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Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 16.02.2024 um 22:25:
Heute: Das "Stammtischkollektiv" bringt sinnvolle Antworten, was schwierig ist, wenn man auf schwammige Thesen reagieren möchte und ist darin schneller als die Person, die die schwammige Thesen aufstellt.
Geschrieben von Myrath am 16.02.2024 um 22:31:
Schneller? Ich sitze hier gemütlich mit 'ner Limo und schmunzle, weil ihr als Schwarmintelligenz angreifen müsst
Geschrieben von ondaroxx am 20.02.2024 um 10:29:
Ich finde die Folge ziemlich gut und gelungen. Klar, es gibt bessere, aber sie ist gut erzählt und die Sprecher sind wie immer Top!
Geschrieben von Peters_kl._Schwester am 09.04.2024 um 12:25:
Beim ersten Hören, als ich noch nicht wusste, wie sie endet, war ich kurz vor einem Abbruch. Geheime Gruselkeller? Irre Stalker? Das ging in eine Richtung, die mich negativ triggert.
Mit ein bisschen Abstand, Sackenlassen, nochmal Hören mit dem Wissen um das Ende bin ich etwas versöhnt.
Als Jubiläumsfolge werden einige Elemente aus alten Fällen aufgegriffen: Das feurige Auge wird erwähnt, es gibt Kirschkuchen. Bei dem grün ausfransenden Stift, der Tante Mathilda entlarvt, musste ich an Botschaft von Geisterhand und Jelenas Geheimtinte denken. Maisfelder erinnern an die Vogelscheuche aus dem Ameisenmenschen, und "och, ein Labyrinth (am Maze Hill) wird schon nicht so schwierig sein..." hatten wir beim Labyrinth der Götter schon mal.
Die Länge kommt mir einerseits entgegen - zum ersten Mal hatte ich keine Probleme, die eingeführten Figuren auseinanderzuhalten, da sie genug Zeit und Eigenschaften bekommen, um mir im Gedächtnis zu bleiben. Andererseits wird mich eine Laufzeit von fast drei Stunden wohl eher davon abschrecken, die Folge einfach mal so zwischendurch zu hören. Damit teilt sie das Schicksal der anderen Jubiläums-Dreiteiler.
Das Thema Epilepsie ist noch unverbraucht. Aber so wie Trisha damit umgeht, würde sie von mir nicht nur für ein paar Tage beurlaubt werden. Ist zwar doof für sie, wenn sie ihren Traumberuf nicht mehr ausüben kann, aber für bestimmte Berufe gibt es einfach aus gutem Grund Eingangsvoraussetzungen. Mit meinem mangelhaften räumlichen Vorstellungsvermögen kann ich auch nicht Fluglotse werden. Und es mag ja sein, dass man durch gute medikamentöse Einstellung die Wahrscheinlichkeit von Anfällen auf nahe Null drücken kann, und dann tatsächlich doch die Erlaubnis erhält, Auto zu fahren, aber das würde ich dann doch lieber einem erfahrenen Gutachter überlassen und nicht einer Selbsteinschätzung.
"Ich hatte seit 10 Jahren keinen Anfall, ich kann eine Waffe tragen." Tja, liebe Trisha, du hattest in letzter Zeit aber mind. 2 Anfälle. (Irgendwoher muss Trisha ja wissen, dass ihre Medikamente nicht mehr wirken, also hatte sie vor den beiden, von denen wir wissen, auch schon welche.) Hast Du Dich dienstuntauglich gemeldet? Hast Du mit Deinem Arzt darüber gesprochen? Stehst Du überhaupt unter ärztlicher Kontrolle oder ist "Deconvulsan" rezeptfrei erhältlich?
Das halte ich nicht für verantwortungsbewussten Umgang mit der Krankheit, der ein Verbleiben im Polizeidienst oder sogar eine Beförderung rechtfertigen würde.
Dazu die in meinen Augen völlige Überreaktion, ihren Verlobten zu verhaften und einen ganzen Tag in der Zelle schmoren zu lassen - nein, ich kann Trisha nicht sympathisch finden.
Die Folge reiht sich bei mir also eher unter die Fly-over-Folgen ein. Keine, die so schlecht ist, dass ich sie aktiv meide, aber auch keine, die ich so bald aktiv wieder hervorholen würde.
Geschrieben von Charminha am 18.06.2024 um 22:29:
Von den aktuellen Folgen, eine die mir mit am besten gefällt. Ich mag das Setting und fand es angenehm spannend. Besonders finde ich vor allem, dass so viele Grautöne in den Charakteren gibt anstatt einer klaren gut-böse-Einteilung. Finde ich bemerkenswert für so ein Jugendhörspiel. Das Ende passt auch gut dazu.
Geschrieben von Althena am 15.08.2024 um 21:25:
Rippchen mit Macadamia ( serviert von T.Mälzer) ist schon interessant....ich mein....die schmecken doch noch fast nix
Geschrieben von Ben am 15.12.2024 um 20:13:
Zitat von Myrath:
Ich hoffe, mir ist eine inhaltliche Gegendarstellung bezüglich der Geschichte erlaubt
Mögliche Spoiler
Ich finde es nicht normal, seinen eigenen Partner mit der Waffe zu bedrohen und ihm den Rücken zu kehren, weil er sie vor einem drogensüchtigen Psychokriminellen beschützen wollte, der ihr bereits etwas angetan hat und dann besagten Straftäter VORAUSEILEND in Schutz zu nehmen. Ich finde es auch nicht moralisch, einen auf gesetzestreue Polizistin zu machen, sich diese Stelle aber durch Lügen erschlichen zu haben, um von der eigenen Untauglichkeit abzulenken. Wird auch unter echten Polizisten nicht gern gesehen, wie ich zufällig weiß... Das normalste an der Geschichte ist tatsächlich, dass Kenneth Tricia nicht mehr heiratet; allerdings sollte ER das unter den gegebenen Umständen nicht mehr wollen, weil so eine Person offensichtlich innerlich kalt wie Eis ist und für niemanden etwas anderes als eine toxische Beziehung bereithalten kann. Er kann also froh sein, sie los zu werden
Und der liebe knuddelige Entführer, der ja keine Drogen mehr nimmt, welch eine sympathische Figur! Marx mag solche Leute, gab's vor kurzem auch erst im Wald der Gefahren. Auf seinen eigenen Ex-Stalker so abzugehen, hat schon nicht nur mehr etwas von Stockholm-Syndrom, das IST ein Stockholm-Syndrom in Reinform. Eine weitere von Tricias nicht ganz so normalen Eigenschaften. Wie nett von Marx, dass er Patrick und Kenneth zurückholt, nur um Kenneth dann mal so richtig in Grund und Boden zu schreiben, völlig entgegen seinem bisherigen Auftreten. Ich weiß gar nicht, warum André Marx' Bücher mir oft so unsympathisch sind
Zum Glück bin ich nicht ganz allein mit meiner Meinung, auch wenn Marx' Folgen aus Mangel an Alternativen (zu wenig neue und gute Autoren) ja leider immer als etwas angeblich Gutes herhalten müssen
(Bis auf die handvoll, die tatsächlich ganz gut sind wie Nacht in Angst oder Spur des Spielers... vielleicht, weil er da mal KEINE Figuren verhunzt?)
Daher mal ein paar passende Zitate aus kritischen Amazon-Rezensionen:
Zitat:
Sind das überhaupt noch die drei Fragezeichen?
Zitat:
Nach einem gutem Beginn auf CD1, der einen hoffungsvoll auf diese Jubiläumsfolge blicken lässt, handeln die anderen beiden CDs eigentlich nur noch von Streitereien von Kenneth und Tricia sowie ein paar Intrigen aus dem kleinem Örtchen, d.h. die drei ??? werden zu Randfiguren in diesem Vorstadtdrama.
Zitat:
Man muss schon sagen, dass den Machern und den Autoren seit einiger Zeit nicht mehr viel einfällt, außer vielleicht ständig alte Figuren wieder auszukramen und Geschichten neu zu verpacken.
Zitat:
Gibt es den wirklich keine Autoren mehr, die spannende Geschichten schreiben können?
Zitat:
Fazit: Es kann nur zukünftig nur besser werden, weil schlechtere Folgen kann ich mir kaum noch vorstellen.
PS: Nein, ich selbst schreibe keine Rezensionen auf Amazon
Diese entsprechen nur meinem Eindruck von der Geschichte.
Ich möchte auch mit niemandem wieder eine Diskussion über seine/ihre Rezension anfangen, also hoffe ich mal, dass man meine Gedanken dazu auch einfach mal so akzeptieren kann, als meine Sichtweise
Ich sehe das absolut genauso. Ich verstehe die ganzen positiven Bewertungen zu der Folge nicht. Sie ist aber trotzdem hörbar.
Geschrieben von Ela06 am 08.09.2026 um 18:27:
Auch hier bin ich nicht wirklich begeistert. André Marx ist für mich ganz klar einer der besten Drei Fragezeichen – Autoren, aber auch diese Folge gehört für mich nicht zu seinen besten.
Ich freue mich zwar an sich über das Wiedersehen mit Kenneth und Patrick. Aber die Art und Weise holt mich gar nicht ab und Kenneth fühlt sich für mich dann auch nicht wie der Original-Kenneth an. Da hätte ich beiden O´Ryans wirklich lieber bei einem Irlandbesuch wiedergetroffen.
Die ganze Geschichte hat mich dann auch schon im Buch nicht wirklich gepackt und auch das Hörspiel interessiert mich nicht wirklich. Ich finde es dann leider wirklich langweilig und Tricias Geschichte packt mich auch nicht. Hier macht es dann leider Axel Milberg als Erzähler für mich auch mal wieder schwierig nicht einzuschlafen.
Schade, Toteninsel und Feuermond waren wirklich stark und diese Folge ist für mich einfach keine Jubiläumsfolge.
Geschrieben von Holger am 16.09.2026 um 15:28:
Eigentlich hätte mir diese Folge als Doppel-CD "ausgereicht". Schon Folge 200 auf 4-CDs fand ich etwas sehr lang.
Von den Jubiläumsfolgen ist die 225 jetzt nicht die schlechteste (das ist für mich noch immer Folge 175), aber so wirklich vom Hocker gehauen hat es mich jetzt nicht.
Ob Kathleen O'Hara wirklich eine Sprechrolle ist, ist für mich ehrlich gesagt nicht so ganz sicher. Es könnte auch eine "stumme Rolle" sein, wie Frank Peel in Folge 228.