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Geschrieben von DerSpringerAusHerten am 10.10.2020 um 14:58:
Für mich landet diese Folge leider ganz weit hinten im Martinshof-Ranking. Ich finde die Story insgesamt etwas farblos, wenn nicht sogar langweilig. Zuletzt gab es ja mit Bibern, Wölfen und Waschbären schon mehrere Einblicke in die Tierwelt, aber hier entfernt man sich zu weit von der Basis. Konnte der Folge daher nur 3 Punkte geben.
Geschrieben von Skippy88 am 17.08.2021 um 23:42:
| Zitat von DerSpringerAusHerten: |
| Ich finde die Story insgesamt etwas farblos, wenn nicht sogar langweilig. Zuletzt gab es ja mit Bibern, Wölfen und Waschbären schon mehrere Einblicke in die Tierwelt, aber hier entfernt man sich zu weit von der Basis. |
Habe ich auch so empfunden. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Ohne Witz und ohne wirkliche Spannung. Als Lernhörspiel über Falken und Falknereien kann ich es auch nicht richtig durchgehen lassen. Dafür wird dann wieder zu sehr verniedlicht. Auch ein abgerichteter Falke bleibt immer noch ein Wildvogel. Der spielt kein Verstecken und der kann dem Besitzer auch durchaus mal wegfliegen, ohne dass dieser ihn vorher schlecht behandeln muss.
Immerhin durfte Bibi zum Ende noch einmal hexen.
Den Motzke fand ich jetzt auch nicht sooo mega unsympathisch. Gut, der Spruch mit dem Wellensittich war ein wenig fies von ihm

... aber so, wie die Mädels ihm direkt am Anfang gegenübergetreten sind irgendwie auch nachvollziehbar.

Auch wenn es natürlich eigentlich eine absolute Frechheit ist, dass sich der Besitzer des Tieres meldet, es zurückhaben und auch noch verkaufen möchte.
Geschrieben von GenerationMartinshof am 12.04.2023 um 13:02:
Joah. Also an sich finde ich die Folge gar nicht so schlecht, aber dass der Vogel dann noch Cleopatra rettet und so, das ist ja doch irgendwie übertrieben. Gut, irgendwie muss der Falke ja da bleiben, denn was wäre eine Tier-Folge ohne ein Tier, das am Ende behalten wird und nie wieder auftaucht?
Spannend ist die Folge nicht, Bibi wird mir auch etwas zu dümmlich dargestellt. Man tut ja hier so, als würde sie denken, ein Falke sei ein Kanarienvogel. Als ob sie wirklich nicht weiß, dass die gefährlich sein können... Insgesamt nicht herausragend...
Geschrieben von Mikosch373 am 12.04.2023 um 13:19:
| Zitat von GenerationMartinshof: |
| Spannend ist die Folge nicht, Bibi wird mir auch etwas zu dümmlich dargestellt. Man tut ja hier so, als würde sie denken, ein Falke sei ein Kanarienvogel. Als ob sie wirklich nicht weiß, dass die gefährlich sein können... Insgesamt nicht herausragend... |
Ein Kanarienvogel, das ist gut...
Geschrieben von Mikosch373 am 10.07.2023 um 17:07:
Kommt irgendwie aufs Gleiche raus, was altes und neues Cover angeht. Aber ich würde für das neue stimmen. Anscheinend hab ich mich zu sehr an den neuen Stil gewöhnt.
Geschrieben von Hamburg am 09.09.2023 um 14:19:
Ich habe irgendwie mehr erwartet. Die Folge ist ok - aber für mich auch nicht mehr.
Ich mag den Förster sehr gerne, er hat eine angenehme und ruhige Art.
Aber die Folge an sich zieht sich irgendwie, auch wenn die gar nicht so lang ist.
Bibi und Tina sind mal wieder sehr ultimativ in ihrer Meinung (der Besitzer kann gar nicht gut zum Falken sein, es geht ihm so schlecht, Falke muss hier bleiben - und auch immer in so einem Gejammer und direkt auf 180)
Selbstverständlich rettet der Falke das Pferd vom Grafen und dann kann er natürlich nicht zulassen, dass der Falke verkauft wird. Es gab jetzt irgendwie keine großartig spannende Wendung, sondern das ganze lief eher im üblichen Schem ab.
Ich hätte mir gerne noch eine ausführlichere Geschichte zum Thema Falken und dem Namen Falkenstein gewünscht. Irgendeine coole Mythe oder so.
Geschrieben von Mikosch373 am 30.11.2023 um 14:39:
Bibi & Tina - Der geheimnisvolle Falke (072)
Der Titel ist zwar klangvoll, passt aber nicht wirklich. Den Falken habe ich jedenfalls nicht als besonders geheimnisvoll in Erinnerung. Der Klappentext macht mir auch so gar keine Lust auf die Folge. Dem Cover kann ich auch nicht so viel abgewinnen, der Falke ist irgendwie hässlich gezeichnet und Bruno ist sowieso immer so übertrieben vermenschlicht gezeichnet mit den buschigen Augenbrauen und dem überdimensionierten Kopf.
Der Anfang ist schon lahm mit dem Falken und Bibi, die nicht rafft, dass das ein Wildtier ist. Danach plätschert es erstmal vor sich hin und wieder verpasst man die Gelegenheit, Förster Buchfink und Robert mal beide direkt auftauchen zu lassen. Das Gelaber über den Falken finde ich auch nicht besonders spannend, auch wenn Förster Buchfink sichtlich Spaß bei der Arbeit zu haben scheint. Das Versteckspielen mit dem Falken hört sich auch total kindisch an.
Als Herr Motzke auftaucht, benehmen Bibi und Tina sich wirklich unverschämt. Sie kennen den Mann nicht und machen ihn direkt an, von wegen, Diana sei bestimmt nicht ohne Grund ausgebüxt und ihr würde es beim Förster besser gehen als bei ihm. Ich meine, geht’s noch? Dass der Erzähler ihn danach als unsympathisch bezeichnet und dass er überhaupt Motzke mit Nachnamen heißt, sagt schon alles über die Folge.
Das mit Cleopatra hätte ich auch nicht gebraucht. Irgendwie musste man die Folge wohl füllen, aber so? Da hätte ich lieber mehr über die Geschichte der Familie von Falkenstein und über die Etymologie des Namens Falkenstein gehört. Außerdem finde ich die Botschaft schwierig, dass man ein Tierchen immer behalten darf und alles immer gut ausgehen muss. Aber dann schön das Tierchen vergessen und nie wieder erwähnen…
Allzu viel kann ich zu der Folge gar nicht sagen. Sie ist wirklich schlecht, hat überhaupt keinen Spannungsbogen und es muss natürlich auf Teufel komm raus ein Happy End geben. Dazu ein blödes Tier und nervige Kinder, diesmal Bibi, Tina und Alex. Schade, dass man nicht mehr über das Gemälde und die Urkunde erzählt und später nur eine mittelalterliche Rettungsstory draus gemacht hat.
Fazit: 1 von 10 Punkten
Geschrieben von GenerationMartinshof am 14.12.2023 um 16:27:
[quote=Mikosch373
und Bruno ist sowieso immer so übertrieben vermenschlicht gezeichnet mit den buschigen Augenbrauen und dem überdimensionierten Kopf.
[/quote]
Boah ja das verstehe ich auch nicht, der sieht total gruselig aus mit diesen Augenbrauen.
| Zitat: |
| Der Anfang ist schon lahm mit dem Falken und Bibi, die nicht rafft, dass das ein Wildtier ist. |
Mir wird Bibi hier auch viel zu dumm dargestellt...
Geschrieben von Mikosch373 am 14.12.2023 um 17:43:
| Zitat von GenerationMartinshof: |
| Boah ja das verstehe ich auch nicht, der sieht total gruselig aus mit diesen Augenbrauen. |
Es ist halt auch so ein Bruch. Die Pferde sehen ja auch wie normale Pferde aus.
Geschrieben von HildaW am 08.09.2025 um 15:07:
Ein Graufalke im Gebüsch, Bibi will ihn einfach mal anfassen: „Er ist doch verletzt“.
Der Vogel wird tierzärztlich versorgt, fliegt wieder und bekommt den Namen „Diana“ verpasst. So weit, so friedlich.
„Ein zahmes Falkenmädchen in Falkenstein“, amüsiert sich der Graf. Aber eigentlich interessiert er sich mehr für ein gefundenes Bild bzw. dessen Rahmen.
Etwas Infos über Arbeit mit Falken… fand ich eher langweilig.
Und dann beginnt dieses nervige Drama, dass man ein soeben erst gefundenes Tier wieder hergeben muss.
Mit dem Falkner aus Rotenbrunn hätte die Geschichte interessant werden können. Aber stattdessen wird der Typ bloß angezickt, ohne irgendetwas getan zu haben, er möchte einfach nur seinen Falken zurück. Warum er nicht gleich zum Förster weiterfahren und den Vogel abholen kann, ist auch irgendwie unklar, als Falkner wird er doch wohl einen Transportkäfig haben.
Die seltsamen Spendensammlungspläne werden zum Glück nur erzählt, man muss als Zuhörer nicht noch überall dabei sein.
Abschiedsdrama und ein kleiner Showdown, vor einem Laubbläser rennt Cleopatra davon, vor einer nahenden Dampflok nicht… Und nun kauft der Graf doch den Falken und somit bleibt Diana in Falkenstein und zufällig kommt gerade noch ein Falke vorbeigeflogen, welch Zufall.
Sehr unschön anzuhören. Natürlich kann man es bedauern, ein Fundtier nicht behalten zu können, aber bei Bibi und Tina wird da immer gleich so ein überzogenes Drama draus. Und gehext wird auch kaum, das finde ich immer schade.
Geschrieben von Rückkehrer am 23.09.2026 um 16:33:
Jede weitere inhaltliche Kommentierung der Folge würde nur zu Wiederholungen führen, das einzige, was ich hinzufügen möchte ist, dass sie bei Erscheinungsdatum vielleicht noch für mehr Irritationen gesorgt hat, als bei heutigem Anhören, wie es bei mir passiert ist.
Damals begannen sich ja langsam die ersten sichtbaren Risse durch die generelle Qualität der Hörspiele zu ziehen, aber man war eben noch einen gewissen Grundstandard gewöhnt. Im Herbst 2026, wo man wirklich gar nichts mehr von der Reihe erwartet und Drehbuchautoren, Sprecher und Geräuschemacher noch auf Autopilot arbeiten, ist sie einfach nur "noch eine" Folge zum Vergessen.
Schematisch erzählt, langweilig (20 Minuten, und die 5 Freunde waren immer noch bei der Vorrede), Wikipedia-Textbausteine, kindische Tierverklärung - also alles genau die Prompts, mit denen Kiddinx bei der Storyvorbereitung seine KI füttert. Im Jahr 2012 war das alles vielleicht ein besorgniserregendes Signal - heute, 14 Jahre später, ist es zum Standard geworden, auf den die Reihe herabgesunken ist.
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