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Geschrieben von Boris-Baby am 07.06.2021 um 14:54:

 

In der Erstauflage verständlich, dass sie nichts von der Toteninsel gehört oder gelesen hat, denn hier haben die drei noch ihre alte Visitenkarte, die erst in Folge 100 geändert wird.

Also gewissermaßen ein Logikfehler, der durch die geänderte Reihenfolge entstanden ist.



Geschrieben von MihaiEftimin am 07.06.2021 um 15:10:

 

Zitat von Boris-Baby:
In der Erstauflage verständlich, dass sie nichts von der Toteninsel gehört oder gelesen hat, denn hier haben die drei noch ihre alte Visitenkarte, die erst in Folge 100 geändert wird.

Also gewissermaßen ein Logikfehler, der durch die geänderte Reihenfolge entstanden ist.

Ja, nach der (inoffiziellen) Buchnummerierung kommt das "Hexenhandy" ja vor "Toteninsel". Aber auch in vielen Folgen danach gibt es ja immer wieder genügend Leute, die von den drei ??? noch nie etwas gehört haben. Aber wie gesagt, das verbuche ich einfach unter Serienlogik.



Geschrieben von LondonGirl* am 08.06.2021 um 16:18:

 

Ich muss Jens Wawrczeck wirklich riesig loben wie wunderbar er in dieser Folge war als Peter Shaw echt eine seiner besten Leistungen finde ich Thumb Up

Und das Ende mit der
Mini Spoiler
Madame Carrera wo sie ihm zuzwinkerte hehe und wie sie den Täter umhaute einfach klasse Thumb Up



Geschrieben von Mangobanane am 08.06.2021 um 17:35:

 

Na ja, hier ist ein Fehler passiert. Peter war ja dabei als die Sache mit Carreras Geschlechtsumwandlung erzählt wurde. Trotzdem weiß er das am Ende nicht mehr.



Geschrieben von Holger am 09.06.2021 um 02:15:

 

Zitat von Mangobanane:
Na ja, hier ist ein Fehler passiert. Peter war ja dabei als die Sache mit Carreras Geschlechtsumwandlung erzählt wurde. Trotzdem weiß er das am Ende nicht mehr.

Das kommt noch vom Schock, den Peter durch sein Zusammentreffen mit "der Hexe" erlitten hat! Zwinker



Geschrieben von Mikosch373 am 15.12.2022 um 12:08:

 

Die drei Fragezeichen - und das Hexen-Handy (101)

Der Titel klingt super, das Cover mit dem giftgrünen Handy und den Hexenfingern finde ich persönlich schön gruselig und der Klappentext hört sich interessant und vielversprechend an. Den Anfang finde ich irgendwie schön mit dem kaputten Fahrrad und Bob, der völlig empört von der Vorstellung ist, Peter allein durch den Wald irren zu lassen. Wäre auch echt komisch, wenn er einfach so davongefahren wäre…

Auch der Fund des Schulranzens und die beiden Telefonate sind solide erzählt, durch das Handy und das Kichern kommt sofort eine gruselig-spannende Stimmung auf. Wie die drei sich in der Zentrale über das Handy austauschen und wie die drei dann gemeinsam zu den Scotts fahren und dort mehr über die Hexe erfahren, gefällt mir ebenfalls.

Die Hexe selbst ist auch sehr gruselig und gerade wie sie Peter gefangen nimmt und dann im Käfig quält, hat schon was von einem Psychothriller oder Horrorhörspiel. Wer hinter der Hexe steckt, hört man zwar ziemlich schnell, aber die genauen Zusammenhänge erschließen sich erst später.

Und da Peter später auch noch in Lebensgefahr schwebt, wird die Geschichte immer spannender. Zur Spannung trägt auch die treibende, horrormäßige Musik bei, und natürlich die wunderbare Sprecherleistung von Amanda Lear. Das alles führt zu einem erstaunlich packenden Finale, in dem auch Peter glänzen kann.

Wie die Transidentität von Monique Carrera behandelt wird, finde ich zu Anfang etwas unglücklich. Die Aussage von Justus, Monique sei „als Mann geboren“ worden, kann man für ein Hörspiel für Kinder noch durchgehen lassen, auch wenn es nicht korrekt ist, aber zu sagen, dass sie „das Verlangen in sich spürte, lieber eine Frau zu sein“ ist schon ziemlich falsch.

Eine Transfrau „möchte“ keine Frau sein, sie fühlt sich als Frau. Sie wurde als Frau, aber mit anderen Geschlechtsmerkmalen geboren. Das hat nichts mit dem freien Willen zu tun, sondern damit, dass sie einfach so ist. Sie kann sich das nicht aussuchen. Das kommt bei Justus‘ Erklärung leider nicht rüber.

Auch danach von „Mrs. oder Mr. Carrera“ zu sprechen, sehe ich sehr, sehr, sehr kritisch. Wenn klar ist, dass Monique Carrera eine Frau ist, was aus den Aussagen der Kollegin ja deutlich hervorgeht, muss man sie auch als Frau bezeichnen. Das nicht zu tun ist absolut inakzeptabel.

Gerade deshalb finde ich aber gut, dass Justus später dazu übergeht, nur noch von Mrs. Carrera zu sprechen. Das hätte er mal gleich machen sollen, so intelligent wie er ist, kann das für ihn doch nicht so schwer sein. Auch gut finde ich, dass Mrs. Carrera nicht die Täterin ist. Transpersonen werden viel zu oft als böse dargestellt.

Den Abschlussgag betreffend: Ich kenne das Buch nicht und weiß nicht, wie und ob da ein Fehler passiert ist, aber mit gutem Willen kann man die Szene auch so interpretieren, dass Peter Mrs. Carrera so sehr als Frau wahrnimmt, dass er überhaupt nicht mehr an ihre Transidentität denkt. Gefällt mir jedenfalls besser als dass einfach vergessen wurde, dass er bei dem Gespräch mit Mrs. Jones dabei war.

Fazit: 9 von 10 Punkten



Geschrieben von DerArchivar am 17.12.2022 um 17:49:

 

Ich kenn die Folge noch nicht so lange und weiß noch, dass ich auch sehr irritiert war, als Justus die ganze Zeit Mr ODER Mrs gesagt hat. Ich glaube, im Endeffekt fand ich die Darstellung aber gut. Weil man damit das Thema ein bisschen in die Welt der drei??? gebracht hat.

An den Abschlussgag erinner ich mich gar nicht mehr. Vielleicht muss ich die Folge nochmal hören. An einen Fehler kann ich mich nämlich auch nicht so recht erinnern.



Geschrieben von Mikosch373 am 17.12.2022 um 18:20:

 

Zitat von DerArchivar:
Ich glaube, im Endeffekt fand ich die Darstellung aber gut. Weil man damit das Thema ein bisschen in die Welt der drei??? gebracht hat.


Das sehe ich auch so. Repräsentation ist wichtig und hier hat man rechtzeitig die Kurve gekriegt und auch widerlegt, dass Mrs. Carrera zwielichtig ist, nur weil sie trans ist. Ihre Kollegin hatte also Unrecht - und das geht auf den Hörenden über.



Geschrieben von Dominik am 20.12.2022 um 11:21:

 

Ich habe die Folge nun endlich mal fertig gehört. Ich weiß auch nicht, aber hier habe ich sie etliche Male angefangen und dann irgendwie nie beendet. Wie dem auch sei, ich mag sie. Sie ist gruselig, trashig und die Atmosphäre stimmt einfach. Sprecherleistungen sind super, bis auf Hansi Jochmann, die mir irgendwie einige Sätze zu aufgesetzt und abgelesen vorträgt. Pastewka mag ich ja eh und hier haut er auch einfach ein grandioses Hexenlachen raus.

9/10 Punkten



Geschrieben von Mikosch373 am 21.12.2022 um 10:22:

 

Zitat von Dominik:
Pastewka mag ich ja eh und hier haut er auch einfach ein grandioses Hexenlachen raus.


Ich finde auch, dass Pastewka hier einen richtig tollen Job macht! Man hört zwar schnell, wer die Hexe ist, aber er spricht alle „drei“ Charaktere wirklich ausgesprochen gut! Und das Lachen ist sowas von psycho…



Geschrieben von DerArchivar am 04.01.2023 um 19:22:

 

Ich hab die Folge jetzt noch mal gehört, wollte ja wissen, was es mit dem Abschlussgag auf sich hat. Ich würde das auch als Fehler deuten, aber einen, über den man mit etwas gutem Willen hinweg sehen kann.



Geschrieben von Andromeda am 04.01.2023 um 20:15:

 

Zitat von Mikosch373:
Zitat von Dominik:
Pastewka mag ich ja eh und hier haut er auch einfach ein grandioses Hexenlachen raus.


Ich finde auch, dass Pastewka hier einen richtig tollen Job macht! Man hört zwar schnell, wer die Hexe ist, aber er spricht alle „drei“ Charaktere wirklich ausgesprochen gut! Und das Lachen ist sowas von psycho…


Im ersten Wixxer-Film, in der Szene, wo Even Longer (Oliver Kalkofe) träumt, während er von Very Long (Bastian Pastewka) gefahren wird, bringt er ein ähnliches Lachen. Manchmal fand ich ihn etwas blass von der Performance im Hexenhandy her, in der Rolle als Hexe ist er aber perfekt besetzt. Auch die hohe Klangfarbe seiner Stimme passt ja perfekt dazu.



Geschrieben von Mikosch373 am 04.01.2023 um 20:21:

 

Zitat von Andromeda:
Zitat von Mikosch373:
Zitat von Dominik:
Pastewka mag ich ja eh und hier haut er auch einfach ein grandioses Hexenlachen raus.


Ich finde auch, dass Pastewka hier einen richtig tollen Job macht! Man hört zwar schnell, wer die Hexe ist, aber er spricht alle „drei“ Charaktere wirklich ausgesprochen gut! Und das Lachen ist sowas von psycho…


Im ersten Wixxer-Film, in der Szene, wo Even Longer (Oliver Kalkofe) träumt, während er von Very Long (Bastian Pastewka) gefahren wird, bringt er ein ähnliches Lachen.


Stimmt, das Lachen ist wirklich nicht unähnlich!



Geschrieben von Jankru am 14.03.2023 um 00:02:

 

Wo ich woanders von der folge sprach, werde ich sie jetzt mal vernichtend bewerten:

Ich hab die Folge zuerst als Buch gelesen. Und zwar Nachts und ich hab regelrecht Verfolgungswahn bekommen, so dicht, so düster, so echt wirkten die Auftritte der Hexe.

Dann hab ich irgendwann das Hörspiel gehört und Bastian Pastewka spricht die Hexe. Und ab da hörte ich nur noch Brisko Schneider. Ich werde nicht mal mehr das Buch lesen können, ohne Brisko Schneider zu hören. Pastewka ist einfach zu Verbraucht für so eine Rolle.

Positiv anmerken möchte ich aber noch die Schauspielkünste von Peter, die mir an unerwarteter Stelle das Blut in den Adern gefrieren ließ - wenigstens an einer Stelle. Und die Sprechkünste eines noch sehr jungen Woody Mues, der mich sehr an einen alten Kumpel erinnerte.

Aber für die verpasste Chance durch fulminante Fehlbesetzung gibt es von mir leider 3 von 10 Hexen.



Geschrieben von Myrath am 14.03.2023 um 07:38:

 

Zitat von Jankru:
Und ab da hörte ich nur noch Brisko Schneider.


"Hallo liebe Liebenden..." LOL



Geschrieben von Mangobanane am 14.03.2023 um 10:16:

 

Ich mag die eigentlich auch nur wegen der sehr stabilen Produktion noch einigermaßen. Die Story ist kolossaler Müll wie er nur von Minninger himself stammen kann und die Besetzung von Pastewka als Hexe zeigt halt auch, dass er sich einfach nur mal wieder unpassenderweise lustig über verzweifelte Fans machen wollte („Guckt mal was ich bei der erfolgreichsten Hörspielserie der Welt alles darf und ihr nicht!“). Ein Fitzek-Thriller, den man nicht ernst nehmen kann, das hat der Serie definitiv nicht gefehlt…
Von daher bin ich froh, dass er dieses Skript nicht hundert Folgen später auf die Hörer losgelassen hat. In der besten Phase der Serie wurde ja noch regelmäßig Scheiße zu Gold, heute hört man sich eine Folge wie „Kreaturen der Nacht“ einfach nur noch mit extrem gleichgültiger Miene an…



Geschrieben von HerrSchmeichler am 07.08.2025 um 23:13:

 

Die Folge kratzt ohne Frage in manchen Momenten am Trash, aber dafür kann sie über weite Teile mit einer wirklich gruseligen und spannenden Atmosphäre trumpfen. Die vielen nächtlichen Szenen, unheimliche Hexensichtungen, entführte Kinder, die in Käfige gesperrt werden... Das ist schon ziemlich düster und erinnert stellenweise an die Grusel-Serie. Da fällt es auch nicht so ins Gewicht, dass die aufmerksame Hörerschaft die Identität der Hexe vor der Auflösung erahnen kann, denn das Motiv und die Zusammenhänge bleiben lange Zeit unklar.
Die Figuren sind vielschichtig und interessant, besonders Monique Carrera. Schön, dass die Darstellung einer Transfrau doch so gut gealtert ist. Amanda Lear hat die Figur toll gesprochen und das lässt sich auch über die anderen Sprecher*innen sagen. Bastian Pastewka macht es super, Marianne Kehlau als biestige Sekretärin ebenso und auch Woody Mues als Jeremy Scott bringt die Angst glaubhaft rüber.

Außerdem sind mir hier die Erzählertexte positiv aufgefallen, die mit Anmerkungen wie "Langsam wurde es draußen kühler. Peter zog den Reißverschluss seiner dünnen Jacke bis ganz oben. Er stand in einer windgeschützten Ecke..." sofort Bilder malen und zur Stimmung beitragen, anstatt lediglich Handlungsvorgänge zu beschreiben (wie z.B. beim Finale von "Nacht der Gewitter").
Interessant, dass es diesmal keinen richtigen Abschlusslacher gibt, sondern nur ein Schmunzeln von Monique Carrera. Passt aber auch zu der Folge.

9 von 10 Punkten



Geschrieben von GenerationMartinshof am 10.08.2025 um 12:36:

 

Ein bisschen Grusel und schon echt krass mit den eingesperrten Kindern, aber insgesamt eine Folge, die mir echt gut gefallen hat. Sie ist durchgehend spannend und die Charaktere passen auch alle gut rein. Irgendwie hat sie für mich aber nicht das typische Drei ??? Flair, das ich bisher kennenlernen durfte. Von mir gibt es 8 Punkte. Happy



Geschrieben von HildaW am 13.10.2025 um 18:35:

 

Wirklich toller, packender Einstieg. Der Ranzen im Wald – hoffentlich ist nichts passiert… Gerade vorhin las ich von einem vermissten Jungen in Norddeutschland, da gruselt das doppelt.

Doch dann geht es schon abwärts: Bob vergaß, den Polizisten das Handy zu geben? Und die haben nicht danach gefragt?
Eine SMS mit Stromstoß und 666, Geraschel im Gebüsch, eine Hexe, Flucht!

Network TV ist bestens informiert und nun auch die Bevölkerung und damit auch die drei ??? – statt zu ermitteln, das ist doof.

Dann lässt man sich in die erste Falle locken und bei der Gelegenheit verpasst Peter der Hexe einen wichtigen Kratzer im Gesicht. Eine Sekretärin mit ebensolcher Wunde gerät daher unter Verdacht. Die andere Mitarbeiterin, gesprochen von Marianne Kehlau, ist wirklich toll, ein Highlight der Folge, wie sie da ihre Vorurteile ausbreitet.

Noch einmal allzu ausführliche Information über Network TV für die Öffentlichkeit. So kommen auch die drei ??? an viele wichtige Informationen, was soll das?

Die nächste Falle, die Jungs werden nicht skeptisch, trennen sich gar noch… Und so sitzt Peter alleine in einem Käfig. Die Szene ist gut gespielt, aber extrem anstrengend anzuhören.

Bob und Justus verfolgen die verdächtige Mrs. Carrera und gehen mit ihr in ihre Wohnung, wenigstens wird ein flaues Gefühl erwähnt. Und tatsächlich war es ihr Kater, der ihr die Kratzwunde zufügte: Sie hat ihm den Schwanz mit einer Zigarette verbrannt. Erstaunt
Na dann! Man erzählt ihr alles, sie glaubt zu wissen, wer hinter den Entführungen steckt. Wieso hat sie sich nicht an die Polizei gewandt?

Auf in den Showdown. Peter ist plötzlich da – er hatte sein Dietrichset dabei, das trotz Durchsuchung nicht gefunden wurde und so konnte er sich im Off selbst befreien, vom Anrufbeantworter der Zentrale wichtige Informationen erhaschen und Jeremys Handy konnte er mitten im Überfall auch noch der „Hexe“ in die Tasche stecken… Interessante Überraschung, aber irgendwie lahm, wie das einfach nur nacherzählt wird. Ein Justus-Erklärmonolog…

Zu abgefahren, zu viel Unlogik und vor allem nicht unterhaltsam anzuhören. Dabei fing die Folge wirklich stark an, schade.


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