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Geschrieben von Volker_Mars am 10.07.2024 um 17:33:

 

Zunächst einmal - diese Jubiläumsfolge wurde nicht versaut!

Beim erstmaligen Hören dachte ich... hm... ist das die beste Folge seit vielleicht immer?! Fettes Grinsen

Dem ist nicht so!!!

Ich fand sie dennoch richtig stark, aber was andere an der 175 beklagen, nämlich dass sie zur zweiten Hälfte schwächer wird finde ich hier so!

Ich war bestimmt mal bei 9 oder 10 Punkten und liege nun bei 8.

Eine gute Folge, aber dass man sich ausgerechnet "Totenblume" als wiederkehrenden Feind ausgesucht hat, dessen Erstauftritt ich nicht mochte - ist letztendlich dann doch eine Enttäuschung für mich gewesen.
Da hätte es für mich wirklich auch wenn man erst nach 100 beginnt, stärkere Bösewichte gegeben auf dessen Wiederkehr ich mich mehr gefreut hätte.

Sei es drum. Die Folge ist gut! Die Nostalgie kommt nicht zu kurz und ziemlich alle Charaktere die Rank- und Namen haben kommen vor. Das 200. Jubiläum der Schule hakt natürlich ein wenig mit dem Altschülertreffen von Folge 39. Damals sagte Dr. Gutbrot, dass man beim 200. Treffen zu den Leuten gehören würde, die von oben zuschauen. Rotwerd



Geschrieben von HildaW am 11.02.2025 um 19:02:

 

Eine lange, gut besetzte Sprecherliste, als Susanne Carsten hört man hier mal wieder Ursula Sieg. Allerdings klingt sie inzwischen (wie die übrigen Elternteile) eher nach Großelternteil.

Es beginnt ganz nett mit Jubiläumsfeierlichkeiten, Elternaufmarsch, dem Hausmeister und ein paar Internatsregeln, die bislang so keine Erwähnung fanden. Zumindest habe ich noch nie was von einer Hausschuhpflicht mitbekommen (in den Hörspielen).

Klößchen verlässt die Feierlichkeiten frühzeitig und entdeckte eine schwarz vermummte Gestalt, die auf seinem Bett telefoniert.
Dann geht es los mit Verfolgung, Ermittlungen, Schokolade und nächtlichem Ausflug. Belauschen, Tim fliegt raus, Heimfahrt für Tim, Tim und sein neuer Stiefvater. Zufallsbegegnungen, Molekularküche, nächtliche Telefonkonferenz. Erna Sauerlich macht einen „Telefonstreich“. Ein entflohener Häftling, eine extra Konferenz mit Unterrichtsausfall für alle Klassen, Befreiungsaktion, dankedankedanke,…

Zu viel. Und zu lang. Viel zu viele Emotionen. Wenn ich TKKG einschalte, will ich einen Kriminalfall, wenn es sein muss mit einer gewissen Abenteuernote, aber kein Drama. „Der große Coup“ hätte genauso ohne Tims Schulverweis funktioniert. Erinnert an Filmspecials in Extralänge zu Serien, da wird auch so untypisch ausgewalzt. Nicht meins.



Geschrieben von Mikosch373 am 15.05.2026 um 14:20:

 

Achtung, Spoiler!

TKKG - Der große Coup (200)

Was für ein toller Titel für ein Jubiläum, der nicht nur total klangvoll ist, sondern auch einen Fall verspricht, der vielleicht etwas mehr ist als die sonstigen Fälle. Allerdings ist das Cover fast noch besser. Die Gestalt mit Hut, Sonnenbrille und dem schwarzem Mantel ist einfach so schön klassisch und dann noch der Friedhof bei Nacht mit den verzierten Gräbern und der Statue, da schlägt mein Herz höher. Der Strahl der Taschenlampe bringt dann etwas Licht rein. Der Klappentext ist auch großartig. Jemand beklaut TKKG und dann geht auch noch einer von ihnen verloren? I like!

Es beginnt extrem atmosphärisch mit dem Platzregen und dem Zusammentreffen von TKKG und ihren Eltern. Die zweihundertste Folge mit dem Jubiläum der Internatsschule zu verbinden, finde ich auch ganz cool - wenn auch nicht so cool wie das Jubiläum von Rocky Beach in „Feuermond“. Das mit dem Dieb im Adlernest und der Jagd durch die Internatsschule finde ich ein bisschen zu lang geraten. Auch die Ermittlungen wegen des Abholzettels könnten etwas straffer sein. Dafür erleben wir Tim mal am Telefon mit seiner Mutter. Das ist ganz interessant.

Danach geht so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann: Gaby wird durch Oskar abgelenkt, Karls Fahrrad gestohlen und als Tim auffällt, dass das kein Zufall ist, wurde Klößchen schon entführt. Etwas seltsam ist, dass Tim Herrn Sauerlich verspricht, ihm zu helfen, weil die Entführung seine Schuld ist. Würde er sonst nicht helfen, einen seiner besten Freunde zu retten? Dass Tim dann von der Schule fliegt, finde ich leider sehr nervig. Vor allem, weil der Direktor nur um seine Autorität besorgt ist und es eigentlich gut findet, dass er für Gerechtigkeit kämpft.

Tim mal von einer eher bedrückteren Seite zu erleben, gefällt mir aber dennoch. Dass der neue Freund von Tims Mutter gar nicht wichtig zu sein scheint, wundert mich aber etwas. Ich hätte fest damit gerechnet, dass das Totenblume ist. Wie Gaby Tim bei ihren Eltern verteidigt, gefällt mir ganz gut. Dass Karl sich mit dem Rätsel von Klößchen beschäftigt, finde ich auch gut. Der Streit zwischen den beiden Verbrechern ist ein bisschen unangenehm und auch diese Diskussion, ob Klößchen aufs Klo gehen darf, hätte ich nicht gebraucht.

Dass Frau Sauerlich bei der Polizei anrufen will, verstehe ich, aber dass sie sich mit einem Telefonstreich herausredet, als die Entführer anrufen, finde ich überhaupt nicht lustig. Lustig ist aber, wie Klößchen völlig verzweifelt das mit dem Hamster reinruft. Das macht er wirklich gut. Dass sich der eine Verbrecher aus dem Staub macht und Klößchen deshalb nicht frei kommt, ist ja eigentlich eine ganz coole Idee, aber es zieht die Folge auch unnötig in die Länge. Die Befreiungsaktion ist auch nur so semi spannend.

Das Ende, wo alle zusammenkommen, ist eigentlich ganz nett, aber Tims Verweis wird mir zu einfach aufgelöst. Insgesamt ist die Folge für ein Jubiläum sicher nicht schlecht. Ein TKKG-Charakter wird entführt, einer von der Schule geworfen, das ist natürlich eines Jubiläums würdig. Die erste Hälfte der Folge ist allerdings deutlich gelungener als die zweite. Dieser merkt man dann nämlich die Überlänge sehr an. Die beiden Verbrecher fand ich für ein Jubiläum auch irgendwie schwach. Cool, dass man wohl auf einen alten Fall aufbaut, aber sonst ist da nicht viel mit denen.

Fazit: 6 von 10 Punkten


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