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Geschrieben von Basti am 25.08.2013 um 09:57:
Bin mir gerade nicht sicher, aber ich glaube in Folge 16 "Benjamin träumt" wird schon gesagt, dass er so heißt, oder?
Geschrieben von unicorn am 25.08.2013 um 11:08:
Ja das hatte ich irgendwie auch im Hinterkopf... Oder in einer Weihnachtsfolge?
Geschrieben von Maybe am 25.08.2013 um 14:36:
Ja, bei "träumt",
mein ich auch
Geschrieben von Janni am 30.08.2014 um 19:10:
Für mich die Benjamin-Folge mit dem mit Abstand traurigsten Lied. Höre ich so gut wie nie.
Geschrieben von BrigitteBlocksberg am 31.08.2014 um 22:30:
Die höre ich auch nie. Obwohl ich das mit den Höhlen interessant finde.
Geschrieben von Sepithane am 04.04.2015 um 13:55:
Diese Folge finde ich toll, besonders gefällt mir die Einbindung des Erzählers in die Geschichte, dies mochte ich schon bei Benjamin träumt sehr. Schön finde ich auch die Szenen in der Höhle.Als Kind kannte ich wo ist Otto noch nicht.
Finde ja dass die Cover eher aussehen, als ob Benjamin mit Otto in einer Höhle verstecken spielt und nicht, dass Otto verschwunden ist.
Hier mag ich auch die TV Folge.
Geschrieben von Dominik am 12.04.2017 um 08:50:
Ich weiß noch, dass ich als Kind die Folge so gut wie nie angerührt habe. Wahrscheinlich aufgrund des Titels. Nun habe ich sie mal gehört und muss sagen, dass der Aufhänger mit den Höhlen echt gut gewählt wurde. An sich keine Folge zum Wohlfühlen, weswegen sie wohl eher selten in meinem Player landen wird. Auch finde ich, dass Nottke hier und in der Butler Folge etwas heiser klingt :-) Die Szene, in der Otto Benjamins Geschenk erwartet finde ich von den Dialogen irgendwie nicht so gut. Das Lied von Benjamin mag man, oder mag man nicht. Nette Folge, wichtiges Thema (Eltern informieren, wo man ist) und gut erzählt, aber keine der besten Folgen.
6/10 Punkten
Geschrieben von Davidchen am 12.07.2017 um 08:12:
Eine der besten Folge der Reihe. Sehr spannend, vor allem durch die vielen und schnellen Szenenwechsel. Spannung wird langsam aufgebaut und gut gehalten, mit dem Benjamin üblichen Friede-Freude-Eierkuchen-Schluss. Sehr schön, dass der Erzähler miteingebunden wird, könnte ruhig öfters mal sein.
Lieder mochte ich innerhalb einer BeBl-Folgen noch nie, so auch hier nicht.
Deswegen 9 von 10 Punkten.
PS: Ja, das neue Cover ist wirklich irreführend.
Geschrieben von Mikosch373 am 11.08.2022 um 18:13:
Benjamin Blümchen - Wo ist Otto? (065)
Die Folge ist toll! Zwar braucht sie einige Zeit, bis sie in Fahrt kommt und Otto wirklich weg ist, aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Die Zusammenarbeit von Benjamin und Erwin Erzähler ist ein richtiges Highlight, genauso das Telefonat von Karla Kolumna und dem Bürgermeister oder auch das mit den Zuckerstückchen in der Höhle! Und am Ende hat die Geschichte auch noch einen positiven Effekt auf den Tourismus in Neustadt!
Fazit: 9 von 10 Punkten
Geschrieben von Flauipaui am 26.08.2022 um 09:12:
Huhu. Ich habe die Folge gerade wieder gehört und habe eine Frage an die Synchron-Experten:
Kann es sein, dass es sich bei der Stimme vom namenlosen Sohn des Bürgermeisters um Florian Kiesel handelt, der in Folge 66 Wilhelm gesprochen hat? Ich erkenne eine große Ähnlichkeit!!
Geschrieben von Dominik am 04.10.2022 um 11:50:
Ich habe die Episode gestern nochmal gehört und weiß gar nicht, was ich damals hatte: Die Folge ist toll. Wie Erwin und Benjamin zusammen arbeiten, ist ein absolutes Highlight. Die vielen Szenenwechsel machen die Geschichte richtig spannend und die Atmosphäre stimmt zu jeder Zeit. Aber dass Erwin aktiv an der Geschichte teilnimmt ist für mich wirklich grandios gemacht und macht Lust auf mehr Szenen dieser Art. Auch wenn wir den Tag
#ErzählerInteraktion haben, so viel Anteil wie hier hatte er wohl nur bei "träumt" oder? Vom Erzähler ist mir diese und die "und der Weihnachtsmann"-Folge die liebste. Letztere ist für mich die beste Leistung von Nottke überhaupt.
8/10 Punkten
Geschrieben von Basti am 04.10.2022 um 11:58:
| Zitat von Dominik: |
| lAuch wenn wir den Tag #ErzählerInteraktion haben, so viel Anteil wie hier hatte er wohl nur bei "träumt" oder? |
Jo.
Das meiste, was unter
#ErzählerInteraktion fällt, ist sowas wie "Benjamin? Machst du noch ein Abschlusstöröö?"
Geschrieben von Dominik am 04.10.2022 um 16:04:
Dann überlege ich mir mal einen für die beiden Folgen
Geschrieben von Blocksberg82 am 14.10.2022 um 20:27:
Wo ist Otto?
Moin Leute....
Also ich mag die Folge sehr gerne.
Es sind soviele verschiedene Charaktere dabei und die Story ist echt gut aufgebaut
ich vergebe
8/10 Punkten
LG
Blocksberg82
Geschrieben von Chantal-Marie am 30.05.2024 um 00:16:
Die Folge ist etwas ernster, immerhin verschwindet Otto hier. ernstere Folgen bekommen bei mir meistens sowieso schon Pluspunkte, mag ich irgendwie immer am liebsten, auch als Kind schon.
Die Suche war natürlich das Highlight der Folge. Besonders die Interaktion zwischen Benjamin und dem erzähler mochte ich total gerne.
Dass hier (zum ersten Mal?) die Echohöhlen vorkommen fand ich auch super. Finde die immer sehr interessant. An dem Ort könnten eigentlich gerne mal wieder mehr Folgen spielen
Geschrieben von Basti am 30.05.2024 um 03:37:
Bald kommt ja der Höhlenforscher
Geschrieben von Ttoragde am 17.06.2024 um 20:51:
Die Bewertung von "Wo ist Otto?" fällt mir wahnsinnig schwer. Dieses Hörspiel aus 1991 ist die letzte Folge, an der Elfie Donnelly noch persönlich mitwirkte. Es handelt sich hier, trotz obligatorischem Happy End, um die für mich mit Abstand dramatischste, schwärzeste Folge der Hörspielreihe. Und eine der sehr wenigen, in der sowohl ein Lied gesungen als auch Erwin Erzähler als handelnde Person in das Geschehen eingebunden wird. Ich besaß "Wo ist Otto?" schon als kleines Kind auf Kassette; hören konnte ich sie nur äußerst selten. Natürlich kann ich hier nur meine eigene Meinung wiedergeben und jeder hat seine Auffassung zu der Geschichte. Ich finde, in diesem Hörspiel vereinen sich ausgesprochen traurige und teilweise auch schaurige Momente. Von Anfang an legt sich eine gewisse bedrohliche Atmosphäre wie ein dunkler Schatten über die sonst so fröhliche Neustädter Welt. Trotzdem ist "Wo ist Otto?" - wie jedes Benjamin-Hörspiel - ideal für eine junge Zielgruppe geeignet; mehr noch: Ich finde, kaum eine andere Benjamin-Geschichte vermittelt derart wichtige Werte, wie diese hier.
Was macht die 65 denn nun so besonders dramatisch für mich? Ich glaube, es ist die pure Verzweiflung darüber, dass zunächst nicht einmal eine Spur zu Ottos Aufenthaltsort führt. Selbst seinen Rucksack und seine Mitbringsel lässt er einfach im Zoo liegen, bevor er vom Erdboden verschwindet. Das einzige, was er mit sich führt, ist die Taschenlampe von Benjamin - Gott sei Dank, wie sich letztendlich herausstellt. Auch, dass ihn niemand gesehen hat, erschwert die Situation insbesondere für jene Personen, die ihm besonders nahestehen und sich um ihn sorgen. Zwar wird dem Hörer schnell klar, wo Otto stecken muss, das macht die Sache jedoch natürlich nicht einfacher. Immens traurig und zu Tränen anrührend wird es spätestens dann, als Benjamin nach endlosen Stunden erfolgloser Suche seine Niedergeschlagenheit durch ein Lied zum Ausdruck bringt, das heute Kultstatus genießt. "
Otto, ach Otto, ich bin so allein..." singt er vor sich hin und es klingt fast mehr nach Abschied als nach Optimismus. Hier müssen junge Hörer wie auch alte Hasen eine ganz schöne Menge Contenance mitbringen.
Die gruseligen Komponenten der Folge beruhen in erster Linie auf der geheimnisumwobenen Echohöhle, dem heimlichen Star dieser Geschichte. Weitab von den Toren der Stadt gelegen, befindet sie sich versteckt in einem Felsen in der Nähe eines knorrigen toten Baumes unter dem Erdboden und beherbergt unzählige verzweigte Gänge und unerforschte Nebenhöhlen. Die zurückgeworfenen Echos von Benjamins Rufen, als er sich in ihr befindet, bescheren mir Gänsehaut. Hier hat Tonmann Carsten Brüse ganze Arbeit geleistet. Die Atmosphäre der Echohöhle ist unglaublich gut eingefangen und man befindet sich wirklich mitten im Geschehen. Und natürlich ist ein solch dunkler und mystischer Ort sehr ungewöhnlich für die "Benjamin Blümchen"-Welt und hebt sich umso mehr von ihr ab. Sie ist der hauptsächliche Grund, warum ich die Folge als Kind nur sehr selten hören mochte und bis heute fürchte ich mich vor sehr großen dunklen Räumen, engen Gängen und Irrwegen, was ich durchaus mitunter diesem Hörspiel zurechne.
Das mit Abstand wertvollste Element ist natürlich die vermittelte Botschaft an Kinder, sich niemals alleine auf Wanderschaft zu begeben und immer einen Zettel bzw. eine Nachricht zu hinterlassen, wenn man sich ohne Absprache von einem Ort entfernt. Diese Lehre wird im Hörspiel in einem solch hohen Maße verdeutlicht (unter anderem durch die vielen Tränen, die Ottos Mutter, Benjamin, Otto selbst und sogar Erwin Erzähler in dieser Folge vergießen), dass sie bei Kindern ankommen
muss. Worte wie "entführt" oder "verletzt" werden von den handelnden Charakteren bewusst nicht ausgesprochen, liegen aber eindeutig in der Luft. Elfie Donnelly und Ulli Herzog haben hier eine außerordentlich wichtige Geschichte verfasst und vertont und dies muss sehr hoch angesehen werden. Auffallend aussagekräftig ist noch dazu die Tatsache, dass Benjamin in diesem Hörspiel sogar ganz vorbildlich handelt und seinem Freund vor seinem Weggang eine Nachricht mit der Information, wo er sich befindet, hinterlässt, während Otto genau dies nicht tut. Die vermittelte Lehre wird so noch einmal zusätzlich untermauert.
Sprechertechnisch ist "Wo ist Otto?" wie immer hochrangig besetzt. Edgar Ott beweist als Benjamin Blümchen einmal mehr, dass er nicht nur eine gigantische Sprech-, sondern auch eine sehr angenehme Singstimme hat. Gastauftritte haben Dieter Kursawe als Polizist und Christel Merian als Ottos Mutter. Eine ganz süße Rolle hat Sarah Haase als kleine Sabine, die vom Polizisten irrtümlicherweise auf dem Spielplatz aufgrund ihrer roten Haare mit Otto verwechselt wird und den Beamten immerhin überreden kann, sie auf der Schaukel anzustubsen - eine der wenigen humorvollen Stellen in dieser Folge.

Tja, wie bewerte ich sie nun. Die wertvolle Lektion wäre eigentlich allein schon 10 Punkte wert, aber ich denke trotzdem noch heute an die Nächte aus Kindertagen zurück, als ich dem Geschehen in der Echohöhle eher voller Furcht als voller Spannung lauschte. Irgendetwas hat dieses Hörspiel mit mir gemacht, daran besteht überhaupt kein Zweifel, denn obgleich ich sie heute besser hören kann als damals, bekomme ich trotzdem noch an einigen Stellen wackelige Beine und bei Benjamins Abgesang an Otto unweigerlich teary eyes. Aber auf der anderen Seite habe ich dem Hörspiel selbst ein Lied gewidmet, also muss ich ihre Bedeutung für mich als sehr hoch einschätzen. Es beschäftigt mich, es bleibt im Gedächtnis.
Ich belasse es erst einmal bei 7 Punkten und werde später mit einigem Abstand noch einmal "nachfühlen", ob ich die Bewertung noch vertreten kann oder hoch/runter gehen muss.
Benjamin: "
Ich weiß auch nicht. Hier gehen wieder ganz viele Gänge... in ganz viele Richtungen. Ich muss mich erstmal hinsetzen und überlegen... ja... überlegen muss ich..."
Geschrieben von GenerationMartinshof am 19.06.2024 um 17:51:
Die Folge hat mir ganz gut gefallen. Ich mochte irgendwie die Szene im Rathaus und dass Otto sich alleine auf den Weg macht, hat mir auch gefallen.
Witzig fand ich irgendwie, dass Benjamin findet, dass es in Neustadt schon genug Leute gibt und er keine Touristen haben will. Naja, die scheinen aber nicht den Zoo zu besuchen, sonst wäre der nicht ständig pleite. Er sollte sich also eher dafür einsetzen, dass der Tourismus in Neustadt angekurbelt wird.
Dass sich Erwin Erzähler einschaltet bzw. dass Benjamin ihn direkt anspricht, ist natürlich echt eine Besonderheit. Vor allem meine ich mich zu erinnern, dass Erwin auch irgendwann mal versucht, mit den Charakteren in einer Folge zu sprechen, dann aber sagt "Ach, die können mich ja nicht hören". Macht also eigentlich keinen Sinn, dieser Einsatz von ihm, aber mir hat das dennoch gut gefallen.
Die Höhlen als Location mochte ich auch gerne, freue mich jetzt seht auf die Höhlenforscher-Folge.
Also insgesamt fand ich die Folge echt ganz cool, finde aber, dass man an der ein oder anderen Stelle durchaus mehr hätte rausholen können. Darum gebe ich eine 7.
Geschrieben von Basti am 28.06.2024 um 16:39:
Nette Folge. Besonders spanned ist sie aber nicht, auch wenn Otto verschwunden ist. Es ist nämlich eigentlich ziemlich schnell klar, wo er steckt.
Richtig cool fand ich aber immer, wie Erwin mit einbezogen wurde.
Das ist ja eine absolute Seltenheit und wird es wohl nie wieder geben.
Geschrieben von Mangobanane am 09.07.2024 um 11:51:
Benjamin Blümchen 065 – Wo ist Otto?
Auch diese Folge kenne ich bereits, natürlich hatte mich der Titel sehr angesprochen und sie hat mir beim ersten Mal gut gefallen. Mal eine etwas ernstere Geschichte, hat man ja bei Benjamin nicht so oft.
Benjamin packt seine Englisch-Skills aus und übersetzt „Happy Birthday to you“ mit „Ein Häppchen Geburtstag für dich“ – Ja, ganz knapp daneben
Karl fällt kein deutsches Geburtstagslied ein? Im Kindergarten wurde immer standardmäßig „Wie schön, dass du geboren bist“ gesungen. Heute bin ich nicht mehr so Fan von dem Lied, weil ich den Text völlig schwachsinnig finde (Kann man jemanden vermissen, der nie geboren wurde?).
Die Szene mit Benjamins Glückwunsch ohne Geschenk ist maximal unangenehm – für Otto. Dabei hat er doch in der 52 eigentlich was gelernt

Find’s total super, wie Benjamin ihn erstmal auflaufen und dann das Geschenk selber suchen lässt.
Ich bin ja nicht so ein Fan davon, Hobbys nur für eine Folge einzuführen, die ganz zufällig später in dieser einen Folge noch relevant werden. Warum nicht in 64 Folgen vorher irgendwo mal fallen lassen, dass Otto Höhlen interessant findet? Warum nicht in späteren Folgen mal wieder auf die Taschenlampe zurückgreifen? Wird / wurde mit Sicherheit beides nicht gemacht. Siehe DDA 27, die dort eingeführten verschlüsselten Codes für Notsituationen kommen nie wieder zum Einsatz.
Zwei Minuten, nachdem Otto abgestaubt hat, muss er natürlich auch schon wieder los – Macher

Dieses „unter der Bettdecke noch heimlich lesen“ wurde ja früher oft in Kindergeschichten erwähnt, gefühlt gibt’s das aber schon lange nicht mehr
Nachdem Herr Tierlieb in der 59 nicht auf Benjamin zählen konnte, hat der Elefant daraus gelernt und versetzt Otto. Wenn man keinen Zettel parat hat, schmiert man einfach die Wand voll

Na hoffentlich übernehmen Kinder das nicht…
Zara Zebra klingt irgendwie mehr wie ein Pferd

Kann aber natürlich auch gut sein, dass ein Zebra wirklich so wiehert.
Und nun ist Otto also weg. Wer hätte das bei dem Titel vermuten können?
Er ist nicht bei der Mittagsfütterung und auch nicht auf dem Spielplatz – aber ich mag die Szene mit der kleinen Sabine, so was kriegt man heute auch nicht mehr.
Karla hält es also für eine gute Idee, die Neustädter Polizei hinzuzuziehen – weil die ja ihre Kompetenz in den vergangenen Folgen immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat

Aber vielleicht will sie auch einfach das große Drama mit Vermisstenmeldung und Co., dass sie sensationsgeil ist, wissen wir ja schon - und sie hat ja nun auch gute Connections zum Polizeipräsidenten
Auch der Erzähler versprüht zuversichtlich Optimismus, dass die Polizei das schon regeln wird - woher auch immer…
Dass Benjamin sich aber einfach in den Zoo setzt und wartet, passt so gar nicht zu ihm, auch wenn das natürlich sein muss, damit er die richtige Spur findet. Trotzdem hätte man das eleganter lösen müssen.
Dann folgt der Moment, ab dem die Folge - neben ihrer doch recht ernsten Thematik - eine weitere Besonderheit bekommt: Benjamin unterhält sich mit dem Erzähler. Das wirft natürlich die Frage auf, wie der Erzähler in der Kiddinx-Welt platziert ist. Die Figuren beachten ihn ja in der Regel nicht, manchmal sagt er, dass er sich hier und da dazusetzen will (zB beim Essen). Der Erzähler kann in Sekundenschnelle von einem Ort zum anderen wechseln und hat immer einen Überblick. Wenn er nach einer Person sucht, findet er sie meistens sehr schnell. Otto findet er in diesem Fall nicht, allerdings versucht er es hier auch gar nicht erst. Aber selbst wenn er es getan hätte, könnte man die Erfolgslosigkeit damit rechtfertigen, dass Otto eben wortwörtlich „vom Erdboden verschluckt“ worden ist.
Steht der Erzähler die ganze Zeit neben den Figuren und kann sich beamen? Oder kann er sich bei Bedarf unsichtbar machen? Ganz eindeutig lässt es sich nicht sagen.
Weil Otto rothaarig ist, sollten sich jetzt alle rothaarigen Kinder der Stadt in Acht nehmen - auch die Mädchen

Der Dialog zwischen dem Polizisten und der kleinen Sabine ist natürlich typisch Donnelly. Wenn die Polizei vorkommt, stellt sie sich maximal dämlich an und will immer Leute verhaften - so wie Brandrat Lichterloh ständig löschen will.
Der Lagebericht im Kommandanten-Ton ist auch so was, was man heute so nicht mehr inszenieren würde
Dass der Erzähler mit Benjamin interagiert, stellt sich bei der Suche vor und in der Höhle als sinnvoll heraus, weil Benjamin sonst keinen Gesprächspartner hat. Kurios wäre natürlich gewesen, wenn sich der Erzähler und Benjamin aufgeteilt hätten und der Erzähler Otto gefunden hätte
Das Lied mag ich total gerne, krass, dass man sich getraut hat, ein doch eher melancholisches Stück in der Folge zu verwenden. Es ist ja eher Sprechgesang, den Ott da anwendet, aber es passt total gut und die Melodie ist voll schön. Ärgerlich ist lediglich der Kontinuitätsfehler im Lied, da hier bereits die Ballonfahrer-Folge angerissen wird. Wie bei Folge 16 und 17 hat man da wohl die Reihenfolge verbaselt.
Auch das Wiedersehen zwischen Benjamin und Otto ist gut inszeniert und vor allem wird nicht nur eine Moral der Geschichte deutlich, sondern sie bekommt auch noch ein wenig Lockerheit, indem Benjamin das Echo ausprobiert.
Benjamin und Otto essen Zuckerstückchen vom Höhlenboden, na, nach der Folge wird Otto garantiert schon wieder krank
Am Ende schlägt man noch den Bogen zurück zur Sitzung im Rathaus und gibt damit auch diesem Faden einen passenden Abschluss.
Joa, die Folge hat natürlich nicht sonderlich viele Eckpfeiler und ist sehr früh extrem vorhersehbar, trotzdem unterhält sie die ganze Zeit, die Dialoge sind gelungen, das Lied gibt definitiv einen Pluspunkt, die Interaktion mit dem Erzähler ist stimmig und man lernt eine neue Facette an Neustadt kennen, mit der unaufdringlich eine gute Botschaft transportiert wird.
Also ne echt runde Sache und auch nicht so unglaublich viel ernster als andere Folgen, man lockert die Handlung ja immer wieder auf und es dauert auch einige Zeit, bis Otto wirklich weg ist. Also als besonders traurig oder deprimierend empfinde ich die Folge nicht.
Mit einer Ausnahme gefallen mir die 60er bislang wirklich gut, hoffentlich bleibt das so. Ich habe auch sowohl nach der 64 als auch nach der 65 schon mal auf die anstehende Liederfolge vorgegriffen, da sind durchaus ein paar sehr schöne Lieder dabei - dürfte selten sein, dass man sich in der regulären Serie auf eine Liederfolge doch ein wenig freut.
9/10
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