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Geschrieben von SteSe am 06.12.2020 um 09:28:
Ich höre generell nicht so "streng" Hörspiele an und analysiere "verschenkte Möglichkeiten" der Erzählung nicht besonders.
Obwohl ich Bibi Blocksberg schon seit 40 Jahren kenne, hatte ich in der ganzen Zeit nur 20 Folgen aus allen "Epochen" gehört. Daher habe ich noch viel nachzuholen, was ich neuerdings tue.
Vorteil für mich: Ich unterscheide ohne Nostalgiegefühle.
Daher muss ich sagen: Diese neueste Folge ist für mich super gelungen. Insbesondere leisten die Sprecher einen so tollen Job und SPIELEN richtig ihre Rollen. Man ist als Hörer im Winterwald mit Gefangen, hat aber den gleichen Spaß dabei wie die Figuren.
KIDDINX hat sich bei mir seit diesem Jahr auf die Spitze als Hersteller der hochwertigsten Hörspielproduktionen gesetzt. Die Schauspieler leisten beste Arbeit, die Regie ist sehr gut, die Geräusche realitätsnah und in Menge ausreichend. Kiddinx achtet auf saubere und ordentliche Produktionen, ohne austauschbar zu sein.
Mittlerweile schätze ich (insbesondere zum Einschlafen) die Hörspiele von Kiddinx sehr, da sie ohne Zwischenmusiken ausgestattet sind. Das zieht die Hörspiele nicht in die Länge und reißt mich nicht aus dem Halbschlaf (was ungesund sein kann).
An dieser "Winterfolge" hatte ich den gleichen Spaß beim Hören wie vor 40 Jahren an Folge 1.
Geschrieben von Sepithane am 07.12.2020 um 12:18:
Ich finde die Folge ganz unterhaltsam.
Die Story ist ganz nett, Winterfeeling ist aber bei mir nicht so wirklich aufgekommen
Schön, dass Hannibal mit dabei ist, eines der wenigen Tiere, die ich mag

und man nicht direkt hört, dass er von einem Synchronsprecher gemacht ist.
Der Bürgermeister / Pichler Teil hat mir am Besten gefallen
| Zitat von SteSe: |
Ich höre generell nicht so "streng" Hörspiele an und analysiere "verschenkte Möglichkeiten" der Erzählung nicht besonders.
|
geht mir genau so, ich analysiere nicht jedes kleinste Detail bei Hörspielen. Das Hören würde mir dann nicht wirklich Spass machen
Geschrieben von Zenzi am 31.12.2020 um 06:18:
Ich bin positiv überrascht von der Folge.
Bürgermeister und Riebi fand ich sehr lustig. Die neue Stimme von Schubia finde ich gut und sie passt prima zu ihr. Pichlers Stimme finde ich immer noch gewöhnungsbedürftig, aber an sich macht auch sein Sprecher einen tollen Job. Die Stimme passt eigentlich gut, aber mein Ohr vermisst noch ein bisschen den alten Pichler.
Schubias kleine Kommentare wie Bügerschreck fand ich besonders gut.
Und auch der bockige Bürgermeister war prima. Und er bzw. manch Höhrer lernt in der Folge noch etwas.
Punktabzug für die Geschichte mit dem Reh. Das war etwas zu viel und hätte auch weggelassen werden können. Und den kleinen Kläffer finde ich auch nervig. Oft werden die Folgen nicht gut wenn Tiere eine Rolle spielen. Ich mag Tiere sehr, aber im Hörspiel wird es oft nicht so gut umgesetzt.
Mal eine Frage zur Hexerei: hätte nicht auch jemand eine Jacke ausziehen können und eine der Junghexen hätte darauf die Brote Hexen können? Wie so eine Art Picknickdecke. Zumindest hätte es doch dann nicht gespiegelt. 🤷🏼♀️
Insgesamt gute 7 Punkte
Geschrieben von Janni am 31.12.2020 um 07:47:
Gute Idee. Das mit der Jacke müsste funktionieren. Gibt auch andere Folgen, in denen sie die Spiegel abdecken oder blind machen (Hexenschatz, Sternenstaub-TV)
Geschrieben von Mikosch373 am 08.05.2021 um 20:45:
Bibi Blocksberg - im verhexten Winterwald (136)
Der Titel hört sich sehr gut an, das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und der Klappentext macht Vorfreude auf das Hörspiel. Es ist Winter in Neustadt, aber es schneit nicht, was ich sehr realistisch finde. Bibi schlägt Schubia und Flauipaui vor, ein Hörspiel zu hören, und dann beschweren sich die beiden über den Klimawandel. Was für ein toller Einstieg.
Da Schubia und Flauipaui kein Hörspiel hören wollen, suchen die drei Junghexen in Mamis Hexbuch einen Vereisungsspruch und machen sich auf den Weg in den Finsterwald, um ihn anzuwenden. Auch das gefällt mir gut. Weniger gut gefällt mir, dass der hexische Finsterwald vom Bürgermeister, Pichler und Frau Müller-Riebensehl frequentiert wird.
Die drei Junghexen verhexen sich derweil und vereisen den ganzen Finsterwald. Das gefällt mir wieder gut. Natürlich häufen sich die Hexunfälle in der Serie an, aber wenn man bedenkt, wie ungeübt Bibi früher war, finde ich das durchaus realistisch. Außerdem bietet ein solcher Hexunfall die verschiedensten Möglichkeiten für eine Story.
Hannibal ist allerdings ein Dämpfer. So sehr ich Tiere im echten Leben liebe, so sehr hasse ich diese Tierstorys bei Bibi, Tina und Co. Dass dann auch noch ein Reh auftaucht und gerettet werden muss, gefällt mir deshalb ebenso wenig. Aber das Gefangensein im Eiswald ist wirklich sehr atmosphärisch.
Vor dem Hören hatte ich Bedenken, dass die Geschichte zu viele Parallelen zum wilden Schlittenrennen aufweist, aber stattdessen habe ich mich eher ein bisschen an Manias Hexenfluch erinnert gefühlt. Sehr schade finde ich, dass man es versäumt hat, Mania mit in die Geschichte einzubauen.
Sie wohnt schließlich im Finsterwald und es wäre interessant gewesen, Bibis Lehrerinnen zusammen zu erleben. Stattdessen sucht sich die Gruppe eine Höhle und macht ein Feuer, während Barbara nach Hause kommt und Bibis Zettel versehentlich in eine Ecke auf dem Boden fegt.
Dadurch wird die Geschichte natürlich etwas spannender, weil damit die ersehnte Rettung in die Ferne rückt. Wirklich schade, dass keine der drei Junghexen an ihre Hexenlehrerin denkt. Die Sprüche vom Bürgermeister und Frau Müller-Riebensehls Neckereien verleihen der Geschichte zusätzlich etwas Spritzigkeit.
Das Duell ist mir allerdings ein bisschen zu viel des Guten und abgesehen davon, dass ich Tierstorys nicht mag, passt das Reh irgendwie gar nicht zum Rest der Geschichte. Die Rettung durch Barbara ist okay, aber wie schnell ist Hannibal bitte nach Gersthof gerannt? Ist das ein Superhund?
Ein Hexunfall an sich mag nicht originell sein, aber einen vereisten Finsterwald hatten wir noch nicht. Außerdem ist die Kombination aus Bürgermeister und Pichler, Frau Müller-Riebensehl und den drei Junghexen mal was Neues. Als Logikfehler empfinde ich es, dass man nicht versucht hat, Mania zu erreichen.
Selbst wenn sie nicht in ihrem Haus gewesen wäre. Und wenn man sie nicht einbauen wollte, hätte man wenigstens sagen können, dass sie zu einem Kongress geflogen ist. Ein weiterer Logikfehler ist natürlich, dass der Bürgermeister Bibi, Schubia und Flauipaui als die ganze Junghexenbande bezeichnet. Dafür weiß Bibi noch alles aus der Rehkitz-Folge.
Besondere Werte werden eigentlich nicht vermittelt, aber das sehe ich nicht als negativ an. Für Kinder ist die Folge verständlich und vielleicht auch sehr spannend. Ich finde, dass die Spannung noch etwas größer hätte sein können. Die Länge des Hörspiels ist in Ordnung, es hätte vielleicht etwas kürzer sein können.
Die Sprecher leisten alle gute Arbeit, auch wenn Peggy Pollow die alte Schubia nicht ganz getroffen hat und Stefan Krause als Pichler natürlich noch ungewohnt ist. Ich bin aber nach wie vor sehr zufrieden mit der Entscheidung, Stefan Krause als Pichler zu besetzen. Gabriele Streichhahn ist eben Gabriele Streichhahn.
Aber auch sie macht objektiv betrachtet einen guten Job. Außerdem transportieren die Sprecher die Atmosphäre der Folge sehr gut. Zuerst die Langeweile von Bibi, Schubia und Flauipaui zu Beginn der Folge und dann das Frieren im verhexten Winterwald: mir war fast selber kalt.
Fazit: 6 von 10 Punkten
PS:
Die Hexsternchen werden, soweit ich weiß, im Hexenfluch zum ersten Mal erwähnt.
Geschrieben von GenerationMartinshof am 30.12.2021 um 14:26:
Naja, ich fand die Folge okay. Wie hier schon gesagt wurde, ist es das ewig gleiche Gedöns mit dem falsch aufgesagten Hexspruch... das kennt man jetzt einfach schon zur Genüge. Und wie immer eilt Barbara dann doch zur Hilfe.
Das Setting gefällt mir aber ganz gut, sowohl zu Hause als sich Bibi und die beiden anderen langweilen (finde es gut, dass die beiden hier direkt als Freundinnen auftreten und nicht immer nur Moni und Marita oder so) als auch später im Finsterwald. Wobei ich den Namen Finsterwald etwas übertrieben finde dafür, dass es ein ganz normaler Wald zu sein scheint, der ganz normal besucht wird.

Unter "Finsterwald" stellle ich mir dann doch was anderes vor. Aber ich mag die Sache mit dem Schnee und Eis, stelle ich mir sehr schön vor.
Ebenfalls gefiel mir, dass das Thema Klimawandel und Wetterwechsel (im Gegensatz zu vor einigen Jahren) angesprochen wird. Ist einfach ein wichtiges Thema, das schreckliche Auswirkungen hat und daher finde ich es gut, dass das hier so klar angesprochen wird. Vielleicht gehen die drei in der nächsten Folge ja zu einer FFF-Demo.

Plakataufschrift: "Wir woll'n Schnee, sonst tun wir euch weh! Macht endlich was fürs Klima oder wir verhexen euch ganz prima".
Also im Endeffekt fand ich die Folge ganz unterhaltsam, aber mein Favorit wird sie nicht. Ich finde das Cover aber sehr schön.
Nur an Roland Hemmo als Bürgermeister kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Er spricht nämlich auch in Grey's Anatomy den Arzt Richard Webber und für mich ist diese Stimme einfach zu sehr mit dieser Figur verbunden als dass ich sie einfach so als Bürgermeister hinnehmen kann.
Geschrieben von Janni am 30.12.2021 um 14:34:
@GenerationMartinshof: Als der Finsterwald eingeführt wurde, wurde er als Standort des Hexeninternats genannt. Wenn man das noch mit berücksichtigt passt es noch weniger. Und früher hieß es auch noch, Mania hat den Wald mit einem Bannkreis vor Nichthexen geschützt. Das passt doch null zusammen.
Geschrieben von GenerationMartinshof am 30.12.2021 um 14:35:
| Zitat von Janni: |
| @GenerationMartinshof: Als der Finsterwald eingeführt wurde, wurde es als Stanort des Hexeninternats genannt. Wenn man das noch mit berücksichtigt passt es noch weniger. Und früher hieß es auch noch, Mania hat den Wald mit einem Bannkreis vor Nichthexen geschützt. Das passt doch null zusammen. |
@Janni Ach okay, so sehr bin ich nicht drin in der Bibi-Welt, die Folge kenne ich tatsächlich gar nicht. Aber so wie du es erzählst, passt es ja wirklich alles gar nicht zusammen...
Geschrieben von GenerationMartinshof am 03.01.2022 um 13:21:
| Zitat von Janni: |
| @GenerationMartinshof: Als der Finsterwald eingeführt wurde, wurde er als Standort des Hexeninternats genannt. Wenn man das noch mit berücksichtigt passt es noch weniger. Und früher hieß es auch noch, Mania hat den Wald mit einem Bannkreis vor Nichthexen geschützt. Das passt doch null zusammen. |
Also das mit dem Bannkreis ist mir jetzt in den beiden Internatsfolgen gar nicht begegnet (oder habs überhört), aber bei "Chaos im Hexeninternat" bezieht sich das "Betreten für Nichthexen verboten" ja nur auf das Internat und nicht auf den Wald.
Geschrieben von Janni am 03.01.2022 um 15:58:
@GenerationMartinshof: Manias Bannkreis gegen Nichthexen wird in den beiden Dinofolgen erwähnt. Der Finsterwald wird beim Hexeninternat zum ersten Mal namentlich erwähnt. Das es der gleiche Wald ist wie der, in dem auch Mania wohnt, wird widerrum erst in Folge 135 erwähnt. Man muss sich echt alles zusammen stückeln. Vielleicht ist Mania auch von einem anderen Wald in den Finsterwald umgezogen. Das würde das ganze wenigstens etwas entwirren.
Geschrieben von GenerationMartinshof am 03.01.2022 um 16:00:
@Janni Ach okay. Das ist ja kompliziert.

Vielleicht sind da die Leute von Kiddinx bereits selbst durcheinandergekommen...
Geschrieben von Davidchen am 21.01.2022 um 11:22:
Keine wirklich spannende Folge, besonders atmosphärisch finde ich sie auch nicht.
Es ist mir einfach zu sehr Schema F...
- Bibi und/oder (Hexen-)Freund(innen) wollen etwas machen-tun-spielen, dabei wird dann eine Hexerei ausgeführt
- Bibi oder eine Hexenfreundin verhext sich
- Neben Bibi und/oder ihren Freund(innen) sind meist noch andere Personen aus Neustadt involviert
- Die Frage, wie man aus dieser Situation wieder herauskommt
- Natürlich kann man sich nicht mehr aus der Situation heraushexen
- Es muss mind. eine ältere Hexe aushelfen
- Am Ende Friede-Freude-Eierkuchen, wirkliche Böse gibt es grundsätzlich nicht oder sie haben keine Konsequenzen zu fürchten
- Nebenbei wird noch ein nerviges Tier gerettet, das nicht selten auch noch einen entscheidenden Hinweis zur Rettung gibt
Dazu kommt noch, dass die neuen Stimmen immer noch sehr gewöhnungsbedürftig sind.
Mal sehen, wann Frau Werth auch noch das Handtuch wirft.
Bei dieser Folge war es auch wieder mal so, dass ich beim Hören mich praktisch nur noch darauf konzentrieren kann, wie Barbara sie daraus holt. Natürlich musste auch wieder ein Reh vorkommen, dass gerettet werden muss. Oh man.
Die "Rettungsaktion" dauert dann nicht mal 2 min und ist völlig unspektakulär. Schade.
Ich vergebe 3 Punkte von 10
Riebi und der Bürgermeister waren ganz amüsant, das rettet es ein bisschen.
Peggy Pollow als Neubesetzung für Schubia finde ich bis dato noch am besten von allen.
Roland Hemmo als Bürgermeister ist ganz ok.
Mit den neuen Eltern von Bibi, mit dem neuen Pichler oder Karla kann ich wenig anfangen.
Geschrieben von Basti am 11.12.2024 um 14:52:
Interessant, vier Jahre später habe ich eine etwas andere Meinung zur Folge. Tatsächlich war sie mir jetzt positiv aufgefallen.
Irgendwie habe ich sehr gerne zugehört und vergebe daher 3 Punkte mehr und erhöhe auf 7!
Geschrieben von HildaW am 09.03.2025 um 18:43:
Den Junghexen ist me-ga-langweilig! Der Klimawandel beschert einen schneefreien Winter und was soll man da bloß tun?
Eishexen, aber nicht im Stadtpark, da wollen ja alle mitmachen! Lieber im Finsterwald.
Dort üben sich gerade der Bürgermeisterchef und sein Sekretär in Fitness, weil der Bürgermeister abnehmen will. Soll aber keiner sehen! Ist sein Zuhause so klein, dass er da nicht umherturnen kann?
Auch Frau Müller-Riebensehl mit geliehenem Hund ist im Finsterwald unterwegs.
Verhext (mal wieder) – und der ganze Finsterwald ist ein Winterwald. Macht ja nix, erstmal Schlittschuhlaufen!
Begegnung mit Frau Müller-Riebensehl, die nicht besonders begeistert ist. Der Bürgermeister ruft um Hilfe – hin! „Die ganze Junghexenbande!“ - Xenia fehlt.
Gefangen in der „Schneekugel“, die sich natürlich nicht so einfach auflösen lässt. Und auch sonstige Hexereien funktionieren nicht.
In Notsituationen muss man zusammenhalten und das wird ausführlich dargestellt. Nicht besonders unterhaltsam. Das Schlittschuhlaufen – naja. Die Luft ist einfach schon raus.
„Wie heißt das Zauberwort mit b?“ „Baldmöglichst!“
Eine Tierrettung. „Es riecht nach Mensch…“ Das ist der Ricke egal. Trotzdem sollte man es nicht anfassen. Eine Jackenbrücke – als ob die Jacken nicht nach Mensch riechen.
Barbara auf der Suche nach Bibi. Hannibal entkommt so einfach aus der Kuppel, Barbara versteht sofort, dass sie ihm folgen muss, hext die Kuppel einfach weg… Und dann möchten alle noch ein bisschen beisammen sein.
„Ein nettes Abenteuer“ nennt der Erzähler es. Ja, genau das. Ganz nett, aber nichts besonderes.
Geschrieben von Rückkehrer am 16.04.2025 um 04:00:
Ich bin gerade dabei, nach 30 Jähriger Pause die Hörspiel-Helden meiner Kindheit neu zu entdecken (daher auch der Nickname) und arbeite mich im Bibi-Kanon gerade von hinten nach vorne durch. Nachdem ich (dazu später irgendwann mal mehr) wirklich mehr als bedenklichen und belanglosen Quatsch angehört habe, war die Winterwaldfolge für mich tatsächlich eine der besseren, meiner persönlichen Entdeckungsreise.
Hier habe ich zum ersten Mal seit langem den Eindruck, dass sowohl Autoren als auch Sprecher Bock auf ihren Job hatten. Es passiert zwar nicht allzuviel, aber von Dialogen und Storyaufbau finde ich das wirklich gelungen- das Einführen erst der Lehrerin und später auch des Bürgermeisters ist nicht einfach nur ein "Und dann plötzlich", sondern beiden wird ein Grund zugestanden, warum sie gerade im Wald unterwegs sind.
Wie der Bürgermeister Pichler herumkommandiert und dann die Gymnastikübungen für ihn machen lässt ("Ich muss mir das erstmal ansehen"

) hat alte Humorqualitäten.
Der unvermeidliche Einbruch kommt durch die Rettungsaktion des Tierchens und auch die Präsenz von Flauipaui und insbesondere Schubia, mit denen (besser "der") ich immer noch nicht warm werde.
Ansonsten aber tatsächlich eine runde Folge mit Atmosphäre und Esprit, die ich mittlerweile sogar noch einmal angehört habe- und das ist einmal mehr, als alle anderen neuen Bibi-Folgen.
Geschrieben von Mangobanane am 13.05.2025 um 15:10:
Bibi Blocksberg 136 – Im verhexten Winterwald
„Wie heißt das Zauberwort mit B?“
„Baldmöglichst!“
Joa, ich erwarte mal nichts. Ist glaube ich gerade ganz gesund.
Schubia und Flauipaui haben keinen Bock auf Hörspiele, es soll „nie mehr“ schneien und Bibi findet, dass Winter ohne Schnee und Eis ein riesengroßer Sch… - na, ihr wisst schon - ist. Holla, da hat jemand Spaß gehabt. Ich mag’s irgendwie.
Die Storys, die nach den ersten Minuten angeteasert werden, finde ich aber erstmal nicht so spannend. Die Junghexen wollen Schlittschuh laufen – hm, okay. Wollte Benjamin in der 77 ja bekanntlich auch, also muss ich das positiv sehen
Der Bürgermeister will abnehmen – etwas sehr konstruiert, wo ist der Grund?
Und das Hannibal-Drama, das schon in der 96 absolut unlustig war, brauchte wohl unbedingt noch nen zweiten Akt. Na, wenn’s sein muss…
Das Zusammentreffen zwischen Bibis Freundinnen und Riebi ist ganz nett gemacht – „Mir bleibt auch nichts erspart heute“

– aber leider muss der Bürgermeister dann wieder rumnerven mit seinem theatralischen Gejammer. Solche Passagen braucht halt echt kein Mensch.
Was dann kommt, finde ich aber gar nicht mal so übel. Hexunfälle sind zwar ein völlig ausgelutschtes Thema, aber die Ausgangssituation, dass alle eingesperrt in einer Eisglocke sind und keine Hexereien mehr gehen, ist zumindest mal interessant. Ich hoffe, da macht man jetzt auch ein bisschen was draus. Akustisch könnte schon mal mehr Winteratmosphäre gehen, finde ich.
Dieser Einhaken-Dialog zwischen Riebi und dem Bürgermeister ist dagegen mal wieder völlig überflüssig und dass mit Bibis Nachricht an Barbara die ganze Spannung rausgenommen wird, finde ich auch eher kontraproduktiv. Die wollen jetzt einfach nur rumgammeln, bis Hilfe kommt?
So ungefähr aber leider doch. Da hat mir Kira 9 doch bedeutend besser gefallen. Hier machen sich die Figuren einfach einen schönen Tag. Mit Elfie Donnelly oder Ulli Herzog als Autor wäre es vielleicht sogar was geworden, aber wirklich unterhaltsam ist es nicht, wie sich Riebi mit dem Bürgermeister im Eissport duelliert. Da fehlt einfach der Pfiff in den Dialogen.
Und als hätte ich es nicht geahnt – um die restliche Zeit zu füllen, wird eine Tierrettung angeleiert. Joa… hätte auch nicht sein müssen. Es lebe die Kreativlosigkeit der Autoren.
Das Ende ist auch absolut unspektakulär. Auch die Wertevermittlung finde ich hier nicht besonders gelungen. Die Gruppe hatte ja gar keine echte Notsituation, weswegen man sich zusammenraufen musste und jeder seinen Teil dazu beitragen konnte, dass alles gut ausgeht. Es kommt wirklich null Spannung auf, manche Dialogpassagen finde ich richtig peinlich. Man hätte viel mehr draus machen können: Ein Abenteuer in den Eishöhlen, Lawinengefahr, das Einbringen einer unbekannten Person, die man schwer einschätzen kann, einer aus der Gruppe verletzt sich und braucht Hilfe… stattdessen ist es eine Spaßveranstaltung, der es jedoch an gutem Dialogwitz mangelt.
Sorry, mehr als 3 Punkte sind es für mich nicht. Gute Ansätze, aber viel zu innovationslos und relativ belanglos erzählt. Schade! Auch dieser Punkt für Bibi ist nicht wirklich verdient.
3/10
Benjamin 75:61 Bibi
Geschrieben von Mikosch373 am 18.05.2025 um 08:25:
Ich bin gerade schockiert, dass ich der Folge damals sechs Punkte gegeben habe. Eigentlich müsste ich sie nochmal hören und dann runtergehen. Aber das bringe ich nicht über mich.
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