Geschrieben von Maybe am 29.07.2013 um 18:42:
Rezension zur Hörspielfolge 122
„als Polizist“
(Enthält viele Spoiler und unerhörten bösen Sarkasmus!)
„Einfach hin- und herlaufen und nach dem Rechten sehen.“
Oder: Herr Krause wagt das Experiment Frauentausch Elefantentausch und gibt für einen Tag seinen nervenaufreibenden Herumlaufjob in die Füße des noch nie falsch geparkten Elefanten Benjamin Blaulicht ab
Das Cover:
Ziemlich blaustichig. Benjamin Elefantenbulle steckt ein 30-Zone-Schild im Allerwertesten, Karla beschwert sich über die Blümchen, die der Blümchen zu zerquetschen droht und Stella und Otto grinsen blöde wie immer. Alles beim Alten. Könnte durchaus schöner sein, aber es ist okay. Fängt zumindest eine Szene im Hörspiel ein, die es genauso gibt.
Erwartungen (vor dem Hören notiert, als ich lediglich Titel und Cover kannte):
- Karla will einen Sensationsartikel schreiben
- Es kommt mindestens ein nerviges Kind vor
- Otto gibt den Ober-Polizisten
- Benjamin hilft einer netten Dame über die Straße
- Benjamin passt zunächst nicht in seine Uniform
- Die drei stellen einen Dieb
- Irgendjemand beschwert sich über Benjamin
- Am Ende gibt es ein Fest, bzw. wird Kuchen gegessen
- Der Erzähler erklärt schlaumeierhaft etwas über Polizisten
- Otto hat mindestens einen Klugscheißerspruch auf Lager
- Stella is(s)t ein Eis
Zur Geschichte + Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt wie so viele: Benjamin liegt herum und faulenzt. In einigen Folgen findet er das furchtbar langweilig, in einigen nicht. Er scheint sich nicht ganz sicher zu sein, wie er jetzt mit dem Faulsein umgehen soll, aber gut. In der Polizisten-Folge jedenfalls findet er das faule Herumliegen jedenfalls super knullig. Dumm nur, dass der entspannte Hörer dann auf einmal Ottos und Stellas Stimmen hört, die dann für den „Och ne“-Effekt sorgen, weil SIE das langweilig finden. Warum Benjamin die beiden nicht in seinen Rüssel packt, diesen nachlädt und zum Mond schießt, i don’t know… Wenn Klugscheißerchen und Eistüte sich langweilen, dann sollen die das gefälligst woanders tun. Zum Beispiel in einem tiefen Kellerloch (und eingesperrt). Benjamin, der in dieser Folge der Sympathieträger en masse ist, hat auch mal ne Pause verdient von seinem Berufeelefanten-Dasein, oder?
Jedenfalls kommt dann von ungefähr ein Briefträger daher und… ach ne, der Wachtmeister Krause kommt. Na, es ist jedenfalls ziemlich wie in der Briefträger-Folge. Und ich glaub auch noch wie in ein, zwei, fünf anderen Folgen. Einer kommt angelaufen, sagt, er will Urlaub machen und Benjamin soll für ihn den Job übernehmen. Gähn. So ein special-Beginn zu einer Benjamin-Folge haut echt niemanden mehr aus den blaukarierten Socken. Weil der Krause, der Banause, so doof war und seinen Urlaubsschein vergessen hat auszufüllen (Hallo? Das ist ja wohl mit einer der lebensrettensten Handlungen überhaupt. Was für ein Arbeitstier) und alle seine schlauen Kollegen Urlaub haben, braucht er also einen Vertretungselefant. Und von denen gibt’s in Neustadt, Stadt der unendlichen Berufeabgebe-Möglichkeiten leider nicht so viele. Aber wir tun mal so, als käme ohnehin nur Benjamin in Frage. Krause hat das natürlich alles von vorneherein bedacht, ist doch klar! Benjamin soll nicht sein Ersatz werden, weil er so nett und grau und freundlich und sprechgewandt und zuverlässig und kinderlieb und so weiter und so fort ist, NOIN, er soll der Ersatz werden, weil… also, das ist so:
Fünf Gründe, warum Benjamin wahrscheinlich einen guten Polizisten abgibt:
1. Benjamin ist groß und breit. Auf der Straße braucht er nicht mal eine Kelle. Kein Auto passt um ihn herum, während er die Straße blockiert. Und wer ihn umfahren will, scheitert kläglich.
2. Wenn es ein Loch in der Straße gibt, kann Benjamin es solange mit seinem eigenen Körper ausbessern/ausfüllen, damit keine Umleitung gelegt werden muss. Er ist straßengrau. Niemand würde einen Unterschied bemerken. Freund und Helfer der Verkehrsteilnehmer eben.
3. Diebe kann Benjamin leichter fangen als normale Polizisten. Er kann sie umrollen, ohnmächtig knuddeln oder mit einem Rüsselschwingen außer Gefecht setzen.
4. Benjamin ist groß. Den übersieht man nicht so leicht. Wenn man einen Polizisten braucht, muss man nur nach seiner Mütze oder dem lastwagenbreiten blauen Popo Ausschau halten.
5. Man braucht keine Feuerwehr mehr, um eine Katze vom Baum zu holen. Benjamin spielt einfach
Bäumchen-schüttel-dich und die Katze fällt von allein herunter. Freund und Helfer aller Tiere!
Das sind natürlich nur einige Beispiele. In Wirklichkeit ist Benjamin ein Top-Polizist, weil er es einfach ist! Und zwar ohne Ausbildung, Lehrgang oder was auch immer. Benjamin kann das einfach. Das ist der neustädtische Rüssel-Bonus. Den kriegt sonst keiner. Nicht mal Nicki Nasenbär.
Aber Benjamin wäre ja auch nicht Benjamin, wenn er sich nicht strickt an die Hörspiel-Vorlage halten würde und seine zwei Monsterchen des auditiven Horrors an seiner Seite haben möchte, damit er nicht als alleiniger Star dasteht. Kennen wir alles schon. Ohne Ottomuckl und Stella-2-Kugeln-Vanilleeis-im-Becher-zum-Mitnehmen-bitte wäre die Folge auch echt nicht so spannend, wie sie ist. Wisst ihr genauso gut wie ich, also Ruhe!
Benjamin will natürlich wissen, was ein Bulli jetzt alles so tut, wenn er Streife läuft/fährt/galoppiert. Er hat mal „Die Autobahnpolizei“ auf Vox geguckt und jetzt actionreiche Hoffnungen. Aber der Krause „Kontaktbereichsbeamter“, wie er sich schimpft, hat doch überhaupt kein Auto. Nicht mal ein Polizeipferd oder ein Fahrrad (sollte mal bei Franz van de Fietsen nachfragen, der hat seinen Laden wieder eröffnet). Stattdessen sagt er Benjamin, dass er einfach hin- und herlaufen soll und nach dem Rechten gucken muss. Wahnsinn. Genauso stellt sich jeder 3-jährige Fruchtzwergheld das Polizistensein vor, nech? Einfach herumlaufen und gucken. Ist klar. (Die Schreiber des Drehbuchs haben definitiv noch nie ein als Polizist verkleidetes Kind im Kindergarten kennengelernt. Die sind nämlich anders drauf.)
Wie öde. Die Uniform passt sofort. Herr Krause lässt die Klamotten für den EINEN Tag natürlich direkt mal passend schneidern (Ist klar, die 2te) und Klein Otto und Kalt Stella bekommen auch eine Zwangsjacke mit allem drum und dran verpasst. Ist aber eh kaum eine Rede wert. Früher musste sich Benjamin in zu kleine Klamotten quetschen und das war noch lustig, aber heute gibt’s extra Schneidereien nur für Benjamin, die auf jeden Beruf, den Benjamin jemals ausprobieren könnte, ausgerichtet sind. (Es stehen etwa noch „Pappenheimer“ und „Stella-Weitwurf-Profi“ aus, hab ich mir sagen lassen.)
Während sie nun ein „halbes Büro“ mit sich herumschleppen, in dem die Strafzettel ordentlich verpackt sind, machen die drei Möchtegern-Blaulichter sich also auf in den Tag als nicht ganz ernst zu nehmende Polizisten. Zufälligerweise ist ihr neues Revier dicht am Zoo (woah, Zufälle gibt’s, die gibt’s gar nicht) und sie entdecken sofort ein paar dicke Wagen, die alle falsch parken. AUF den Radfahrwegen! Ekelhaft. Natürlich haben Otto und Cold-S ein paar super Sprüche auf Lager, mit denen sie den Lack der Metallkarossen verunzieren.
„FALSCHPARKER HABEN EINEN IQ VON UNTER 2!“,
„WER FALSCH PARKT, DARF NICHT BEI DEN STELLINIS EIS ESSEN!“, oder
„STELL DICH, FALSCHPARKER, STELLA IS WATCHING YOU!“ sind nur einige davon, die ich wirklich allesamt unter aller Kanone finde. Aber Benjamin bekommt das gar nicht mit, denn er kämpft selbst damit, durch das Kauderwelsch der Zettelchen zu kommen, die sich „Knöllchen“ nennen. Weil ihm das zu kompliziert ist, will er einen neuen Text verfassen, damit das alle kapieren, was er nun von denen lieben Herren Falschparkern will.
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Was Benjamin wirklich schreibt:
Hallo Falschparker, Sie stehen auf dem Radweg. Wenn Sie Radfahren, wollen Sie ja auch nicht absteigen und es um Ihr doofes Auto herum schieben müssen.“
Was Benjamin schreiben sollte:
Jetzt pass mal auf, du Radfahrweg-Zerkleinerer: wenn ich noch einmal deine blöde Karre in meinem Revier auf diese allein für die N.I.F*’s gebauten Radwege parken sehe, dann komme ich persönlich vorbei und setze mich mal ganz ordentlich auf deine kleine Angeber-Schrottkiste. Und wenn du es dann noch immer nicht begriffen hast, auch noch auf dich. Glaub mir, das macht dir Aua Bauch und das auch nicht zu knapp. MfG, Benji Policeelephant
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*“Neustadts very Important Fahrradfahrer“
Während die zwei Police-men und die eine blöde Eiskanone also liebevoll genannte „Rüssel-Rüffel“ verteilen, entdecken sie das Bürgermeister-Auto. Verzeihung. Natürlich entdeckt das kein geringer als Otto Autokenner, der einfach alle Autos jedem einzelnen Neustädter zuordnen kann. Manchmal liegt er nächtelang da und grübelt, wer noch mal welches Auto fährt. Mensch Otto, wie doof kann dein Mohrrüben-Kopf denn nur sein? Das ist doch gar nicht das Auto vom Bürgermeister! Der hat gar kein Auto. Der lässt sich nämlich IMMER umweltschonend von Pichler in seiner Staatskarre fahren. Weiß doch jeder.
Als dann eine ältere Dame auftaucht und Benjamin sie über die Straße zerrt, passiert endlich mal was. Denn sie erzählt von einem Dieb mit gelber Hose, der immer Gemüse stiehlt. Dabei rennt Frau Grimm, so heißt die Oma, ein paar Mal in der Folge herum und schreit nach Hilfe, weil wieder jemand ne Karotte oder eine Kohlrabi gestohlen hat. Echte Diebe machen sowas nämlich. Die klauen Gemüse und verkaufen es für teuer Geld auf dem Schwarzmarkt (kam sogar schon mal in einem „Tatort“ vor, echt).
Wahrscheinlich hat die Grimm, die mir leicht verdächtig vorkommt, in dem Gemüse ihr Geld, sprich: ihr millionenschweres Erbe, deponiert. Das würde ihre Aufregung erklären.
Benjamin und seine lästigen Anhängsel wollen den Fall natürlich lösen. Ist ja auch super aufregend. Gemüse mögen sowieso alle Kinder. Verschwundenes umso mehr.
Irgendwann braust Karla herbei und sagt, sie sei nun „Kriminalreporterin“ und auch auf der Suche nach Mr Gemüseklau und ich denke mir: Ich will in Neustadt wohnen. Die haben da anscheinend keine anderen Probleme als gestohlene Tomaten. Muss das Leben da schön sein.
Schließlich lernen wir noch Lukas kennen – juhu, ein nerviges Kind! -, der irgendein Vieh namens Hoppel hat und alle einmal streicheln lässt. Der Erzähler macht erst mal ein Rätselraten daraus, was ein Hoppel nun ist („Ratet doch mal“, „Nein, kein Känguru, auch kein Frosch“) und ich sitze da und denke: „Ernsthaft?“ Habt ihr schon mal gehört, dass jemand einen Frosch Hoppel genannt hat? Hoppel, so heißen doch nur Hasen. Jedes, wirklich JEDES Kind hat in seinem Leben schon mal irgendein Kaninchen gesehen (und sei es nur in einem Buch), das Hoppel heißt. Der Name ist so geläufig wie „Bello“ für einen Hund. Und daraus so ein peinliches Raten zu veranstalten grenzt an Frechheit (und tut in den Ohren weh).
Hoppel ist cool. Der scheint Otto und Stella nicht zu mögen. Als er sie erblickt, reißt er seine flauschigen Augen auf und will sofort zurück in den Käfig. Yeah. Jedenfalls erhält Hoppel noch eine gesonderte Extra-Rolle in der Folge. Aber das verrate euch natürlich nicht. Ist ja nicht so, dass ihr nicht schon längst wisst, wer oder was Hoppel, der Gangster, nun verbrochen hat, ne? Oh Mist… tut mir Leid. Echt…
nicht.
Die Überführung von Mr Gemüsedieb geht dann schon in die Vollen und wir erleben ein paar ganz okaye Momente. Jedenfalls ist die Folge nicht übermäßig langweilig. Echt, es gibt viel schlimmere. Das nervige Kind geht auch gerade noch so. Und Benjamin ist in der Folge wirklich toll. Ich mag’s ja nicht, wenn er total als Depp hingestellt wird, aber wenn das so gemacht wird, dass es irgendwie benjaminchenhaft bleibt und nicht als „doof“ sondern als „sympathisch“ ausgelegt werden kann, find ich es gut. Und das ist hier der Fall.
Gut ist auch, dass hier mehrere kleine Handlungsstränge zu finden sind, die miteinander nicht in verwirrender Konkurrenz stehen. Das mit dem Dieb ist natürlich nicht super aufregend, aber in Ordnung. Immerhin ist der Täter nicht die Person, die ich zuerst verdächtigt hatte.
Im Großen und Ganzen eine Folge, die man hören kann.
Highlights:
-
Stella: „Benjamin hat doch nichts ausgefressen, oder?“
Benjamin: „Fressen sagt man nicht, Stella.“
Otto: „In dem Fall schon!“ (Otto, halt die Klappe. Es war gerade witzig!)
- Die Grimm’sche Oma fragt Benjamin: „Wie heißen Sie eigentlich?“ (Jemand kennt Benjamin nicht? Das gehört in den Kalender eingetragen und als Jahrestag gefeiert!)
-
Karla: „Ja, sind denn schon die tollen Tage?“
Benjamin: „Wieso, sind denn nicht alle Tage toll?“
- Der Bürgermeister sieht, dass er ein „Knöllchen“ bekommt:
Bürgermeister: „Da verschandelt jemand Bürgermeister-Eigentum!“
Pichler: „Sie meinen wohl Staats-Eigentum.“
Bürgermeister: „Der Staat bin ich!“ (Ich mag den Bürgermeister. Echt, ich mag ihn.)
- Über Hoppel wird gesagt: „Ich setz ihn dir in den Arm.“ (Seltsamer Ausdruck. Meine Ohren jucken, wenn ich seltsame Ausdrücke höre.)
- Benjamin will Anzeige erstatten: „Wie erstattet man einen unbekannten Zeiger?“
- Benjamin befragt Frau Grimm:
1. Es geht um die Aufnahme von Personalien
Benjamin: „Wie viel Personal haben Sie denn?“
- 2. Es geht um den Begriff „wohnhaft“
Benjamin: „Aber wir wollen doch den Dieb verhaften und nicht Frau Grimm.“
- Benjamin verhört Lukas:
Benjamin: „Was hast du gemacht, bevor du uns vorhin getroffen hast, Lukas?“
Lukas: „Ich war einkaufen mit meiner Mami.“
Benjamin: „Hören Sie, Frau Grimm! Damit hat Lukas ein Alibaba!“
Frau Grimm: „Sie meinen ein Alibi.“
Benjamin: „Auch das!“
- Benjamin verteilt Kübel auf der Straße, damit die Autofahrer langsamer fahren:
Bürgermeister: „Was fällt Ihnen ein die Straße zu verkübeln?“
-
Pichler: „Bekomme ich jetzt Punkte in Flensburg?“
Benjamin: „Nein, wir sind doch in Neustadt.“
- Karla macht ein Foto von Hoppels Heim:
Karla: „Beweisfoto geschlossener Käfig- Lächeln bitte!“
-
Karla: „Wenn man vom Teufel spricht – ich meine… vom Bürgermeister.“
- Karla findet alles rührend und weint fast
Die Figuren:
Benjamin: Trompetet mir zu oft, hat aber wunderbare Momente und ist sehr sympathisch in der Folge.
Otto: Sollte mal jemand zum Mond schießen.
Stella: Und die gleich hinterher.
Frau Grimm: Nicht ganz durchsichtig, die Gute. Hat aber gut in die Geschichte gepasst.
Karla Kolumna: Ein Sensatiönchen!
Herr Krause: War ganz nett.
Bürgermeister: Bringt Schwung in die Story. Wie immer gelungene Witz-Kombis mit Karla/Benjamin/Pichler.
Pichler: Supi wie immer.
Lukas: Na ja. Es gab nervigere Kinder als er. Der Sprecher hat sich auch Mühe gegeben, das hört man.
Hoppel: Süß. Und flauschig. Will jeder mal streicheln. (Bis er erfährt, WAS Hoppel wirklich für einer ist…)
Erwartungen erfüllt?:
-
Karla will einen Sensationsartikel schreiben: Zum Teil erfüllt. Karla ist natürlich wieder auf der Jagd nach Sensationen, schießt Fotos und will alles für ihre Reportage verwerten.
-
Es kommt mindestens ein nerviges Kind vor: Erfüllt.
-
Otto gibt den Ober-Polizisten: Zum Teil erfüllt. Er fühlt sich mega wichtig, aber Stella ist auch ziemlich Ober-Polizistisch drauf.
-
Benjamin hilft einer netten Dame über die Straße: Erfüllt.
-
Benjamin passt zunächst nicht in seine Uniform: Nicht erfüllt.
-
Die drei stellen einen Dieb: Erfüllt.
-
Irgendjemand beschwert sich über Benjamin: Erfüllt. Zumindest der Bürgermeister beschwert sich.
-
Am Ende gibt es ein Fest, bzw. wird Kuchen gegessen: Erfüllt. Es wird Kuchen gegessen.
-
Der Erzähler erklärt schlaumeierhaft etwas über Polizisten: Nicht erfüllt. Dieses Mal wird die Schlaumeierei vor allem Otto und Stella überlassen.
-
Otto hat mindestens einen Klugscheißerspruch auf Lager: Erfüllt. (Wen wundert‘s?)
-
Stella is(s)t ein Eis: Zum Teil erfüllt. Sie ist ein Eis, aber sie isst keins.
Fazit:
Hat so seine Macken, aber im Großen und Ganzen echt nicht schlecht. Zumindest passiert was, die Geschichte ist nicht sehr langweilig und Benjamin ist top! Na also.
Bewertung
3,5 von 5 Punkten.
Geschrieben von BenjaminFan2018 am 16.07.2018 um 02:23:
Man will es kaum glauben, aber auch von dieser Folge war ich ziemlich begeistert.
Erstmal, weil es eine Berufefolge ist und zweitens, weil sie spannend ist.
Da sitzen also die
5 3 Freunde auf der Zoowiese und genießen das Wetter bzw. langweilen sich. Denn Otto und Stella finden dass öde. Hier kam auch gleich einer meiner Lieblingssprüche dieser Folge nähmlich der von Benjamin:
Stella, fressen sagt man nicht.
Das ist in dem Augenblick als da Wachtmeister Krause (Ja, der und nicht der Polizeipräsident, Mist) auftaucht und jammert, weil er seinen Urlaubssschein nicht rechtzeitig vor seinen Kollegen ausgefüllt hat und deshalb keinen Urlaub nehmen kann, solange er keinen Ersatz hat.
Und dass folgende Kennen wir schon: Benjamin soll Ersatz spielen.
Klar, wer sonst ausser dieser blöde Alleskönner.(Beruhige dich

)
Keine Sorge, bin schon ruhig.
Zurück zur Folge:
Klar, springt Benjamin ein und kurze Zeit später spielt er mit seinen beiden Freunden, den Uniprofessoren Dr. Otto und Frau Doktor Stella Polizist. Erster Linie im Verkehr.
Dort muss unser lieber Elefant ganz schön mit der Bürokratie rumärgern und sieht sich gerade in meine Situation reinversetzt. Mir geht das ganze schriftliche Gemeckere auch auf den Keks. Tja, Willkommen im Klub Leidensgenosse Blümchen.
So ganz Nebenbei gibt es auf einmal auch noch einen Kriminallfall. Einen Naaaa........?
Neee, keinen Banküberfall.
Keine Endführung
Einen Gemüsedieb.
Nee, is klar, Leute. In Neustadt passiert so wenig, dass jemand Gemüse klaut wo auch noch die Presse hinterher ist.
Dieser Dieb kann Gott sei Dank auch später Dingfest gemacht werden. Ein Na was???
Ich weiss was was ihr nicht wisst und selber nachhören könnt.
Lustig übrigens, dass der Bürgermeister zu schnell fährt oder die Verwechslung, durch die Frau Kolumna in Verdacht geriet.
Echt nicht schlecht. Und auch keinen schlechten Sprüche.
Was mir besser gefallen hätte: Einen richtigen ernstzunehmenden Diebstahl und nicht solcher Müll wie hier.
Alles in allem aber eine recht unterhaltsame Folge mit 100%igem Wiederhörwert.
Eine meiner Lieblingsfolgen der 120er.
Weiter so Kiddinx.
9 von 10 Punkten.