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Geschrieben von Mikosch373 am 21.01.2025 um 09:39:
| Zitat von GenerationMartinshof: |
| Ich liebs auch, dass Frau Machninowski eingeladen wird und nicht allein feiern muss. |
Das passt auch voll zu der Schiene, die KIDDINX seit Jahrzehnten fährt.
Geschrieben von Miyru am 25.10.2025 um 07:05:
Auf Spotify gibt es eine neue Single "What?! Schon Weihnachten?!". Cover ist von Folge 3 und es steht auch drauf: "Der Song zu Hörspielfolge 3".
Tracks sind "What?! Schon Weihnachten?!" (sehr... festlicher Titel...) und das Lied "Christmas Bells" von Folge 18. Folge 3 selbst hat das Lied nicht noch zusätzlich bekommen (bisher).
Vielleicht wollen sie jetzt für alle Folgen solche Lieder machen? (😠Warum?)
Geschrieben von KiraSchreibt am 25.12.2025 um 21:55:
Ich merke jedes Jahr wieder, wie sehr mir die Folge gefällt!
Die Story ist sehr stimmig und die verschiedenen Emotionen (Kiras Ärger darüber, dass ihr Vater seinen Flug verpasst hat, Neles Begeisterung für ihren heimlichen Verehrer, Patrizias Sorge darüber, dass der Absender des Paketes Böses im Schilde führt, Lars' Weihnachtsmuffelei...) kommen alle genau richtig dosiert rüber und schaffen zusammen eine sehr atmosphärische Geschichte. Richtig süß finde ich die Szene, wo Kira mit Frau Machnikowski auf den Weihnachtsmarkt geht. Und auch die Szene, wo Frau Machnikowsky im Garten der Niemanns damit droht, zu schießen, ist sehr witzig
Und ich denke mir jedes Mal, dass Nele und Sirdan es nicht verdient haben, dass die Autoren sie nach ein paar Folgen schon wieder auseinandergebracht haben. Vor allem, weil Sirdan nach dieser Folge ja nicht mal mehr selbst auftreten durfte.
Richtig schön auch, wie Kira am Anfang erzählt, wie ihre Eltern sich kennengelernt haben.
Was mir in dieser Folge besonders auffällt, ist, wie oft hier noch die Blog-Antworten von Kiras Freunden zur Frage "Wie feiert ihr Weihnachten?" eingebettet werden (ich glaube, im Buch zur Folge ist dieser Punkt sogar noch ausführlicher, da in den Büchern auch Kiras Blogeinträge abgedruckt sind, da schaue ich noch mal rein).
Ich glaube, KIDDINX wollte anfangs dieses "Kira hat Freunde in aller Welt"-Ding stärker betonen, aber das fiel dann im Verlauf der Serie immer weiter unter den Tisch. Schade eigentlich. Besonders hier gefällt mir nämlich sehr gut, wie hier Fakten über Weihnachtstraditionen aus aller Welt eingestreut werden.
Ich hab hier ursprünglich 9 Punkte vergeben, aber ich glaube, ich vergebe hier doch 10.
Dass man hinterher noch einen Song zu dieser Folge veröffentlicht hat, halte ich persönlich zwar für so überflüssig wie nur irgendwas, aber ich denke mal, man wollte dieses Jahr wenigstens IRGENDEIN Weihnachts-Gimmick anbieten, wenn es dieses Jahr schon keine Weihnachtsfolge gibt.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 04.10.2026 um 18:40:
Die erste Weihnachtsfolge der Reihe! Das ging fix
Die Folge beginnt gleich mit einem Dämpfer (in doppelter Hinsicht): Kiras Vater hat seinen Flug verpasst und kann sich nicht um die Weihnachtsvorbereitungen kümmern.
Ganz ehrlich: Der Kampf um den Titel "Schlechtester Hörspiel-Vater" liefern sich Kiras Vater und Onkel Quentin (der ja der Vater von George ist). Ich finde das mittlerweile auch nicht mehr charmant (okay, das fand ich es eigentlich von Anfang an nicht), denn diese Schusseligkeits des Mathematikprofessors, der seinem Erziehungsauftrag nicht ausreichend nachkommt, wundert mich schon in einer so modernen Hörspielreihe. Überhaupt: Ist es wirklich üblich, dass ein Mathematikprofessor so viel unterwegs ist und ständig den Wohnort wechselt?
Dafür gibt es diesmal immerhin ein kleines Mysterium: Nele hat ein Geschenk eines anonymen Verehrers erhalten. Wer kann es wohl sein?
Achtung, Spoiler!
Für mich war eigentlich direkt klar, dass das Paket von Sirdan stammt - oder zumindest, dass er ein sehr wahrscheinlicher Kandidat ist. Ich hatte deshalb zuerst angenommen, dass auch Nele und Kira ihn im Verdacht haben werden und sich dann später herausstellt, dass es doch etwas anders gelaufen ist (z.B. dass er tatsächlich nur der Überbringer war). So war es dann doch recht vorhersehbar. Dass die beiden ihn bis zum Schluss aber so gar nicht im Verdacht hatten, hat mich doch gewundert.
Lars hat mir in dieser Folge wieder gut gefallen. Wenn er auftaucht, wird es immer etwas lustig und gleichzeitig wirkt er nicht wie eine Karikatur eines Teenagers. Nur dass sowohl er als auch seine Mutter ständig davon ausgehen, dass Kira mal eben auf den Laden aufpassen kann, finde ich doch etwas befremdlich. Ich meine, klar, sie hilft gerne, aber gefühlt habe ich Laura noch nie im Laden was verkaufen gehört. Sie scheint ständig in der Küche mit Backen beschäftigt zu sein.
Frau Machnikowsky kann ich noch nicht so richtig einordnen. Sie ist die nette alte Dame aus der Nachbarschaft, aber bisher hat sie noch keinen positiven oder negativen Eindruck bei mir hinterlassen. Erst in der vorletzten Szene, als sie unwissentlich Kiras Plan mit dem Date zwischen Sirdan und Nele stört, fand ich sie ganz amüsant. Ich bin mit der Sprecherin als Lady Bedfort aber auch nie warm geworden, vielleicht überträgt sich das bei mir unterschwellig auch auf diese Figur. Sie kann sich ja noch entwickeln.
Die Weihnachtsstimmung ist ganz schön getroffen mit dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsmusik, Weihnachtspyramide und der Weihnachtsbeleuchtung in der Nachbarschaft... Es wird zwar gesagt, dass es weiße Weihnachten sind, aber dafür hat mir ein kleines bisschen das Schneeknirschen beim Gehen gefehlt. Das gemeinsame Weihnachtsfest am Schluss hat mir hingegen gut gefallen und auch, dass normalisiert wurde, dass man Weihnachten auch mit Freunden/Nachbarn/der "Chosen Family" feiern kann.
Positiv fällt außerdem abermals auf, dass die Dialoge sehr natürlich geschrieben sind. Es ist irgendwie alles recht entspannt und "normal", nicht so gestellt oder gewollt lustig wie bei manchen anderen Kiddinx-Serien. Dazu passen auch die größtenteils natürlich klingenden Sprecher.
| Zitat von Skippy88: |
| Was mir nach wie vor ein wenig fehlt ist die, wie sie sich ja selbst bezeichnet, Investigative-Reporterin Kira. Denn auch das Geheimnis des Päckchens wird ja wieder eher durch Zufallsbegegnungen- und Gespräche gelüftet. Die paar Recherchen, die Kira in dieser Folge anstellt sind ja eher wenig ergebnisreich. Klar, Kira fragt viel nach und kommt der Sache dadurch sicherlich schneller auf die Spur, als ein mundfauler Mensch, der mit geschlossenen Augen durchs Leben rennt. Der Faktor „Zufall“ spielt dennoch immer eine recht große Rolle. Im Bezug auf die Seife spielt dieser Kira gleich zweimal in die Hände. Ähnlich ist es in den vorherigen Folgen. |
Da stimme ich dir zu. Ich hatte zuvor auch angenommen, dass Kira vielleicht wirklich bei der Schülerzeitung mitmacht oder eben mit Online-Artikeln auf ihrem Blog über Vorkommnisse in der Stadt berichtet (Graffiti-Schmierereien an Patrizias Laden, Frau Machnikowskys Hund ist entlaufen, Paket aus dem Wagen von Sirdan gestohlen - Wer hat was gesehen?) oder so ähnlich. Aber letztlich ist ihr Blog mehr wie ein Tagebuch für ihre Freunde in Übersee. Klar, kann man auch machen, aber unter Junior-Journalistin habe ich mir dann doch etwas anderes vorgestellt.
Trotzdem hat mich die Folge ganz gut unterhalten, die Weihnachtsstimmung war in einem angenehmen Maß da und Nele war mir hier schon etwas sympathischer als in der Folge zuvor. Von den bisher gehörten Folgen würde ich diese wohl am ehesten irgendwann noch einmal hören.
8 von 10 Punkten
Geschrieben von KiraSchreibt am 04.10.2026 um 18:54:
@HerrSchmeichler, das Journalistische kommt schon noch, keine Sorge
Geschrieben von Vanillepudding am 04.10.2026 um 22:52:
| Zitat von HerrSchmeichler: |
Ich finde das mittlerweile auch nicht mehr charmant (okay, das fand ich es eigentlich von Anfang an nicht), denn diese Schusseligkeits des Mathematikprofessors, der seinem Erziehungsauftrag nicht ausreichend nachkommt, wundert mich schon in einer so modernen Hörspielreihe. Überhaupt: Ist es wirklich üblich, dass ein Mathematikprofessor so viel unterwegs ist und ständig den Wohnort wechselt?
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Interessante Beobachtung, finde ich. Während die Serie sonst eigentlich ganz gut darin ist, Stereotype nicht zu überspitzen, gelingt das (zumindest in den frühen Folgen) bei Johannes Kolumna noch nicht so richtig. Und ja: Dass ein Professor (oder überhaupt jemand, der in der Wissenschaft arbeitet) so häufig umzieht, das ist schon realistisch. Befristeter Vertrag hier, Fellowship da, "Ruf" an einem weiteren Ort erhalten...
Geschrieben von HerrSchmeichler am 05.10.2026 um 00:30:
Bei wissenschaftlichen Forschungen kenne ich das auch und da macht das ja auch Sinn, wenn man beispielsweise etwas erforscht, dass man dann vor Ort sein muss, um Proben zu analysieren und so weiter. Befristete Arbeitsverträge kenne ich auch.
Bei Mathematik, die ja doch eher hauptsächlich eine theoretische Komponente hat, könnte man die Zusammenarbeit mittlerweile doch sicherlich auch größtenteils online machen? Klar, wenn man an einer Uni lehrt, ist Präsenzunterricht immer noch bevorzugt, aber ich frage mich, ob in den nächsten Jahren/Jahrzehnten im Bereich Mathematikforschung nicht doch viel mehr online stattfinden wird. Aber ich gebe zu, dass ich mich mit dem Thema bisher noch nie wirklich beschäftigt habe.
Geschrieben von Vanillepudding am 06.10.2026 um 22:08:
Den Gedanken kann ich verstehen und ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich Teile der Arbeitswelt in der Mathematik zeitnah zumindest punktuell ändern werden. Ich bin jetzt erstmal nur davon ausgegangen, wie es aktuell aussieht und auch von einer Präsenzuni, bei einer Fernuni wäre das natürlich nochmal anders mit der Lehre.
Und er ist ja nicht nur irgendwie Mathematiker, sondern Mathematikprofessor. Damit unterscheidet sich seine Tätigkeit zwar mit Blick auf konkrete Arbeitsweisen, aber angestellt ist er trotzdem wie jeder Chemie- oder Germanistik- oder Psychologieprofessor an einer Uni (oder Hochschule). Wenn wir das jetzt mal als Berufsbild ernstnehmen, auch wenn es nie so in einem Hörspiel vorkäme, wäre er ja mit diversen Dingen betraut: eigene Forschung betreiben, Paper publizieren, Arbeitsgruppen leiten, Drittmittelprojekte konzipieren und Anträge schreiben, Fachbereiche/Departments/Fakultäten leiten, Auslastungsrechnungen anstellen, Verwaltungsreformen erarbeiten, auf Konferenzen fahren, Konferenzen organisieren und ausrichten, Lehrveranstaltungen durchführen, Studierende betreuen, Prüfungen abnehmen, Dissertationen betreuen und Disputationen abnehmen, Habilitationsverfahren begleiten, an Berufungsverfahren mitwirken, Strategiekonzepte für den Fachbereich/das Department/die Fakultät/die Universität mitgestalten, Mitarbeitergespräche führen, Ausschreibungen koordinieren, Stellenbesetzungsverfahren durchführen, an verschiedenen Gremiensitzungen der Hochschule teilnehmen, in Fachverbänden mitwirken, Wissenschaftsvermittlung betreiben usw.
Vieles lässt sich da digital regeln, aber vieles auch nicht. Und wenn man in Madrid tätig ist, muss man auch immer mal in Madrid vor Ort sein; er könnte natürlich pendeln, aber nun ja...Die Universität Südberg war wohl einfach besonders attraktiv.
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