Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Sonstige Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=63)
--- Hörspielserien (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=155)
------ TKKG (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=173)
------- Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=174)
-------- 101 - Opfer fliegen 1. Klasse (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=8589)


Geschrieben von BlinderPassagier am 04.12.2023 um 17:44:

 

Also die "Mordfolgen" halten sich schon in Grenzen würd ich sagen, allzu viele wo tatsächlich jemand stirbt gibt es da nun nicht, da fallen mir wirklich nur eine HAndvoll ein und auch da sind es meist eher ältere Leute die dann letztlich an natürlichen Ursachen etc. draufgehen.
Naja also das ist jetzt schon die Ära, wo es viele eher schwache Folgen gibt - sind aber immer wieder mal ein paar Gute dazwischen. Dann kommt irgendwann die Post-Wolf-Ära, die eigentlich recht gut begann, dann aber irgendwann in den Hofstetter-Salat abdriftet...



Geschrieben von HildaW am 07.12.2024 um 14:38:

 

Klassische Musik zum Eingang, dann *schreck* Telefonklingeln.

Erst geht es am Telefon, dann im Schwimmbad um den Absturz. Der Täter, der sich laut Klappentext unter den Überlebenden befindet, wird bereits in den allerersten Minuten dem Hörer vorgestellt. Inklusive mitwissender Ex-Frau.

Kommissar Glockner trennt Berufs- und Privatleben? LOL
Tim fühlt sich provoziert von den Bemerkungen über Gaby und *klatsch*
Noch mehr Informationen über den Flugzeugabsturz. Langsam wird es langweilig.

Die beiden verliebten Jungs sind irgendwie nervig und dann soll auch noch einer in den Tod geschickt werden, so als Freund, um bei einem Mädchen freie Fahrt zu haben? Schockiert

Und nun ist der Explosionsverursacher tot. Der Klappentext hatte mich vermuten lassen, dass das Treffen geschildert wird, Hochspannung und Psychoterror, oder dergleichen. Okay, mal sehen, was stattdessen passiert.

Wieder redet man über den Absturz. Tim wird misstrauisch, und kombiniert den Täter herbei und fürchtet demnächst ein weiteres Todesopfer. „Wir haben die Nase in einen Misthaufen gesteckt, nun müssen wir auch schnüffeln!“ Schockiert Na dann: Los!

Aber erst am nächsten Tag, dann aber endlich Ermittlungen, Frau Flörchinger wird gesucht und gefunden. Gespräch und Abweisung, TKKG wollen trotzdem partout die vermutete Todesfalle finden und beschaffen sich den Schlüssel zur Villa. Gaby will unbedingt schwimmen, die Jungs befürchten da die Falle, Karl hält die Hand ins Wasser und Tim probiert sogar. Schockiert

„Plötzlich dröselte sich alles auf“ erzählt der Erzähler. Naja, als Zuhörer weiß man von vornherein sehr viel.
Die erste Hälfte der Folge war sehr zäh. Immer wieder wird über den Absturz geredet, bis dann endlich mal ein „Fall für TKKG“ draus wird. Dann wird es auch endlich spannend, wenn auch völlig abstrus, dass Gaby in so einer Situation schwimmen will. Daneben diese Story mit den zwei verknallten Typen, die irgendwie dazugehört und irgendwie nicht…
Mittelmaß.



Geschrieben von Klara_Fall am 31.03.2025 um 09:12:

 

Eine der Folgen, die ich hier noch nicht bewertet habe.
Und meist höre ich die Folge dann nochmal, bevor ich hier bewerte.
Dass ich diese Folge etwas vor mir herschiebe, zeigt schon, dass sie nicht zu meinen Favoriten zählt. Denn ich finde sie zäh.

Hier im Forum fällt der Begriff "Massenmord". Ja, wenn ich das hier lese und so darüber nachdenke: stimmt. Und doch packt es mich nicht, mehr zu erfahren über das wer-warum etc.

Gaby nervt mich mit ihrem unbedingt-dort-schwimmen-will.

Sonst bleibt die Folge trotz der Dramatik, die sie haben könnte, blass.

5 Punkte



Geschrieben von Mikosch373 am 15.09.2025 um 19:56:

 

Achtung, Spoiler!

TKKG - Opfer fliegen 1. Klasse (101)

Der Titel klingt sehr reißerisch, aber er macht auch neugierig. Das Cover finde ich vom Motiv her völlig okay, auch wenn es insgesamt etwas unaufgeregt wirkt. Die Farben gefallen mir allerdings überhaupt nicht. Der Klappentext hört sich wirklich super an, wenn Begriffe wie „Grandhotel“ fallen, bin ich sofort interessiert und das mit den Überlebenden klingt auch spannend. Aber ich habe mir sagen lassen, dass der Klappentext gar nicht zur Folge passt.

Das anfängliche Gespräch ist großartig, vor allem das mit den 148 Morden, die Leipel begangen haben soll, macht mich total neugierig. Judy Winter ist auch sehr gut aufgelegt. Das mit der Klausel wirkt aber schon ein bisschen unglaubwürdig und dass die beiden telefoniert haben, hört man auch überhaupt nicht raus. Bei TKKG geht es dann endlich um den Flugzeugabsturz, was die Spannung auf jeden Fall noch etwas erhöht.

Die Verbindung zu Leipel ist auch schnell gefunden, das finde ich gut. Die Akustik bei dem Gespräch von Gaby und Nadja ist leider extrem schlecht, das erinnert an einige der neueren DDF-Folgen, in denen Inspektor Cotta am Telefon plötzlich nicht mehr zu verstehen ist, obwohl das vorher nie ein Problem war. Sind Kurt und Patrick etwa eine Anspielung auf Kenneth und Patrick? Auf jeden Fall sind sie ziemlich nervig. Die Szene, in der Tim Gaby eincremt, feier ich.

Wie Kurt und Patrick sich unterhalten, ist schon ein bisschen witzig. Bei Tränengas einfach die Augen zumachen, ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Der Fund der Leiche ist eine tolle Szene, vor allem durch Judy Winters Spiel. Auch wie sie die andere Frau verbal aus dem Haus kickt, gefällt mir richtig gut. Allerdings hört sich das Telefonat schon wieder wie ein richtiges Gespräch an. Irgendwas scheint da in der Akustik schief zu laufen…

Danach erfahren wir wieder etwas mehr über den Flugzeugabsturz, aber es könnte ruhig etwas mehr sein. Wie TKKG darüber sprechen, wie sie die eine vor Leipels Marmelade warnen wollen, ist auch wieder eine sehr witzige Szene. Das Gespräch mit der Nachbarin ist auch super, besonders der Satz mit der gepflegten Dame und der Badewanne. Der kleine Schlagabtausch mit der trauernden Witwe ist auch gelungen. Dieses „Das sieht man euch nicht an!“ wird so trocken von Judy Winter rübergebracht.

Den Rausschmiss finde ich dafür etwas schwach gespielt. Und Tim klingt plötzlich ein bisschen zu sehr, als ob er versuchen würde, Justus zu sein. Nur dass der zwar geschwollen redet, aber keine unpassenden Ausdrücke benutzt. Der letzte Schrei der trauernden Witwe ist dann wieder on point. Dass TKKG in die Villa einbrechen und nach der „Todesfalle“ suchen wollen, macht mir sofort Lust auf mehr. Danach hören wir aber erstmal ein angesextes Hi von Minninger. Dass ich das mal erlebe…

Judy Winter gibt uns danach noch die Betrunkene und das ist wirklich sehr, sehr überzeugend. Wie Gaby badet und das Wasser mit Sekt vergleicht, macht sie mir irgendwie total sympathisch. Auch das Geplänkel mit Tim dabei mag ich total. Die beiden sind schon ein cooles Paar, da ist viel Chemie zwischen den beiden Charakteren und Sprecher*innen. Dass Gaby beinahe stirbt, ist schon heftig. Erinnert sehr an den Stromschock, den Peter beim Meister des Todes kriegt.

Wie die trauernde Witwe dann doch überführt wird, ist mir ein bisschen zu einfach. Aber andererseits wäre die Folge sonst wohl ein bisschen zu lang geworden. Insgesamt gefällt mir die Folge wirklich gut. Ich habe mich von Anfang an unterhalten gefühlt und erst gegen Ende einmal auf die verbliebenen Tracks und damit auf die Zeit geschaut. Judy Winter glänzt in fast allen Szenen, auch wenn ich sie als Clarissa Franklin immer noch besser finde. Und TKKG haben einen guten Vibe.

Fazit: 9 von 10 Punkten



Geschrieben von HerrSchmeichler am 20.08.2026 um 12:58:

 

Ich kann diese Folge einfach immer wieder hören. Hier stimmt für mich alles: Spannende Handlung, tolle Figuren, witzige Dialoge und herausragende Sprecher*innen. Judy Winter liefert wieder eine großartige Leistung und sogar André Minninger als liebeskranker Rowdy funktioniert hier wunderbar. Dazu noch Ann Montenbruck, deren Stimme ich sehr mag.

Die Geschichte ist auch mal was anderes. Thumb Up

10 von 10 Punkten



Geschrieben von Holger am 20.08.2026 um 17:24:

 

Zitat von HerrSchmeichler:
Dazu noch Ann Montenbruck, deren Stimme ich sehr mag.

Ja, ich mag Ann Montenbruck auch sehr. Bei dieser Folge ist mir allerdings aufgefallen, dass sie manchmal etwas komisch betont. Das wird wahrscheinlich eher an der Regie liegen als an Ann selbst. Ein Beispiel ist etwa wenn sie die "Ex" Irene erwähnt.


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH