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Geschrieben von Mangobanane am 18.11.2023 um 18:11:
Ich will es mal so sagen: Der Ein oder Andere hier erinnert sich vielleicht an die Kurzgeschichte „Der Raub der Zehntausend“ von Marco Sonnleitner (enthalten in „Der Zeitgeist“). Ein anonymer Briefeschreiber will sich nicht verraten, denn er kann b und d sowie p und q beim Schreiben nicht auseinanderhalten. Deshalb versucht er, diese Buchstaben in seinen Texten zu vermeiden (aus „auf den Fersen sind“ wird so „auf den Fersen sein mögen“). Die Charaktere wundern sich sehr über die kryptische Ausdrucksweise des Schreibers.
Bei Minninger hätten sie sich nicht gewundert. Da wäre das als völlig normal hingenommen worden.
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 21.11.2023 um 16:26:
Die Folge kommt ja echt gut an, finde ich gut.
Geschrieben von Mikosch373 am 21.11.2023 um 16:27:
Wundert mich auch gerade, bin gespannt, wie sie mir gefällt. Ist für den Dezember fest eingeplant.
Geschrieben von Basti am 21.11.2023 um 16:30:
Ich werde sie vermutlich täglich, also wirklich als Adventskalender hören. Bin auch sehr gespannt, die Bewertungen machen Lust.
Geschrieben von Mikosch373 am 21.11.2023 um 16:33:
Okay, das mach ich jetzt nicht, ich werde es mir eher an einem Adventssonntag gemütlich machen.
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 21.11.2023 um 16:33:
Das ist auch immer schön.
Geschrieben von Mikosch373 am 04.12.2023 um 12:39:
Achtung, Spoiler!
Die drei Fragezeichen - Böser die Glocken nie klingen (005)
Den Titel finde ich nicht wirklich klangvoll und der Klappentext ist jetzt auch kein Hammer. Dass Justus, Peter und Bob beim Schmücken des Weihnachtsbaumes auf dem Schrottplatz helfen, ist schön, aber das mit dem Glöckchen klingt ein bisschen komisch. Über das Cover will ich gar nicht lange reden, ich kann nur so viel sagen: Es ist absolut grässlich und trotz des Weihnachtsbaums erzeugt es keine Weihnachtsatmosphäre.
Der Anfang ist ganz nett mit Peter, der lieber in New York Schlittschuh laufen möchte, aber das Weihnachtsbaumschmücken könnte meiner Meinung nach atmosphärischer sein. Von der prächtig geschmückten Zentrale hören wir auch nur, dass es eine blinkende Lichterkette gibt. Danach zieht es sich ein bisschen: Emily ist erst in drei Tagen wieder da, ohne sie finden Justus, Peter und Bob nichts raus…
Was mir aber gut gefällt, ist, dass Justus Peter und Kelly als Ausrede benutzt, um an Emily ranzukommen. Dass Emily in Gefahr zu sein scheint, macht die Angelegenheit natürlich auch interessant. Im Jugendheim wird es dann aber ganz spannend und dass die drei Jungs von Mrs. Kirk erwischt werden, wirkt auch nicht wie ein krampfhaftes Hinauszögern, sondern steigert die Spannung nochmal.
Kurz darauf wird es dann nochmal weihnachtlich, weil Justus Bob beim Autofahren die ganze Zeit Weihnachtsplätzchen in den Mund stopft und die drei sich ein bisschen darüber streiten, wer denn nun noch mehr Plätzchen haben darf. Dass Peter leer ausgeht, geht natürlich gar nicht, ist aber witzig. Bei der Beschattung finde ich den Übergang zum 11. Dezember sehr gelungen eingebracht und Bobs „Hast du schon alle Geschenke?“ gefolgt von Peters „Nerv mich nicht!“ hat mich zum Lachen gebracht.
Der Einbruch in die Zentrale steigert die Spannung nochmal und da die Zentrale dieses Mal auch gut beschrieben wird, kann man sich das Ausmaß der Zerstörung auch gut vorstellen. Die Zentrale zu verwüsten, ist ja schon ein persönlicher Angriff auf die Jungs und auf alle „Die drei ???“-Fans. Und als dann Tante Mathilda ins Fadenkreuz gerät, wird es erst recht persönlich.
Die Konfrontation zwischen Emily und Tante Mathilda ist zunächst eher lustig, weil Mathilda so übertrieben verletzt ist, weil Emily ihr nichts von ihrer Reise erzählt hat und das dann auch anbringt wie einen Hochverrat. Ganz spannend ist auch, wie Justus, Peter und Bob Kathy finden, das Gespräch mit ihr in Peters Haus ist allerdings ziemlich langatmig und der Dialog ist hier auch an manchen Stellen zu gewollt geschrieben.
Kathy wirkt auch überhaupt nicht authentisch, ich hätte ihr kein Wort der Erzählung geglaubt. Wie Tante Mathilda und Emily Dr. Bell ins Netz gehen, ist aber wieder spannend inszeniert und die Verbindung von Dr. Bell zum Titel der Folge, die der Erzähler nochmal anspricht, mag ich sehr. Dass Emily ausgerechnet in diesem Moment von Justus, Peter und Bob zu erzählen beginnt, finde ich aber ein bisschen unglaubwürdig.
Alles in allem finde ich den Adventskalender ganz gut und ich habe ihn überwiegend gerne gehört, aber richtig zufrieden bin ich nicht. Das Thema Weihnachten wird zwar an einigen Stellen eingebracht, aber meistens reizt man es nicht aus, beispielsweise beim Schmücken des Weihnachtsbaumes oder bei Peters und Bobs Reaktion auf die geschmückte Zentrale. Auch die Zwischenmusiken sind selten weihnachtlich.
Die Geschichte braucht ihre Zeit, bis sie in Fahrt kommt, und an vielen Stellen zieht sie sich und hätte einfach gekürzt werden können. Was letztendlich hinter dem Weihnachtsglöckchen steckt, ist jetzt auch nicht der Hammer. Ich mag aber sehr, dass Tante Mathilda und Emily so stark involviert sind. Die Sprechenden sind eigentlich durchweg gut, nur Kathy klingt absolut unnatürlich.
Fazit: 6 von 10 Punkten
Geschrieben von Skippy88 am 09.12.2023 um 18:00:
In der Summe hat mir der Adventskalender recht gut gefallen, auch wenn das Weihnachtsfeeling wirklich etwas stärker hätte ausfallen können. Eine etwas kürzere Spielzeit hätte sicherlich auch nicht geschadet, wobei ich mich jetzt zu keinem Zeitpunkt extrem gelangweilt habe. Die Geschichte braucht zwar am Anfang etwas, um in die Gänge zu kommen, bleibt insgesamt aber recht interessant und wenig vorhersehbar.
| Zitat von MewMew: |
| Ich verstehe ehrlich nicht, warum Mathilda mit dieser Frau so eng befreundet ist. |
Ich habe mich ehrlich gesagt gefragt, wie es Emily so lange mit Tante Mathilda ausgehalten hat.

Dieses Rumgenöle, weil Emily ihr nichts von der Reise erzählt hat, war ja schon von für mich als Außenstehender echt anstrengend. Ich hätte es ja noch verstanden, wenn Emily jetzt beispielsweise eine Reise für 2 Personen gewonnen hätte und statt ihrer engen Freundin eine flüchtige Bekannte mitgenommen hätte. Aber: Sie ist einfach für ein paar Tage alleine weggefahren und hat ihre Freundin darüber nicht informiert. Was für ein Drama!
| Zitat von MewMew: |
Mein persönlich "Grusel-Highlight" (im negativen Sinn) ist die ständige Erwähnung des Namens "Kathy". Wer bitte ist auf diese Aussprache gekommen? Die Sprecher taten mir extrem leid. Ständing wurde von "Kai-Phi" gesprochen. Macht man daraus ein Trinkspiel, würde man nicht mehr bis zum Ende der Folge kommen.
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Mich hat der Name auch irgendwann genervt. Trinkspiel könnte wirklich hart werden. Es sei denn, man hört den Adventskalender wirklich über die 24 Tage. Dann geht es.
| Zitat von Peters_kl._Schwester: |
Und zu guter Letzt frage ich mich noch, welcher Chor Emily in seinen Reihen dulden würde. So falsch kann man doch gar nicht singen, dass man eine Einzelstimme über Chor UND Orchester noch raushört...
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Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie am Ende wirklich singen darf. Mein 1. Gedanke: Die Frau wird doch verarscht und das ganze ist ein reines Ablenkungsmanöver o.ä.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 15.02.2026 um 16:13:
Ich habe das Hörspiel über 2 Tage hinweg gehört und habe mich zwischendurch ernsthaft gefragt: "Hört diese Folge jemals auf?" Nicht, weil ich sie uninteressant fand, sondern weil so viele Szenen und Handlungsstränge unnötig ausgewalzt wurden. Nur mal zum Vergleich: Alle drei Teile vom DreiTag sind zusammen gerade mal 15 Minuten länger als dieser Adventskalender und da hat man drei komplette Geschichten, hier nur eine. Zugegeben, manches an Füllmaterial war auch ganz nett und weihnachtlich, aber wäre die Folge kurz und bündig erzählt, wäre sie deutlich besser gewesen.
Positives in Kurzform:
- Emily hat ihren ersten Auftritt und hinterlässt sofort einen bleibenden Eindruck
- Mathilda ist mal wieder mehr an der Handlung beteiligt, als nur zu rufen "Da ist jemand, der euch sprechen will!"
- Der Fall an sich (Wer? Was? Warum?) ist ganz gut und es wird nicht langweilig
- Weihnachtsmusik als Zwischenmusik hilft ein bisschen, Weihnachtsstimmung zu versprühen
- Die Sprechleistung war insgesamt recht gut, mit kleineren Schwächen bei Nebenfiguren
Negatives in Kurzform:
- Der Anfang zieht sich nach gutem Start leider sehr, so richtig kommt der Fall erst im Jugendwohnheim ins Rollen
- Lange Zeit ist nicht klar, worum es geht, was zwar auch ein wenig Spannung erzeugt, aber etwas mehr Geradlinigkeit hätte nicht geschadet
- Manche Handlungsstränge sind sehr konstruiert und klingen auch noch so, wenn sie von den Charakteren erklärt werden
- Manche Dialoge klingen von der Wortwahl her extrem unnatürlich und passen meiner Meinung nach teilweise auch nicht wirklich zu den Figuren
- Kathys Bericht in Peters Wohnzimmer war viel zu lang!
- Mathilda verhält sich hier wirklich sehr sensibel und nachtragend, fast schon hysterisch
- Im Hinblick auf ihre Freundschaft mit Emily habe ich mir das Zusammenspiel der beiden irgendwie herzlicher vorgestellt (Das klang für mich nicht nach engen Freundinnen)
- Ich finde, dass sich die Stimmen von Karin Lieneweg und Gerlinde Dillge teilweise sehr ähnlich anhörten, weshalb ich zuerst gedacht hatte, Emily hätte bei der Polizei angerufen. Die Stimme von Violet Bell, die Justus als "einzigartig/unverkennbar/irgendetwas in der Richtung" beschreibt, fand ich jedoch wenig einprägsam. Sie war gut gesprochen, aber ich musste manchmal überlegen, welche Figur da jetzt gerade spricht.
- Die Auflösung, wer das titelgebende "Böse" ist, war vorhersehbar und letztlich war der Fall, wenn man es mal runter bricht, auch recht belanglos.
Insgesamt bleibt die Folge hinter ihren Möglichkeiten zurück, was hier vor allem an der Laufzeit liegt. Die Geschichte hat einfach nicht genug hergegeben, um diese zu rechtfertigen. Und das ist schade, denn es ist eigentlich eine schöne Idee, Emily und Mathilda in den Fall zu involvieren, das Setting ist auch unverbraucht und es gibt hier und da ganz nette weihnachtliche Späße zwischen den Jungs.
Unter den Adventskalendern würde ich diesen im Mittelfeld ansiedeln, denn "O du finstere" und "Der 5. Advent" sind in meinen Augen beide deutlich spannender und auch weihnachtlicher.
6 von 10 Punkten
Geschrieben von Ela06 am 28.07.2026 um 18:24:
Den Adventskalender finde ich auch eher durchwachsen. Die Geschichte ist für mich doch sehr Crimebusters-mäßig und richtig interessiert mich der Fall auch nicht. Auf Emily hatte ich mich gefreut, aber wirklich sympathisch ist sie mir nicht und Tante Mathilda finde ich zwischendurch leider auch ziemlich nervig und unsympathisch. Die anderen Figuren wie Kathy oder Desmond interessieren mich dann so gar nicht.
Und bitte, wie schon Peters_kl._Schwester geschrieben hat, welcher Chor lässt, jemanden wie Emily in seinen Reihen mitsingen?
Nein, nach einmal hören, hab´ ich die CD weggepackt und hatte bisher auch keine Lust sie nochmal anzuhören. Mehr als 4 Punkte sind für mich nicht drin.
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