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Geschrieben von Info-Box am 06.12.2019 um 10:40:
213 - Das unheimliche Dorf
Geschrieben von MarioBasa02 am 07.12.2019 um 20:25:
Rezension
Wow! Man merkt bei dieser Folge wirklich, dass sich Autor Martin Hofstetter bei dieser Folge besonders viel Mühe gegeben. Wohl auch deswegen, weil es sich hier ja um die Geschichte handelt, die beim Live-Hörspiel aufgeführt wird.
Das Hörspiel bleibt auf jeden Fall relativ lange spannend, da eigentlich alle, nunja, allesamt etwas merkwürdig anmutenden Dorfbewohner Motiv und Gelegenheit hatten, Aalreiter zu scahden, und zu Beginn sieht das alles eh eher nach einem Unfall aus. Nur das Ende wirkt dann doch ein bisschen in die Länge gezogen, was IMHO jetzt aber auch nicht ganz sooo schlimm ist.
Die Sprecherleistungen sind allesamt solide, es sticht aber keiner besonders positiv oder negativ heraus, zumal auch relativ wenige Charaktere im Hörspiel vorkommen und die Sprecherliste dadurch eher klein ausfällt.
Auch die Zwischenmusiken und Geräusche sind m. M. n. gut gewählt und bringen die Atmosphäre gut rüber.
Insgesamt habe ich mich so gut unterhalten gefühlt wie bei TKKG schon lang nicht mehr und vergebe deshalb die Note 2+ bzw. 9/10 Punkte.
Geschrieben von Mangobanane am 22.12.2019 um 20:02:
Ich habe die Folge gestern im vierten Anlauf fertig gehört, was vielleicht im ersten Moment nicht unbedingt für sie spricht. Andererseits hole ich in meinen freien Tagen so viel Schlaf nach wie möglich und das schon mal vorweg, die Folge ist für mich weit davon entfernt, eine Totalkatastrophe zu sein.
Erst mal, die Story an sich wird sehr reif und relativ erwachsen erzählt, jedenfalls im direkten Vergleich zu den beiden Vorgängern. Natürlich kann ich schwer einschätzen, zwischen welchen beiden Folgen das Hörspiel eigentlich einzuordnen wäre, da es ja die Geschichte zur Livetour ist und sie damit wohl schon seit einiger Zeit feststand, also nicht den aktuellsten Qualitätsstand repräsentiert, denn bei den Folgen 208-210 (letztere aber bereits mit Abstrichen) konnte ich das neue „erwachsenere“ Konzept, welches man aktuell bei TKKG fährt, wie bei Nummer 213 noch einigermaßen ernst nehmen. Da es nur vier Gastsprecher gibt, erhalten diese auch eine ansprechende Tiefe und man rätselt wirklich mit, wer inwiefern schuldig ist. Etwas, was es bei TKKG sehr selten gibt, weil das Whodunit-Prinzip schon seit Serienbeginn anders als bei den drei ??? nur sehr sporadisch angewandt wird. Genau dieses Miträtseln-Konzept hält den Hörer über die komplette Laufzeit bei der Stange.
Leider ist das unheimliche Dorf gar nicht so unheimlich für den Hörer. Man beschränkt sich hier hauptsächlich auf einzelne, sporadisch eingestreute Schockmomente. Dabei wirkt beispielsweise die Sache mit der Augenklappe sehr effekthascherisch und überflüssig. Eine düstere Grundstimmung wäre vielleicht besser gewesen.
Darüber hinaus lässt Autor Hofstetter sich im Mittelteil zu viel Zeit und es gelingt nicht, eine gute Überleitung zum Finale aufzubauen, welches dann relativ plötzlich eingeschoben wird. Das Finale an sich ist überdies auch unnötig künstlich überdramatisiert mit makabrem Mordversuch und Knalleffekt am Ende, da gingen ein bisschen die Pferde mit Martin Hofstetter durch, das hätte die Geschichte wirklich nicht gebraucht. Als Kontrast dazu bricht ein Gegner wieder mal in Tränen aus, das ist einfach nur lächerlich und somit sackt die Folge in der Gesamtwertung dann auch nochmal etwas ab.
Der Rest ist deutlich ruhiger, aber nie zu ruhig erzählt, man hat nicht das Gefühl, dass die Dialoge künstlich in die Länge gezogen werden und hört auch aufgrund der gut gewählten Sprecher sehr gerne zu. Es gibt ausreichend Szenenwechsel und es wird schön ermittelt. Allerdings hätte man das gerne ein wenig ausweiten können (zB Klößchen ermittelt in der Tankstelle, wäre doch mal interessant geworden).
Luise Lunow spielt ihre Rolle wirklich sehr gut als Unheilsbeschwörerin, Peter Kaempfe als von allen anderen verhasstes Opfer hat von den Gästen die kleinste Rolle und fällt somit am wenigsten auf, die überwiegend stark agierenden Jürgen Uter und Michael Lott komplettieren die Gastsprecherliste bereits. Dadurch sind TKKG sehr gefordert und spielen sich die Bälle auch gut zu, wobei Tobias Diakow schon seit einiger Zeit meistens sehr zurückhaltend agiert. Sogar der von mir in letzter Zeit häufiger kritisierte Erzähler Wolfgang Kaven fügt sich gelungen in die Geschichte ein.
Atmosphärisch kann Das unheimliche Dorf nicht so punkten, wie man es bei diesem Titel erwarten würde, aber zumindest wirkt keine Szene steril/leer, was bei TKKG immer mal wieder ein Problem ist. Die Musikuntermalung passt sich der Atmosphäre gut an, sie könnte düsterer sein, ist aber nicht deplatziert gewählt.
Ich war nicht bei der Liveshow und ich finde auch, dass man dem Hörspiel nicht wirklich anmerkt, dass es auf einer Livetournee basiert, auch ist dafür die Anzahl an Gags viel geringer, als ich es live erwarten würde. Ich hoffe einfach mal für die Besucher der Show, dass man das Skript doch einigermaßen umgeschrieben hat.
Fazit: Ein Schritt zurück in die richtige Richtung, wenn auch mit leicht verkorkstem Finale. Hoffentlich kann Folge 214 „Diamantenrausch auf der A9“ qualitätsmäßig hier anknüpfen und orientiert sich weniger an Patzern wie „Geiselnahme im Villenviertel“ (211).
Note: 2- (10 Notenpunkte).
Geschrieben von Serienfan am 22.12.2019 um 20:17:
Ich fand die Folge zu anfangs stark, aber dann mehr und mehr hat der Flow nicht mehr gepasst, so dass ich am Ende aus der Story rausgekommen bin. Weil die Folge aber auch so lang ist und ich jetzt nicht wirklich atmosphärisch gefesselt war, hatte ich auch keine Lust, nochmal von vorne zu beginnen, muss ich sagen. Das "Unheimliche" fehlte.
Geschrieben von Retro am 04.07.2021 um 15:00:
- Von den 53 Hörspielen ohne "Gaby" Neugebauer, (167-219) befindet sich "das unheimliche Dorf" bei mir auf Platz 12. Die bisher letzte "7" nach "Verschwörung auf hoher See".
- Dazu sagen muss ich wohl, dass ich das "Live Dingens" nicht gehört habe und auch nicht hören oder sehen werde. Ohne "Karl" und auch ohne "Gaby", nee, da hatte ich echt keine Lust, weder als noch später. Hätte man zur Zeit der ersten Fragezeichen auch ein oder zwei TKKG gemacht, doch nein, das wollte man ja nicht. Nun ja, und so will ich auch nicht.
- Was die Geschichte betrifft, so ist es nicht so sehr der "Fall", der mich bei der Stange hielt sondern mehr das Drumherum. TKKG im gefühlten 18. Jahrhundert? Ja, das schmeckte mir. Hätte ein Fall von "Fünf Freunde" sein können aus der 90er Filmserie Zeit.
- Das Problem mit "Neukarl" und mir ist folgendes: Karl höre ich sofort als Karl (Nowotny), doch Diakow nehme ich nicht als Karl wahr, er ist irgendwer, "irgend ein Junge", der mit dabei ist. In irgendeinem fremden Hörspiel, das ich neu hören würde, täte ich Diakow "nicht" als Karl wieder erkennen. Das fehlt mir. Daher wird es wohl auch nie wieder 8 Punkte geben. Ich hoffe zwar, dass sich das doch noch mal ändert, bloß nach 7 Jahren glaube ich nicht mehr dran.
2 - Anspruch
2 - Ausdauer
2 - Inhalt
1 - Spaß
0 - Sprecher
__________
= 7 Punkte
Geschrieben von Sepithane am 23.05.2022 um 20:13:
Das Cover ist ok
Der Klappentext klingt spannend
Ganz gute Folge. Unheimlich fand ich das Dorf aber nicht wirklich. Bin spätestens ab da mit Klößchen und dem 10€ Schein drauf gekommen, worum es geht.
Die Live Tournee dazu kenne ich nicht, daher kann ich damit nicht vergleichen
Bei den Sprechern freue ich mich über Luise Lunow
Geschrieben von bordini am 23.05.2022 um 21:44:
diese folge ist sehr unterhaltsam und spannend sepitane, das ist einer meiner lieblings folgen weil sie zu den neusten gehört. Wie hat dir sepitane diese folge gefallen, denn die folge ist eine folge die zu den neusten gehört, klar sie ist nicht mehr so aktuell was zwar nicht schlimm ist dafür ist es eine sehr gute folge.
Geschrieben von Klara_Fall am 01.03.2024 um 17:07:
Auch, wenn ich damit hier "gegen den Strom schwimme". Heute die Folge zum dritten Mal gehört und ich kann ihr leider wenig abgewinnen.
Für mich (!!!) plätschert sie vor sich hin.
Wie auch bei anderen Folgen, hätte sie m. E. auch eine "die drei ???"-Folge sein können. Das mir mitunter etwa zu hysterische Klößchen könnte auch ein nervöser Peter sein oder ein hungriger Justus. Karl wäre Bob und die restlichen Sprecherparts wären irgendwie verteilt.
Karl-Bob surft mir letztem Akku-Rest im Internet. Echt? Keine Powerbank dabei? Und dann nicht den letzten Akku-Rest für wirklich wichtige Fälle aufheben? Gut, dass Tim noch sein Uralt-Handy hat...
Die Bewohner des Dorfes bleiben für mich - obwohl "eigentlich" gute Charakter-Zeichnungen - irgendwie dröge. Und die "Auflösung" ... im weitesten Sinne plausibel, aber nichts, was mich begeistert.
Auch wie bei den drei ???: ein "ganz nebenbei erwähntes" Würstchen, das dann noch wichtig wird und der "Abschluss-Lacher". Der ist auch das Highlight dieser Folge für mich: wie Klößchen "Kraftreserven gefunden" hat.
Leider hatte ich 2019 (?) zwar eine Karte für den Live-Auftritt der Sprecher*innen, konnte dann aber nicht hingehen. Vielleicht würde ich dann die Folge mehr mögen. War Oskar da eigentlich "unsichtbar" dabei und man hörte, wie im Hörspiel auch, "nur" sein Bellen?
Vielleicht begeistert mich der Auftritt von TKKG auf der Bühne und der Inhalt des dann präsentierten Stücks 2025 mehr?
Hierfür leider nur 5 von 10
Geschrieben von Murphy am 09.04.2024 um 10:11:
Das Hörspiel zur Live-Tour 2019 in der Studio-Version
Als Folge 213 veröffentlicht Europa innerhalb der TKKG-Serie die Geschichte, die während der TKKG Live-Tour 2019 als Live-Hörspiel präsentiert wurde – nun als Studioversion. Da ich TKKG nicht live gesehen habe, kann ich keine Vergleiche zwischen beiden Versionen ziehen. „Das unheimliche Dorf“ wirkt, wie die Folgen ab Nr. 208 härter bzw. erwachsener als die Folgen davor. Durch das neue Junior-Spin-Off möchten vermutlich die Macher beide Serien deutlicher voneinander abgrenzen. Allerdings hat das 74-minütige Hörspiel Längen. Man hätte locker eine Viertelstunde kürzen können und das Hörstück hätte stringenter gewirkt.
Die Story kommt mit nur acht Personen (inklusive TKKG) aus. Der Hörer kann während der Hörspielhandlung mitraten, wer der Täter ist. Diese Möglichkeit gab es bisher selten innerhalb der TKKG-Hörspielserie. Die Atmosphäre ist überzeugend. Das Hörspiel wird immer mal wieder unheimlich, vereinzelt sind Schockmomente eingestreut. Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Auch der serientypische Humor kommt nicht zu kurz. Das tolle Cover zeigt eine gruselige Szene aus der Mitte der Episode.
Die Sprecherleistungen sind alle hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Michael Lott als Eduard Möllen und Luise Lunow als Greta Wessel am besten gefallen. Wolfgang Kaven ist als Erzähler wieder gut.
Die Zwischenmusiken sind überwiegend ausgezeichnet. Erfreulicherweise gibt es auch einige ältere Musikstücke zu hören. Geräusche und Effekte sind super in das Hörspiel eingebaut worden.
Fazit
Insgesamt betrachtet ist das Hörspiel gut.
7 Punkte.
Geschrieben von Volker_Mars am 02.09.2024 um 14:36:
Ich war ja beim Live-Hörspiel in Hannover im Theater - Am Aegi.
Hat man zu dem Stück die visuellen Eindrücke denke ich punktet die Folge noch einmal anders.
Das Hörspiel als solches bekommt bei mir... minimale Abzüge zwischen 8 & 9 Punkten schwanke ich, aber ich entscheide mich für die 9! Sozusagen aus nostalgischen Erinnerungen.
Funfact am Rand... man lernt auf einem solchen Event Leute kennen... auf die man verzichten könnte... wenn jemand einen in die Bahn verfolgt, einen zwei Minuten lang anstarrt und fragt wo man wohnt... ziemlich strange...
Geschrieben von HildaW am 17.02.2025 um 18:44:
„Ich fall vom Fleisch!“
„Solange du nicht vom Sattel fällst…“
TKKG samt Oskar mit den Rädern alleine unterwegs. Das Geld ist alle, heute Nacht muss man (wild) zelten.
Eine Drohne, Hilferufe und eine Rettungsaktion.
Keine Schokolade, dafür ein Hundehaufen. Eine alte Frau erzählt von unheimlichen Vorkommnissen und Satan.
Tim wittert ein Verbrechen hinter dem Badeunfall – ein Fall für TKKG! Jede Menge wechselseitiger Beschuldigungen. Tim übt sich in Unfallrekonstruktion, Gaby beschäftigt Oskar, Karl surft (im Internet, nicht im See), Oskar bringt einen blutigen Stiel an.
Satans Auge, eine Geschichte von einem vergifteter Hund.
Plötzlich Falschgeld. Nicht nur das Geld, auch die Vorräte sind zu Ende? Klößchen deponiert ein Würstchen in seiner Hosentasche?
Der Polizist interessiert sich sehr für das Falschgeld, Tim belehrt ihn über Handschuhe. Die Geldfälscherwerkstatt wird gefunden, Action! Und Aufdröselung, wieder Beschimpfungen und Beschuldigungen, Tim führt das große Wort. Showdown mit Gabelstapler.
Ist ganz nett, steht lange auf der Stelle, viel Streit, ohne wirklich voranzukommen, mir zu langatmig. Und es wundert mich, dass TKKG so schlecht organisiert sind: Geld alle, Essen alle, Akku alle.
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