 um 13:26:
Heute nach längerer Zeit mal wieder gehört:
Hat ihren ganz eigenen Reiz, weil reihenweise mega Sprüche geklopft werden, die alle zünden.
Die Story ist fast Nebensache, da die Dulli Spione zwar teils sehr bösartig rüber kommen, aber die eigentliche NATO Klau Affäre nicht sehr agent like wirkt, muss aber auch nicht für ein eigentliches Kinder / Jugendhörspiel.
Die finale Action mit dem Leierkastenmann, den Karl und Willi abzocken, das feiere ich immer wieder, wenn ich die Folge höre.
Wenn man aufmerksam zuhört, ertönt in manchen Szenen von Beginn an im Hintergrund die Drehorgelmelodie desselben, ein netter Wink mit dem akustischen Zaunpfahl !
Reinhilt Schneider als Hildegard Putz kann alle Register ziehen und spielt einmal mehr toll !
Das Buch kann ich auch empfehlen, die Spionebande wird hier ausführlicher beleuchtet und mancher im HSP fehlende Nebenschauplatz macht auch Spaß !
Die 23 fällt immer son bisschen hinten runter, von daher mal ein paar Pluspunkte an dieser Stelle.
Zur Sprecherliste hier:
Bernd Wacker wird von Gernot Endemann gesprochen.
Das ist nicht Joachim Baumert.
Geschrieben von Mangobanane am 03.06.2022 um 16:23:
| Zitat von City_Uhu: |
Zur Sprecherliste hier:
Bernd Wacker wird von Gernot Endemann gesprochen.
Das ist nicht Joachim Baumert. |
Geupdated. Bitte bei so was den Namen in der Info-Box ändern, wird sonst leicht mal übersehen und so hab ich es im Portal stehen.
Geschrieben von Olle_Viri am 15.07.2023 um 17:16:
Nach dem Tiger kommt der Papiertiger:
Nach dem Tiger sind die Spione los. Die einen versuchen den anderen gestohlene Dokumente aus Brüssel abzujagen. Hildegard Putz ist mit diesen gestohlenen Dokumenten aus Brüssel in die TKKG-Stadt unterwegs, als sie Tim per Anhalter mitnimmt in ihrem Auto. Der Grund warum Tim trampt: er hat sich beim Aufwärmtraining zu einem Judotunier verletzt und möchte in die Stadt zurück zu einem Arzt. Beim Kaffeetrinken in einer Autobahnraststätte bemerkt Tim einen Autoknacker (ein Spion) und kann ihn in die Flucht schlagen, doch Frau Putz besteht darauf, keine Polizei einzuschalten. Der Kampf der Spione ist entbrannt, und TKKG schon mittendrin. An den netten Einstieg kann ich mich noch sehr gut erinnern, da dies wohl meine erste Buchfolge war damals (ich kannte das Buch auch vor dem Hörspiel). Doch auch aus dem Hörspiel bleibt da nicht viel mehr hängen. Diese Folge ist einfach eine, die völlig unscheinbar bleibt und sofort wieder vergessen ist. Das gilt auch für die auftretenden Personen. Der Fall solide, aber sehr einfach konstruiert. Groß auszusetzen gibt es nichts, hängen bleibt aber auch nicht viel. Auch die Sprecher durchweg solide, wobei man Claudia Schermutzki (hier Monika Grünke) sehr gezielt einsetzen sollte, da ihre Sprecherstimme doch sehr speziell und markant wirkt (Typ jammerndes Naivchen oder beleidigte Leberwurst). Gleich nach ihrer Katie-Rolle in der 'Tigerfolge' war das vielleicht eher nicht so sehr geglückt, aber auch kein Beinbruch, da sie ihre Sache wie alle anderen Sprecher diesmal ganz gut macht. Insgesamt ein kurzes, blasses Hörpsiel, das überhaupt nicht hängenbleibt - ein zahnloser Papiertiger eben.
Zitate / lustige Szenen:
Lustig, wie sich Gaby über Klößchen aufregt und dabei mit Schimpfworten um sich wirft:
Klößchen:"Habt ihr Zwiebeln geschnitten?"
Gaby:"Ach halt doch die Klappe du Oberidiot."
Klößchen:"Ich dachte ja nur weil man dabei so heult."
Gaby:"Ach man Klößchen du Trottel, merkst du denn nicht, dass es nicht um Zwiebeln geht, sondern ein Unglück?"
Fazit: Kurz und einfach gehalten, diese unscheinbare Folge von der fast nichts hängenbleibt, aber insgesamt solide. 6/10
weitere Anmerkungen:
Bei den Grünkes sind sich Gaby und Klößchen nicht grün während des 'Zwiebelstreits'. Ab diesem Folgenbereich nehmen die Reibereien zwischen Klößchen und Gaby zu, fast ausschließlich weil Klößchen sich taktlos wie ein Trampel verhält und Gaby sich darüber aufregt.
Geschrieben von MihaiEftimin am 16.07.2023 um 16:49:
| Zitat von Olle_Viri: |
Bei den Grünkes sind sich Gaby und Klößchen nicht grün während des 'Zwiebelstreits'. Ab diesem Folgenbereich nehmen die Reibereien zwischen Klößchen und Gaby zu, fast ausschließlich weil Klößchen sich taktlos wie ein Trampel verhält und Gaby sich darüber aufregt. |
Wobei das in den Büchern schon in den ganz frühen Classics losgeht. In "Rätsel um die alte Villa" gibt es ein Adlernest-Gespräch, in dem Klößchen Gabys Maßregelungen anspricht, es aber darauf schiebt, dass er meint, sie hätte einfach was gegen Dicke.
Ich finde es immer spannend, solche Charaktermomente zu lesen/zu hören, auch um zu beobachten, wie sich die Dynamik im Laufe der Zeit gewandelt hat.
Geschrieben von Myrath am 22.08.2023 um 20:55:
Hm, die Folge ist irgendwie seltsam. Fühlt sich an, wie ein einziges Cold Open und tanzt irgendwie total aus der Reihe. Sie ist aber eigentlich nicht schlecht, nur... seltsam
Gut, Günther Dockerill ist in Höchstform ("Hildegard Putz hatte Angst"). Und die Kinder hören erstmal fett Larry Brent zu Hause (der auch noch höchstselbst mitspricht

)
Die Putz ist eigentlich ganz putzig, auch wenn sie vermutlich für Russland spioniert (lustig, wie aktuell das plötzlich wieder ist...

)
Und dann fällt mir noch was auf: Herr Grünke zieht ja eine recht ähnliche Nummer ab wie Kenneth' zukünftige Unzukünftige im Puppenmacher. Warum verzeihen wir also Grünke und nicht der Yoguretten-Politesse vom Wüstenstädtchen?
Weil SIE im Gegensatz zu IHM ihr Maul aufreißt und gegenüber ANDEREN einen auf Moralapostel für Recht und Ordnung macht. DESWEGEN.
Äh, wo waren wir? Ach ja: beim Leierkastenmann. Noch so ein Ding, das wirkt, als hätte Stefan Wolf sich mal kurz ein Skript von Wolfgang Ecke geliehen...
Geschrieben von Chantal-Marie am 29.08.2023 um 16:16:
Ich mochte die Folge total gerne, kann aber auch verstehen, dass die Folge jetzt nicht so gut ankommt, besonders für ne Klassikerfolge.
Die Folge hatte natürlich auch nicht so viel Spannung, wie andere, fand das hier aber nicht schlecht. Fand die Folge sogar sehr interessant, ich habe gerne zugehört.
Das Thema Spionage und geklaute Dokumente mochte ich sehr gerne, wurde auch sehr gut umgesetzt.
9 von 10 Punkten
Geschrieben von Klara_Fall am 10.01.2024 um 10:37:
Ein ja für heutige Verhältnisse eher kurzes Hörspiel.
Was wäre heute noch mit eingebracht worden? Hätte es die Sache spannender gemacht?
Denn im Grunde wurde in den 35 Min. doch "alles gesagt".
Tim mal wieder das Sport-Ass, Klößchen wieder mal das etwas naive und (ohne es böse zu wollen) wenig empathische Trampeltier. Und was ist "drumherum"? Leider für meinen Geschmack etwas zu wenig.
Eine gute Einschlaf-Folge.
Auch, wenn Hildegard Putz und Tarzan ja auch im Auto unterwegs sind, nichts, was mir lange Autofahrten gefühlt verkürzt. Vielleicht sollte ich es auch lieber mit Rastplatz und Kaffee versuchen, wenn mir die Zeit zu lange wird. Ob ich da mehr Glück hätte als Hildegard und schneller an Kaffee käme und dafür mein Auto danach nicht um irgendwas erleichtert wäre?
Das Äffchen mag ich, auch, wenn es nicht so wirklich "zu Wort kommt" - vielleicht weil es sich mit mir zusammen langweilt
6 von 10 Punkten
Geschrieben von HildaW am 26.06.2024 um 19:16:
Der vernünftige Tarzan als Anhalter. Dabei könnte er sich mit verletzter Schulter kaum wehren.
Die ganze Interaktion zwischen Tarzan und Fräulein Putz ist irgendwie befremdlich.
Mehr als 100 Tafeln Schokolade? Das ist selbst für Klößchen extrem.
Die NATO finde ich auch eine Nummer zu groß für TKKG/für ein Kinderhörspiel.
Warum führen Grünke und seine Tochter so ein vertrauliches, wichtiges Gespräch, während Besuch im Haus ist?
Die Folge hat mich irgendwie nicht erreicht, es fehlte mir ein roter Faden. Statt wissen zu wollen, wie es weiter geht, habe ich mich eher gelangweilt.
Geschrieben von Mangobanane am 25.03.2026 um 11:11:
Sehr konstruiert zusammengeschriebene Geschichte, deren Charaktere extrem blass bleiben. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass es spannend wird, dass die Geschichte Fahrt aufnimmt und richtig losgeht und dann ist es plötzlich schon vorbei. Das Thema wird total handzahm und ohne viele Schauplätze umgesetzt, sogar die Rolle von Glockner wurde eingespart, was verwundert, denn in der 22 und der 24 ist er wiederum zu hören. Da die Umsetzung nicht so trashig ausfällt wie die der Ü90-Folgen, fällt es hier negativ auf, wie dilettantisch die Täter agieren. Alleine, dass Herbert Karl wegen einem Affen verfolgt, der nur zur Tarnung verwendet wurde, ist totaler Quatsch. Karl soll Tarzan anrufen - ich bezweifle, dass Tarzan sich 1983 bereits ein Handy leisten konnte. Dass Klößchen Grünkes Namen auf der Straße so herausschreit, ist an Dämlichkeit nicht zu übertreffen, aber auch das checken die Verbrecher natürlich nicht. Tarzan sperrt die Spione einfach mal zu der hilflosen Frau Putz, tolle Idee.
Heute würde wohl keine Frau mehr Tarzan alleine als Anhalter mitnehmen. Und dann noch eine Spionin, die gerade einen schweren Diebstahl begangen hat... ist klar. Man nimmt es der weinerlichen Frau Putz halt auch einfach nicht ab. Die hier angesprochene Larry Brent-Musik hat es auch in die Neuauflage geschafft und wirkt an der Stelle ein bisschen fehl am Platz. Dass der Leierkasten frühzeitig zu hören ist, fiel mir auch auf, leider macht man daraus nichts.
Wie ist im Buch die Schreibweise des Komplizen mit dem "vielen Geld", den Gottfried Kramer kurz erwähnt? Er spricht ihn "Dihens" aus, da es um Brüssel geht, hat ChatGPT mir Deyens draus gemacht.
Läuft so dahin, ist nett, aber definitiv nichts Besonderes.
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