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Geschrieben von City_Uhu am 04.07.2021 um 12:23:

 

Klick, der Groschen ist gefallen...

Jetzt erinnere ich mich an diese Helikoptermami...



Geschrieben von Retro am 04.07.2021 um 12:36:

 

Zum ersten Mal ist mir das in der Miniserie begegnet: Lehrer Grünhaar (Das Geheimnis des siebten Weges)

https://www.fernsehserien.de/das-geheimnis-des-siebten-weges

Ich ging sogar soweit, mich zu fragen, was wäre wenn, wenn Benjamin da mitgespielt hätte. Fettes Grinsen



Geschrieben von Al_Stone am 04.07.2021 um 13:46:

 

Zitat von MihaiEftimin:
In dieser Folge kommt erstmals eine Helikoptermutter vor, und das Jahrzehnte, bevor es den Begriff gab. Fettes Grinsen


Ja "Helikoptermutter" sagte man vor 40 Jahren noch nicht,
aber es gab sie schon immer :-D

Man hätte sie damals vielleicht "Glucke" genannt und das
Kind wäre als "überbehütet" beschrieben worden.

Ist alles kein Phänomen der Gegenwart; nicht in der
Realität und auch in der Fiktion bereits behandelt.
Pippi Langstrumpf lehrte den Nachbarskindern ja
auch schon einiges allein dadurch die Welt jenseits
des Gartenzauns zu betreten.
Und bei "Heidi" blühte Clara in den Bergen dann auch auf.



Geschrieben von Skippy88 am 31.01.2022 um 22:37:

 

Die Szene mit der Helikoptermutter war ganz lustig, aber insgesamt konnte ich der Folge nicht so wahnsinnig viel abgewinnen. Pfeifend



Geschrieben von Maxi am 22.02.2022 um 17:27:

 

Das war meine erste Benjamin-Kassette. Und ich habe sie bis heute noch. Bei der Stelle, in der Ulli Herzog die Nachrichten spricht, habe ich immer verstanden "Wir sind um eine Attraktion Eichhorn".
Meine Schwester und ich fanden es auch lustig, dass Benjamin "Knie aufschlagen" auf das Rezept schreibt. Fanden wir einfach klasse.
Eine gute Folge, die immer noch aktuell ist.



Geschrieben von Mikosch373 am 08.07.2022 um 13:46:

 

Benjamin Blümchen - als Kinderarzt (022)

Die Folge finde ich sehr gelungen. Wie Benjamin zu seinem neuen Beruf kommt, wirkt auf mich sehr natürlich, auch wenn Benjamin natürlich überhaupt keine Qualifikation hat. Aber er ist ja auch ein sprechender Elefant. Das mit dem Schild an der Tür, durch das zuerst keine Patienten klingeln, erzeugt Spannung und wird aufgelöst, bevor es anfangen könnte, zu nerven.

Fazit: 8 von 10 Punkten



Geschrieben von HeyKira am 02.10.2023 um 10:24:

 

Eine meiner ersten, wenn nicht sogar meine erste Benjamin-Folge!
Die mag ich sehr gerne, weil die Geschichte einfach toll ist, schwer zu beschreiben.



Geschrieben von Holger am 30.01.2024 um 19:45:

 

Diese Folge hatte ich ebenfalls als Kind. Aber ich mochte die damals wirklich überhaupt nicht. Zum einen fand ich die Helikopter-Mutter (wie man es heute bezeichnen würde, das Phänomen ist also gar nicht so neu) extrem nervig. Wie sie mit Benjamin spricht, hat mir nicht gefallen. Und dann hat mich der Unfall von Uwe als Kind leicht "traumatisiert". Jetzt als Erwachsener kann ich die Folge zwar hören, aber irgendwie schwingen da noch immer Emotionen aus der Kindheit mit.



Geschrieben von Mikosch373 am 30.01.2024 um 19:48:

 

Zitat von Holger:
Zum einen fand ich die Helikopter-Mutter (wie man es heute bezeichnen würde, das Phänomen ist also gar nicht so neu) extrem nervig. Wie sie mit Benjamin spricht, hat mir nicht gefallen.


Ich wusste gar nicht, dass das als neues Phänomen angesehen wird… Fettes Grinsen



Geschrieben von Holger am 30.01.2024 um 19:52:

 

Zitat von Mikosch373:
Zitat von Holger:
Zum einen fand ich die Helikopter-Mutter (wie man es heute bezeichnen würde, das Phänomen ist also gar nicht so neu) extrem nervig. Wie sie mit Benjamin spricht, hat mir nicht gefallen.


Ich wusste gar nicht, dass das als neues Phänomen angesehen wird… Fettes Grinsen


Auch wenn die Bezeichnung schon 1969 im Englischen verwendet wurde, hat er sich in unserer Gesellschaft doch erst nach dem Jahr 2000 "durchgesetzt".

Am ehesten würde wohl "Überbehütung" zu der Frau passen.



Geschrieben von Dominik am 03.02.2024 um 13:27:

 

Zitat von Holger:
Jetzt als Erwachsener kann ich die Folge zwar hören, aber irgendwie schwingen da noch immer Emotionen aus der Kindheit mit.


Ich finde, so etwas hat mal einen eigenen Thread verdient. Ich habe auch einige Passagen wo ich mich an Angst oder Grusel aus meiner Kindheit erinnere. Die Szene, wo Benjamin träumt bei auf dem Mond z. B., die Frösche beim Gärtner...



Geschrieben von Basti am 13.02.2024 um 14:01:

 

Schon eine recht interesante Folge. Eine der wenigen Folgen, wo Otto kaum bis gar keine Rolle spielt.

Natürlich ist es nicht so einfach möglich, jemanden einfach so als Arzt zu vertreten, aber gut, ist Benjamin, da geht alles. Fettes Grinsen
Was ich mich aber gefragt habe: Benjamin wundert sich ja zuerst, dass keine Patienten kommen. Das wird damit erklärt, dass ein Schild draußen hängt und deswegen keiner klingeln würde.
Aber anfangs hat Benjamin ja auch trotz des Schilds geklingelt und die Frau, die da seit einer viertel Stunde warte ja auch.Fettes Grinsen

Dann haben wir Katrin, die immer müde ist und viel liest und nicht in den Kindergarten darf.
Wieder erstaunlich, wie frühreif die Kinder damals waren. Die konnten im Kindergarten schon lesen? Top! Thumb Up
Fand früher den Ausdruck "Trankatrin" sehr cool, da meine Schwester Katrin heißt. Fettes Grinsen

Das Thema Rauchen wird hier erwähnt, würde man in heutigen Folgen vermutlich komplett streichen.

Das Ende dann wieder recht spektakulär mit dem Unfall. Habe nie verstanden, warum ein Kinderarzt dazukommen muss und kein Krankenwagen reicht? Kratzend

Insgesamt find ich die Folge aber ganz nett. Happy



Geschrieben von Mikosch373 am 13.02.2024 um 14:53:

 

Zitat von Basti:
Natürlich ist es nicht so einfach möglich, jemanden einfach so als Arzt zu vertreten, aber gut, ist Benjamin, da geht alles. Fettes Grinsen


Ja gut, das ist ja bei fast allen Berufen von Benjamin so. Fettes Grinsen


Zitat von Basti:
Dann haben wir Katrin, die immer müde ist und viel liest und nicht in den Kindergarten darf.
Wieder erstaunlich, wie frühreif die Kinder damals waren. Die konnten im Kindergarten schon lesen? Top! Thumb Up


Konntest du im Kindergarten noch nicht lesen? Kratzend



Geschrieben von Basti am 13.02.2024 um 15:28:

 

Zitat von Mikosch373:
Zitat von Basti:
Natürlich ist es nicht so einfach möglich, jemanden einfach so als Arzt zu vertreten, aber gut, ist Benjamin, da geht alles. Fettes Grinsen


Ja gut, das ist ja bei fast allen Berufen von Benjamin so. Fettes Grinsen

Ja, aber ist schon was anderes, wenn Benjamin auf den Garten der Tante aufpasst und "Gärtner" ist oder aushilfsweise den Weihnachtsmann im Kaufhaus vertritt. Fettes Grinsen


Zitat von Basti:
Dann haben wir Katrin, die immer müde ist und viel liest und nicht in den Kindergarten darf.
Wieder erstaunlich, wie frühreif die Kinder damals waren. Die konnten im Kindergarten schon lesen? Top! Thumb Up


Konntest du im Kindergarten noch nicht lesen? Kratzend [/quote]
Veilleicht einzelne Wörter, kann sein, dass meine Eltern mit mir da schon was geübt haben, aber definitiv keine Bücher. Fettes Grinsen



Geschrieben von Mikosch373 am 13.02.2024 um 15:33:

 

Zitat von Basti:
Zitat von Mikosch373:
Ja gut, das ist ja bei fast allen Berufen von Benjamin so. Fettes Grinsen

Ja, aber ist schon was anderes, wenn Benjamin auf den Garten der Tante aufpasst und "Gärtner" ist oder aushilfsweise den Weihnachtsmann im Kaufhaus vertritt. Fettes Grinsen


Das stimmt, Arzt ist ein anderes Kaliber und beim Gärtner pflanzt er ja auch keinen Park. Fettes Grinsen


Zitat von Basti:

Veilleicht einzelne Wörter, kann sein, dass meine Eltern mit mir da schon was geübt haben, aber definitiv keine Bücher. Fettes Grinsen


Okay, krass. Wir haben im Kindergarten sehr viel gelesen und auch schon Schreiben gelernt. Und Blindenschrift, aber die hab ich wieder vergessen… Fettes Grinsen



Geschrieben von Basti am 13.02.2024 um 16:16:

 

Wow krass Schockiert
Also ja, meinen Namen konnte ich auf jeden Fall schon schreiben, alles weitere weiß ich echt nicht. Ist nur Spekualtion. Kratzend

Aber dennoch ist es ja eher üblich, dass man in der Grundschule lesen und schreiben lernt. Daher versteh ich nicht, warum Katrin nicht eine Grundschülerin ist. Aber okay. Fettes Grinsen



Geschrieben von Mikosch373 am 13.02.2024 um 17:34:

 

Ja, stimmt, in der Grundschule ist es üblicher. Ich meine, wir sind da auch nochmal das Alphabet durchgegangen und haben dann Schreibschrift gelernt.



Geschrieben von Basti am 13.02.2024 um 17:37:

 

Aber cool, dass ihr auch Blindenschrift gelernt habt. Hab das mit den kleinen im Informatikunterricht auch mal gemacht Fettes Grinsen
Aber so langsam schweifen wir ab Fettes Grinsen



Geschrieben von Holger am 13.02.2024 um 17:43:

 

- Ich habe mich auch gewundert, dass es keinen Notarzt gibt, der zu dem Unfall fährt. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Rettungsdienste Anfang der 80er Jahre noch anders funktionierten. Oder der Notarzt war bei einem anderen Einsatz.

- Ich konnte im Kindergarten definitiv noch nicht lesen und es wurde auch noch nicht mit uns gelernt. Wenn wir zum Beispiel etwas gekocht haben, dann wurden die Zutaten von uns gemalt. Das Alphabet wurde erst in der 1. Klasse gelernt.

- Ich habe "als Gärtner" immer eher so wie "als Hobbygärtner" verstanden. Aber das ist ja OT.



Geschrieben von Ttoragde am 04.04.2024 um 21:28:

 

Im Hörspiel "Benjamin Blümchen als Kinderarzt" aus dem Jahre 1983, geschrieben von Elfie Donnelly, dürfen sich die jungen Patienten über eine ganz besondere Krankheitsvertretung freuen.

Eine Masern-Epidemie geht in Neustadt um, von der auch Benjamins bester Freund Otto nicht verschont bleibt. Als Benjamin zu einem Krankenbesuch bei diesem auftaucht, stellt er erschrocken fest, dass sich auch der Kinderarzt Dr. Wunderlich daran angesteckt hat und sich nur noch mit letzter Kraft zu Ottos Behandlung schleppen konnte. Als sich schließlich herausstellt, dass auch die beiden verbleibenden Kinderärzte Dr. Liebchen und Dr. Müllermann an Masern erkrankt sind und nun sämtliche kranken Neustädter Kinder ohne ärztliche Hilfe dastehen, bietet sich Benjamin schließlich als Dr. Wunderlichs Vertretung für dessen Praxis in der Waldstraße an. Dieser willigt ein.

Es dauert nicht lange, bis auch die rasende Reporterin Karla Kolumna von Benjamins neuem Beruf erfährt und sogleich fungiert sie in der Praxis bereitwillig als Sprechstundenhilfe des Elefanten. Benjamin begeistert die kranken Kinder und deren Eltern gleichermaßen als Kinderarzt und behandelt seine Patienten nicht nur mit herkömmlichen medizinischen Mitteln, sondern auch mit spannenden persönlichen Geschichten aus seinem Leben, die den Kindern Ablenkung und Trost schenken. Doch plötzlich wird Benjamin zu einem Verkehrsunfall gerufen: Ein kleiner Junge wurde von einem Auto angefahren und verletzt. Nun ist der Elefant ganz besonders gefordert und muss alle Register auffahren, um die Situation zu meistern.

Ein wundervolles Team an namhaften Sprecherinnen und Sprechern macht diese spezielle Benjamin-Folge zu einem wahren Ohrenschmaus: Wir hören Edgar Ott als Benjamin Blümchen, Frank Schaff als Otto (allerdings in dieser Geschichte nur als Randfigur), Gisela Fritsch als Karla Kolumna, Till Hagen als Wärter Karl und Joachim Nottke als Erzähler. Gleichermaßen kurios wie auch erfreulich ist es, Helgard Bruckhaus hier als Ottos Mutter zu hören, wie es auch schon in zwei vorherigen Benjamin-Folgen der Fall gewesen war. Eine weitere besondere Besetzung ist Dr. Wunderlich, der von Otto Czarski gesprochen wird. Insgesamt bekommen wir in dieser Geschichte drei Patienten für Benjamin zu hören: Den kleinen Olli, die immerzu müde Katrin sowie schließlich einen Jungen namens Uwe, der einem Ball hinterher rennt und dabei von einem Auto erfasst wird.

Olli spricht mit der Stimme von Oliver Elias, hier noch vor seinem Stimmbruch und später bekannt als erste Besetzung des Florian aus den Bibi-Blocksberg-Hörspielen; seine Mutter wiederum wird von Eva Maria-Werth zum Leben erweckt. Das Mädchen Katrin wird von Virpy Rückert verkörpert (die regelmäßig für die Benjamin-Serie Kinderrollen einnahm), ihre Mutter von Edith Elsholtz, die bereits in der Vorgängerfolge "Benjamin als Weihnachtsmann" als Frau Paschulke sowie als Frau Professor Habernoll in "Benjamin auf dem Mond" mitwirkte.

Der kleine Pechvogel dieser Geschichte - der Junge Uwe, der in einen Verkehrsunfall verwickelt wird - wurde mit Carsten Zachariae besetzt, der durch seine Mitarbeit als Kinderstimme in unzähligen Benjamin-Hörspielen eine Art Legendenstatus entwickelt hat. Er wird behandelt von einem Sanitäter, der die Stimme von Alexander Herzog besitzt, die ich persönlich ganz besonders gerne höre. Auch er sprach in großer Zahl Nebenrollen im Benjamin-Universum, beispielsweise Ottos Vater in "Benjamin auf Skiurlaub" oder den geldgierigen Rudi Raffke in "Der geheimnisvolle Brief". Schließlich hören wir den Hörspielregisseur Ulli Herzog diesmal gleich in zwei Cameo-Rollen: Er ist zum einen der Radiomoderator, der Benjamin Blümchen als neue Vertretung für Herrn Dr. Wunderlich als Kinderarzt in Neustadt verkündet; und zum anderen ist er der unglückliche und reuige Autofahrer, der den kleinen Uwe mit seinem Auto erfasst und sofort den Krankenwagen ruft. Offen bleibt hierbei, ob es sich etwa um ein und dieselbe Person handelt, möglich wäre es ja. Sonnenbrille

Wenngleich die Handlung des Hörspiels "Benjamin Blümchen als Kinderarzt" nicht ganz so abgedreht ist wie es beispielseise bei "Benjamin auf dem Mond" der Fall war, so ist sie doch auf charmante Art und Weise völlig diffus, voller Widersprüche, etwas chaotisch - aber irgendwie auch einfach liebenswürdig und fantasievoll. Verliebt Dass Benjamin so einfach mal eben Kinderarzt werden kann - geschenkt. Schließlich schafft er das ja nahezu bei jedem Beruf. Sonderbar sind da eher die etwas paradoxen und dadurch überaus witzigen Bausteine, die diese Geschichte ausmachen: So hängt einerseits ein "Wegen Krankheit geschlossen"-Schild an der Praxistür von Dr. Wunderlich, was eine Mutter jedoch nicht daran hindert, bei diesem 15 Minuten lang Sturm zu klingeln und sich zu wundern, warum denn niemand öffnet; weiterhin ist Benjamins Behandlung seines ersten Patienten Olli in höchstem Maße absurd: er behandelt den Husten des Jungen wie eine Erkältung, obwohl sehr schnell klar ist, dass die Raucherei von Ollis Mutter der wahre Übeltäter ist. Kratzend

Ein weiteres Beispiel ist der Umstand, dass sich Benjamin zwar seeeehr viel Zeit für seine Patienten nimmt, dementsprechend aber auch die restlichen kranken Kinder im Wartezimmer sich wahrscheinlich die Beine in den Bauch stehen, worauf aber nicht weiter eingegangen wird. Davon abgesehen, dass nach zwei behandelten Kindern Benjamin ja auch direkt zu einem Verkehrsunfall gerufen wird, obwohl dafür meines Wissens nach Kinderärzte nicht zuständig sind. Fettes Grinsen Wunderbar natürlich auch, dass nach der Radioverkündung sich offenbar halb Neustadt krank vor der Wunderlich-Praxis versammelt und alle Eltern mit ihren Kindern (wohlgemerkt während einer Masern-Epidemie) so herrlich eng aufeinander hocken, dass die eintreffende Karla Kolumna beinahe erdrückt wird und sich mühsam durch die Menge kämpfen muss. Pfeifend

Was ich sehr niedlich finde, ist die kindgerechte Wissensvermittlung in dieser Geschichte. Wie beeindruckt etwa Karla Kolumna ist, als sie Benjamin gegenüber erwähnt, dass ihre Nichte Elfriede "so rote Punkte" im Gesicht hat und der Elefant sofort feststellen kann: Das sind Masern, eindeutig. Fettes Grinsen Das gleiche gilt für den Sanitäter, der den kleinen Uwe versorgt: "Alle Wetter, Sie kennen sich ja gut aus!" staunt dieser, als Benjamin doch tatsächlich Begriffe wie 'Fraktur' und 'Röntgen' verwendet. Schockiert Auch ist in dieser Folge natürlich jede Menge Humor vorhanden. Als Benjamin die Arbeit als Kinderarzt in Dr. Wunderlichs Praxis antritt, jedoch das "Geschlossen"-Schild draußen vergisst, beginnt er sich zu langweilen und futtert kurzerhand erst einmal sämtliche Zuckerwürfel-Vorräte in den Praxisräumen und in der Tee-Küche auf. Thumbs Up

Aber auch schon der Krankenbesuch bei Otto verläuft wieder einmal herrlich komisch, als der sprechende Dickhäuter aufgrund seiner Größe und seiner Tollpatschigkeit erst einmal das halbe Haus demoliert - und Helgard Bruckhaus als geplagte Mutter kann sich darüber auch so herrlich aufregen. Thumbs Up Nicht zu vergessen natürlich Benjamins hochprofessionelles und an Sprechstundenhilfe Karla diktiertes Rezept für die dösige Katrin: "Kindergartenbesuch! Spielplatzbenutzung! Jeden Tag eine Stunde Seilspringen! Waldhütten bauen! Quatsch machen! Ein halbes Jahr nicht fernsehen und nicht lesen! Einkriegen und Verstecken spielen! Knie aufschlagen!" Klatschen

Ein kleiner kritischer Punkt, den ich aber auch mit Humor sehe: Ausgerechnet mein Lieblings-Otto Frank Schaff schwächelt in dieser Folge etwas. Den kranken Otto mimt er... sagen wir mal bemüht: "Benjamin, komm rein. Oooooh, geht's mir schlecht!" LOL Aber nichts desto trotz halte ich "Benjamin Blümchen als Kinderarzt" für eine sehr angenehme, ruhige Folge, die für erkrankte Kinder wenigstens für etwas mehr als 30 Minuten sicherlich als kleine Trost-Medizin taugen kann. Und was die etwas verdrehte und schräge Handlung betrifft: Nicht umsonst gibt es für Worte wie 'sonderbar', 'eigenartig' und 'seltsam' das Synonym - 'wunderlich'. Happy

Benjamin zum kleinen Olli: "Was fehlt dir?"
Olli: "Ich huste manchmal - vor allem, wenn Mama so viel raucht..."
Benjamin zu Ollis Mutter: "Das sollten Sie aber nicht tun, liebe Frau!"
Ollis Mutter: "Hach, das will ich mir doch dauernd abgewöhnen. Aber Olli macht mich mit seinem Husten ständig so nervös, dass ich eine Zigarette nach der anderen rauchen muss!"
Benjamin wieder zu Olli: "Also, Olli - hör du auf zu husten, dann hört Mami auf zu rauchen!"
Olli: "Nein, Mami soll aufhören zu rauchen, und erst dann höre ich auf zu husten!"
Benjamin: "Hm, du bist aber ein schwieriger Patient."


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