Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Sonstige Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=63)
-- Weitere Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=64)
--- Dracula und der Zirkel der Sieben (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=12479)
Geschrieben von Mikosch373 am 16.09.2024 um 19:32:
Ja, finde ich gut. Habe ich dir aber ja auch schon gesagt.
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 20.09.2024 um 13:46:
Den habe ich jetzt erst gesehen.
Um nochmal zur 15 zu kommen: Anke Reizensteins Perfomance ist definitiv sehr, sehr gut. Ich möchte jetzt nicht übertreiben, aber wenn Torsten hier galaktisch ist, ist sie trotzdem noch bahnbrechend.
Nee, aber ganz im Ernst: Die 15 hat mir zwar gefallen, mir war es aber fast etwas too much und dabei zu wenig Dracula. Es geht fast ausschließlich um van Helsing und Mina und Harker und Stoker. Dracula und Co. kommen mir etwas zu kurz. Auch die Szenen mit Frankenstein sind irriterend und in Anbetracht dessen, dass er in der 16 nicht vorkommt noch irritierender. Die Story kommt geringfügig voran, ich ahne zwar schon, wie es ausgeht, aber ich habe Hoffnung. Und ich würde sehr gerne hören, wie "Satan/Teufel..." hier spricht. Ich meine: Dracula ist ja schon ein Geschöpf der Nacht und überirdisch, wie würde er dann klingen? Aber er kommt wohl nicht vor, schade eigentlich.
Kommt, soll ich es nochmal sagen, ach was soll's; Torsten ist einmal mehr der absolute Wahnsinn. Galaktisch, überirdisch, unübetrefflich, meisterhaft... Und das vor allem in den Szenen im Waschraum. Meine Güte, so gut kann man doch nicht wirklich sein oder? Aber: Ein Satz von Dietmar Wunder ist ebenfalls der Wahnsinn. So, genug geschwärmt.
So: Gibt eine stablie 8, kommt für mich leider nicht an 13 und 14 dran, ist aber dennoch ordentlich.
8/10 P.
Geschrieben von Mikosch373 am 13.01.2025 um 11:16:
Was ich mich bezüglich aller Bösewicht-Serien frage: Ist die Erzählung da eigentlich einfach nur umgekehrt, also so, dass die Zirkelmitglieder was Böses planen und sich die ganze Zeit fragen, was die Sonderermittler treiben? Oder hat man das irgendwie anders gelöst?
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 13.01.2025 um 18:31:
Nein, das kann man nun wirklich nicht sagen. Bei Dracula und Frankenstein ist es so, dass die Sonderermittler:innen oft in der zweiten Hälfte der Staffel eingesetzt werden und dann auch einige Szenen aus deren Sicht geschildert wird. Die Hauptcharaktere sind aber schon meistens wichtiger. Bei Moriarty tauchen öfter auch mal gar keine Sonderermittler:innen auf, eigentlich schon öfters. Der Zirkel der Sieben kommt auch nicht so krass oft vor, aber schon mehr.
Geschrieben von Mikosch373 am 13.01.2025 um 19:06:
Okay, dann lass ich mich mal überraschen.
Geschrieben von BlinderPassagier am 13.01.2025 um 21:27:
Naja, also es ist jetzt nicht so, dass die Rollen da vertauscht würden. Aber es ist natürlich schon ein gewisser Perspektivwechsel zu spüren, die sonst antagonistischen Charaktere werden schon ein wenig "sympathischer" dargestellt bzw. man bekommt halt auch schonmal ihre (manchmal auch etwas tragische) Seite der GEschichte mit. Das funktioniert mMn mal mehr, mal weniger gut.
Geschrieben von Mikosch373 am 14.01.2025 um 09:38:
@BlinderPassagier
Das klingt erstmal nicht schlecht.
Geschrieben von Mikosch373 am 16.01.2025 um 15:38:
Achtung, Spoiler!
Dracula und der Zirkel der Sieben - Erbe des Bösen (001)
Der Titel ist soweit ansprechend, der Klappentext hört sich eigentlich auch gut an. Allerdings hat man beim Lesen das Gefühl, dass hier bereits das ganze Hörspiel erzählt wird, ich hoffe, das täuscht. Dass hier Figuren wie Jonathan und Mina Harker eingeführt werden, finde ich auf jeden Fall interessant. Das Cover finde ich leider nicht so schön, der Hintergrund gefällt mir zwar, aber die Person ¬– Dracula? – im Vordergrund nicht so sehr.
Wir starten mit einem unglaublich intensiv gesprochenen Monolog von Dracula, der kurz auf die Unruhen eingeht, in die Vlad ČšepeČ™ tatsächlich hineingeboren wurde, und sogar der echte Name seiner Mutter wird genannt, wenn auch etwas seltsam ausgesprochen. Und seine Mutter sieht schon die Dunkelheit, die mit seinem Leben kommen wird. Kann es eigentlich besser losgehen?
Danach wird erzählt, wie Vlad von seinem Vater abgeholt wird und dem Murad II. übergeben werden soll. Von der Geiselhaft erleben wir nichts, aber wir erfahren, dass sein Vater ihn vorher noch woanders hingebracht hat und jetzt ist er anders als alle, die er kennt. Ein mehr als interessanter Einstieg. Ich hoffe, wir hören noch mehr aus Draculas Vergangenheit, denn nach der sehr schön treibenden Titelmelodie sind wir erstmal im viktorianischen Zeitalter.
Dass die Ereignisse, die in Bram Stokers Roman „Dracula“ geschehen, übersprungen werden, aber trotzdem stattgefunden haben, mag ich auch. Ich habe keine Lust auf eine weitere Erzählung der alten Geschichte und außerdem wirft das natürlich auch die Frage auf, warum Dracula noch lebt. Das Geplänkel des Ehepaars Ryan wirkt erstmal unzusammenhängend, aber dann taucht auch schon Jonathan Harker auf.
Dass Jonathan und Mina getrennt sind, finde ich großartig. Ich shippe sie in vielen Adaptionen mit Dracula. Wie Jonathan wird auch Mina von Albträumen heimgesucht, aber ihre erleben wir mit: Dracula ruft nach ihr. Das nenne ich mal einen schönen Horror. Es stellt sich dann heraus, dass sie seine Stimme auch im wachen Zustand hört, das erinnert ja wirklich stark an die Einflussnahme im Dracula-Roman.
Kurz darauf hören wir Draculas heiseres Flüstern dann auch bei Jonathan, und ich liebe es einfach. Torsten Michaelis ist einfach unglaublich in dieser Rolle, er erzeugt durch ein bloßes Wort eine wunderbar schaurige Atmosphäre. Aber auch der kurze Tagebucheintrag von Mina erzeugt nochmal schön Grusel. Dass sie zu van Helsing reist, ist natürlich naheliegend, dass er allerdings betrunken ist, mag ich weniger.
Wenigstens erkennt er sie – entgegen Minas erstem Eindruck – noch. Die beiden kommen mir dafür ein bisschen zu schnell zu dem Schluss, dass Dracula noch lebt. Dass der gemeinsame Sohn von Mina und Jonathan ertrunken ist, ist natürlich tragisch. Ich bin gespannt, wie sich das noch in die Geschichte einfügen wird und ob nicht am Ende Dracula selbst für den Tod des Jungen verantwortlich ist.
Danach wird das Ganze etwas schwächer, bis Mina, Jonathan und van Helsing endlich alle aufeinandertreffen. Der Gedanke, dass Dracula den Vampirismus als Krankheit ansieht, mag ich. Auch, dass er wohl etwas dagegen unternehmen möchte. Ein großer Moment ist es dann, als Dracula sich Mina und Jonathan zu erkennen gibt und ganz nebenbei Mrs. Ryan zu einem Vampir macht, um das Serum zu testen. Sehr schön!
Der Tumult, der ausbricht, nachdem van Helsing zu ihnen stößt, ist musikalisch wirklich sehr gut inszeniert. Das Versprechen, das Dracula van Helsing gibt, sorgt dann nochmal für etwas mehr Grusel. Mit Frankenstein kommt zum Ende hin noch der Zirkel der Sieben ins Spiel, dabei habe ich den irgendwie gar nicht vermisst. Denn diese Folge war auch sonst einfach richtig super!
Fazit: 9 von 10 Punkten
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 16.01.2025 um 19:08:
Da werden noch ganz andere Knaller kommen, das habe ich dir ja schon verraten. In Zahlen: 3, 4, 14, (16)
Geschrieben von Mikosch373 am 17.01.2025 um 09:52:
Achtung, Spoiler!
Dracula und der Zirkel der Sieben - Blutsfeinde (002)
Den Titel mag ich sehr, beim Klappentext stört mich allerdings ein Detail. Und zwar finde ich das mit dem holländischen Seehotel nicht besonders ansprechend, irgendwie passt das nicht ins Dracula-Feeling. Das mit der Frau, die ein ähnliches Schicksal teilt wie Dracula, macht aber sehr neugierig. Das Cover ist auch richtig schön, die Burg und die Brücke sind toll gezeichnet und das Gesicht perfekt eingefügt.
Das Gespräch am Anfang wirkt erstmal ein bisschen zu lang, nimmt dann aber noch eine schockierende Wendung, die mir sehr gut gefällt. Danach übernimmt Dracula und fasst nochmal die Vergangenheitsszenen der letzten Folge zusammen. So gut wie Torsten Michaelis Dracula spricht, könnte man aus den Hörspielen auch ein Hörbuch machen und ich würde es hören. Aber natürlich freue ich mich auch über die anderen Beteiligten.
Dass Liza Barton in Wirklichkeit Elisabeth Báthory ist, finde ich eigentlich ziemlich cool, allerdings kann Dracula als junger Krieger gar nicht mit ihrem Mann gekämpft haben, denn zwischen ihren Lebensdaten liegt ein ganzes Jahrhundert. Danach erfahren wir noch mehr über das Leben der Harkers und die Tragödie um ihren toten Sohn. Das finde ich gut, dadurch bekommen die beiden Charaktere noch etwas mehr Profil.
Das mit dem Haftbefehl ist natürlich sehr unglücklich, vor allem, weil Mina gerade in die Fänge der Blutgräfin gerät. Das erste Aufeinandertreffen von Dracula und Elisabeth Báthory ist interessant, dass sie kein Vampir ist wie Dracula hätte ich jetzt nicht erwartet. Wie Dracula Báthory und ihre Bedienstete Anna vor dem Verkäufer des Steins retten, gefällt mir, aber auch, wie Báthory ihn abblitzen lässt. Der Showdown zwischen den beiden ist großartig.
Dass Dracula Mina erzählt, dass ihr Sohn auch seiner ist, ist wirklich eine riesige Überraschung. Aber dass Quentin nicht ertrunken ist, war irgendwie naheliegend. Das mit dem Pakt macht mich sehr, sehr neugierig. Natürlich kriegt er Mina damit dazu, ihn zu befreien und mit ihm zu gehen. Alles in allem eine wirklich gute Folge, aber leicht schwächer als die erste. Ich bin schon sehr gespannt auf Folge 3.
Fazit: 8 von 10 Punkten
Geschrieben von BlinderPassagier am 17.01.2025 um 10:37:
Das man hier keine weitere komplette Adaption von Draucla vorliegen hat finde ich auch gut, davon gibt es nun wirklich genug. Und ja: Dass es für die Beteiligten von damals eben kein Happy End gibt und die ganze Tortur nachhaltige Auswirkungen auf alle Beteiligten hatte, ist auch erfrischend.
Wie meinst du das, du shipps Jonathan und Mina mit Dracula? Als Dreiergespann? Oder bezog sich das "sie" nur auf Mina? Das ist hier etwas unklar. :-)
Ja, Lebensdaten...mit der Genauigkeit haben sies bei den Serien damit ja nicht so. Ich sage nur: Edgar Allan Poe, der in irgendwelchen Ereignissen um das Jahr 1900 beteiligt ist...seufz...
Geschrieben von Mikosch373 am 17.01.2025 um 11:00:
@BlinderPassagier
Ich shippe nur Mina mit Dracula. In meiner Lieblingsadaption z. B. auch.
Ja, mit den Lebensdaten von Báthory und ihrem Mann wird es aber auch allgemein nicht genau genommen. In einer der beiden Gruselkabinett-Folgen über Báthory wird auch gesagt, ihr Mann habe mit Vlad III. gekämpft.
Geschrieben von BlinderPassagier am 17.01.2025 um 12:15:
Ich fand es ja generell schon skurril, das es zwei Báthory-Folgen gab, wobei sie in der einen ja einen anderen NAchnamen (den ihres Mannes, glaube ich) hatte.
Geschrieben von Mikosch373 am 17.01.2025 um 12:21:
Ja, die eine Folge ist halt auch kompletter Trash. Die hat ja gar nichts mit der Blutgräftin zu tun. Die andere finde ich gut.
Geschrieben von BlinderPassagier am 17.01.2025 um 16:17:
RE: Dracula und der Zirkel der Sieben
Jetzt wo wir gerade drüber sprechen, fällt mir auf: Báthory wird hier ja auch von Arianne Borbach gesprochen, wie auch in der einen Gruselkabinett-Folge. Witziger Zufall.
Geschrieben von Mikosch373 am 17.01.2025 um 16:58:
Ich ging eigentlich davon aus, dass das kein Zufall ist.
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 17.01.2025 um 19:50:
Ich hatte das ehrlich gesagt gar nicht mehr auf dem Schirm. Aber der ganze Strang mit ihr hat mich auch eher wenig interessiert. Hier mal meine Bewertungen für die Serie:
1: 8+/10 P.
2: 7+/10 P.
3: 9/10 P.
4: 9+/10 P.
5: 7+/10 P.
6: 7+/10 P.
7: 8/10 P.
8: 8+/10 P.
9: 8/10 P.
10: 7+/10 P.
11: 8-/10 P.
12: 8/10 P.
13: 9/10 P.
14: 10/10 P.
15: 8+/10 P.
(16: (bM) 10/10 P.)
Geschrieben von BlinderPassagier am 17.01.2025 um 19:59:
| Zitat von Mikosch373: |
| Ich ging eigentlich davon aus, dass das kein Zufall ist. |
Würde ich schon von ausgehen. Die Labels und Autoren haben keinerlei Verbindung zueinander, es sind ungefähr 7 Jahre dazwischen vergangen, und A.B. ist bei beiden Labels "Stammgast". Von daher...
Geschrieben von Mikosch373 am 18.01.2025 um 20:56:
Achtung, Spoiler!
Dracula und der Zirkel der Sieben - Todesangst (003)
Der Titel ist mir etwas zu generisch, aber der Klappentext hört sich wirklich gut an. Dracula und Mina als Duo, das gefällt mir, und dass sie in die alte Heimat des Grafen reisen, ist ein absoluter Traum. Ich hoffe, wir bekommen hier einige Rückblicke wie in der ersten Folge. Das Cover mag ich dagegen gar nicht. Ich finde das Motiv irgendwie langweilig und gruselig wirkt es leider auch nicht.
Es beginnt recht aufregend mit Geschrei, gebrüllten Anweisungen und Latein. Das ist eine richtig starke Szene mit Horror-Feeling. Den Monolog von Mina finde ich auch wieder sehr stark, Victoria Sturm ist einfach toll. Danach kommen nach Frankenstein auch die anderen Zirkelmitglieder ins Spiel. Ich bin gespannt, wie wichtig die im Verlauf der Serie noch werden. Bisher geht es ja mehr um Dracula und seine Widersacher.
Bram Stoker gibt uns dann nochmal einen kleinen Überblick darüber, wie Dracula gerade zum Zirkel steht. Das finde ich gut. Die beiden Priester im Zug sind natürlich sehr verdächtig. Gut, dass Dracula sich und Mina aus der Situation rauszieht. Dass die alte Dame Mina nicht weckt, sondern Dreck am Stecken hat, ist allerdings auch sehr vorhersehbar. Das Folgende ist trotzdem stark inszeniert.
Wie Mina im Haus von Rosa und Andrej aufwacht, gefällt mir eigentlich auch ganz gut, aber das Ganze könnte doch schneller abgehandelt sein. Allerdings mag ich, wie Dracula aus der Kiste aufersteht und den vermeintlichen Retter Andrej zur Strecke bringt. Das längere Gespräch zwischen Mina und Dracula finde ich auch sehr interessant. Insgesamt ist jedoch nicht so viel bei der Folge rausgekommen.
Fazit: 7 von 10 Punkten
Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 18.01.2025 um 20:57:
Ich finde die Folge nach wie vor ja richtig super. Die Szenen im Dorf sind der Wahnsinn und Torsten ja eh.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH